Liebesbrief an mein Business

Liebe Werbewerkelei…

Wie wir uns kennenlernten

Ich hatte schon längere Zeit darüber nachgedacht, dass es schön wäre dich zu gründen, liebe Werbewerkelei. Aber mir fehlte der Mut, diesen Schritt zu gehen. Ich hatte Angst vor der Bürokratie und vor dem Risiko. Was, wenn wir nicht zusammenpassten und mein Vorhaben scheiterte?

Im Januar 2022 war es dann endlich soweit. Ich fasste mir ein Herz und meldete dich beim Finanzamt an. Der 11.01.22 ist unser Trauungstag. Ich traute mich! Statt eines Rings gab es eine Steuernummer. Nicht sonderlich romantisch, oder?

Steffi Fleischer Logodesign, Branding, social Media Werbewerkelei werde Wahrgenommen

Unser erstes gemeinsames Jahr

Wir waren so glücklich, du liebe Werbewerkelei und ich, dass wir unsere junges Glück schnell öffentlich machten. Es entstand eine Webseite und ein Instagramprofil. Fortan teilte ich dort unsere Erlebnisse. Ich erzählte der Welt zum Beispiel, warum du „Werbewerkelei“ heißt, für wen wir besonders gerne arbeiten und wie man seine Businessbeziehung für alle sichtbar macht, damit man auch seine Wunschkunden findet.

Ziemlich schnell viel unser Außenauftritt auf fruchtbaren Boden. Schon im Februar mit gerade einmal 25 Instagramfollowern meldete sich eine liebe Kundin bei mir. Ich gestaltete ihr ein schickes und ganz individuelles Logo, was nun Ihre Webseite ziert.

Aber es gab auch Schattenseiten im ersten Jahr. So wie man immer an seiner Liebesbeziehung arbeiten muss, muss man auch kontinuierlich an seiner Businessbeziehung arbeiten. Das gelang mir aus verschiedenen Gründen im Sommer 2022 nicht mehr. Unsere Liebe ruhte drei Monate.

Ich vermisste dich in dieser Zeit, liebe Werbewerkelei! Ich erkannte, wie wichtig du mir warst. Insofern hat er unsere Pause auch etwas Gutes. Wir hatten seit dem zusammen, wie Pech und Schwefel. Ich bin so begeistert von dir, dass es mir Freude macht, von dir zu erzählen. Deshalb habe ich im November 2022 einen Newsletter eingerichtet, habe einen geschriebenes Interview zum Thema Branding und introvertiert sein geführt und mich sogar vor die Kamera getraut, um über die Chancen von sogenannten leisen Unternehmerinnen zu sprechen.

Liebe Werbewerkelei, unser erstes gemeinsames Jahr war wunderschön. Dank dir habe ich so viel über mich gelernt. Ich brenne dafür, dass es uns zwei weiterhin zusammen gibt und ich habe mit dir noch ganz viel vor.

Wie es mit uns weitergeht

Ich muss Fremdgehen. Leider trägt unsere Beziehung bisher kaum finanzielle Früchte. Deshalb werde ich wieder in meinem Job als Berufsschullehrerin arbeiten. Sei bitte nicht traurig, liebe Werbewerkelei. Liebe verdoppelt sich, wenn man sie teilt. Du brauchst keine Angst zu haben, dass ich dich verlasse, oder dass du mir deshalb weniger wichtig bist.

Ich habe mit dir sogar Nachwuchs geplant:

Baby 1 wird ein Workbook sein, in dem steht wie man sich eine Markenidentität erarbeitet. Aufbauend auf dieses Fundament gibt es Grundlagenwissen zum Erstellen eines Branddesigns.

Baby 2 wird ebenfalls ein Workbook sein. Darin geht es um die Contenstrategie und um Wissen rund um die Contenterstellung, inklusive vieler kreativer Methoden, um überhaupt erst einmal Ideen für seinen Content zu finden.

Zusätzlich wird es natürlich auch weiterhin meine Branddesign-Angebote, mein Impulsgespräch und die Social Media Hilfe geben.

Die Basis unserer Beziehung

Was uns antreibt, liebe Werbewerkelei, ist es, anderen Frauen zu helfen, mit Ihrem Business sichtbar zu werden! Sie sollen gesehen werden ohne sich zu verbiegen, um ihre Wunschkunden anzuziehen.

Liebe Werbewerkelei, ich denke ständig an Dich,
Du führst mich zu meinem kreativen "Ich".

Ich liebe es, meine Zeit mit Dir zu verbringen
und hoffe, es wird uns noch viel Gutes gelingen.

Wir möchten leise Frauen sichtbar machen,
dafür brauchen sie viele Sachen:

Markenwissen, Branding und Social-Media-Tipps sind bei ihnen gefragt,
trotzdem sind sie oft verzagt!

Es fehlt ihnen ein knappes Gut:
der Sichtbarkeitsmut!

Bestärken möchten wir diese Frauen,
sich endlich etwas zuzutrauen!

Sie sollen von ihrem Business leben - 
Ihr Erfolg ist unser Bestreben.

Dieser Artikel entstand im Rahmen meiner Blogparade „Liebesbrief an dein Business“. Sie geht noch bis zum 15.02. (ja, der Valentinstag liegt in dieser Zeit). Du möchtest ebenfalls daran teilnehmen? Das freut mich! Hier gibt es alle Infos dazu: Blogparade: Liebesbrief an dein Business

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

Monatsrückblick Januar 2023

Ich finde kaum Worte für diesen unglaublich besch*ssenen (sorry) Jahresstart. Er war geprägt von Infektionskrankheiten, die unsere gesamte Familie betrafen. Magen-Darm, Bindehautentzündung, starke Erkältung, Mittelohrentzündung… Wir navigierten fast durchgängig von einer Erkrankung zu nächsten. Das doofe dabei war, dass dieser Monat auch der Eingewöhnungsmonat von unserem kleinen Sohn in den Kindergarten war. Die paar Tage, die er gehen konnte, waren geprägt von Kummer! Es fiel ihm sehr schwer ohne mich.

Zum Glück gibt es auch ein paar positive Dinge zu berichten:

  • Meine Blogparade mit dem Thema „Liebesbrief an dein Business“ startete und es sind schon drei wunderbare Beiträge dazu entstanden. Du kannst sehr gerne noch bis zum 15.02. teilnehmen. Ich freue mich! Hier findest du alle Infos: Blogparade: Liebesbrief an dein Business
  • Vom 09. bis zum 18. Januar nahm ich an der Challenge „Journale dich zu deinem Content“ von Bianca Fritz teil. Ich empfand diese Aktion als sehr bereichernd und werde das journalen auch weiterhin zur persönlichen Weiterentwicklung und zum Erstellen von Content für mich nutzen. Ich finde, meine handgeschriebenen Texte haben mehr Tiefgang, als meine digital erstellten Beiträge: Vom Kopf, durchs Herz in die Hand
  • Ich habe gewonnen! Bei zwei Gewinnspielen hatte ich Glück! Ich habe zwei Bücher gewonnen. Buch eins heißt „von introvertiert zu positioniert: Das Businessjournal für deine verborgene Superpower“. Darin zeigen 12 introvertierte Menschen, wie sie ihre leise Art für sich nutzen. Buch zwei trägt den Titel „Der Pfad der Introvertierten zum Verkaufen: Erkenne deine Vorteile und nutze sie“. Es liest sich bisher sehr interessant und kurzweilig.
  • Hashtag-Checkliste Für meine lieben Newsletter-Abonnenten habe ich ein kleines Dankeschön entwickelt. Seit Mitte Januar gibt es von mir eine Checkliste mit wichtigen Tipps zur Hashtagauswahl bei Instagram. Auch ein Praxisbeispiel, wie eine Hashtagset aussehen könnte, ist darauf zu lesen. Du möchtest Hashtags auch optimal nutzen, um deine Reichweite zu steigern? Hier geht es zu meinem Newsletter.
  • Ich bin jetzt mit meiner Werbewerkelei bei Google gelistet: https://goo.gl/maps/SgmbM568NB62nbCY9 Wie cool ist das denn?

Schöne Momente, fotografisch festgehalten

Schneemann 1 – ein gefundener Wanderstein
Schneemann 2 – indoor im Kindergarten

Wie geht es weiter?

Mit dem Januar endete auch meine Elternzeit. Im Februar gehe ich wieder arbeiten und habe dann drei Hochzeiten auf denen ich tanze: meine Familie, meine Werbewerkelei und die Arbeit als Berufsschullehrerin für Gesundheitsberufe. Es geht also spannend weiter. Ich wünsche mir einfach nur, dass wie jetzt endlich einmal gesund bleiben, damit sich bei uns so etwas wie ein Alltag einspielen kann.

Blogparade: Liebesbrief an dein Business

Anlässlich des ersten Geburtstags meiner Werbewerkelei, möchte ich eine Blogparade starten.

Was ist eine Blogparade?

Bei einer Blogparade, gibt ein Blogger (in diesem Fall ich) ein Thema vor und jeder, der Lust hat schreibt einen eigenen Blogartikel zum Thema. Der Gastgeber sammelt all diese Artikel und fasst sie in einem Beitrag am Ende des Teilnahmezeitraums zusammen.

Welche Benefits bringt dir die Blogparade?

Austausch, Reflektion, Vernetzung, Reichweite, Gemeinschaft

Das Beitragsthema „Liebesbrief an mein Business“ ist perfekt für deinen Unternehmensblog geeignet. Du kannst ohne werberisch zu klingen von deinem Business berichten. Gleichzeitig zeigst du damit Persönlichkeit und hast die Möglichkeit, dich zu vernetzen und eine große Reichweite zu erzielen.

Wie kannst du teilnehmen?

Schreibe einen Liebesbrief an dein eigenes Business. Du kannst dich völlig frei entfalten, oder du orientierst dich an ein paar der folgenden Leitfragen:

  • Wie lange geht eure „Businessliebe“ schon?
  • Was magst du an deinem Business am meisten?
  • Warum hast du dich für es entschieden?
  • Wie war deine Gründungsphase?
  • Was habt ihr beiden schon tolles erlebt, du und dein Business?
  • Gab es schon negative Erfahrungen, wenn ja welche?
  • Ist deine Liebe noch frisch, oder magst du dich trennen?
  • Was ist dir wichtig mit deinem Business?
  • Was möchtest du mit deinem Business noch erleben?
  • Seid ihr in einer Zweierbeziehung, oder gibt es Mitarbeiter?
  • Beschreibe, wie du dich fühlst, wenn du an dein Business denkst!
  • Wie fühlt sich dein Business an?
  • Was hast du gelernt in eurer Beziehung?
  • Muss sich etwas ändern, um die Liebe frisch zu halten?
  • Magst du die Beziehungsform ändern? (Z.B. Neuausrichtung, Gesellschaftsform ändern, Mitarbeiter einstellen)
  • Hast du ein Gedicht/Reim für dein Business?
  • War es die richtige Entscheidung, dich für dein Business zu entscheiden?
  • Ist es Liebe, oder Zweckehe?
  • Gibt es Nachwuchs?
  • Gehst du fremd?
  • Wie gleichberechtigt lebst du zusammen mit deinem Business?
  • Gibt es irgendetwas,was du mit deinem Business in Verbindung bringst (Zitate, ein Lied, einen Gegenstand)?
  • Gibt es Bilder oder Meilensteine von dir und deinem Business z.B. Logo, Räumlichkeiten, Webseite, ein Selfie bei einer Tätigkeit im Rahmen deines Business…. ?
  • Wie sehen Außenstehende dich und dein Business?
  • Magst du deinem Business für etwas danken?

Einsendeschluss und Teilnahmebedingungen:

Schreibe deinen Blogartikel und veröffentliche ihn bis zum 14.02.2023.

Verlinke diesen Artikel hier (https://steffi-fleischer.com/2023/01/11/blogparade-liebesbrief-an-dein-business/) in deinem Beitrag.

Tippe mir die URL zu deinem Beitrag entweder unter diesem Beitrag in die Kommentare, oder schicke mir deinen Link an meine E-Mail-Adresse (steffi-fleischer@gmx.de) bis zum 15.02.2023.

Ich schreibe dann eine Zusammenfassung mit allen Links zu den entstandenen Blogbeiträgen in einem separaten Blogpost. Selbstverständlich teile ich auch deinen Link über Social Media für maximale Sichtbarkeit.

Noch mal kurz für dich:

  • 1. Schreibe einen Blogbeitrag mit dem Thema „Liebesbrief an mein Business “ bis zum 14.02.2023.
  • 2. Verlinke in deinem Artikel diesen Beitrag hier.
  • 3. Lass mir den Link zu deinem Beitrag hier als Kommentar oder per Mail zukommen.

Optional: Je mehr Menschen von dieser Blogparade erfahren, desto interessanter wird es und desto mehr Sichtbarkeit und Reichweite erreichen wir alle. Erzähle also gerne von dieser Aktion in den sozialen Medien. Du kannst beispielsweise von deiner Absicht zur Teilnahme berichten und natürlich deinen Beitrag teilen. Nutze bitte den Hashtag #liebesbriefanmeinbusiness. So können wir unsere Beiträge finden und uns besser vernetzen.

Profitipps, um aus deiner Teilnahme Content für deine Social Media Kanäle zu erstellen

Du hast manchmal zu wenig Zeit, um Social Media Beiträge zu verfassen? Oder dir fehlen die Ideen?

Mit deinem Beitrag zu dieser Blogparade liefert du dir gleichzeitig Stoff für dein Onlinemarketing, denn du kannst daraus schnell und einfach neuen Content generieren.

Beispiel1: Ein sogenannter Alignmentpost, in dem du deine Absicht kundtust, an der Blogparade teilzunehmen.

So geht es: Mache ein Selfie und schreibe dazu zum Beispiel folgendes: Hallo! Der Valentinstag wirft seine Schatten voraus und ich schreibe deshalb einen Liebesbrief an mein Business. Ich nehme dazu an der Blogparade der @werbewerkelei teil und veröffentliche meinen Blogbeitrag spätestens am 14.02.2023….. Vergiss nicht den Hashtag #liebesbriefanmeinbusiness bei deinen Posts anzugeben!

Beispiel2: Wenn du sagen wir einmal fünf der obigen Fragen beantwortest, kannst du fünf Social Media Posts daraus generieren. Teile zusätzlich ein eigenes Zitat aus deinen Liebesbrief und einen Veröffentlichungsbeitrag, in dem du Bescheid gibst, dass dein Liebesbrief auf deinem Blog online ist.

Wenn du beide Beispiele umsetzt, hast du damit insgesamt 8 Beiträge für Social Media erschaffen. Cool oder?

Ich werde selbst auch einen Liebesbrief an meine Werbewerkelei schreiben. Ich bin mega gespannt auf deinen Blogbeitrag und wünsche uns viel Spaß und gute Gedanken.

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

Drei Onlinebusiness Trends 2023

Das Jahr 2023 wirft seine Schatten voraus. Unsere Onlinewelt wandelt sich stetig und entwickelt sich weiter. Ich gebe eine Prognose ab, was im neuen Jahr wichtig wird. Im Blogartikel erfährst du drei Trends, die sich im Bereich Social Media und überhaupt im Onlinebusiness abzeichnen.

1. Zeige Haltung!

Vorbei sind die Zeiten, in denen es reichte, oberflächliche, rein informative Beiträge wie zum Beispiel: „3Tipps für…“ zu teilen. Das hat zwei Gründe:

Erstens ist der Markt übersättigt. Derlei Postings gibt es zuhauf. Jeder kennt diese abgelutschten Tipps und hat sie schon mal irgendwo gelesen. Zweitens „altert“ deine Zielgruppe häufig mit dir. Deine Stammkund:innen entwickeln sich mit dir weiter. Deine Anfängertipps kennen sie schon.

Die gute Nachricht: Gänzlich brauchst du auf reine Informationsbeiträge nicht zu verzichten. Es gibt in jeder Branche immer wieder Neueinsteiger, die von universellen und einfachen Tipps profitieren. Du könntest deine Beiträge aber erweitern, indem du nicht nur Ratschläge gibst, sondern zum Beispiel auch erklärst WARUM deine Tipps so wichtig sind, oder wann du diese gelernt hast und so weiter. So erhalten sie eine persönliche Note.

Apropos persönlich: genau DAS ist der Trend 2023. Persönlichkeit und Haltung! Die Leute wollen HALTung! Corona, Krieg, Energiekrise und politische Schieflage setzen den Menschen zu. Sie suchen Halt! Sie möchten deine Meinung als Experte wissen und sie möchten sich mit dir identifizieren können. Sie möchten von DIR kaufen, weil Du mit deinem Angebot am besten zu Ihnen passt. Sicherlich hast Du viele Mitbewerber. Deine Persönlichkeit und deine ganz eigene Haltung machen dich unverwechselbar. Du bist quasi deine Marke, deine Brand. Super, denn du bist ein Unikat und damit unkopierbar.

Was heißt das jetzt? Haltung zeigen? Wird dir etwas flau in der Magengegend bei dem Gedanken? Dir fällt es vielleicht schon schwer, dich ÜBERHAUPT zu zeigen. Sollst du jetzt auch noch ständig deine Meinung zur politischen Lage der Nation kundtun?

Nein, keine Angst. Müssen musst du nichts! Es geht eher darum, deinen Standpunkt zu vertreten. Du musst nicht gleich die Weltpolitik dafür analysieren! Denk mal nach, ob du in deiner Branche gerne Dinge ändern würdest. Vielleicht findest du auch Sachen falsch, die in deiner Nische oft verbreitet werden. Oder du hast zu Problemstellungen eine ganz andere Lösungsstrategie, als deine Kollegen? Vielleicht erzählst du auch einfach mal, was dir wichtig ist und warum du welche Werte vertrittst? Es gibt wirklich viele Ansätze, um Haltung und Persönlichkeit zu zeigen. Trau dich!

Der Vorteil liegt auf der Hand: die Unverwechselbarkeit sprach ich schon an. Ein weiterer Punkt: Du ziehst Kund:innen an, die ähnlicher oder gleicher Meinung sind wie du. Du stößt extrem Andersdenkende ab. Somit baust du dir einen für dich angenehmen Kundenstamm auf.

Habe bitte keine Angst vor einem Shitstorm. Diese sind sehr selten. Du musst ja nicht gleich extrem provozieren oder deine Mitbewerber namentlich durch den Dreck ziehen! Solltest du doch vermehrt negative Kommentare bekommen, kann man diese auch löschen. Außerdem ziehst du wie eben beschrieben Befürworter an. Diese verteidigen dich sicherlich gerne.

2. Videocontent mit O-Ton

Schauen wir uns Instagram an: Möchtest du Reichweite, kann es helfen, trendige Sounds und Transformations in deine Reels (so heißen die Videos auf Instagram) einzubauen.

Das Problem: diese Reels haben oft nur unterhaltenden Charakter und du ziehst damit sehr viele Menschen an, die überhaupt nicht zu deiner Zielgruppe gehören. Die Reichweite nützt dir also wenig.

Die Lösung: kurze Videos mit deinem Originalton. Du filmst dich also beispielsweise und erklärst etwas. Wenn du dich nicht zeigen magst, kannst du auch etwas filmen, oder Bilder zeigen und dazu sprechen. So kannst du Persönlichkeit zeigen (siehe Punkt 1) und gleichzeitig das Medium Video bedienen.

3. Verbindung und Beziehung

Schon im letzten Jahr hat man das deutlich gemerkt: Die Menschen möchten Verbindungen eingehen! Vorbei sind die Zeiten, in denen jeder im stillen Büro hockte und sein Ding für sich drehte. Masterminds, Coworkings, digitale Workshops, Zoommeetings, 1:1 Angebote und co schießen wie Pilze aus dem Boden! Es ist Zeit, sich zu vernetzen.

Aber Vorsicht: Die Leute sind auch wählerischer geworden und ihre Zeit ist kostbar. Die universelle Facebookgruppe holt keinen mehr hinterm Ofen hervor.

Es gibt zwei Wege, wirkliche Verbindung und damit Verbindlichkeit zu schaffen: entweder die Gruppengröße ist klein und damit eine enge Zusammenarbeit möglich, oder eine große Gruppe findet sich zu einem eng begrenzten Thema zusammen. Gerade für uns introvertierte Menschen sind solche virtuellen Treffen niedrigschwellige Angebote, die wir unbedingt einmal ausprobieren sollten. Sei es als Konsument, oder vielleicht sogar als Gastgeberin.

Ich persönlich finde Trend 3 am interessantesten. Wie ich bereits in meinem Jahresrückblick 2022 geschrieben habe, ist mein Motto für 2023 „Verbindungen schaffen“. Ich habe großes Interesse an anderen Menschen und das Internet gibt mir die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen. Entfernungen schrumpfen. Ich möchte Coworkings ausprobieren. Vielleicht finde ich ja sogar einen Businessbudy?

Welchen Trend findest du am spannensten?

Jahresrückblick 2022: Spagat zwischen Familienleben und Businessgründung

2022 – ein Jahr des Mangels. Und damit meine ich nicht nur den Mangel an Regen. Es schmerzt mich, wenn ich über das vergangene Jahr so negativ schreiben muss, aber leider fühlte es sich schwer an wie Bleischuhe an den Füßen. Es herrschte bei mir ein Mangel an Anerkennung und ein Mangel an Zeit für mich.

Doch Halt! STOPP!

Müsste man über das Jahr Elternzeit nicht positiv schreiben? Sollte ich nicht dankbar sein? Diese Zeit mit kleinem Kind kommt schließlich nie wieder. Und ja, natürlich, es gab auch schöne Momente. Momente, in denen ich Tränen vor Liebe und Rührung in den Augen hatte. Momente voller Wärme und Dankbarkeit, eine gesunde Familie zu haben und in Frieden leben zu können.

Also noch einmal von vorn:

2022 – eine Jahr des Mangels und der Fülle gleichermaßen! Es mangelte an Anerkennung und Zeit für mich. Aber es gab auch viele gute Dinge in vergangenen Jahr. Viel Liebe und tolle Entwicklungsschritte beim Baby, was nun ein Kleinkind ist. Die Gründung meiner Werbewerkelei, der Jobwechsel meines Mannes, mein Abnehmerfolg, der Urlaub in Dänemark…

Ich liebe Jahresrückblicke. Ich bin überzeugt davon, dass ich in der Reflektion viele Erkenntnisse gewinnen kann, die mich in der Zukunft voran bringen. Daher war es für mich gar keine Frage, ob ich bei Judith Peters Jahresrückblog dabei sein würde. Im letzten Jahr entstand mein erster Jahresrückblick. Du kannst ihn hier nachlesen, wenn du magst: Jahresrückblick 2021

Hier ist nun mein aktuelles „Werk“, der Jahresrückblick 2022:

  1. Mein Jahresmotto 2022
    1. Fazit zum Jahresmotto 2022
    2. Was ich mir sonst noch vorgenommen hatte
  2. Meine Themen 2022
    1. Gründung meines Unternehmens – die Werbewerkelei
    2. Erstes Logo im Februar mit 25 Followern
    3. Krieg
    4. Vierzig Jahr, kein graues Haar!
    5. Pause bei der Werbewerkelei
    6. Gründen in der Elternzeit
    7. Ernte
    8. Mein Mann wechselt den Job
    9. Meine Gewichtsabnahme
    10. Erfolge im Business
    11. Sommerurlaub in Süddänemark
    12. Was 2022 sonst noch los war
  3. Meine 5 liebsten eigenen Blogbeiträge des Jahres
  4. Mein Jahr 2022 in Zahlen
  5. Das habe ich 2022 gelernt
    1. In Zukunft werde ich Glaubenssätze mehr hinterfragen
    2. Die Gründung eines Unternehmens hat sehr viel mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun
    3. Außerhalb der Komfortzone ist es auch schön
    4. Nur Mutter zu sein reicht mir nicht
  6. Ausblick auf 2023
    1. Unser Familienalltag wird sich ändern
    2. Persönliche Wünsche
    3. Business-Pläne

Mein Jahresmotto 2022

Mein Jahresmotto hieß: „Mit kleinen Schritten zum Ziel“

Ich hatte es mir aus zwei Gründen gewählt: zum einen wusste ich schon Ende 2021, dass unser kleiner Sohn (damals war er ein halbes Jahr alt) viele kleine Entwicklungsschritte vor sich hatte. Zum anderen nahm ich mir vor, die Werbewerkelei zu gründen. Der Start in die Selbstständigkeit war mit vielen Meilensteinen verbunden. Von der Anmeldung beim Finanzamt, über die Eröffnung eines Geschäftskontos und die Erstellung einer Webseite, bis hin zur Angebotserstellung und so weiter gab es viel zu tun.

Was ich bei der Wahl meines Jahresmottos „in kleinen Schritten zum Ziel“ nicht bedacht hatte: wann ist man denn mit der Gründung eines Unternehmens am Ziel? Wenn es läuft und man davon leben kann? Wenn man den ersten Auftrag erledigt hat? Oder nach einem Jahr automatisch? Ich hatte mein Ziel nicht messbar geplant. Somit kann ich nun auch nicht sagen, ob ich es erreicht habe. Dummer Fehler!

Das nächste Jahr werde ich wieder unter ein Motto stellen. Diesmal möchte ich es aber mit genaueren Zielen untermauern, um mich damit noch mehr zu motivieren.

Fazit zum Jahresmotto 2022

Ja, ich habe viele kleine Schritte getan auf dem Weg zum Business. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass es ein wenig besser „läuft“. Und ja: unser kleiner Sohn hat ebenfalls viele Entwicklungsschritte gemeistert. Seit Anfang November tippelt er auf eigenen Beinchen durchs Leben.

Was ich mir sonst noch vorgenommen hatte

In meinem letzten Jahresrückblick wünschte ich mir noch folgende drei Dinge: Gesundheit für meine Lieben, einen Urlaub und Zeit mit der Familie. Alle drei Wünsche sind in Erfüllung gegangen. Ich bin dankbar dafür!


Meine Themen 2022

Gründung meines Unternehmens – die Werbewerkelei

Tatsächlich wollte ich mich schon viele Jahre selbstständig machen. Aber mir fehlte ein entscheidender Faktor: der Mut! Ich stamme aus einer „Angestellten-Familie“. Kein Vorbild weit und breit! Anfang diesen Jahres war es endlich so weit. Ich fasste mir ein Herz und meldete meine kleine Werbewerkelei beim Finanzamt an. Es folgte die Eröffnung eines Geschäftskontos, die Erstellung einer Webseite und das Einrichten des dazugehörigen Instagramaccounts.

Mit meinem Business möchte ich leise Unternehmerinnen und Gründerinnen sichtbar machen. Die Frauen sollen sich ein erfolgreiches Business aufbauen können, mit einer für sie angenehmen Außenwirkung. Meine Themen sind: Markenstrategie, Branding, Logoentwicklung und Social Media Marketing.

Erstes Logo im Februar mit 25 Followern

Eine kleine Mutmach-Tatsache: Mitte Januar habe ich gegründet. Mitte Februar hatte ich meinen ersten Logoauftrag – mit gerade einmal 25 Followern auf Instagram! Die Anzahl deiner Follower ist vollkommen überbewertet. Was nützen dir 1000 „Karteileichen“ – also Follower, die nicht mit dir interagieren? Ich habe bis heute relativ wenige Follower. Aber zähle mal spaßenshalber die Kommentare unter meinen Beiträgen! Meine Community ist klein, aber aktiv. Deshalb bin ich auch so gerne auf Instagram.

Um auf das Logo zurück zu kommen: eine Ernährungs-und Bewegungstherapeutin schrieb mich an. Sie erhielt von mir ihren Namen als Schriftzug. Integriert habe ich ihre Silhouette. Individueller geht nicht, oder?

So ein persönliches Firmenlogo bekommt man jedenfalls nicht von einem Logogenerator aus dem Internet.

Krieg

Der Februar hielt ein absolut ängstigendes Ereignis bereit. In der Ukraine begann ein Krieg. Krieg in Europa! Ich hätte es ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten. Vielleicht war ich auch einfach zu naiv. Jedenfalls erschütterte mich der Kriegsausbruch enorm. Ich verfolgte diverse Newsticker und ängstigte mich immer mehr. Würde es zur Aromkatastrophe kommen? Würde der Krieg auf andere Länder und Deutschland übergreifen? Müsste mein Mann an die Front? Würde es eine unbeschwerte Zukunft für meine Kinder geben? Plötzlich war da eine Sicherheit weg, die mich sehr bedrückte. Die nächtlichen Überflüge von Militärflugzeugen ließen mich aus dem Schlaf schrecken und machten das Ganze noch realer, als es ohnehin schon war und ist.

Nun – der Krieg ist immer noch im Gange und man ist abgestumpft. Die Liveticker verfolge ich nicht mehr. Eine Art Selbstschutz, um die Sorgen klein zu halten. Ich weiß, dass es viel Leid gibt und dass man bei so etwas nicht wegschauen sollte. Es ist aber auch keinem geholfen, wenn es mir schlecht geht vor Angst und Sorgen. Ich hoffe einfacg nur, dass dieses Elend bald vorbei ist und die Leute dort wieder friedlich leben können.

Vierzig Jahr, kein graues Haar!

Ich hatte echt Schiss vor meinem 40. Geburtstag. Mein Mann ist fünf Jahre älter als ich und er litt damals ein halbes Jahr. Ein ganzes halbes Jahr konnte ich mir anhören, dass er nicht feiern wolle, dass vierzig so alt klingt und dass sein Leben ja quasi schon zur Hälfte rum wäre.

Es graute mir also nicht vor der vierzig an sich, sondern es ängstigte mich, dass es mir ebenfalls schlecht damit gehen würde.

Es kam anders, als gedacht! Ich, die ihre Geburtstage sonst nie groß feierte, hatte plötzlich Lust, in einem Restaurant einen Tisch zu reservieren und mit ein paar Leuten groß zu tafeln. Leider erwischte mich eine Woche vor meinem Geburtstag die Volksseuche Corona und ich musste meine Geburtstagsparty absagen.

Mein runder Geburtstag war also eine Achterbahn der Gefühle ohne Feier. Trotzdem hatte ich meinen Spaß, wie man an meinem Instagrambeitrag an diesem Tag unschwer erkennen kann:

Ausflüge: Ostern – Findlingspark, bärwalder see, Zittauer Tierpark, Bad Muskau, Leisnig

Pause bei der Werbewerkelei

Ungefähr von Ende Juni bis Ende September legte ich eine Businesspause ein. Hier kannst du die 5 Gründe dafür lesen. Die Pause war vollkommen spontan und entwickelte sich quasi schleichend. Ich hatte gerade keinen Auftrag und kommunizierte meine Auszeit auch nicht. Es gab keine Instagrambeiträge mehr, ich öffnete nicht einmal meine Instagram-App. Zumindest nicht das Profil der Werbewerkelei. Auch Blogbeiträge schrieb ich keine. Kurz gesagt: ich tauchte komplett ab.

Im Nachhinein betrachtet war das kompletter Bullshit. Meine Reichweite bei Instagram war weg. Ich musste mir sie langsam wieder aufbauen. Die Pause war nötig – keine Frage! Aber ich würde sie anders angehen. Ich würde entweder offen kommunizieren, dass ich mir eine Auszeit nehme, oder ich würde Beiträge vorplanen, um nicht ganz von der Bildfläche zu verschwinden. Wie heißt es so schön? Hinterher ist man immer schlauer!

Gründen in der Elternzeit

… hat für mich nicht so richtig funktioniert.

Ich habe vor meiner Gründung mehrere Artikel im Internet gelesen, die beschrieben wie praktisch es ist, sich in der Elternzeit selbstständig zu machen. Immer wieder wurde erzählt, dass dies der perfekte Zeitpunkt wäre.

Bullshit!

Zumindest für mich war diese Zeit ein denkbar schlecht gewählter Startschuss.

Ich gründete im Januar 2022. Unser kleiner Sohn war damals ein halbes Jahr alt. Die besonders pflegeintensive Anfangszeit lag damit hinter uns. Das Stillen hatte sich eingespielt und der Kleine entwickelte sich gut. Mein Mann hatte noch Elternzeit und kümmerte sich ungefähr eine Stunde täglich um unser Söhnchen. Diese Stunde gab ich Vollgas und zusätzlich arbeitete ich noch ein bis zwei Stunden am Abend. Mir reichte die Zeit, um eine Webseite zu erstellen, Blogbeiträge zu erstellen, aktiv bei Instagram zu sein und meinen ersten Auftrag zu erledigen. Kurz: es lief zunächst wirklich gut.

Leider blieb es nicht so! Mein Mann musste wieder arbeiten gehen und es begann die wärmere Jahreszeit. Neben seiner Erwerbsarbeit startete also auch wieder die Gartensaison. Und damit Rasen mähen, Holz hacken, das erste Obst ernten und verarbeiten und so weiter. Zeitgleich beschloss der Junior, dass er seinen Mittags- und Nachtschlaf nur machte, wenn Mama daneben lag. So fiel also nicht nur meine Mittagsarbeitszeit weg, sondern auch meine abendliche Bürozeit.
Fürs Business hatte ich keinerlei zeitlichen Ressourcen mehr. Wie andere Mütter das schaffen, ist mir ein Rätsel. Vielleicht schlafen deren Kinder besser, oder sie legen Nachtschichten ein? Ich weiß es nicht! Mein Mann brachte meine Misere mit folgendem Satz auf den Punkt: „Elternzeit heißt Elternzeit, weil du in dieser Zeit hauptsächlich für dein Kind da bist. Sonst hieße sie Gründungszeit!“

Ein zweiter Punkt, den ich sehr schade fand war die Tatsache, dass jeder Cent Gewinn vom Elterngeld (das ohnehin nicht so üppig war) abgezogen wurde. Ich konnte mir nichts dazu verdienen. In einem Sozialstaat, wo für so viel sinnlose Dinge Geld da ist, hat man keinen müden Euro übrig für Mütter, die sich was eigenes aufbauen möchten. Ich habe dafür kein Verständnis! Es macht mich wütend. Sollte sich Arbeit nicht lohnen? Der Staat hat quasi an meinem Fleiß verdient, weil er weniger Elterngeld bezahlen musste.

Fazit: Der Grundstein ist gelegt, meine kleine Werbewerkelei ist gegründet. Das Mutterleben und der Staat hatten mein Tun allerdings zum Stillstand gebracht. Zum Glück war das Stoppschild keine Sackgasse und ich habe wieder Fahrt aufgenommmen. Trotzdem bin ich der Meinung, es gibt wesentlich passendere Zeiten um sich selbstständig zu machen, als die Elternzeit.

Ernte

Ich liebe unseren Garten! Es erfüllt mich jedes Jahr mit großer Freude, die Früchte zu ernten und zu verarbeiten. Sie kosten nichts und haben Bioqualität. Was will man mehr? Dieses Jahr trugen eigentlich alle unsere Obstbäume und -sträucher. Es gab jede Menge für mich zu tun. Kirschen, Pfirsiche, Pflaumen, Äpfel, Birnen, Brom- und Himbeeren… Bei uns wachsen über sechzig Obstbäume im Garten und die Beerensträucher wuchern auch überall.

Ich habe viel Marmelade und Kompott gekocht. Liköre habe ich auch angesetzt. Die Äpfel wanderten größtenteils in die Dorfmosterei. Was mir auch viel Spaß gemacht hat: mein kleiner Sohn mochte das Obst ebenfalls. Wir waren viel im Garten und unternahmen „Naschspaziergänge“. Direkt vom Baum und Strauch schmeckt es doch am besten!

Mein Mann wechselt den Job

Schon Ende 2021 war für und klar, dass sich die Arbeit meines Mannes nicht mehr mit dem Familienleben vereinbaren ließ. Er arbeitete als Pflanzenproduktionsleiter bei einem riesigen landwirtschaftlichen Betrieb und hatte teilweise 68 Arbeitsstunden pro Woche auf der Uhr, manchmal auch mehr. Er liebte seine Arbeit, aber er musste sich eingestehen, dass er nur noch lebte, um zu arbeiten. Ein neuer Job musste her!

Im Sommer war es soweit und der Wechsel stand an. 10 Tage mehr Urlaub pro Jahr, keine Wochenendarbeit, weniger Ärger und damit ein viel entspannteres Familienleben: die Vorteile der neuen Arbeit sind ein absoluter Gewinn für uns. Allerdings: der Wechsel war für meinen Mann mental nicht einfach. Er hatte viel Rede- und Diskussionsbedarf. Kein Problem für mich. Das gehört zu einer guten Partnerschaft dazu! Diese angespannte Zeit war jedoch ein Grund, dass ich mit meinem kleinen Business eine Pause einlegen musste.

Meine Gewichtsabnahme

Mitte Mai war es so weit: ich hatte meine sage und schreibe 34 angehäuften Schwangerschafts- und Stillkilos satt! 2020 hatte ich schon einmal 35 Kilo abgenommen und bis auf ein einziges Kilöchen hatte ich mir alle wieder angefressen. Damit war jetzt Schluss! So konnte es nicht weitergehen.

Da ich ja schon wusste, wie man erfolgreich sein Gewicht reduziert, fiel mir der Einstieg leicht. Mein Konzept: täglich Spazierengehen, 2 Liter trinken, Kalorien zählen. Bisher habe ich schon 26 Kilo abgenommen und es sollen noch ein paar folgen. Man muss nur dranbleiben, dann klappt es auch mit dem Wunschgewicht! Während meiner Gewichtsabnahme kam mir in den Sinn, dass es eine Menge Gemeinsamkeiten zwischen dem Führen eines Business und einer „Diät“ gibt. Diese kannst du hier nachlesen: 12 Gemeinsamkeiten von Abnehmen und Businessaufbau

ich habe insgesamt 26 Kilo abgenommen

Erfolge im Business

Wie beim Punkt „Gründen in der Elternzeit“ schon beschrieben, war ich etwas frustriert, dass mein Business nicht so gewachsen ist, wie ich es mir gewünscht hatte. Bis mir eine liebe Person auf Instagram schrieb, dass sie bewundert, wieviel ich trotz Elternzeit geschafft habe. Diese Aussage ließ mich kurz stutzen und ich dachte darüber nach. Sie hatte recht!

Ich muss lernen, auf das Gute zu schauen und nicht auf den Mangel! Klare Sache! Ich kann stolz auf mich sein.

Sommerurlaub in Süddänemark

Ich war urlaubsreif und hatte Meerweh. Beste Voraussetzungen also, auf Reisen zu gehen. Wir buchten ein Ferienhaus an der dänischen Ostseeküste. Wir fahren sehr gerne nach Dänemark. Bisher erholten wir uns immer an der Nordseeküste. Da zwischen Ostsachsen und Westdänemark um die 1000 Kilometer Fahrtstrecke liegen, besuchten wir also zum ersten Mal die Ostseeseite. Wir wollten dem kleinen Sohnemann nicht zu lange im Kindersitz strapazieren.

Das Ferienhaus war super eingerichtet. Sogar eine Vogelnestschaukel und einen Tischkicker gab es. Die Ostsee war jedoch ganz anders, als wir es erhofft hatten. Das Wasser war zwar glasklar, aber uns fehlten die Wellen. Das Meer lag da, wie ein toter Fisch. Schwipp-schwapp. Laaaangweilig! Wobei: das Wasser war so spiegelglatt, dass man wunderbar den Meeresgrund und seine Bewohner beobachten konnte. Ganz ohne tauchen. Das war schon ein Erlebnis. Und mal ganz ehrlich: mit hohen Nordseewellen hätter unser einjähriger Sohn auch noch nichts anfangen können!

Es war also ungewohnt, aber trotzdem schön. Zwei Mal fuhren wir dann doch an die Nordseeküste. Wir ließen uns am Autostrand auf Rømø durchpusten und aßen lecker Eis. Weitere wirklich schöne Ausflüge unternahmen wir nach Middelfart, Ribe und in eine Tongrube, wo wir selber nach Fossilien buddeln durften. Eine Besonderheit von der südlichen Ostseeküste in Dänemark sind übrigens grüne Tunnel: freigeschnittene Hohlwege. Man fühlte sich wie im Märchenwald.

Ach übrigens: unser nächster dänischer Sommerurlaub ist schon gebucht. Es geht dann doch wieder nach Westdänemark.

Was 2022 sonst noch los war

Wir unternahmen viele schöne Ausflüge in die nähere Umgebung. Warum ich das extra aufführe? Weil wir jeden Trip soooo genoßen! Mein Mann hatte in den letzten Jahren kaum Zeit dazu, weil er auch viel am Wochenende arbeitete. Sein Jobwechsel schenkte uns sehr viel Lebensqualität als Familie!


Meine 5 liebsten eigenen Blogbeiträge des Jahres


Mein Jahr 2022 in Zahlen

Anzahl Instagramfollower: 163

Anzahl Blogbeiträge: 28 auf diesem Blog, 7 auf dem Hobbyblog

Anzahl Amazonpäckchen: 146 (FunFact: genauso viele wie im letzten Jahr)

Gelesene Bücher: 4 (Fitzek – Der Nachtwandler, Arendt – Helle und der Tote im Tivoli, Rorig – Texten können, Fritz – Mindful Social Media Marketing) … und unzählige Bilderbücher 😉

Geschaute Serien: 1 (Vigil – Tod auf hoher See)

Newsletter-Abonennten: 7


Das habe ich 2022 gelernt

In Zukunft werde ich Glaubenssätze mehr hinterfragen

„Sich selbstständig zu machen ist ein zu hohes Risiko!“ Ein Glaubenssatz, den ich quasi mit der Muttermilch aufgesogen habe. Tatsächlich hatte ich diesen Satz so verinnerlicht, dass er mich jahrelang daran hinderte, endlich in die Puschen zu kommen. Wenn man aber nebenberuflich gründet und dazu wenig Startkapital braucht, ist das Risiko ja eigentlich recht klein.

Die Gründung eines Unternehmens hat sehr viel mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun

Ich hätte das vorher nie gedacht, aber ich habe das vergangene Jahr sehr viel über mich gelernt und verinnerlicht. Was sind meine Werte? Was möchte ich erreichen? Was möchte ich auf gar keinen Fall? Meine Businessreise ist noch lange nicht zuende und damit werde ich mich auch selber noch weiter neu kennenlernen.

Außerhalb der Komfortzone ist es auch schön

Einfach mal machen – könnte ja gut werden! Am Jahresanfang, kurz nach der Gründung, habe ich ein Video-Interview abgelehnt. Ich fühlte mich gedrängt und hatte Angst, mich mit meinem sächsischen Dialekt in der Öffentlichkeit zu zeigen. Ende des Jahres hatte ich plötzlich den Mut dazu und sogar Spaß daran. Ich kann wirklich jeden nur dazu ermutigen, die eigene Komfortzone zu verlassen. Wer weiß, vielleicht liegen dort ja ungeahnte Möglichkeiten?

Nur Mutter zu sein reicht mir nicht

Mutterseelenallein – diesen Begriff kannte ich immer nur im Zusammenhang mit Kindern, die irgendwo vergessen wurden. In diesem Jahr habe ich seine eigentlich Bedeutung verstanden. Ich war eine einsame Mutterseele. Ich bin definitiv nicht dafür gemacht, ausschließlich Mutter zu sein. Es erfüllte mich nicht, nur zuhause zu sitzen und mich um den Haushalt zu kümmern. Ich habe Kontakte vermisst und war froh, durch meine Werbewerkelei Ablenkung zu haben.


Ausblick auf 2023

Unser Familienalltag wird sich ändern

2023 wird für mich sehr spannend, weil ich selber noch nicht weiß, wie mein Alltag aussehen wird. Gleich Anfang Januar beginnt die Eingewöhnung unseres jüngsten Sohnes in den Kindergarten. Er ist dann 1,5 Jahre alt. Ab Februar werde ich wieder arbeiten gehen als Berufsschullehrerin für Gesundheitsberufe. Im Team hat sich viel geändert und auch meine Lehrinhalte werden sich ändern. Vor meiner Elternzeit unterrichtete ich zukünftige Altenpfleger, eine Ausbildungsrichtung, die es nun gar nicht mehr gibt. Ich werde in Zukunft wahrscheinlich Krankenpflegehelfer ausbilden. Ich bin innerlich etwas unruhig, aber auch zuversichtlich. Wie werden wir den neuen Alltag wohl auf die Reihe kriegen?

Persönliche Wünsche

Ich möchte weiter abnehmen und Ende April zur Jugendweihe meines großen Sohnes richtig schick aussehen. Und ich möchte ihm eine tolle Feier ermöglichen. Mir ist es wichtig, dass er als großer Bruder nicht zurücksteckt, nur weil der Jüngste viel Aufmerksamkeit braucht.

Ich möchte mich auch weiter viel bewegen, weil mir das sehr gut tut und ich möchte wieder mehr Zeit mit meinem Partner verbringen. Klingt doof, aber ich möchte auch einfach mal wieder eine Krimiserie ansehen. Tatsächlich lief unser Fernseher zuletzt zum Eurovision Song Contest im Mai.

Business-Pläne

Für die Werbewerkelei habe ich schon viele Ideen, die ich 2023 angehen möchte. Ich weiß natürlich noch nicht, inwieweit ich sie alle umsetzen kann. Ich befürchte nämlich, mein Alltag mit Hauptjob und Kleinkind wird fordernd und muss sich erst einmal einspielen! Ich formuliere meine Businessideen trotzdem gleich mal als Liste und zwar voller Optimismus. Das soll bekanntlich für positive Vibes sorgen:

  • Von der Markenidentität zum Brand-Ding Mein Workbook wird vielen Gründerinnen und Unternehmerinnen helfen, Klarheit zu erhalten und sich eine sichere Basis fürs Business zu entwickeln.
  • Sponplan“ mein Content Workbook für spontane Social-Media-Posterinnen, die trotzdem mit Strategie ihr Onlinemarketing betreiben wollen, geht an den Start. Es wird dazu ebenfalls einen Zoom-Workshop und Co-Writing-Sessions geben.
  • Ich möchte online an Co-Workings teilnehmen und selber welche anbieten.
  • Ich rede gerne. Warum also nicht einen youtube-Kanal eröffnen und dort über Markenstrategie, Branding und Marketing sprechen?
  • Ich möchte das Medium „Podcast“ testen – erst einmal als Gast
  • Ich brauche professionelle Businessbilder von mir und werde mich daher fotografieren lassen.
  • Ich werde lokale, leise Gründerinnen und Unternehmerinnen in der Oberlausitz finden, die ich auch fotografisch mit einem Business-Shooting begleiten darf. Ich fotografiere bereits seit 2007 und fühle mich durchaus mit Freude in der Lage, einfühlsame Portraits zu zaubern.
  • Ich vernetze mich mehr. Sei es erst einmal „nur“ online, oder auch offline. Ich werde 2023 mehr netzwerken und Business-Verbindungen eingehen. Ich möchte zum Beispiel eine Blogparade machen (dafür habe ich mir sogar schon ein Thema ausgedacht), anderen Frauen die Möglichkeit für Gastbeiträge oder Interviews auf meinem Blog geben und vielleicht sogar offline Vorträge zum Thema „Social Media im Business“ halten. Auch lokal möchte ich mich mehr vernetzen.

Daher ist mein Motto für 2023 „Verbindung schaffen“.

Um das Feuer, was ich gerade in mir spüre auch gleich zu nutzen, habe ich direkt eine Bitte an dich (oder auch mehrere):

Hast du Lust, generell über mein Tun auf dem Laufenden zu bleiben, abonniere gerne meinen Newsletter.

Darf ich dich für meinen Blog interviewen, oder magst du einen Gastbeitrag schreiben? Die Themen Storytelling, Glaubenssätze und Impostersyndrom würde ich gerne näher beleuchten.

Bist du Unternehmerin oder Gründerin in der Oberlausitz und hast Lust auf mehr lokale Verbindung? Dann lass uns vernetzen und sehen, was daraus entstehen kann.

Hast du sonst irgendeine Idee, wie wir zusammen arbeiten können?

Schreibe mir gerne: steffi-fleischer@gmx.de

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

PS: Wie fast ganz oben schon geschrieben – ich liebe Jahresrückblicke! Wenn du mir deinen zeigen magst, verlinke ihn gerne in den Kommentaren! Ich freue mich darauf!


Monatsrückblick November 2022

Was für ein Monat – von wegen grau, kalt, bäh! Dieses Jahr hatte der Novemberblues bei mir keine Chance. Wenn es so etwas wie einen goldenen November gibt, dann dieses Jahr. Feine Sonne, lange Laubfärbung und echt tolle Highlights gab es bei mir vergangenen Monat.

Der goldene November

Erste Schritte

Ganz zu Beginn konnten wir die ersten Schritte des Juniors feiern. Er lief in der Küche plötzlich los und ist seitdem nicht mehr zu bremsen. Ich liebe es, ihm bei seinen kleinen Tippelschritten zuzuschauen!

Ausflug nach Bad Muskau

Am 6. November fuhren wir nach Bad Muskau und gingen im Schlosspark spazieren. Es war zwar recht frisch, aber auch herrlich sonnig! Sogar einen Wanderstein fanden wir.

Schloss im Fürst Pückler Park
Kaiserwetter
in einer alten Eiche gefunden

Das war es eigentlich schon mit den persönlichen Erlebnissen. Dafür können sich die Business-Highlights der Werbewerkelei echt sehen lassen:

Das geschah beruflich:

1. Ich habe ein Audiogramm zum Thema „Alleinstellungsmerkmal“ aufgenommen. Das ist eine kurze Tondatei. Ich finde, es ist einfach mal was anderes, als ein geschriebener Beitrag. Hier findest du es: https://www.instagram.com/p/Ckh9QkTuyHD/

2. Mein Newsletter ging online! Er ist eine Ergänzung zu meinem Instagramprofil und diesem Blog hier. Dort teile ich News (klar, drum heißt er so) und gebe auch den ein oder anderen Tipp zum Thema Businessaufbau und Instagram. Melde dich gerne an! Kostet auch nix außer deine E-Mailadresse. Hier geht es zur Werbewerkelpost: Newsletter

Eine Instagram-Story. Ich teasere meinen Newsletter an

3. Ich habe an einem Webinar von Bianca Fitz teilgenommen. Es ging um Positionierung und die Erstellung von Reels (so heißt das Videoformat auf Instagram) und war eine tolle Erfahrung.

4. Ein Interview über leise Unternehmerinnen und wie ich ihnen helfen möchte, sichtbar zu werden ist online gegangen. Lies es dir bitte durch. Es ist mir ein Herzensbedürfnis, dich zu unterstützen, wenn du mehr Sichtbarkeit wünschst.

5. Kurz nach Veröffentlichung des Interviews kam gleich die nächste Anfrage rein. Britta Wisniewski hat mir 3 Fragen auf Youtube gestellt. Mein erstes Videointerview. Sobald es veröffentlicht ist, reiche ich dir den Link noch nach.

Diese Blogartikel habe ich im November geschrieben:

Monatsrückblick Oktober 2022

12 Gemeinsamkeiten von Abnehmen und Businessaufbau

Dafür möchte ich mit meinem Business bekannt sein

Ausblick

Der Dezember steht ganz Im Zeichen des „Jahresrückblogs“ von Judith Peters. Ich werde wieder an diesem Megaevent teilnehmen. Schau mir gerne auf Instagram dabei über die Schultern und lese am 20.12.2022 meinen langen Jahresrückblick. Denn dann drücke ich zusammen mit über 1500 Teilnehmern auf „Veröffentlichen“.

Dafür möchte ich mit meinem Business bekannt sein

Wofür möchtest du bekannt sein? Eine Frage mit unglaublich viel Kraft, wie ich finde. Sie katapultierte mich mitten hinein in das Thema Positionierung. Gleichzeitig fühle ich mich aber auch unwohl mit der Frage. Möchte ich denn überhaupt bekannt sein? Und wann ist man das überhaupt?

Wer mir diese Frage gestellt hat? Anna Koschinski warf sie anlässlich ihrer letzten Blognacht auf.

„Sei bescheiden!“, raunt mir meine kleine innere Stimme zu. Und tatsächlich: Die Frage „Was möchtest du erreichen?“ oder „Welche Ziele hast du?“ hätte mir besser gefallen. Aber so lautet die Frage nun einmal nicht.

Also: Wofür möchte ich bekannt sein? Lass mich mal groß träumen!

Ich möchte leise Gründerinnen und Selbstständige darin bestärken, sich etwas zuzutrauen. Sie sollen zufrieden ihren ganz persönlichen, eigenen Businessweg gehen. Ein Stück weit möchte ich sie dabei begleiten. Meine Wegbeleitung beginnt entweder schon zum Gründungsbeginn, oder ein Stück danach. Die Frauen wollen entweder direkt mit der Anmeldung ihres Gewerbes oder ihrer freiberuflichen Selbstständigkeit ein eigenes Logo und einen farblichen Wiedererkennungswert. Oder sie sind schon etwas länger im Geschäft und möchten dann irgendwann ihrem Firmenauftritt ein professionelles Äußeres geben.

Ich will diejenige sein, die dafür bekannt ist, leise Unternehmerinnen sichtbar zu machen, ohne sie zu sehr ins Rampenlicht zu drängen. Zu viel Aufmerksamkeit möchten sie nämlich meistens nicht, weil sie dazu oft zu schüchtern sind.

Ich möchte diejenige sein, die den Selbstständigen einfache, aber wirkungsvolle Tipps gibt, wie sie ihre Social Media Profile verbessern können, damit sie mehr Reichweite bekommen und damit mehr zahlende Kunden erhalten.

Ich würde gerne diejenige sein, die man mit folgenden Worten empfiehlt: „Steffi hat mir mit viel Herzblut und Wertschätzung geholfen, mein Business visuell ansprechend zu gestalten. Mit ihrer Hilfe habe ich es geschafft, meinen gesamten Firmenauftritt farblich und grafisch aufeinander abzustimmen. Ich setze mein neues Branding sehr gerne ein und habe dadurch mehr Selbstvertrauen erhalten. Ich kann mich nun darauf verlassen, dass mein kleines Unternehmen professionell wahrgenommen wird. Dadurch ziehe ich meine Wunschkunden an.“

Das ist aber noch nicht alles. Ich möchte bekannt dafür sein, dass ich den Frauen auch ein Stück weit Klarheit und Motivation mitgebe. Viele leise Selbstständigen trauen sich zu wenig zu. Sie erreichen ihre Ziele nicht, weil sie nicht können, sondern weil sie sich nicht erlauben, erfolgreich zu sein. Ich sehe mich da ein wenig als Anschubserin und Bestärkerin.

Ich werde beständig an meinen Zielen arbeiten. Ich denke, ich bin auf einem guten Weg. Zumindest habe ich schon ein erstes positives Feedback auf meine Arbeit bekommen: „Zunächst einmal 1000 Dank für die tolle Zusammenarbeit. Das Logo ist perfekt für mich. Genau das was ich wollte, ohne dass ich es vorher selbst gewusst hätte. Die Zusammenarbeit war super. Erst war ich etwas irritiert, Fragebogen und persönliches Telefonat? Ich wollte doch nur ein Logo bestehend aus Vor- und Nachnamen. Jetzt wo ich mein Logo habe, weiß ich warum Du das wolltest. Dir ging es um mich und mein kleines Unternehmen und darum das ganze so individuell wie möglich zu gestalten. Und das ist Dir absolut gelungen. Ich hoffe du findest viele weitere nette Kundinnen und kannst deinen Traum leben. Und wer weiß vielleicht arbeiten wir ja wieder einmal zusammen.“ Diana Mader

Was meinst du? Werde ich es schaffen?

Interview zum Thema Branding und introvertiert sein

Ich hatte die Möglichkeit bei Verena Sati ein paar Fragen zu meinem Business und zum Leben als Introvertierte zu beantworten. Ihre Fragen gingen ganz schön in die Tiefe und das Interview hat mir deshalb sehr gut gefallen. So konnte ich gleich ein wenig selber reflektieren, was mich ausmacht und was ich mit dem Branding- und Logodesign bewirken möchte. Auch ein paar Tipps für leise Unternehmerinnen habe ich gegeben.

Im Interview erfährst du zum Beispiel:

  • Welche Gemeinsamkeiten meine Kundinnen mit mir haben
  • Welche leise Superkraft ich habe (Eigenlob duftet!)
  • und was ich machen würde mit mehr Mut, Stärke und Zeit

Es würde mich unheimlich freuen, wenn du dir das Interview durchliest. Ich empfehle dir auch die anderen Interviews von leisen Unternehmerinnen und Verenas Blogbeiträge zu lesen, wenn dich das Thema „leise Frauen im Business“ interessiert.

Ein Zitat möchte ich gerne noch mit dir teilen:

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir leisen Frauen online viele tolle Möglichkeiten haben, unsere Produkte und Dienstleistungen anzubieten und uns zu vernetzen. In einem meiner letzten Blogbeiträge teile ich 3 Tipps für leise Unternehmerinnen, um online sichtbar zu werden, ohne sich zu verbiegen. Wenn du dir unsicher bist, ob und wie du deine Persönlichkeit auf Social Media zeigen sollst, empfehle ich dir den Artikel Darf ich auf meinem Social Media Profil Persönliches teilen, oder wirkt das unseriös?

Fühlst du dich wohl, wenn du dein Unternehmen online präsentierst? Erzähle mir gerne davon. Ich bin neugierig.

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

12 Gemeinsamkeiten von Abnehmen und Businessaufbau

Bei mir haben sich sage und schreibe 35 Schwangerschafts- und Stillkilos angesammelt. 23 Kilos davon habe ich schon wieder verabschiedet. Ich freue mich sehr darüber und hoffe, dass mir die Restabnahme auch noch so gut gelingt.

Zwischen der Selbstständigkeit und dem Abnehmen gibt es mindestens 12 Paralellen, die ich dir mal aufgeschrieben habe: 12 Dinge, die die Selbstständigkeit mit abnehmen gemeinsam hat. Los geht´s!

  • 1. Du musst dran bleiben Es nützt nichts! Wenn du dauerhaft Erfolg haben möchtest, benötigst du Durchhaltevermögen. Du kannst sechs Tage lang jeweils 200 Kalorien einsparen. Wenn du am siebenten Tag in der Konditorei schlemmst und dann vielleicht noch den nächsten Fast Food Tempel stürmst, hast du ganz schnell wieder 1200 Kalorien zu viel gegessen – und deine sechs Tage Disziplin waren für die Katz! Wenn du dein Unternehmen führst und plötzlich nur noch unregelmäßig öffnest, keine neuen Waren mehr anbietest, oder plötzlich keine Kundenwünsche mehr erfüllst und der Service leidet, wird dir das ebenso das Genick brechen. Bleib dran!
  • 2. Es gibt keinen lineareren Weg zum Ziel Es gibt Zeiten, da läuft es besser und Zeiten, da läuft es schlechter. Meine Abnehmkurve verläuft im Zickzack. Das liegt an Wassereinlagerungen, den Hormonen, an der Menge an Essen und Bewegung. Es ist ganz normal, dass man nicht kontinuierlich abnimmt, sondern das Gewicht schwankt. Genauso ist es mit der Selbstständigkeit. Mal gibt es mehr Aufträge oder Verkäufe und mal weniger. Das kann zum Beispiel an der Konjunktur liegen, oder an der Jahreszeit. Wichtig ist, das Ziel nie aus den Augen zu lassen und sich nicht zu schnell entmutigen zu lassen.
  • 3. Du benötigst ein starkes „WARUM“ , also einen guten Grund, warum du selbstständig bist oder abnimmst. Das ist dein innerer Antrieb. Und ich schreibe bewusst „innerer“. Wenn die Motivation nur von außen kommt, wirkt sich das meist nicht so stark auf dein Durchhaltevermögen aus, als wenn du einen inneren Grund dafür hast. Wenn du also abnehmen möchtest, weil dein Mann dir gesagt hast, du seist zu fett, oder deine Freundin sagt dir „Mach dich selbstständig!“, dann kann es sein, du verlierst dein Ziel aus den Augen. Es ist dann nämlich eigentlich gar nicht DEIN Ziel, sondern das der anderen. Überlege dir also genau, warum DU abnehmen möchtest, oder dir ein eigenes Unternehmen aufbauen willst. Wenn deine Gründe beispielsweise deine Gesundheit oder dein Wunsch nach Selbstverwirklichung sind, wird dich das stärken.
  • 4. Du musst ehrlich zu dir sein OK. Manchmal wirst du halt schwach, wenn du was besonders leckeres siehst. Leicht gibst du dann jemand anderen die Schuld, warum dugesündigt hast (wobei man sich auch beim abnehmen ruhig mal etwas gönnen sollte). Warum hat der Partner auch die Tafel Schokolade offen liegen gelassen? Auch wenn mal im Business etwas nicht gut läuft, ist es einfach, einen Sündenbock zu finden. Manchmal gibt es den tatsächlich. Trotzdem solltest du auch daran denken, ob nicht vielleicht doch die Schuld bei dir selber liegt und daran arbeiten.
  • 5. Du solltest Gewohnheiten etablieren Je mehr du Routinen entwickelst, desto leichter gehen dir die Dinge von der Hand. Es wird zur Normalität. Ich habe mich beispielsweise daran gewöhnt, täglich spazieren zu gehen, um fit zu bleiben und natürlich Kalorien zu verbrennen. Wenn ich damit mal einen Tag aussetze, fehlt mir etwas! Ich muss mich also nicht mehr dazu überwinden. Genauso ist es im Business. Wenn du zum Beispiel mehrmals wöchentlich einen Social Media Beitrag veröffentlicht, wird es dir am Anfang vielleicht schwer fallen. Nach vier bis sechs Wochen wird es deutlich leichter. Du hast mehr Übung darin und du gewöhnt dich daran.
  • 6. Eine Änderung im Außen ist nur durch Weiterentwicklung im Inneren möglich „Du hast aber abgenommen!“ höre ich in letzter Zeit öfter. Mein innerer Abnehmwunsch wird im Außen sichtbar. Ich habe es endlich durch das Ändern meiner inneren Einstellung geschafft, im Außen Erfolge zu erzielen. Genauso ist es beim Führen eines Unternehmens. Stimmt die innere Einstellung nicht und gehst du nicht mit der Zeit, wird das der Kunde wahrnehmen und du wirst von Unternehmen, die sich weiterentwickeln überholt.
  • 7. Vielleicht helfen dir Verbündete Es gibt, gerade unter uns eher leisen Frauen, selbstverständlich Menschen, die es alleine schaffen. Leichter wird es aber mit Gleichgesinnten. Eine Verabredung zum gemeinsamen Sport oder ein Coworking bringen Spaß und man kann sich gegseitig motivieren.
  • 8. Es dauert seine Zeit Ja, ich weiß! Am liebsten würdest du über Nacht 10 Kilo verlieren, oder ein profitables Businessbaby haben. Geht aber nicht! Es braucht alles seine Zeit! Aber das ist gar nicht schlimm! Die Langsamkeit hat auch seine Vorteile. Deine überschüssige Haut bildet sich besser zurück und du kannst viel besser in die Rolle der erfolgreichen Geschäftsfrau hineinwachsen.
  • 9. Du brauchst ein Fundament und eine Strategie Es gibt viele Wege abzunehmen. Manche stellen die Ernährung um, andere bewegen sich mehr, wieder andere schwören auf Weight Watchers, lowcarb oder Trennkost. Andere trinken Shakes. Eine erfolgreiche Gewichtsabnahme benötigt eigentlich nur ein Kaloriendefizit. Du musst mehr Kalorien verbrauchen, als du zu dir nimmst. Das ist das Fundament. WIE du dieses Defizit erreichst, ist dir überlassen. Genauso ist es mit dem erfolgreichen Unternehmen. Du brauchst ein vernünftiges Fundament. Wie du darauf aufbauend dein Unternehmen strategisch führst, bleibt dir überlassen.
  • 10. Du musst nicht alles wissen und können Es gibt Ernährungs- und Bewegungscoaches, die dir mit Informationen und Beistand gerne unter die Arme greifen. Du brauchst dir also nicht mühsam alles selber beizubringen. Genauso ist es auch im Business. Marketingspezialisten, Steuerberater, Gründungshelfer – die Liste an Unterstützern ist lang.
  • 11. Achte auf dich Dragonisches Kaloriendefizit, Sportprogramm bis zum Umfallen und so weiter: du kannst dir schneller zu viel zumuten, als du denkst! Auch der Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens kann viel Zeit und Arbeit machen. Insbesondere, wenn du dein Unternehmen neben Hauptjob und Elternschaft wuppen willst, ist die Gefahr groß, dass du dich überforderst. Du solltest immer mal wieder in dich hineinhören, ob du dich noch wohl und gesund fühlst, oder lieber ein wenig langsamer dein Ziel verfolgen solltest.
  • 12. Du brauchst das passende Outfit Wenn du viel Gewicht verlierst, wirst du viel Freude daran haben, shoppen zu gehen. Ich spreche da aus Erfahrung. Plötzlich ist die Auswahl an Kleidungsstücken viel größer. Un die alten Fetzen sind viel zu weit. Dein Business braucht ebenfalls ein hübsches Kleid in Form von einem zu dir passenden Logo, individuellen Firmenfarben, -Schriften und so weiter! Du musst sichtbar werden! Ohne dass man dich und dein Angebot wahrnimmt, wirst du nichts verkaufen können. Brauchst du dabei Hilfe? Ich unterstütze dich bei der Gestaltung deines Firmenoutfits und helfe dir bei deinem Social Media Auftritt.

Das waren meine 12 Gemeinsamkeiten. Tatsächlich fielen mir zuerst nur 5 Dinge ein. Während des Schreibens dieses Beitrags wurden es dann immer mehr. Schreibe mir gerne, welcher Tipp dir am besten gefallen. Danke!

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

Monatsrückblick Oktober 2022

Der goldene Oktober machte seinem Namen alle Ehre. So schönes Wetter mit einer tollen Laubfärbung gab es dieses Jahr! Wie mein Herbstmonat verlaufen ist, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Pilze sammeln

Am Tag der Deutschen Einheit gingen wir Pilze sammeln gleich hinter unserem Dorf. Wir fanden sogar ca. ein Kilo und genoßen die frische Waldluft. Besonders fielen mir die hübschen Fliegenpilze ins Auge, die mich zu einem Instagrambeitrag über die Farbe Rot einluden.

Sieht der nicht klasse aus?

Ein geteiltes Einheitsblatt fand ich auch und eine Baumumarmung war auch drin.

Einheitsblatt zum Tag der deutschen Einheit
Kuscheln mit dem Baum

Am 8. Oktober hatte ich Klassentreffen. Wir stellten fest, dass wir uns kaum äußerlich verändert hatten. Selbst Falten waren kaum zu erspähen. Es war mein erster „Ausgang“ ohne Kind und ich fand das sehr schön. Zur Feier des Tages hatte ich mich sogar mal geschminkt.

Pimp my Instagram

Mitte Oktober nahm ich die Aufhübschung meines Instagramprofils in Angriff. Die ersten drei Beiträge kann man oben festpinnen. Ich erstellte eine Dreiergruppe, bei der sich die Grafiken überlappen. Das sieht hübsch aus. Nun haben Interessenten gleich im Blick, um was es auf meinem Profil geht. Schau es dir gerne einmal an!

Header meines Instagramprofils https://www.instagram.com/werbewerkelei/

Pilze und Moos

Ebenfalls Mitte Oktober ging es für uns noch einmal in die Pilze. Diesmal versuchten wir in der Nähe von Niesky unser Glück. Wir fanden viele Pilze. Ich war begeistert vom Moos, das dick, weich und warm den gesamten Waldboden überdeckte. Wir konnten so schön die Seele baumeln lassen!

Auch auf meinem Instagramaccount berichtete ich vom Wald

Ausflug zur Bastei

Am 23. Oktober führte uns ein Ausflug auf die Bastei. Es war ein wunderschöner Tag. Die Sonne schien und die Laubfärbung war auf ihrem Höhepunkt. Das Elbsandsteingebirge ist auf jeden Fall eine Reise wert. Solltest du dort noch nicht gewesen sein, empfehle ich dir einen Aufenthalt dringendst!

Basteibrücke
Laubfärbung im Elbsandsteingebirge

Fundstücke

In einem alten Kochbuch fand ich Ende des Monats dieses große vierblättrige Kleeblatt. Ob es mir wohl Glück bringt? Am gleichen Tag fand ebenfalls dieser hübsch bemalte Wanderstein zu mir.

Glück muss man haben!
Wanderstein

Bärwalder See

Am Reformationstag fuhren wir nach Klitten an den Bärwalder See. Wieder war uns die Sonne hold! Ich watete sogar durchs Wasser, so warm war es. Ein wenig fühlte ich mich wie im Urlaub.

Marina Klitten
Matjesbrötchen mit Muschelbrötchen
Bärwalder See
Im Wasser waten am letzten Oktobertag

Und sonst so?

Birnen, Äpfel und Tomaten gab es zu ernten und verarbeiten. Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich ich über unseren Garten bin. Es macht schon ein wenig stolz, wenn man sich zumindest ein kleines bisschen selber versorgen kann.

Apfelernte mit Helfer
Birnenernte
Oktobertomaten

Was gab es Neues im Business?

Nachdem ich Ende September quasi neu gestartet bin, hat sich vor allem mental viel getan. Wenn ich Blogbeiträge und Instagrammarketing betreiben kann, fühle ich mich lebendig! Mehrere Abende konnte ich mir Zeit nehmen, um das Buch Mindful Social Media Marketing von Bianca Fritz durchzuarbeiten. Es geht wunderbar in die Tiefe und in den Kopf.

Folgende Blogbeiträge sind entstanden:

Monatsrückblick September 2022

Übers Schreiben schreiben

Darf ich auf meinem Social Media Profil Persönliches teilen, oder wirkt das unseriös?

3 Tipps für leise Unternehmerinnen

Ich hoffe, dass ich den positiven Flow mit in den November nehmen kann. Wir lesen uns!

Wird der November auch so spaßig wie der Oktober? Bestimmt!

Werde WAHRgenommen, Deine Steffi