Monatsrückblick Juni 2022

Der Monat Juni begann mit einen richtig kranken kleinem Kind. Der Jüngste hatte hohes Fieber, was sich als Dreitagefieber herausstellte. Wir machten uns natürlich Sorgen. Wer kann es schon gut ertragen, wenn das Baby krank ist?

Am anschließenden Pfingstsamstag waren wir bei Freunden. Auf deren Hof gab es Rockmusik und wir hatten einen schönen Abend, obwohl ich mich mit dem Kleinen schon zeitig am Abend hinlegen musste.

Der Jüngste begutachtet einen Traktor während dem Konzert
auf der Fahrt entdeckt: die Stadt Leisnig

Am Pfingssonntag fuhren wir weiter zu meinen Eltern und feierten den 78. Geburtstag meines Vaters. Meine kleine Schwester hatte ich schon 2 Jahre nicht mehr gesehen. Auch sie war anwesend und wir hatten eine schöne Zeit zusammen.

Am Pfingstmontag fuhren wir wieder nach Hause. Der Kleine hatte alle Autofahrten super und entspannt überstanden. Der Juni war geprägt von vielen Sonnenstunden im Garten. Das Baby erlebte sein erstes Planschbeckenbad und wir grillten an den Wochenenden.

Es gibt viel zu entdecken im Garten
Gegrillte Forellen

Mein Mann hatte Ende Juni eine Dienstreise nach Österreich und seinen letzten Arbeitstag auf seiner alten Arbeit, bei der er 8 Jahre gearbeitet hatte. Mit dem Großen waren wir zum Abschlussgrillen seiner Fußballmanschaft. Diese löst sich leider auf, weil das Alter der Jugendlichen für die Pokalspiele nicht mehr zusammen passt. Ebenfalls Ende Juni feierten wir den 1. Geburtstag vom Junior. Wir haben nun kein Baby mehr und ich bin ehrlich traurig darüber. Der Kleine hat sich zum aktiven Sonnenschein gemausert, der alles erkunden und beklettern will.

Wir feierten den 1. Geburtstag vom großen kleinen Mann

Monatsrückblick Mai 2022

Oh weh, wirst du jetzt vielleicht denken. Dieser Rückblick ist aber spät. Tatasächlich schlummert er schon ein paar Tage in der Notiz-App meines Smartphones, aber aufgrund von diversen Krankheiten und einer kleinen Pfingstreise bin ich noch nicht dazu gekommen, ihn hochzuladen.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – hier ist er also: Mein MoRüBli vom Mai 2022!

Der Monat Mai war gefühlt nur zwei Wochen kurz. Irgendwie rast die Zeit. Aber ich glaube, dass schreibe ich in jeden Monatsrückblick. Wir hatten viele schöne Gartentage. Die Bäume blühten reichlich und die kleine Sohnemann konnte die Natur entdecken. Sandkasten, Schaukel, Gießkanne… wir haben es sehr genossen, dass wir draußen sein konnten.

Matschen in der Gießkanne
Kleine Steine rieseln lassen. Was für ein interessantes Spiel für das Baby!

Ein Sonntagsausflug führte uns auf den Kottmar, zur Spreequelle.

Die Spreequelle. Wenn wir hier einen Stöpsel reinsetzen, hat Berlin kein Wasser ;.)

Ein anderer in den Umgebindehauspark Cunewalde.

Umgebindehauspark Cunewalde, Oberlausitz
Umgebindehauspark Cunewalde, Oberlausitz

Was sonst noch los war:

Der große Sohn war über Himmelfahrt in Frankreich in der Partnergemeinde. Es war seine erste Auslandsfahrt ohne Familie. Dementsprechend aufregend war das für uns!

Ich habe mit dem abnehmen begonnen und fühle mich sehr wohl mit dieser Entscheidung. Die Gesundheit geht eindeutig vor!

Ich arbeitete weiter am Logo für Freunde.

Es entstand neben dem Monatsrückblick April 2022 nur ein einziger Blogartikel. Dieser liegt mir aber besonders am Herzen, weil er persönlich ist: Wie ich zu dem wurde, was ich bin Lies gerne mal rein. Es ist mir wichtig!

Wie ich zu dem wurde, was ich bin

Erinnerst du dich noch an die Freundschaftsbücher, die wir früher in der Schule gegenseitig ausgefüllt haben? Ich weiß noch, dass ich bei „Berufswunsch“ immer „Rentner“ hingeschrieben habe. Das klang witzig und verschleierte zudem meine Ahnungslosigkeit. Fast jeder hatte damals einen Wunschberuf. Ich nicht.

Wunschberuf? Wagenfahrerin oder Cocktailtrinkerin

Nun, Rentnerin bin ich noch nicht. Mir fehlen noch ein paar Berufsjährchen bis dahin. Ich bin ja gerade mal 40 Jahre jung! Wie es kam, dass ich im Januar 2022 gegründet habe und nun Sichtbarmacherin bin, erfährst du in diesem Blogbeitrag. Ich habe ihn im Rahmen der BoomBoomBlog2022-Parade von Judith Peters erstellt.

Stationen, die mich prägten

Lehre als Krankenschwester Im Jahr 2000 machte ich Abitur und lernte danach Krankenschwester. Meine Mutter hatte diesen Beruf ebenfalls ergriffen und aus Mangel an eigenen Ideen, trat ich halt in ihre Fußstapfen. Sie empfahl mir diesen Beruf, weil sie mich als besonders emphatisch empfand. Genau diese Eigenschaft war es, die es mir schwer machte in der Ausbildung im Krankenhaus. Ich fühlte zu viel mit den Patienten mit und ich hatte das Gefühl, man behandelte Krankheiten und keine Menschen. Obwohl damals noch kein Fachkräftemangel herrschte, nahm man die Patienten hinter den Erkrankungen nicht genügend wahr. Auch die strengen Abläufe und Hierarchien gefielen mir nicht. Ich mochte den theoretischen Teil der Ausbildung mehr und besuchte mit Freude die Berufsschule. Nach der Lehre arbeitete ich in einem privaten Betreuten Wohnen. Dort schloss ich meinen Frieden mit der Pflege, denn ich konnte mir für die Betreuung der Senioren Zeit nehmen.

Elternzeit mit plötzlichen Studienwunsch Irgendwann wurde ich dann schwanger und ich ging in Elternzeit. Das war 2009. „Kinder verändern.“ Diese Aussage kam nun zum Tragen und ich entschloss mich, zu studieren. Dies hatte ich für mich vorher ausgeschlossen. Ein Studium empfand ich für mich als unmöglich. Nun also die Wende: Ich studierte Pflegemanagement. In der Studienbeschreibung stand, man könne danach auch als Lehrkraft arbeiten. Darauf arbeitete ich hin. Ich wollte selber lehren.

Tod meines Partners Im Sommer 2011 nach dem zweiten Semester verstarb mein Verlobter ganz plötzlich. Da stand ich nun mit einem 2,5jährigen Sohn alleine da! Ich lernte in dieser harten Zeit viel über mich. Zwei wichtige Erkenntnisse:

  1. Wenn man etwas wirklich möchte, sollte man es auch zeitnah tun – man weiß nie, wieviel Zeit man noch hat.
  2. Es ist wichtig, das Leben zu genießen. Und zwar JETZT. Vielleicht ist es sonst zu spät.

Arbeit als Lehrerin 2015 setzte ich meinen Wunsch zu lehren in die Praxis um. Ich begann an einer Berufsschule zukünftige Altenpfleger auszubilden. Obwohl ich eher lernintensive Fächer wie Anatomie und Recht unterrichtete, war es mir immer wichtig, die Schüler:innen zum Selberdenken und reflektieren anzuregen.

Hochzeit als Schlüssel zur Businessidee 2019 heiratete ich meinen neuen Partner. Im Nachhinein sind wir heilfroh darüber, die Hochzeit noch vor Corona geplant zu haben.

Beschwingt ins Eheglück – ein unvergesslicher Tag

Apropos geplant: Die Vorbereitungszeit der Feier war natürlich mit viel Recherchearbeit verbunden. Insbesondere die Auswahl der Dienstleisterinnen hatte es in sich! Ich stolperte über so viele Webseiten und Social Media Profile, die nur schlecht gepflegt waren! Ich erkannte, dass es da draußen eine Unmenge an tollen leisen Unternehmerinnen gab, die man aber kaum wahrnahm! Floristinnen, Konditoreien, Goldschmiedinnen, Fotografinnen, Brautausstatterinnen… Ich war einerseits begeistert von ihrem Mut, sich selbstständig zu machen. Andererseits fand ich es megaschade, dass viele dieser Frauen unter ihren Möglichkeiten blieben. Sie verschenkten viel von ihrem Potential, weil man sie schlichtweg übersah. Sie mochten Expertinnen auf ihrem Fachgebiet sein, aber sie zeigten sich unprofessionell in der Onlinewelt. Hier lag der Grundstein für mein heutiges Business! Diesen tollen, leisen Frauen musste ich helfen! Mit Social Media Marketing, Fotografie und Grafikdesign befasste ich mich schon sehr lange. Ich musste es nur noch zu meinem Beruf machen. Mein Problem war allerdings meine Scheu vor Risiken. Selbstständig machen? Ich? Den Mut besaß ich nicht.

Zweite Elternzeit 2021 begann meine zweite Elternzeit.

Die Füßchen des kleinen Sohnemannes

Wie hatte ich weiter oben geschrieben? „Kinder verändern“. Plötzlich war da der Wunsch, es ENDLICH anzupacken! Eine nebenberufliche Selbstständigkeit empfand ich nach ein wenig Recherche gar nicht mehr als so risikoreich und ich gründete im Januar 2022 meine Werbewerkelei.

Werbewerkelei

Ich werde immer klarer, in dem was ich will. Ich möchte eine Sichtbarmacherin für leise, selbstständige Frauen und Gründerinnen sein. Ich möchte, dass diese Frauen endlich WAHRgenommen werden. Sie sollen sich mit ihrem Business erfolgreich selbstverwirklichen können. Ich unterstütze sie dabei, indem ich mit ihnen ihr Firmenlogo entwerfe, ein Branding entwickele oder ihre Social Media Profile betreue.

Fazit

Jede einzelne Station hat ihren Anteil daran, dass ich heute bin, was ich bin:

Die Ausbildung zur Krankenschwester hat meine Emphatie und das Interesse an Menschen geschult. Gleichzeitig habe ich erkannt, dass mich Hierarchien nerven.

Der Tod meines ersten Partners hat mir gezeigt, dass es wichtig ist, sich Wünsche zu erfüllen und nicht zu lange damit zu warten. Das Leben kann nur einmal gelebt werden. Das hier ist kein Probedurchgang!

Meine Arbeit als Lehrerin erfüllt mich, weil ich gerne anderen mein Wissen vermittele. Deshalb gibt es auch diesen Blog und meinen Instagram-Account. Dort teile ich gerne Informationen zum Thema Social-Media-Marketing, Branding und so weiter.

Die Hochzeit hat mir gezeigt, woran mein Herz hängt: daran, dass jeder seine Chance verdient hat. Nicht nur die lauten Marktschreier und Platzhirsche, sondern auch die vielen leisen Menschen, die man gerne übersieht. Ich selbst bin auch eher introvertiert und stehe am Anfang meines Business. Ich habe also mit meiner Zielgruppe viel gemeinsam. Das finde ich sehr bereichernd.

Meine Kinder gaben mir den Mut, es schlussendlich anzupacken.

Meine Laufbahn in einem Satz

In einem Satz kann ich meine bisherige Karriere so zusammenfassen:

Von der Krankenschwester zur Sichtbarmacherin.

Wie lautet dein Satz? Von der _______ zur ____________. Schreib ihn mir gerne in die Kommentare!

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

Monatsrückblick April 2022

Der Monat begann mit Influenza. Meinen großen Sohn hatte es kurz nach seiner Coronaerkrankung erwischt. Er hatte mehrere Tage hohes Fieber. Ein Zustand, den ich so gar nicht von diesem robusten Kind kannte.

Danach war Ostern. Wir machten es uns Zuhause gemütlich. Mein Vater ist nicht mehr reisefähig und unser Baby fährt ungern lange Strecken im Auto. Somit musste ein Verwandtenbesuch ausfallen. Am Ostermontag besuchten wir den Findlingspark in Nochten. Was für ein schöner Tag! Endlich mal wieder ein Ausflug! Und dann auch noch bei Kaiserwetter.

Findlingspark Nochten

Gemeinsam mit meinen Söhnen schaute ich mal auf meiner Arbeitsstelle vorbei und freute mich, meine Kollegen wieder zu sehen.

Ich liebe den Frühling. Er ist meine liebste Jahreszeit. Alles wird grün und bunt, die Vögel zwitschern, die Bäume blühen…

Narzissen im Garten

Der Kleine singt auf Dadada, läuft am Laufgitter entlang und krabbelt durch den Garten. Es ist eine Wonne, ihn aufwachsen zu sehen.

Trotz Ausflug, Frühling und Babyliebe war der April mental anstrengend. Ich habe einen fordernden Auftrag für ein Logo, mein Mann steckte mitten in der aufregenden Suche nach einer familienfreundlicheren Arbeit und der Kleine forderte mich auch. Als ob das nicht alles ist, nahm mir der Krieg in der Ukraine ganz viel von meiner Unbeschwertheit.

Diese Artikel veröffentlichte ich im Monat April:

Wie war dein April 2022?

Warum du dich nicht NUR als Experte positionieren musst

Du kannst der beste Experte auf Deinem Gebiet sein uns trotzdem bucht niemand deine Leistungen.

Es ist paradox. Stell dir vor, du bist eine absolute Fachfrau auf deinem Gebiet und zeigst das auch nach außen. Schließlich soll jeder sehen, was du so drauf hast. Auf deinen Social Media Kanälen teilst du dein Wissen. Du schreibst informative Blogartikel. Du gibst die Mühe, tolle Grafiken zu erstellen. Oft bist du die Vorreiterin, deren Inhalte man kopiert. Und trotzdem kauft man bei dir nichts, zumindest würdest du dich über mehr Aufträge oder Verkäufe freuen. Es macht dir zwar Spaß, dein Wissen zu teilen, aber irgendwann bist du frustriert. „Perlen vor die Säue werfen“ – dieses Sprichwort fällt dir ein. Du strampelst dich ab und willst deine Leser bilden und die ignorieren es einfach. Zumindest feiern sie deine Bombenartikel nicht so, wie du es dir erhoffst. Derweil wird doch immer gepredigt, man soll so viele kostenlose Inhalte teilen, wie möglich. Follower, bei denen man in Vorleistung geht, werden später zu Kunden, heißt es.

Das kann sein. Muss aber nicht!

Wissen allein bringt uns nicht in Aktion

Für meine Bachelorarbeit untersuchte ich für den Landkreis Zwickau ein Aufklärungsprojekt für Jugendliche. Die Schülerinnen und Schüler sollten zum Thema Alkoholmissbrauch informiert werden. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Teenager vom sogenannten „Komasaufen“ abzuhalten.

Meine Forschungen ergaben leider, dass das Projekt nicht viel brachte. Welcher Jugendliche lässt sich schon vom Trinken abhalten, nur weil er weiß, dass er davon eventuell im höheren Alter mal eine Leberzirrhose bekommt?

Genauso ist es mit deinen Infobeiträgen auf deinen Social Media Kanälen. Nur weil du Wissen vermittelst, kauft keiner etwas bei dir.

Was hat in dem Alkoholprojekt gefehlt? Man hätte einiges besser machen können:

  • Die Erlebnisse und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler standen nicht im Mittelpunkt.
  • Es wurden keine gesunden Alternativen zum Komasaufen oder Verhaltenstipps gegeben.
  • Die Jugendlichen kannten die Organisatoren nicht und vertrauten ihnen demzufolge auch nicht.
  • Die Veranstaltung war ein einmaliges Angebot und zeitlich eng getaktet.
  • Es wurde im Vorfeld der Projektentwicklung gar nicht erforscht WARUM die Teenager sich überhaupt betranken.
  • Demzufolge fühlten sich die Schüler unverstanden und man konnte ihnen auch keine Alternativen aufzeigen.

Die Veranstaltung diente wie gesagt viel zu sehr der Wissensvermittlung. Auf die Emotionen der Heranwachsenden ging man ungenügend ein.

Aus diesen Erkenntnissen kannst du tolle Paralellen für dein eigenes Business ziehen!

Strategien, um Kunden zu gewinnen

Was ist es denn nun, was den Follower im Endeffekt zum Kunden macht?

  • Gehe mit deinen Wunschkunden in den Austausch. Erforsche, was sie antreibt. Was sind ihre Probleme? Warum haben sie diese?
  • Zeige Ihnen Alternativen und Lösungsstrategien, anstatt sie mit Wissen zu bombardieren.
  • Baue Vertrauen zu deinen Followern auf, indem du dich ihnen vorstellst. Wenn du dich regelmäßig in den Storys oder auf Fotos zeigst und über dich erzählst, können die Menschen dich kennenlernen. Wen man kennt, dem vertraut man eher.
  • Gib den Leuten Zeit und überrumple sie nicht mit deinen Angeboten.
  • Lerne deine Kunden kennen und gehe auf ihre Gefühle ein. Nur wenn du ihre Emotionen, Sorgen und Nöte kennst, kannst du sie auch befriedigen.

Nur weil du weißt das Rauchen schädlich ist, wirst du nicht zum Nichtraucher! Und nur weil dir jemand sagt, wie gut er berät, coacht, Haare schneidet oder Blumen bindet, wirst du noch nicht zum Kunden. Du interessierst dich für das Angebot eines Menschen, wenn du dich verstanden fühlst und du emotional abgeholt wirst. Wenn du jemanden vertraust und ihn sympathisch findest, kaufst du eher, als bei einem unnahbaren Experten, der vielleicht sogar das bessere Angebot hat.

Hat dir dieser Beitrag die Augen geöffnet? Schreibe mir gerne über deine Experten-Erfahrungen in den Kommentaren!

12 von 12 April 2022

Es ist wieder soweit! Am zwölften eines jeden Monats sind alle Blogger*innen dazu aufgerufen, zwölf Fotos zu machen und so ihren Tag zu dokumentieren. Den Sammelpost dazu findest du hier.

Guten Morgen! Während ich mich frisch mache, räumt mein Kind die Blumenerde aus dem Topf. Juhu!

Meine Duftorchidee blüht auf der Küchenfensterbank. Die Morgensonne scheint.

Zeit für das vormittägliche Schläfchen. Der Kleine schlief von 9 bis 12.

Auch Hildegard verdöst den Tag.

Der Höhepunkt 😉 des Tages: Ein delikates Fundstück am Wegesrand beim Spaziergang.

Ich bin entzückt, was mein neues Handy alles kann. Diese kleine Spinne war vielleicht 2 cm klein und saß im Strandkorb im Garten.

Buschwindröschen, Narzissen und eine Aprikosenblüte im Garten am Haus. Ich liebe den Frühling. Wir konnten heute schön in der Sonne draußen sitzen.

Wer mitgezählt hat erkennt, dass es nur neun Bilder sind. Es passierte einfach nicht mehr. Ich hoffe, mein kleiner Einblick in den Tag hat dir trotzdem gefallen.

Warum ich mein Business „Werbewerkelei“ genannt habe…

… obwohl der Name das negativ besetzte Wort „Werbung“ beinhaltet.

Ich gebe zu, ich habe länger überlegt, ob ich mein kleines Unternehmen (kann man davon überhaupt schon reden?) WERBEwerkelei nennen kann. Der Grund ist das Wort Werbung.

Werbung – ist das nicht dieses endlose Geschwafel zwischen den Filmen im Fernsehen? Oder die eine-komplette-Seite-einnehmenden Bilder in den Hochglanzillustrierten? Schreit Werbung nicht aufdringlich „Kauf mich!“, wie der schmierige Lamadeckenverkäufer vergangener Werbeverkaufsfahrten?

Ja. Auch. Leider.

Viele Menschen fühlen sich deshalb durch Werbung genervt und belästigt. Da man also mit Werbung keinen Blumentopf mehr gewinnen kann, aber trotzdem nicht darauf verzichten will, muss ein neuer Begriff her: das Copywriting. Dieser Begriff aus dem Marketing ist englisch und klingt viel hipper.

Problem: es ist auch ziemlich irreführend. Bei dem Wort „copy“ denke ich als erstes an kopieren. Tatsächlich dachte ich, als ich das erste Mal das Wort „Copywriting“ hörte, an jemanden der Texte von anderen kopiert und auf sein Business anpasst. Eine Art „Textvorlagenbastler“. Aber weit gefehlt – mit Copywriting ist das Schreiben von Verkaufstexten gemeint.

Da aber jederman und -frau Werbetexte verschmäht, dürfen diese Zeilen nicht mehr wie Werbung klingen. Heutzutage verkauft man nicht, man jubelt unter.

Überspitzt dargestellt muss man sich das so vorstellen:

Wo man früher mit der Tür ins Haus fiel, schafft man heute erst einmal eine Vertrauensbasis. Man zeigt sich menschlich und bringt seine Persönlichkeit mit ein (Stichwort Influencer-Marketing). Danach ködert man den Kunden mit Gratiscontent – sogenannten Freebies. Anstatt das Problem des Kunden zu lösen, schafft man damit aber eher ein Problembewusstsein. Und während der Kunde noch an der Haustür steht und seine Gratis-Broschüre liest, klopft der Verkäufer an die Hintertür und hat seine kostspielige Lösung parat.

Und warum habe ich mich nun trotzdem WERBEwerkelei genannt?

Ich bin ein ehrlicher Mensch. Wo Werbung drin ist, darf auch ruhig Werbung drauf stehen. Mit meinen Firmenlogos, dem Branding und den Grafiken sorge ich dafür, dass meine Kundinnen für ihre Unternehmen werben können.

Ich finde das Wort „Werbung“ gar nicht so schlimm. Man bewirbt sich beispielsweise auch, wenn man einen Job sucht. Die (hoffentlich tadellose) Bewerbungsmappe ist das Aushängeschild für den Bewerber. Kein Mensch würde dem Interessenten etwas negatives vorwerfen wenn er sich bewirbt. Im Gegenteil!

Meine Meinung

Für Werbetexte wird heute oft das Wort Copywriting benutzt. Meiner Meinung nach ist das ein irreführender Begriff, weil es an kopieren erinnert. Ich habe nichts gegen englische Begriffe, insbesondere wenn sie schöner klingen oder kürzer sind als unsere deutschen Wörter. Dies ist hier beides nicht der Fall. Für mich bleibt Werbung Werbung. Gerade wenn sie unterhaltsam ist und nicht zu häufig eingesetzt wird, hat sie für mich keinen negativen Beigeschmack. Für mich war daher klar, dass meine erste Namens-Eingebung, die „Werbewerkelei“ bleiben darf.

Was verbindest du mit den Begriffen „Copywriting“ und „Werbung“?

Was ist der Unterschied zwischen Zielgruppe und Wunschkunden?

Kennst du den Unterschied zwischen deiner Zielgruppe und deinem Wunschkunden?

Die Zielgruppe

Deine Zielgruppe sind die Menschen, die du mit deinem Angebot ansprechen möchtest. Meine sind zum Beispiel eher introvertierte Frauen, die gerade ein Business gründen oder schon selbstständig sind und nun wahrgenommen werden möchten in der großen weiten Unternehmenswelt. In meinem Beitrag Warum es sinnvoll ist, seine Zielgruppe einzuschränken hatte ich dir schon erklärt, warum du sie eingrenzen solltest.

Und wer ist nun der Wunschkunde?

Ein Wunschkunde ist eine Person aus dieser Zielgruppe. Man nennt sie übrigens auch Buyer Persona, falls du mal über diesen Begriff stolpern solltest. Sie ist dein persönlicher Traumkunde. Je realistischer du dir diese Person vorstellen kannst, desto besser wirst du dein Angebot für sie formulieren und anpassen können.

Wie kannst du dir einen Wunschkunden ausdenken?

Stell dir vor, dein Wunschkunde oder deine Wunschkundin kommt in deinen (imaginären) Laden. Wie sieht deine Wunschperson aus? Wie lebt sie? Was hat sie für Fragen? Was benötigt sie? Wie spricht sie?

Sicher benötigst du etwas Zeit, dir deinen ganz persönlichen Traumkunden vorstellen zu können. Nimm sie dir und gehe ruhig in die Tiefe. Je genauer du diese Person „kennst“, desto besser kannst du dich in sie hineinversetzen.

Wenn du eher der visuelle Typ bist, schauen ruhig im Internet nach Portraits und mache dir im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von ihr.

Als Beispiel stelle ich dir mal meine Traumkundin vor:

Meine Wunschkundin ist Susann

Susann ist Ende 30 und hat zwei Kinder (7 und 2). Sie wohnt mit Kindern, Mann und Hund in einem Reihenhaus. In der Elternzeit hat sie sich nebenberuflich selbstständig gemacht. Sie näht Kinderkleidung. Leider reicht ihr Einkommen bei weitem nicht aus, um hauptberuflich selbstständig zu nähen. Es ist eher ein lieb gewonnenes Hobby.

Das Ende der Elternzeit naht und damit muss Susann wieder zurück in ihren alten Bürojob. Susann steht unter Druck. Sie weiß, dass sie Haushalt, Kita, Schule, Büro -und Nähjob nicht unter einen Hut bringen wird. Deshalb möchte sie es schaffen, dass ihre kleine Nähfirma, die sie so liebt, so viel Gewinn abwirft, dass sie ihre Bürojobstunden reduzieren kann.

Susann weiß, dass sie mehr Kunden braucht. Susann ahnt, dass sie mehr Kundschaft bekommen könnte, wenn sie online sichtbarer wäre. Allerdings kostet das Zeit. Und sie ist auch eher introvertiert. Zudem sehen ihre Social Media Profile wenig ansprechend aus. Es fehlt ihnen an Professionalität. Sie benötigt erst einmal ein Logo plus Branding, sowie hübsche Social Media Grafiken.

Was Susann noch nicht weiß: dass sich das Branding auf Dinge wie die Zielgruppe, ihre Positionierung und ihre Werte und Vision aufbaut. Mit all diesen Dingen kann ich Susann helfen. Sie muss mich nur noch finden und ich muss sie von meinem Angebot überzeugen.

Vorteile eines Wunschkunden

Es geht natürlich nicht darum, dass ich eine Petra oder Constanze nicht bei ihrem Firmendesign unterstützen würde. Auch ist es völlig egal, ob meine Kundin in der Realität ein Haustier hat oder nicht. Sich einen imaginären Wunschkunden zu schaffen hat aber zwei entscheidende Vorteile:

  • Dir fallen passendere Ansprechmöglichkeiten und Beitragsthemen ein

Du kannst dir besser vorstellen, was deine Zielgruppe interessiert. Demzufolge fällt es dir auch leichter, deine Kunden online und offline anzusprechen. Wenn du dir ebenfalls eine Susann, Lisa, oder einen Jürgen erdenkst, kannst du dich immer fragen, ob dein Angebot, dein Flyer oder dein (Blog)beitrag diese Person gut ansprechen würde.

  • Du ziehst fast automatisch deine Wunschkunden an, weil sie sich in deinem Firmenauftritt wiederfinden.

Wenn ich dir helfen soll, dein Firmenlogo oder dein Branding zu entwickeln, werde ich dich nach deiner Zielgruppe und deinem Wunschkunden fragen. Denn es ist wichtig, diese Dinge darauf anzupassen.

Hat dir dieser Beitrag geholfen? Dann erzähle es mir gerne!