Ganz einfach! An jedem zwölften Tag eines Monats findet eine riesige Blogparade statt. Über hundert Blogger machen an diesem Tag zwölf Fotos und zeigen sie in einem dazugehörigen Blogbeitrag. Diese Aktion nennt sich „12 von 12“. Gesammelt werden die Beiträge alle unter dem Monatsartikel von draussen nur Kännchen.
Ich finde die Idee großartig! So kannst du mich auch mal ein wenig persönlicher kennenlernen.
Hier sind meine Fotos:
Jeden Sonnabend um 08:45 Uhr hält das Bäckerauto vor unserem Haus und bringt frische Brötchen. Was für ein Service! An den Wochenenden zelebrieren wir das Frühstück immer sehr. Wir essen spät und ausgiebig. Daher gibt es bei uns kein Mittagessen, sondern wir essen abends erst warm.
Unser junger Sohn ist etwas über sieben Monate alt und liebt jetzt schon Bücher. Hier bildet er sich über Farben weiter :-).
Lesen macht müde. Ein Schläfchen auf Mama tut so gut!
Ein Blick in den Garten. Ich liiieeebe den Frühling und heute roch es schon danach! Die Sonne geizte nicht mit Licht. Schneeglöckchen und Haselnuss blühten schon.
Der kleine Hirsch auf großer Ausfahrt.
Immer gerade aus Richtung Sonne
Das bin ich! Wer strahlt mehr? Die Sonne, oder ich?
Weidenkätzchen vor königsblauem Himmel
Ich liebe die Badewanne! Früher badete ich oft abends ausgiebig. Gerne mit einem Glas Rotwein. Mittlerweile bade ich zeitlich begrenzt am Nachmittag. Es passt so besser mit den Stillzeiten. Statt Wein gab es einen Malzkaffee. Ein Krimi muss sein!
Zum Ausklang des Tages haben mein Mann und ich mit dem großen Sohn eine Runde Siedler gespielt. Ein bisschen Exklusivzeit mit ihm ist wichtig für ihn und uns. Der Kleine hat da schon seelig geschlummert. Ich habe gewonnen! Juhu!
Magst du auch den Frühling so sehr? Verrate es mir gerne in den Kommentaren!
„Wie kannst du nur deine Kundschaft so einschränken?“, fragte mich mein Mann, als er meine Homepage anschaute. Dort steht geschrieben, dass meine Wunschkunden weiblich sind. Sie sind Gründerinnen oder schon länger selbstständig. Im Idealfall haben sie ein lokales Business oder einen Handmadeshop. Und sie sind leise. Sie haben keine Marktschreierallüren. Sie drohen, unsichtbar zu sein. Man sieht sie nicht hinter all den offensiv werbenden Powerfrauen und großen Firmen. Aber sie sind da. Und sie sollen WAHRgenommen werden. Denn sie haben es verdient!
Ein Instagrampost von mir, in dem ich über meine Zielgruppe schreibe
Warum ist es sinnvoll, sich spitz zu positionieren? Und was mache ich, wenn doch einmal ein Mann oder eine taffe Onlinebusiness-Lady meine Hilfe möchte?
Darum soll es in diesem Beitrag gehen.
Ich grenze meine Zielgruppe aus folgenden Gründen ein:
Ein häufig zitierter Marketingleitsatz lautet:
„Sprichst du alle an, sprichst du keinen an!“
Marketingregel
Wenn wir versuchen, alle Menschen anzusprechen, müssen wir oberflächlich und im wahrsten Sinne des Wortes mittelmäßig bleiben. Genauso fühlen sich dann unsere Beziehungen zu unseren Kunden an. Im schlimmsten Fall nimmt unser Wischi-Waschi-Angebot sogar überhaupt niemand mehr wahr.
Ich möchte das an einem Beispiel verdeutlichen:
Stelle dir vor, du rufst als Ersthelfer an einem Unfallort den gaffenden Menschen zu, es solle mal einer den Notarzt rufen. Was passiert? Alle schauen sich um, wer das Telefon zückt. Wertvolle Zeit verstreicht. Vielleicht fühlt sich auch niemand berufen. Wenn du nun als Ersthelfer eine Person („Sie da, in der roten Jacke…“) direkt ansprichst, ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass schnell Hilfe geholt wird.
Ein anderes Beispiel, direkt aufs Marketing übertragen:
Stell dir eine Kleinstadt vor. Dort gibt es zwei Floristinnen. Beide mögen die Herausforderung der Hochzeitsfloristik. Blumenladen A hat Angst, Kunden zu verprellen, wenn sie sich eng positioniert. Sie möchte niemanden ausschließen und wirbt deshalb mit dem Slogan „Blumen für jeden Anlass“. Damit, so denkt sie, hält sie sich alle Möglichkeiten offen. Geburtstag, Hochzeit, Beerdigung.
Blumengeschäft B bietet grundsätzlich natürlich auch für jegliche Laufkundschaft den passenden Strauß an. Sie wirbt aber verstärkt für ihre Hochzeitsfloristik und hat sich in besonderem Maße auf Brautpaare eingestellt. Sie kommuniziert: „Expertin für Hochzeiten“.
Nun rate einmal, wer die ganzen Hochzeitsaufträge bekommt, obwohl sie sogar teurer ist?
Richtig! Die Floristin aus Laden B! Bei ihr fühlen sich die zukünftigen Eheleute professioneller begleitet und direkter angesprochen, obwohl Floristin A den Auftrag vielleicht genauso gut erledigt hätte. Floristin B bekommt so mehr Hochzeitserfahrungen als ihre Mitbewerberin und wird immer besser und bekannter als Expertin. So hängt sie ihre Konkurrenz immer weiter ab.
Wir können und sollten uns also guten Gewissens eine Nische suchen. Das bringt folgende Vorteile:
Wir ziehen verstärkt unsere Lieblingskunden, oder -aufträge an. Und sind wir mal ehrlich: das wollen wir doch alle!
Das Marketing wird einfacher, wenn wir unsere Markensprache und unser Branding ganz bewusst auf diese Zielgruppe anpassen können. Die Auswahl schränkt uns ein und lässt uns dadurch präziser werden und werben.
Wir können uns als Expertin auf unserem Gebiet einfacher etablieren und damit auch höhere Preise verlangen.
Aber was mache ich nun, wenn sich andere Kunden ebenfalls angsprochen fühlen?
Dann prüfe ich, ob die Chemie trotzdem stimmt. Ist das der Fall, werde ich selbstverständlich auch Männer, größere Firmen oder Vereine bei ihrem Logo und ihrem Branding unterstützen! Und zwar mit der gleichen Leidenschaft, die ich auch meinen Wunschkundinnen entgegen bringe!
Ein Blog lebt von Kommentaren. Ich bin gespannt, was du über diesen Beitrag denkst. Bist du meiner Meinung, dass eine spitze Positionierung Sinn macht? Oder vertrittst du die Ansicht, dass man es als Allrounder leichter hat? Erzähle mir gerne von deinen Erfahrungen!
Brauchst du Hilfe beim Logodesign und beim Branding? Oder möchtest du, dass ich dich im Bereich Social Media unterstütze? Dann melde dich gerne bei mir!
Woran erkennt man ein professionelles Logo? Auf welche Eigenschaften achtet ein Grafikdesigner? Dieser Artikel soll dir zehn Punkte liefern, woran du ein gutes Firmenlogo erkennst.
1. Es ist einzigartig
Ich war letztens sehr erstaunt, als ich eine Grafikdesignerin sah, die Logos vorproduzierte (sogenannte Premades) und sie in einer Auflage von fünf Stück verkaufte. Meiner Meinung nach ein absolutes Nogo. Ich finde vorproduzierte Logos nicht per se schlecht. Sie sind meist preisgünstiger und gerade für die Unternehmensgründung mit sehr wenig Startkapital geeignet. Trotzdem sollten es Unikate sein! Ein Logo ist so einzigartig wie du und dein Business. Basta!
2. Es muss auch in schwarz/weiß und in unterschiedlichen Größen wirken
Ein zu detailliertes Logo ist schlecht skalierbar. Wenn es zu filigran ist, erkennt man es nicht mehr in kleiner Größe. Manchmal ( zum Beispiel beim faxen) benötigt man ein Logo auch in schwarz/weiß. Ein Grafikdesigner wird darauf achten, dass es dann immer noch gut erkennbar ist. Gegebenenfalls müssen Graustufen oder Buchstabenweiten angepasst werden.
3. Es ist minimalistisch
Ein wenig passt dieser Punkt zu Nummer zwei. Ein Logo ist keine Kurzgeschichte 🤣. Schau dir mal deine App-Icons auf deinem Handy an. Dann weißt du, was ich meine.
4. Ein Logo hat einen hohen Kontrast
Auch dies ist wieder wichtig für die Erkennbarkeit. Hat dein Firmenlogo sehr ähnlich abgestufte Farben in der Helligkeit, oder eine sehr dünn linierte Schriftart, verschwimmt es in kleiner Größe zu einem Einheitsbrei.
5. Die Farben wurden bewusst gewählt
Sie passen zu dir, deinem Business und sprechen deine Zielgruppe an. Zudem sehen sie ansprechend aus in ihrer Kombination und es sind nicht zu viele.
6. Es liegt dir in verschiedenen Formaten vor
Ein Jpeg reicht meist für die Webpräsenz. Was aber, wenn du vielleicht doch einmal ein großformatiges Plakat aufhängen möchtest, oder dein Logo ohne Hintergrund benötigst? Dann sollte das Zeichen ebenfalls als png und als Vektordatei vorliegen.
7. Dein Logo passt wie ein Arsch auf den Nachttopf🤣
Hierzu kannst du dir auch noch einmal Punkt 1 durchlesen! Es gibt so viele verschiedene Logostile. Ein verspieltes Logo passt zum Beispiel nicht zu einer Autowerkstatt, ein wuchtiges Layout ist vielleicht fehl am Platz für ein Brautmodengeschäft. Du, dein Business, deine Zielgruppe, deine Mitbewerber… all das gilt es zu berücksichtigen.
8. Es sollte Varianten geben
Manchmal hat man wenig Platz. Ein kombiniertes Symbol/Schriftlogo sollte dann beispielsweise auch ohne Schrift einsetzbar sein.
9. Es muss zum Rest deiner Marke passen
Dein Logo kann noch so exzellent sein. Wenn der Rest deines Businessauftritts andere Farben hat oder du ständig deine Schriften änderst, wird deine Markenidentität darunter leiden. Der Gesamteindruck muss stimmig sein. Im Branddesign wird darauf geachtet, dass Farben, Schriften und das Logo zusammen passen.
10. Du liebst es
Was am Ende zählt ist natürlich, dass es dir gefällt und du es gerne einsetzt. Nur wenn du es voller stolz und häufig der Welt zeigst, kann es einen Wiedererkennungswert für dich schaffen. Du wirst es in deiner täglichen Arbeit sehen und vielleicht lässt du damit sogar dein Fimenauto bekleben. Klar, dass du es mögen musst. Schließlich möchtest du lange daran Freude haben.
Weitere Artikel, die sich mit Firmenlogos beschäftigen:
Du siehst, es gibt ein paar Dinge zu beachten, die ein Logo perfekt machen. Brauchst du Hilfe bei der Erstellung deines Firmenlogos? Dann melde dich gerne bei mir!
Nun stellt sich die Frage, WANN der beste Zeitpunkt ist, sich ein Logo erstellen zu lassen. Beliest man sich zum Thema „Logo in der Gründungsphase“, findet man zwei verschiedene Sichtweisen:
Die Meinungen gehen weit auseinander
Manche sind der Ansicht, ein Logo ist quasi der „Urknall“ der Gründung einer Firma. Man sollte sich so schnell wie möglich darum kümmern. Begründet wird das damit, dass man dann quasi nicht mehr vor einem leeren Blatt sitzt und sein Unternehmen schon mal ein Gesicht hat.
Woanders habe ich gelesen, man soll den Brandingprozess und die Logoentwicklung erst beginnen, wenn man schon ein paar Kunden hatte. Dann könne man sein Corporate Design am besten auf die Kundschaft anpassen.
Mein Rat an dich
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass es schon früh in der Phase der Unternehmensgründung sinnvoll ist, sich mit den Themen Branding und Logoerstellung auseinander zu setzen. Vorher sollte man sich allerdings schon über ein paar Dinge Gedanken gemacht haben. Das Corporate Design inklusive Logo dient dazu, ein Unternehmen nach außen zu repräsentieren. Deshalb ist es wichtig, Antworten zu folgenden Aspekten zu haben:
Name der Firma
Branche
Betriebsart und -Größe
Wunschkunden beziehungsweise Zielgruppe des Unternehmens
Logoart (zum Beispiel Wortmarke oder Symbol)
Mission: Welchem Zweck dient das Unternehmen? Was hat der Kunde davon?
Produkt/Dienstleistung
Vision (Blick in die Zukunft)
Werte
Alleinstellungsmerkmal
Diese Themen gehören zur Positionierung und sind essentiell, um die gesamte Markenidendität zu formen. Diese Dinge sind der Kompass eines Unternehmens. Nach diesen Gesichtspunkten kann man das gesamte Branddesign und das Logo ausrichten.
Meine Umsetzung
Bevor ich mit der Gestaltung eines Logos beginne, befrage ich meine Kunden zu ihrer Positionierung. Wenn ich ein Branding entwickle, gehört ein Workbook zu meinem Angebot. Mit Hilfe dieses Arbeitsbuches „Mein Brand-Ding“, erarbeiten wir die Positionierung gemeinsam, beziehungsweise schärfen sie nach. Erst dann beginnt die eigentliche Erstellung. So hat die Kundin hinterher nicht nur ein niegelnagelneues Branddesign, sondern sie hat ihr Unternehmen gleichzeitig weiterentwickelt.
Vor einigen Jahren hatte ich einen supergemütlichen Abend mit einer Freundin. Wir redeten über alles mögliche und unmögliche. Dazu tranken wir einen süffigen und schweren Rotwein mit einem unaussprechlichen Namen.
Ein paar Wochen später bekam ich eine WhatsApp von der Freundin. Sie wollte den Wein nachkaufen und fragte mich nach dem Namen. Ich wusste ihn auch nicht mehr. Aber mir viel etwas anderes ein! Das Etikett! Ein Elefant war darauf abgebildet. „Schau nach dem Elefanten“, sagte ich zu ihr. „Erinnerst du dich? Wir hatten doch darüber geredet, dass der Wein genauso schwer war, wie der Elefant auf dem Etikett.“
Das Logo hatte einen Widererkennungswert. Ohne den Elefanten hätten wir die Weinsorte nie wieder gefunden. Ein Logo ist das Gesicht deiner Marke und schafft es, dass man sich an dich erinnert! Es sollte einprägsam sein und zu dir und deinem Unternehmen passen.
Sicherlich gibt es in deiner Branche etliche Mitbewerber, genauso wie es im Laden viele verschiedene Weine gibt. Mit einem Logo erreichst du bestenfalls, dass du auffällst und man sich dein Business merkt. Das ist wichtig für deinen Unternehmenserfolg.
Deshalb ist die Antwort auf die Frage in der Überschrift meiner Meinung nach ein glasklares:
Möchtest du auch ein Logo, oder gleich ein vollumfängliches Branding für dein Unternehmen, damit du auffällst und man sich an dich erinnert? Dann melde dich gerne bei mir!