Interview mit der Autorin Nicole Czerwinka

Vor kurzem las ich Nicole Czerwinkas Roman „Das Geheimnis am Fjord“. Meine Rezension findest du hier: Buchrezension zu „Das Geheimnis am Fjord“ von Nicole Czerwinka

Nun durfte ich die Autorin interviewen.

Wie bist du auf das historische Thema gestoßen, das du im Roman aufgreifst?

Ich habe selber mal längere Zeit in Norwegen gelebt und dort war das Thema Zweiter Weltkrieg und die deutsche Besatzung Norwegens damals sehr präsent. Das kam auch durch den Kinofilm „Max Manus” über einen norwegischen Widerstandskämpfer.

Die Beschreibungen Norwegens wirken sehr lebendig. Bist du selbst häufig dort gewesen?

Ja, die Liebe hat mich nach Norwegen gebracht. Dann habe ich ein Auslandssemester in Kristiansand gemacht, dort gejobbt, die Sprache gelernt. Über vier Jahre lang war Kristiansand sozusagen mein Zweitwohnsitz. Bis heute reise ich mindestens einmal im Jahr nach Norwegen, inzwischen auch sehr gern in den höheren Norden.

Welcher Figur fühlst du dich persönlich am nächsten und warum?

Mit meiner Protagonistin Marie verbindet mich die Liebe zu Büchern, sie ist außerdem ein Omikind, genau wie ich.

Wenn deine Leser:innen das Buch zuklappen: Welches Gefühl oder welcher Gedanke soll möglichst lange nachklingen?

Darüber denke ich beim Schreiben nicht so nach, das wird auch individuell verschieden sein. Ich bin glücklich, wenn sich meine Leser auf der Reise gut unterhalten fühlen, wenn sie mitfiebern, sich nach Norwegen träumen. Manche haben mir erzählt, dass sie an einer Stelle Tränen in den Augen hatten – wenn mir das als Autorin gelingt, ist das wie ein Ritterschlag.

Was bedeutet Schreiben für dich?

Das Schreiben hat von kleinauf immer zu mir gehört. Es ist wie eine Leidenschaft, die ich tief im Herzen fühle. Selbst an schwierigen Tagen hilft mir dieses Gefühl, dranzubleiben.

Warum hast du dich fürs Selfpublishing entschieden?

Da war vor allem der Zeitfaktor entscheidend. Als Newcomer einen Verlag finden, kann Jahre dauern. Ich wollte das Projekt für mich abschließen, wollte gern neue Ideen verwirklichen. Daher war es mir wichtig, das Buch nun auf den Markt zu bringen. Es war die richtige Entscheidung, ich habe viel gelernt dabei und bekomme tolle Reaktionen von den Lesern.

Schreibst du schon an einem neuen Buch? Wenn ja, erzähle gerne davon.

Ja, an mehreren. Eines ist eine musikalische Geschichte, die in Italien spielt. Das andere ist wieder ein Norwegenroman. Ich kann und will hier aber noch nicht zu viel verraten, weil ich doch noch einmal versuche, einen Verlag dafür zu gewinnen.

Vielen Dank, liebe Nicole, für das Interview und weiterhin viel Schreiberfolg!

Buchrezension zu „Das Geheimnis am Fjord“ von Nicole Czerwinka

Zuletzt las ich den Roman „Das Geheimnis am Fjord“ von der Autorin Nicole Czerwinka.

Angepriesen wurde mir das Buch als Wohlfühlroman. Diesem Prädikat wurde das Buch allerdings nicht gerecht. Zum Glück. Wer mich kennt weiß, dass ich Tiefgang mag.

Worum geht es?

Im Mittelpunkt steht Marie, die nach dem Tod ihrer Großmutter deren Buchladen in Hamburg weiterführt. Als ihr bei einer Lesung ein altes Foto in die Hände fällt, beginnt sie Fragen zu stellen. Das Bild zeigt ihre Großmutter als junges Mädchen mit einem Jungen in Norwegen. Kurz darauf entdeckt Marie außerdem den entwerteten norwegischen Pass ihrer Oma. Da diese zeitlebens über ihre Vergangenheit geschwiegen hat, macht sich Marie auf den Weg nach Norwegen, um mehr über ihre Familiengeschichte herauszufinden.
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn vieles lebt von der Spurensuche.

Was mir gut gefallen hat

Nicole Czerwinka schreibt flüssig und angenehm. Besonders die Landschaftsbeschreibungen haben mir gefallen. Die norwegischen Fjorde, Orte und Küsten entstehen beim Lesen so lebendig vor dem inneren Auge, dass man am liebsten selbst die Koffer packen möchte.
Ein weiterer Pluspunkt ist das historische Thema. Der Roman greift ein Kapitel des Zweiten Weltkriegs auf, über das ich bislang nur wenig wusste. Genau das war der Grund, weshalb ich überhaupt zu diesem Buch gegriffen habe. Darüber hinaus geht es um das Schweigen innerhalb von Familien, um generationenübergreifende Geheimnisse, um Liebe und Freundschaft.

Was mich nachdenklich gemacht hat

Mit der Figurenzeichnung bin ich nicht ganz warm geworden.
Marie erhält von vielen Menschen Unterstützung, tut selbst aber vergleichsweise wenig für die Beziehungen. Teilweise handelt sie naiv und manchmal auch rücksichtslos. Dennoch begegnen ihr die meisten Figuren mit erstaunlich viel Wohlwollen.
Dazu kommen einige sehr glückliche Fügungen, die auf mich etwas konstruiert wirkten.
Am schwierigsten fand ich allerdings Maries Liebhaber. Gerade in den ersten drei Vierteln des Romans empfand ich ihn als sehr dominant. Häufig hatte ich den Eindruck, dass er Entscheidungen für Marie trifft und Marie nur „mitläuft“. Dadurch entstand bei mir insgesamt das Gefühl, dass zwar vieles MIT Marie geschieht, aber vergleichsweise wenig von IHR ausgeht. Eine stärkere persönliche Entwicklung der Hauptfigur hätte ich mir deshalb gewünscht.

Meine Bewertung

Ich würde „Das Geheimnis am Fjord“ eher als Liebesroman vor norwegischer Kulisse mit historischen Bezügen und einer Prise Roadtrip-Flair beschreiben als als klassischen Wohlfühlroman.
Das hochwertige Cover, der angenehme Schreibstil und die interessante historische Ebene haben mir gut gefallen. Gleichzeitig konnten mich einige Entscheidungen bei der Figurenzeichnung nicht vollständig überzeugen.
Trotz dieser Kritik habe ich den Roman gerne gelesen, gerade weil er deutlich tiefgründiger war, als ich aufgrund der Einordnung als Wohlfühlroman erwartet hatte.
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen.

Buchrezension zu „Die Bernsteinfischerin“ von Lisa Quentin

Der Roman „Die Bernsteinfischerin“ von der Autorin Lisa Quentin erzählt die Geschichte von Julika, die über Bernstein forscht und von Ebba Bredow, einer alten Frau, deren Leben eng mit der Ostsee und dem Bernstein verbunden ist. Die zwei Frauen treffen sich.

Doch irgendwann rückte die Handlung für mich in den Hintergrund. Stattdessen hatte ich das Gefühl, einem Gespräch über das Leben zuzuhören.
Über Trauer, Tod, Flucht und Vertreibung, Kinder, die viel zu früh Verantwortung für ihre Eltern übernehmen und über Entscheidungen, die getroffen wurden, weil sie getroffen werden mussten. Egal zu welchem Preis.
Auch die Themen Mutterschaft und (ungewollte) Kinderlosigkeit, sowie Depression werden angesprochen.

Buchcover des Romans "Die Bernsteinfischerin" von Lisa Quentin


Was mich am meisten berührt hat, war jedoch etwas anderes:


Die Wut. Ja, auch die laute, zerstörerische Wut. Aber auch diese stille Wut, die entsteht, wenn Menschen ihr Leben nicht so leben können, wie sie es sich gewünscht hätten. Wenn Verpflichtungen, Schicksal oder gesellschaftliche Erwartungen stärker waren als die eigenen Träume, die Freiheit.


Während des Lesens wurde mir bewusst, warum mich dieses Thema so trifft:


Ich trage selbst eine Wut in mir. Keine, die sich gegen einen bestimmten Menschen richtet. Eher eine tiefe Ahnung, dass die Frauen vor mir oft nicht frei waren. Dass meine Mutter, meine Großmutter und vielleicht noch Generationen davor ihr Leben nur innerhalb enger Grenzen gestalten konnten.
Ob das tatsächlich so war, weiß ich nicht.
Aber dieses Gefühl begleitet mich. Und ja, auch ich komme häufig an meine Grenzen, ordne mich unter.
Und plötzlich hielt ich ein Buch in den Händen, das dieser Wut einen Platz gab, ohne sie erklären oder bewerten zu wollen.
Das tat gut. Vielleicht auch deshalb, weil der Roman nie dramatisch werden will. Er vertraut darauf, dass leise Töne oft länger in uns klingen, als laute.

Der Sprachstil

Sprachlich hat mich das Buch ebenfalls sehr überzeugt. Die Sprache ist ruhig, angenehm und gleichzeitig klar. Sie trägt die Geschichte, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Genau die Art von Literatur, die ich liebe.


Und dann ist da noch das Meer…


Ich weiß nicht, wie andere Leserinnen und Leser das empfinden. Für mich ist das Meer nie nur Kulisse. Es macht Gedanken weiter. Es erinnert mich daran, dass das Leben größer ist als der Alltag, in dem wir uns oft verlieren.
Vielleicht habe ich mich deshalb in diesem Roman so zu Hause gefühlt.


Ein weiterer Punkt, den ich besonders schätze: Das Buch ist erstaunlich rund. Fragen, die früh aufgeworfen werden, finden später ihren Platz. Zusammenhänge werden sichtbar. Nicht alles endet glücklich, aber alles endet stimmig. Das ist eine Qualität, die ich in Romanen sehr mag.


Als ich die letzte Seite gelesen hatte, blieb vor allem ein Gefühl zurück: Melancholie.
Aber keine hoffnungslose Melancholie.
Eher die bittersüße Erkenntnis, dass unser Leben nicht nur aus den Wegen besteht, die wir gegangen sind, sondern auch aus denen, die wir nie betreten haben.

Fachliche Qualität

Was mich zusätzlich beeindruckt hat, war die Sorgfalt, mit der Lisa Quentin wahrscheinlich recherchiert hat. Die Bernsteinforschung wirkt nie wie bloßes Hintergrundwissen, sondern wie ein selbstverständlicher Teil der Geschichte. Auch die Entwicklung des Ostseebades Niendorf und des Fremdenverkehrs ist so stimmig eingebunden, dass ich an keiner Stelle das Gefühl hatte, hier würde Wissen nur zur Schau gestellt. Es macht den Roman glaubwürdig und lässt einen tief in diese Welt eintauchen.

Über alternde Menschen

Besonders berührt hat mich die Figur der alternden Ebba, vielleicht auch deshalb, weil sie mich an meine Zeit als Pflegekraft erinnert hat. Ich mochte schon damals die Menschen, die als „nicht ganz einfach“ galten. Die, die widersprachen und Extrawünsche hatten. Die nicht gefallenn wollten. Hinter dieser Sperrigkeit steckten oft die bewegendsten Lebensgeschichten. Vielleicht habe ich deshalb eine Sympathie für Ebba entwickelt. Sie ist keine Figur, die man einfach nur liebhaben soll. Sie ist ein Mensch mit Kanten. Und genau das macht sie so glaubwürdig.

Meine Bewertung

Die Bernsteinfischerin ist für mich ein Roman über Freiheit. Über das, was Menschen trägt. Über das, was sie festhält. Und über den Mut, sich dem eigenen Leben ehrlich zuzuwenden, um nichts zu bereuen.
Für mich gehört dieses Buch zu den schönsten und tiefsten Leseerfahrungen des Jahres.
Es bekommt 5 von 5 Sterne.

Seit ich selbst einen Roman schreibe, schließe ich kaum noch ein Buch, ohne etwas zu lernen

„Stelle dir ein Buch auf deinen Schreibtisch, das du schlecht findest und bei dem du überzeugt bist, dass du es besser kannst.“ Dieses Zitat von Bestseller-Autor Andreas Eschbach soll einerseits Mut machen, denn dieses nicht so gut gelungene Buch zeigt, hat immerhin Druckreife erreicht. Andererseits sind Fehler bekanntlich Lehrer. Aus Dingen, die uns an Romanen nicht gefallen, können wir Erfahrungen ziehen, die uns in unserem eigenen Schreiben unterstützen.

Ich lese und rezensiere leidenschaftlich gerne Romane. Und ich schreibe gerade selber an einem Buch. Seitdem ich schreibe, lese ich anders. Dabei sind mir zehn Punkte aufgefallen, die für mich wichtig sind, damit ein Roman „funktioniert“. Teilweise fand ich diese Dinge in Büchern besonders gut gelöst, so dass sie mir in Erinnerung blieben. Andere Aspekte fielen mir in Büchern negativ auf und ich möchte sie in meinem eigenen Roman vermeiden.

1. Metaphern müssen etwas erfahrbar machen

Eine Metapher sollte ein Bild entstehen lassen und nicht nur ungewöhnlich klingen. Gleichzeitig gilt es, „ausgelutschte“ Vergleiche zu vermeiden. Manche Gleichnisse und Floskeln hat man einfach schon tausend Mal gehört.

2. Ein gleichförmiger Satzbau nutzt sich ab

Rhythmuswechsel sind nicht nur in der Musik beliebt. Wenn der Satzbau wenig Variationen enthält, schadet das der Dynamik des Buches. Abwechslung hält einen Text lebendig und unterstreicht die jeweilige Stimmung der Szene.

3. Atmosphäre entsteht durch Sinneseindrücke

Gerüche, Geräusche, Gefühle und Bilder lassen eine Beschreibung lebendig werden. Ich möchte einen Ort oder ein Ereigniss erleben, nicht nur von ihm erfahren. Die Kombination mehrerer Sinneseindrücke macht dies möglich.

4. Eine gute Grundidee reicht nicht aus

Es gibt Themen, über die muss man reden. Sie sind wichtig und es ist toll, wenn daraus ein Roman entsteht. Vielleicht ist es ein Thema, von dem es noch nicht viele Bücher gibt, eine innovative Themenkombination, oder auch ein „Hypethema“, auf dessen Zug der/die Autorin aufspringen will: Wenn die Umsetzung nicht passt, nützt die beste Idee nichts!

5. Genre schafft Erwartungen

Der Psychothriller entpuppt sich plötzlich als Erfahrungsroman? Das Romancebuch entführt uns in fantastische Welten, oder der historische Roman spielt hauptsächlich in der Gegenwart? Das Buch an sich kann richtig gut sein. Wenn seine Einordnung falsch ist, werden Erwartungen geweckt, die nicht erfüllt werden. Dadurch lässt es enttäuschte Leser:innen zurück.

6. Charaktereigenschaften sollten wiederkehren, aber Raum für Entwicklung lassen

Typische Eigenheiten und Eigenschaften können Figuren über das ganze Buch hinweg unverwechselbar machen. Schön, wenn sie im Roman immer wieder aufblitzen. Das sollte man nicht nur bei wörtlicher Rede beachten. Gleichzeitig ist es interessant, wenn eine Figur Raum bekommt, um sich zu entwickeln. Wenn sich eine Protagonist:in allerdings völlig unterklärlich ändert, kommt die Leserschaft ins Stolpern.

7. Der Schreibstil darf nicht wichtiger werden als die Geschichte

Unsere Sprache ist das Werkzeug. Sie sollte die Geschichte tragen und nicht ständig auf sich aufmerksam machen, oder gar die Leser:in vorführen. Wie ich das meine? Ein Roman ist keine Fachliteratur. Fachbegriffe sollten daher erklärt werden und die Sprache sollte der Zielgruppe angepasst sein. Kein Mensch hat Lust, ständig Fachwörter zu googeln, oder über Bildungssprache zu stolpern. Anders herum darf ein Roman natürlich der Leser:in etwas zutrauen. Wie gesagt: Der Schreibstil sollte zur Zielgruppe passen.

8. Jede Szene braucht eine klare Funktion


„War das jetzt wichtig?“ „Wozu jetzt diese Szene?“ Wenn sich die Leserschaft solche Fragen stellt, funktioniert oft etwas nicht. Rückblenden funktionieren, wenn sie den Figuren Tiefe geben und die Gegenwart erhellen. Jede Szene sollte einen Grund haben. „Klingt schön“ allein reicht nicht.

9. Glaubwürdigkeit ist entscheidend

Wer reale Orte, Ereignisse, Personen oder Berufe beschreibt, sollte sorgfältig recherchieren. Dabei geht es gar nicht unbedingt darum, dass alles 1:1 stimmen muss (gerade im historischen Kontext ist das nicht immer möglich, heraus zu bekommen), grobe Fehler oder Unwahrheiten können aber peinlich werden und der Autor:in am Ende sogar schaden.

10. Ein Roman braucht eine eigene Stimme

Leser:innen erinnern sich an eine unverwechselbare Stimme, nicht an Perfektion. Eine Autor:in darf ungewöhnliche Wörter nutzen, mit Dialekt oder Slang spielen, mit Sprache spielen. Nichts ist langweiliger, als Monotonie und ein Sprachstil, der nicht auffallen will.

Sicherlich gibt es noch mehr zu beachten. Ich werde diesen Beitrag von Zeit zu Zeit erweitern.

Oben gute Laune, unten gute Laune, vorne gute Laune, hinten gute Laune – Warum ich diesen Trend gar nicht so gut finde

Momentan sieht man viele Reels, viele Beiträge, in denen ein Lied genutzt wird, in dem dazu aufgerufen wird, dass man oben, unten, vorne und hinten gute Laune haben sollte. „Aber das ist doch nur ein Lied für die gute Stimmung!“, könntest du jetzt sagen. Und du hast recht: Natürlich darf es Partylieder geben! Aber ist das wirklich nur ein Partyhit? Für mich schwingt da noch etwas anderes mit: Dass negative Gefühle möglichst schnell übertönt werden sollen. Mit Frohsinn, Ablenkung, oder noch schlimmer: Mit Ignoranz.

Genau dieses Muster kann aber nach hinten losgehen. Ich habe das selbst in meiner Kindheit erlebt: Wenn ich schlechte Laune hatte, wurde versucht, das schnell zu drehen. Durch Spaß, Kitzeln, Ablenkung, oder mit den Worten: „Ist doch gar nicht so schlimm. Jetzt lach doch mal wieder!“

Was ich daraus gelernt habe? Negative Gefühle sind nicht erwünscht! Und darüber wird auch nicht geredet. Sie müssen so schnell wie möglich bekämpft werden! Dadurch habe ich nicht ausreichend gelernt, mit ihnen umzugehen. Und ich bin mir sicher: So wie mir geht oder ging es vielen Menschen! Irgendwann entsteht dann der Eindruck, dass es falsch ist, solche Gefühle überhaupt zu haben.

Im Erwachsenenleben zeigt sich dann manchmal dass, was in unserer Kindheit versäumt wurde. Wir entwickeln Strategien, die helfen sollen, diese unerwünschten, vermeintlich falschen Gefühle nicht zu spüren, oder sogar zu betäuben.

Ich merke das auch bei mir selbst. Ich habe in meiner Kindheit gelernt, dass negative Gefühle weder wirklich gezeigt wurden noch begleitet wurden. Und ich merke im Erwachsenenleben, dass ich dadurch oft die Rolle übernommen habe, die gute Laune zu halten. Die Lustige zu sein, die, die es leicht macht. Wenn jemand in meinem Umfeld, mein Mann oder meine Kinder, schlechte Laune haben, dann merke ich sofort, dass etwas in mir anspringt. Ein Programm, das automatisch läuft.

Zuerst nehme ich die Stimmung auf. Das liegt wahrscheinlich an meiner Hochsensibilität. Auch in mir macht sich dann ein ungutes Gefühl breit. Der Ärger fährt mir sofort in den Bauch, wo der dann liegt wie eine Bleikugel. Ich frage mich dann: Warum ist die Stimmung so? Habe ich etwas falsch gemacht? Wie kann ich das wieder ändern? Und ich fühle mich schnell zuständig für diese schlechte Laune. Als müsste ich sie verändern. Aushalten, dass jemand anderes schlechte Laune hat? Habe ich nie gelernt. Clown Steffi ist zur Stelle!

Zum Glück lebe ich schon ein paar Jahre mit mir zusammen 😉 und habe mein Muster erkannt. In unguten Situationen pfeife ich mich innerlich zurück und kann es immer besser aushalten, wenn jemand schlechte Laune hat. „Das ist deine Laune, nicht meine„, sage ich dann zu mir selbst und versuche nicht gleich, die Stimmung wieder zu heben. Ich lenke meinen kleinen Sohn auch nicht mehr einfach ab, wenn er genervt ist, oder traurig, sondern ersuche mit ihm über seine Gefühle zu reden, sie bewusst wahrzunehmen. Er soll nicht denken, dass sein Ärger schlimm ist oder er das Falsche fühlt. Wenn ich selbst schlechte Laune habe, kommuniziere ich das mittlerweile aktiv nach außen. Auch, um diese negativen Gefühle vor der Familie nicht zu verschweigen.

Ich glaube, es ist wichtig, Kindern genau das mitzugeben: Schlechte Laune gehört dazu und muss auch nicht sofort aufgelöst werden.

Ich habe einen Vorschlag für eine zusätzliche Strophe, um aus dem Gute-Laune-Hit auch eine Schlechte-Laune-Alternative zu machen:

„Ich habe oben schlechte Laune, unten schlechte Laune, vorne schlechte Laune, hinten schlechte Laune und die gehört dazu!“


Interview mit der Autorin Alexandra Alius

Ich durfte den außerordentlich berührenden Debütroman „Wie Schwimmen im Sand“ von Alexandra Alius lesen und habe ihr daraufhin ein paar Fragen gestellt.

Woher hast du das Hintergrundwissen zu deinem speziellen Thema?

Ich habe selbst ein adoptiertes und ein leibliches Kind und verfüge über eigene Erfahrungen sowie über Kontakte zu Adoptiv- und Pflegefamilien. In diesem Zusammenhang habe ich mich intenisv mit dem Thema frühkindliche Bindung auseinandergesetzt und der Dynamik in Adoptionsfamilien.

Du hattest ein Arbeitsstipendium. Wie hast du das bekommen?

Ich hatte mich mit einer Arbeitsprobe und einem Exposé meines Romans beim Förderkreis der Schriftsteller:innen in Baden-Württemberg um ein Arbeitsstipendium beworben.

Warum hast du dich für die Zusammenarbeit mit einem Kleinverlag entschieden?

Als unbekannte Autorin mit einem solchen Debüt in einem Publikumsverlag zu landen, ist sehr unwahrscheinlich. Entschieden hatte ich mich trotzdem für den Rote Katze Verlag, als die Zusage kam, obwohl noch einiges bei anderen Verlagen offen war. Und für Selfpublishing muss man irgendwie berufen sein. Und ich glaube, das bin ich nicht.

Wie lange hast du für das Schreiben deines Buches gebraucht?

Ganz ehrlich? Mit vielen Unterbrechungen und Neuanfängen waren es sicher zehn Jahre. Die letzten fünf davon intensiv.

Was würdest du rund um den Schreib- und Veröffentlichungsprozess beim nächsten Mal anders machen?

Nicht mehr wild drauflos schreiben und im Nachhinein erst einen Spannungsbogen darüberlegen. Ich würde den nächsten Roman außerdem im Vorfeld auch selbst bewerben, das habe ich bei diesem gar nicht gemacht. Natürlich hatte ich Vertrauen zu meinem Verlag, und einen Vertrag außerdem, aber ich musste das Buch einfach zuerst in meinen Händen halten, um zu glauben, dass es wirklich existiert und veröffentlicht ist. Dann erst habe ich eine Homepage erstellt und mich auf Instagram angemeldet. Zugegeben, ich habe auch etwas gefremdelt mit Social Media. Inzwischen finde ich mich besser zurecht.

Du arbeitest auch als Poesiepädagogin. Was verbirgt sich dahinter?

Ich habe einen Schein gemacht, der mich zur Kursleiterin im Kreativen Schreiben befähigt. Ich hatte selbst einige Kurse besucht und schon seit Jahren damit geliebäugelt, so etwas selbst zu tun. Jetzt, wo der Roman raus ist, habe ich endlich Zeit dafür.

Ist schon ein neuer Roman geplant?

Ja, ich habe schon angefangen zu schreiben und lerne meine neue Protanogistin nach und nach kennen.

Ich danke Alexandra Alius für das Interview und wünsche ihr für ihr neues Werk viel Erfolg!

Buchrezension zu „All die Farben, all das Licht“ von Cora Wucherer

All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer erschienen im Klett-Cotta Verlag, wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar von Vorablesen zur Verfügung gestellt.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zwei Schwestern. Juna, die Ältere muss lernen, mit einer schweren Erkrankung zu leben, die ihr nach und nach das Augenlicht nimmt. Außerdem hört sie schlecht. Sie malt leidenschaftlich gerne und ist talentiert, was natürlich mit der zunehmenden Sehschwäche keine Zukunft hat. Ihre jüngere Schwester Martha steht zumindest zu Beginn der Geschichte oft in ihrem Schatten. Es entsteht das Gefälle, das man in Familien mit einem chronisch kranken Kind häufig beobachten kann: Ein Kind benötigt besonders viel Aufmerksamkeit, während das andere sich zurücknimmt.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Mutter der beiden bei Marthas Geburt gestorben ist. Ihr Vater zieht die Schwestern allein groß, und die Frage, wie eine Familie mit diesem Verlust lebt, beziehungsweise ihn zu Beginn verdrängt, zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman.

Obwohl das Buch wunderschön geschrieben ist und sich sehr leicht lesen lässt, brauchte ich eine Weile, um wirklich Zugang zu den beiden Schwestern zu finden. Die Geschichte wird durchgehend abwechselnd aus Junas und Marthas Perspektive erzählt. Anfangs blieben mir beide irgendwie fern. Doch das änderte sich. Mich begann, ihre Geschichte zu berühren und schließlich ließ sie mich nicht mehr los.

Mir wurde immer klarer, dass dieser Roman weit mehr erzählt als die Geschichte zweier Schwestern, die zunächst miteinander rivalisieren, um dann doch zueinander zu finden. Er handelt ebenso vom Erwachsenwerden und davon, was es mit einer Familie macht, wenn die Mutter fehlt, wie Trauer nachwirkt und wie unterschiedlich Menschen mit Verlust umgehen. Die verdrängende Sichtweise des Vaters konnte ich sehr gut nachvollziehen. Der Papa meines älteren Sohnes starb, als dieser noch ein Kleinkind war.

Am Ende hat mich das Buch sehr bewegt zurückgelassen. Es erzählt eine außergewöhnliche Geschichte mit viel Gefühl.

Von mir erhält All die Farben, all das Licht eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.

Buchrezension von „Wie Schwimmen im Sand“ von Alexandra Alius

Viele Bücher liest man, andere lesen einen. „Wie Schwimmen im Sand“ von Alexandra Alius gehört für mich eindeutig zur zweiten Sorte.

Es ist kein Buch für leichte Sommertage, das man mal eben so wegliest, um sich gut zu fühlen. Und genau DAS ist seine Stärke.

Worum geht es?

Im Mittelpunkt steht eine Frau, die gemeinsam mit ihrem Mann zunächst keine Kinder auf natürlichem Weg bekommen kann. Sie adoptieren einen kleinen Jungen. Kurz darauf wird sie doch schwanger und bekommt einen zweiten Sohn. Zwei Kinder, eine Familie. Also fast ein Glücksversprechen. Wäre da nicht das „Erbe“ des Adoptivsohns: Leon bringt schwere Traumata mit, die sich nicht durch Liebe auflösen. Und das ist vielleicht einer der wichtigsten und unbequemsten Gedanken dieses Romans: Liebe heilt nicht alles und Bindung ist kein Wundermittel. Manche Wunden bleiben offen, manche brechen immer wieder auf.

Was folgt, ist kein klassisches Familiendrama, sondern eine schmerzhafte, ehrliche Auseinandersetzung mit Mutterschaft, Überforderung, Schuld und der Frage, wie man eine gute Mutter sein kann, wenn jede Entscheidung einem Kind hilft und dem anderen schadet.

Dabei streift das Buch große Themen: Sternenkinder, plötzlicher Kindstod, Herkunftsfamilie, Jugendhilfe, das Schweigen zwischen Eltern und Generationen, das Nichtgesagte, das sich über Jahre wie Staub auf alles legt, aber auch Selbstfürsorge, die am Ende sogar zur Verarbeitung der Vergangenheit beiträgt.

Und trotzdem ist es nie überladen.

Der Schreibstil

Was dieses Buch für mich besonders macht, ist seine Sprache:

Sie ist außergewöhnlich gut. Bildhaft, klug, fein beobachtet. Nicht schwer zugänglich, aber voller Metaphern, die sitzen. Sätze, die nicht nur schön sind, sondern etwas freilegen. Man merkt beim Lesen, dass hier jemand schreiben kann.

Mein einziger Kritikpunkt: Dieses Buch hätte ein strengeres Korrektorat verdient. Gerade weil die Sprache so stark ist, fallen Rechtschreibfehler umso mehr auf.

Und dann gab es diesen einen Satz, an dem ich das Buch erst einmal weg legen musste, um nachzudenken.

Einen Satz über die Kindheit der Protagonistin, über ihre Rolle in ihrer Herkunftsfamilie. Darüber, dass sie das Gefühl hatte, den verstorbenen Bruder ersetzen zu müssen. Dass sie geboren wurde, um wieder Licht in das Dunkel ihrer Eltern zu bringen.

Dieser Gedanke hat mich tief getroffen, weil ich mich darin wieder erkannt habe.

Ich war oft die Lustige, die mit der Ironie. Die, die Stimmung gemacht hat, auf die man sich darauf verlassen konnte, dass sie das Schwere irgendwie leichter macht. Ich glaube inzwischen, dass das nicht nur Charakter war, sondern Strategie.

Wenn schlechte Gefühle keinen Platz haben, sucht man sich andere Wege, um dazuzugehören. Bei mir war es oft Humor. Ich hatte als dickes Mittelkind zwischen zwei schlanken Schwestern früh das Gefühl, irgendwas ausgleichen zu müssen. Weniger Wert durch mehr Witz und weniger gesehen werden durch mehr Präsenz.

Dieses Buch hat mich daran erinnert, wie früh wir anfangen, Rollen zu übernehmen, die uns durchs Leben tragen und manchmal gleichzeitig von uns wegführen.

Ich habe dieses Buch nicht gelesen, weil ich etwas mit Adoption verbinde, sondern weil mich der Untertitel „Über die Schwierigkeit, eine perfekte Mutter zu sein“ sehr angesprochen hat. Getroffen hat es mich an einer ganz anderen Stelle.

Und genau das ist für mich Literatur, die etwas kann. Sie etwas in mir in Bewegung gebracht. Ich habe mich darin wiedergefunden.

Meine Bewertung

Der Roman von Alexandra Alius bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. Er beleuchtet intensiv gesellschaftliche Randthemen, die definitiv viel mehr in der Gesellschaft gesehen werden müssen. Der Schreibstil der Autorin ist zudem herausragend, mit einer Beobachtungsgabe, die seinesgleichen sucht. Wäre das Thema „leichter“ und damit massenkompatibler, hätte dieser Roman einen Platz in den Bestsellerlisten sicher. Fünf von fünf Sternen!

Monatsrückblick Juni 2026

Juni – Wo bist du hin? Gefühlt pfiff der Mona nur so an mir vorbei. Aber er war halt auch ziemlich voll gepackt und abwechslungsreich.

Einmal im Schnelldurchlauf bitte:

Zeit der praktischen Prüfungen der Krankenpflegehilfe. Immer wieder schön, raus in die Praxis zu fahren

Die Kita des Jüngsten hat über drei Tage ihren 50. Geburtstag gefeiert. Das war echt schön, vor allem, weil sich der Kleine natürlich sehr darüber gefreut hat. Feiern tut er gerne.

Der Große war mit der Schulklasse auf einer kleinen Klassenfahrt in Liberec.

Es war Fußball-WM. Wir schauten die Spiele auf der Playstation des großen Kindes, weil wir feststellen mussten, dass unser Fernseher (der sonst nur für Kinder-DVDs genutzt wird), mit den normalen Fernsehprogrammen scheinbar gar nicht mehr kompatibel ist.

Meine Gesundheit beglückte mich mit einer großen Beule am Unterkiefer und nervlich machte mich der extrem schlechte Gesundheitszustand des Schwiegervaters ganz schön fertig.

Es war heiß! Also bauten wir den Pool auf und freuten uns, wenn ein Gewitter für Abkühlung sorgte.

Der Kleine feierte seinen fünften Geburtstag.

Aufgrund der Wärme ging es bei der Küchenrenovierung nur langsam voran.

Meine Blogbeiträge

Oha! Nur einer! Na gut, wie gesagt: War echt viel los im Juni. Ich kam nicht so zum Bloggen.

Interview mit der Autorin Ute Kunz

Drüben bei Instagram

Auf meinem Profil https://www.instagram.com/steffi.im_glueck/ ging die Post ab! Ich durfte 115 neue Follower:innen begrüßen. Es gab Rezensionen, Interviews und ein paar Gedanken zur Buchbranche. Schau gerne dort vorbei. Ich tumle mich sehr ausgiebig dort.

Erkenntnisse des Monats

  • FrauSein ist anstrengend – der Hormone wegen!
  • Ich freue mich darüber, wenn andere verdient gefeiert werden!
  • Die Endlichkeit des Lebens macht mich traurig.
  • Beziehungspflege = Arbeit!
  • Ich muss mehr für mich tun!
  • Ich liebe meine Kreativitä!
  • Angst, alt zu werden
  • Melancholie – bittersüßes Gefühlsleben
  • Ich lasse mich nicht in eine Schublade pressen
  • Mein Nervensystem fährt zu schnell hoch
  • Bin ich mental schlecht drauf, weil ich körperliche symptome habe, oder habe ich körperliche Symptome, weil ich mental schlecht drauf bin?
  • Du kannst sie nicht alle retten – auch nicht dir nahestehende Menschen
  • Ich kann schlecht mit negativen Gefühlen anderer umgehen, weil ich seit der Kindheit für die guten Gefühle der anderen zuständig war.

Monatsrückblick Mai 2026

Der Mai zeigte sich wettertechnisch von seiner Sahneseite, bei mir herrschte leider nicht nur Eitel Sonnenschein. Die schönen Tage überwiegten aber trotzdem.

Was war denn negativ?

Zuerst das Schlechte, damit wir dann zum Positiven übergehen können: Ich war krank. Seit 2023 brauchte ich das erste Mal wieder einen Krankenschein. Zuerst hatte ich Magen-Darm, dann ereilte mich eine Blutdruckentgleisung, die mich zum Ausschluss eines Herzinfarktes ins Krankenhaus brachte. Mir ging es hundeelend, kann ich dir sagen! Nun nehme ich ein Bluthochdruckmedikament und fühle mich deutlich besser.

Mein Schwiegervater lag auch den ganzen Mai im Krankenhaus. Zwischenzeitlich stand es sehr schlecht um ihn.

Und was war schön?

Unser kleiner Sohn hat einen neuen Meilenstein erreicht: Er kann nun Fahrrad ohne Stützräder fahren. Wir sind sehr stolz auf ihn!

Wie jedes Jahr schauten wir uns den ESC an. Wir, das sind mein großer Sohn und ich. Das hat Tradition und daran halten wir uns fest. Ich fand das Gewinnerlied allerdings nicht schön.

Wir waren zur Konfirmation des Neffen nach Rostock eingeladen über Pfingsten. Wir wohnten in Nienhagen und schauten uns auch Warnemünde an. Die Feier im Garten war sehr entspannt. Es waren drei wirklich sehr schöne Tage, die uns etwas ausspannen ließen, denn zuhause bauen wir gerade die Küche neu und das stresst!

Drüben bei Instagram

Auf meinem Profil war eine Menge los. Insgesamt teilte ich neunzehn Beiträge, so viele wie noch nie! Darunter auch meine „Zwischenfragen“, ein Format bei dem ich Autor:innen interviewe.

Gelesene Bücher

Drei Romane habe ich im Mai fertig gelesen und rezensiert natürlich auch.

Buchrezension von Petrópolis: Die Saga geht weiter von Noa Moreira

wild wuchern

Buchrezension zu „Schwarzer Kater“ von Vanessa Andreadakis

Zusätzlich hab eich noch ein Manuskript gelesen, über das ich nicht sprechen darf. Nur so viel: Es war sehr, sehr gut!

Meine Blogbeiträge

Zusätzlich zu den obigen Buchrezensionen entstanden folgende Artikel:

Interview mit der Autorin Noa Moreira

Monatsrückblick April 2026

So unterstütze ich Autor:innen bei ihrer Sichtbarkeit

Erkenntnisse des Monats

  • Ist deine Meinung gefragt? Nein? Dann behalte sie!
  • Die Natur nimmt ihren Lauf. In kleinen Schritten – aber beständig!
  • Im Moment leben
  • Nett sein macht gute Laune
  • Wenn es Mama gut geht, geht es auch dem Rest gut.
  • Dankebar für mein Leben.
  • Körperliche Krankheit hemmt Kreativität
  • Online Netzwerken erfüllt mich.
  • Es ist furchtbar, wenn man sich ständig gesundheitlich sorgt.
  • Lesen können ist ein Segen!