Was ist der Unterschied zwischen Zielgruppe und Wunschkunden?

Kennst du den Unterschied zwischen deiner Zielgruppe und deinem Wunschkunden?

Die Zielgruppe

Deine Zielgruppe sind die Menschen, die du mit deinem Angebot ansprechen möchtest. Meine sind zum Beispiel eher introvertierte Frauen, die gerade ein Business gründen oder schon selbstständig sind und nun wahrgenommen werden möchten in der großen weiten Unternehmenswelt. In meinem Beitrag Warum es sinnvoll ist, seine Zielgruppe einzuschränken hatte ich dir schon erklärt, warum du sie eingrenzen solltest.

Und wer ist nun der Wunschkunde?

Ein Wunschkunde ist eine Person aus dieser Zielgruppe. Man nennt sie übrigens auch Buyer Persona, falls du mal über diesen Begriff stolpern solltest. Sie ist dein persönlicher Traumkunde. Je realistischer du dir diese Person vorstellen kannst, desto besser wirst du dein Angebot für sie formulieren und anpassen können.

Wie kannst du dir einen Wunschkunden ausdenken?

Stell dir vor, dein Wunschkunde oder deine Wunschkundin kommt in deinen (imaginären) Laden. Wie sieht deine Wunschperson aus? Wie lebt sie? Was hat sie für Fragen? Was benötigt sie? Wie spricht sie?

Sicher benötigst du etwas Zeit, dir deinen ganz persönlichen Traumkunden vorstellen zu können. Nimm sie dir und gehe ruhig in die Tiefe. Je genauer du diese Person „kennst“, desto besser kannst du dich in sie hineinversetzen.

Wenn du eher der visuelle Typ bist, schauen ruhig im Internet nach Portraits und mache dir im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von ihr.

Als Beispiel stelle ich dir mal meine Traumkundin vor:

Meine Wunschkundin ist Susann

Susann ist Ende 30 und hat zwei Kinder (7 und 2). Sie wohnt mit Kindern, Mann und Hund in einem Reihenhaus. In der Elternzeit hat sie sich nebenberuflich selbstständig gemacht. Sie näht Kinderkleidung. Leider reicht ihr Einkommen bei weitem nicht aus, um hauptberuflich selbstständig zu nähen. Es ist eher ein lieb gewonnenes Hobby.

Das Ende der Elternzeit naht und damit muss Susann wieder zurück in ihren alten Bürojob. Susann steht unter Druck. Sie weiß, dass sie Haushalt, Kita, Schule, Büro -und Nähjob nicht unter einen Hut bringen wird. Deshalb möchte sie es schaffen, dass ihre kleine Nähfirma, die sie so liebt, so viel Gewinn abwirft, dass sie ihre Bürojobstunden reduzieren kann.

Susann weiß, dass sie mehr Kunden braucht. Susann ahnt, dass sie mehr Kundschaft bekommen könnte, wenn sie online sichtbarer wäre. Allerdings kostet das Zeit. Und sie ist auch eher introvertiert. Zudem sehen ihre Social Media Profile wenig ansprechend aus. Es fehlt ihnen an Professionalität. Sie benötigt erst einmal ein Logo plus Branding, sowie hübsche Social Media Grafiken.

Was Susann noch nicht weiß: dass sich das Branding auf Dinge wie die Zielgruppe, ihre Positionierung und ihre Werte und Vision aufbaut. Mit all diesen Dingen kann ich Susann helfen. Sie muss mich nur noch finden und ich muss sie von meinem Angebot überzeugen.

Vorteile eines Wunschkunden

Es geht natürlich nicht darum, dass ich eine Petra oder Constanze nicht bei ihrem Firmendesign unterstützen würde. Auch ist es völlig egal, ob meine Kundin in der Realität ein Haustier hat oder nicht. Sich einen imaginären Wunschkunden zu schaffen hat aber zwei entscheidende Vorteile:

  • Dir fallen passendere Ansprechmöglichkeiten und Beitragsthemen ein

Du kannst dir besser vorstellen, was deine Zielgruppe interessiert. Demzufolge fällt es dir auch leichter, deine Kunden online und offline anzusprechen. Wenn du dir ebenfalls eine Susann, Lisa, oder einen Jürgen erdenkst, kannst du dich immer fragen, ob dein Angebot, dein Flyer oder dein (Blog)beitrag diese Person gut ansprechen würde.

  • Du ziehst fast automatisch deine Wunschkunden an, weil sie sich in deinem Firmenauftritt wiederfinden.

Wenn ich dir helfen soll, dein Firmenlogo oder dein Branding zu entwickeln, werde ich dich nach deiner Zielgruppe und deinem Wunschkunden fragen. Denn es ist wichtig, diese Dinge darauf anzupassen.

Hat dir dieser Beitrag geholfen? Dann erzähle es mir gerne!

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