Monatsrückblick April 2023

Der 1. April begann mit einem Aprilscherz. Ich gab an, künftig als Influencerin arbeiten zu wollen und warf in meinem überzogenen Blogbeitrag und auch auf Instagram all meine Werte wie zum Beispiel die Ehrlichkeit über Bord. Das glaubte mir natürlich keiner so richtig, aber ich erhielt recht viel Reichweite und Sichtbarkeit. Ziel erreicht! Hier kannst du den Scherzartikel lesen:

Mein neues Angebot – ich werde dein Influencer!

Am 1. April feierte ich zudem mit den Schwiegereltern und meiner Familie meinen Geburtstag nach.

Im Kindergarten vom Junior feierte man in der vorösterliche Woche sehr liebevoll das nahende Fest. Wir sind sehr dankbar, dass der Kleine dort so gut aufgehoben ist!

Osterfrühstück in der Kita

Am 6. April, dem Gründonnerstag hatte ich seit langer Zeit meine erste Prüfungssimulation einer Schülerin zu begutachten und ich begleitete unsere Schüler ins Kino. Es lief der Film „Mitgefühl“. Darin geht es um ein dänisches Pflegeheim für an Demenz erkrankte Menschen. Mit viel Gefühl (daher der Titel) pflegt man in dieser Einrichtung die Patienten, so dass sie dort richtig gut aufgehoben sind. Der Dokumentarfilm war hochinteressant und streckenweise auch sehr ergreifend. Leider ernteten wir Lehrer zur Auswertung auch verdrehte Augen von einigen Schüler:innen. Erschreckend, wie wenig Mitgefühl manche angehende Krankenpflegehelfer:innen so haben. Wir baten sie, ihre Berufswahl zu überdenken. Denn weder sie, noch die Menschen, die sie einmal pflegen müssen, haben mit dieser Einstellung einen angenehmen Tag.

Am Karfreitag besuchten wir ein ehemaliges Kaolinabbaugebiet in Caminau und den Dreiweiberner See. Grau in grau hingen die Wolken in der Lausitz und wir hatten trotzdem einen wunderschönen Familienausflugstag. Die erwachende Natur und eine künstliche Burgruine luden zum Entdecken ein. Ganz spontan aßen wir in einer gläsernen Pyramide zu Mittag und ließen es uns so richtig gut gehen.

Den Ostersonntag verbrachten wir bei den Schwiegereltern. Das Highlight war die ausgezeichnete Torte, die meine Schwiemu gebacken hatte. Der Osterhase brachte meinem kleinen Sohn den alten Sandlaster meines Mannes und der Große freute sich über kabellose Kopfhörer.

Dem Hase auf die Schulter klopfen

Am Ostermontag wanderten wir ohne den großen Sohn auf den Rotstein. Dies ist ein Oberlausitzer Berg ganz in unserer Nähe. Weite Teile des Berges gehören zu einem Naturschutzgebiet. Ganz oben blühten weiße und gelbe Buschwindröschen, weißer und lila Lärchensporn und Leberblumen fanden wir auch. Ein Eldorado für Naturfans. Da ich gerne Nahaufnahmen fotografiere, verbrachte ich viel Zeit auf dem weichen Waldboden, um die Naturschönheiten abzulichten. Hochzu trugen wir abwechselnd unseren kleinen Sohn, denn er wollte nicht im Wagen sitzen. Runterzu schlief er in seiner Kutsche ein. Daher war der Abstieg für uns deutlich angenehmer.

Lärchensporn so weit das Auge reicht

Am Dienstag und Mittwoch nach Ostern nahm ich Urlaub. Die Jugendweihe des großen Sohnes rückte in greifbare Nähe. Er musste für seinen tollen Tag eingekleidet werden. In Bautzen wurden wir nicht fündig, aber im C&A in Görlitz kauften wir eine Fliege, ein Hemd und ein Sakko. Er sah hinreißend aus! Danach tranken wir noch Kaffee in einer Bäckerei. Solche Ausflüge mit dem Großen allein sind selten geworden! An diesem Abend feilte und polierte ich noch meine erste Baumperle, die ich im Garten gefunden hatte. Sie hat die Form eines Herzens. Faszinierend!

Am Mittwoch nach Ostern war der Zwölfte des Monats. Ich dokumentierte meinen Tag in diesem Blogbeitrag:

12 von 12 im April 2023

Ebenfalls an diesem Tag erschien mein Blogbeitrag, in dem ich über die Strategie hinter meinem letzten Gewinnspiel schrieb und Tipps gab, wie du ein Gewinnspiel rechtssicher gestalten kannst. Der Artikel erhält also viel Mehrwert für dich, falls du auch einmal ein Gewinnspiel veranstalten möchtest. Hier ist er zu lesen:

Gewinnspiele auf Social Media strategisch planen und erfolgreich umsetzen

Ziele meines Gewinnspieles

Am 13. ging ich wieder arbeiten. An diesem Nachmittag bekam unser kleiner Sohn starkes Fieber und ich konnte ihn am Freitag nicht in den Kindergarten geben. Mittelohrentzündung!

Am darauf folgenden Wochenende kochte mein Mann im Garten Feuerfleisch und ich nahm mir Zeit, um ein Fotobuch mit Bildern aus dem Leben des großen Sohnes zu gestalten.

Outdoor Kochen

Am 17. bekam unser Jüngster seinen ersten Haarschnitt. Überhaupt war dieser Monat von vielen „ersten Malen“ im Leben des Kleinen geprägt. Er nutzte das Töpfchen, zeigt seit diesem Monat auf Körperteile und sagt „Hallo“. Welch Fortschritte!

Am 18. fuhr mein Mann nach Hof auf Dienstreise. Ich ging an diesem Tag zum zweiten Mal live auf Instagram und sprach über Introversion und den Aufbau von Reichweite. Schau die gerne das sechsminütige Video einmal an!

https://www.instagram.com/p/CrLYyuao_QI/

Am 22.04. war es endlich soweit! Der Große feierte bei warmem, sonnigem Wetter seine Jugendweihe. Die Feierstunde am Vormittag in der blauen Kugel in Cunewalde war sehr ansprechend gestaltet und unser Fest im Honigbrunnen in Löbau war ebenfalls sehr gelungen, kurzweilig und lecker Essen gab es auch.

Ich – Stolze Mama eines jugendgeweihten Sohnes

In der letzten Aprilwoche ereilte mich eine saftige Erkältung. Überhaupt alle in der Familie waren diesen Monat einmal krank. Wir gierten nach Sonne und warmen Temperaturen, um das Schnupfenwetter endlich hinter uns lassen zu können.

Am letzten Apriltag war es endlich mal wieder schön sonnig und wir brachten den Garten ein wenig auf Vordermann oder -frau. Wir ließen den Tag beim Hexenfeuer ausklingen.

Ein unschönes Ereignis im April

Diesen Monat erfuhr ich durch Zufall einen ungeheuerlichen Vertrauensbruch einer mir nahe stehenden Person aus dem Berufsleben. Daran hatte ich ein paar Tage zu knabbern.

Mein Learning des Monats

Ich fühle mich ein wenig wie ein unsportlicher Hamster im Hamsterrad. Berufs- und Familienleben, die Werbewerkelei (die Arbeit am Business empfinde ich als Ausgleich), Haushalt und Garten… Ich werde nie mit irgend etwas fertig. ABER: die Arbeit ist kein Frosch. Sie hüpft nicht weg! Gerade in solchen fordernden Zeiten ist es wichtig, achtsam auf seinen Körper und seine Seele zu hören und sich bewusst Auszeiten zu nehmen.

Ausblick auf den Mai

Die ersten beiden Maiwochenenden sind schon mit Ausflügen mit und zu den Verwandten verplant. Ich freue mich außerdem sehr auf die Blog-Challenge von Judith Peters.

Jetzt, beim Schreiben des Morüblis fiel mir auf, dass der April ganz schön ereignisreich war. War dein April auch so voll?

12 von 12 im April 2023

Jeden 12. Tag des Monats dokumentieren viele Blogger:innen ihren Tag mit 12 Fotos. Ich bin heute auch wieder mit an Board! Hier findest du den Sammelbeitrag der Bloggercommunity: https://draussennurkaennchen.blogspot.com/2023/04/12-von-12-april-2023.html

Ich hatte heute noch einen Urlaubstag. Auf geht´s!

Meine 12 Bilder vom 12. April 2023:

Früh die Äuglein aufgemacht (leider musste auch heute der Wecker klingeln – nichts mit Ausschlafen, trotz Urlaub) und das glitzernde Schuppendach bewundert. Es gab Frost die Nacht.

Ich hatte heute Morgen Glück: Der Kleine schlief noch etwas länger. Ich war ungestört im Bad. Hildegard bewachte derweil das Babyphone.

In der Küche blüht die Duftorchidee. Die Morgensonne schien durchs Fenster. Es sieht sehr dreckig aus. Das sorgt für die nötige Privatsphäre 😉

Nach dem Frühstück + Kind in die Kita fahren + Auto zum TÜV kutschen, stellte ich eine Waschmaschine an.

Dannach setzte ich mich vor den Laptop. Ich veröffentlichte einen Blogbeitrag: Gewinnspiele auf Social Media strategisch planen und erfolgreich umsetzen, erstellte ein dazugehörigs Reel auf Instagram, in dem ich sogar singe: https://www.instagram.com/reel/Cq7g01JOBCl/?igshid=YmMyMTA2M2Y und einen Pinterestpin dazu lud ich auch noch hoch. Hier ist das Titelbild:

Nun wollte ich Papier entsorgen. Hildegard hatte andere Pläne.

Mein Mittag: Ich hängte die Wäsche in die Sonne, holte das Auto mit neuer Tüv-Plakette (Yeah) ab und legte mich in die Wanne. Eine Stunde lang baden, ohne gestört zu werden. Ein Traum!

Danach holte ich unseren Sohn aus der Krippe. Wir blieben gleich im Garten und der Kleine aß die Reste seines Frühstücks. Frische Luft macht hungrig!

Nach einer Verdauungsspazierfahrt im Kinderwagen (das Foto sieht aus, als wäre Herbst) musste der Laster noch abgeschleppt werden.

Vor dem Abendessen puzzelten wir.

Wir lieben alle den kleinen Maulwurf. Du auch?

Gewinnspiele auf Social Media strategisch planen und erfolgreich umsetzen

Gewinnspiele sind fürs Marketing eines Unternehmens strategisch gesehen äußerst wertvolle Instrumente. Anlässlich meines Geburtstages veranstaltete ich auf Instagram eine Verlosung. In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie ich dabei vorgegangen bin, die Strategie dahinter und was du beachten solltest, um ein Gewinnspiel erfolgreich und rechtssicher auf Social Media durchzuführen.

So lief mein Gewinnspiel ab

  1. Ich suchte einen Anlass. Es war mein Geburtstag. Der Hauptgrund für das Gewinnspiel: Ich wollte mich für die Treue meiner Follower:innen bedanken.
  2. Ich wählte als Gewinn meine Insta-Inspektion aus. Dieser Gewinn befindet sich in meinem Angebot und ist demzufolge bei mir auch regulär buchbar. Damit bezweckte ich, dass diese Leistung bekannter wird und ich konnte gleichzeitig nachforschen, ob die Insta-Inspektion überhaupt attraktiv genug ist und Interesse daran besteht. Es hätte ja auch sein können, keiner macht am Gewinnspiel mit, weil meine Leistung nicht benötigt wird.
  3. Ich erstellte attraktive Grafiken für das Gewinnspiel und knüpfte die Teilnahme an zwei Bedingungen: Um in den Lostopf zu hüpfen mussten die Teilnehmerinnen meinem Profil folgen und mir ihre größte Herausforderung in Bezug auf Instagram kommentieren. Ich wählte diese Frage natürlich nicht zufällig. So konnte ich gleichzeitig die Probleme und Wünsche meiner Zielgruppe erfahren. Gleichzeitig erzeugen neue Follower und Kommentare Reichweite, weil der Algorithmus merkt, dass sich Menschen aktiv an meinem Beitrag beteiligen.
  4. Ich fügte noch eine weitere Teilnahmebedingung auf freiwilliger Basis hinzu: Teilnehmerinnen, die meinen Gewinnspielaufruf öffentlich in ihrer Story teilten, erhielten einen zweiten Zettel mit ihrem Namen im Lostopf. Auch derlei Teilungen führen zu einer erhöhten Reichweite.
  5. Die Auslosung des Gewinners kündigte ich ebenfalls im Gewinnspielaufruf an. Ich schrieb, dass diese in der Story stattfinden würde. Warum? Nun, es gibt bei Instagram die Möglichkeit, Storys auf „stumm“ zu schalten und damit auszublenden. Der stummgeschaltete Profilbesitzer erfährt davon nichts. Mit diesem kleinen Kniff wollte ich bezwecken, dass eventuelle Stummschaltungen von meinen Profil wieder aufgehoben wurden.
  6. Nicht zu vergessen: Ich erwähnte in meinem Gewinnspielpost die rechtlichen Rahmenbedingungen. Das ist wichtig. Ich liste dir weiter unten die rechtlichen Regeln auf. So kannst du sie ebenfalls beachten, wenn du ein Gewinnspiel veranstaltest.
  7. Ich filmte mich bei der Ziehung der Gewinnerin. Das sorgte für Spannung und Transparenz.
  8. Ein weiterer Vorteil von meinem Gewinnspiel: Ich konnte meine Insta-Inspektion nicht nur bekannter machen, sondern mit der Durchführung bei der Gewinnerin auch neue Erfahrungen sammeln. Zusätzlich erhalte ich von der Preisträgerin sicherlich eine gute Rezension, die ich als attraktive Kundenbewertung auf meiner Website veröffentlichen kann.
  9. Ich bedankte mich bei den Verliererinnen für die Teilnahme. Dazu schrieb ich ihnen eine persönliche Nachricht auf Instagram. Die Teilnehmerinnen erhielten von mir zusätzlich auf Wunsch einen Gutschein in Höhe von 10 Euro als Trostpreis. So zeigte ich meine Wertschätzung und gab einen Kaufanreiz für mein Produkt bei den Teilnehmerinnen.

Meine Ziele, die ich mit dem Gewinnspiel erreicht habe

Gewinnspiele erfüllen strategisch viele Funktionen im Marketing

So sah mein Gewinnspielbeitrag bei Instagram aus:

der direkte Link zum Beitrag: https://www.instagram.com/p/CqHzFQUMG4B/

Anleitung – So veranstaltest du ein Gewinnspiel erfolgreich

Damit dein Gewinnspiel nicht floppt und erfolgreich und rechtssicher ist, habe ich dir 9 Regeln aufgestellt:

  1. Verlose einen Preis aus deiner eigenen Angebotspalette, um deine Leistungen wie nebenbei erwähnen zu können. Alternative: Verlose einen Preis, der zu deiner Branche passt, um auch nur wirkliche Interessenten für deine Sparte anzuziehen. Beispiel: ein Fachbuch über gesunde Ernährung ist spezifischer für eine Ernährungsberaterin, als ein allgemeiner Amazon-Gutschein. Wichtig ist also, dass dein Gewinn zu deinem Unternehmen passt. Zudem sollte er attraktiv sein. Ein 99 Cent Artikel lockt niemanden an.
  2. Erstelle eine attraktive Grafik. Das kann zum Beispiel ein Foto des Gewinns sein. Schreibe unbedingt direkt auf das Foto, dass du ein Gewinnspiel veranstaltest. Klarheit ist Trumpf!
  3. Wähle die Teilnahmebedingungen nicht zu einfach, aber auch nicht zu ausschweifend. Auch hier gilt wieder: Du möchtest echte Interessenten beschenken. Ihnen sollte dein Gewinn schon etwas wert sein. Wenn du allerdings zu viel forderst, könnte sie das abschrecken. Du kannst auch Teilnehmer ausschließen (beispielsweise unter 18jährige).
  4. Kommuniziere die Regeln klar, um Missverständnissen vorzubeugen.
  5. Gib ein genaues Enddatum des Gewinnspiels an und erwähne, wann die Auslosung stattfindet. Der Zeitraum bis zum Gewinnspielende sollte nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang sein. Ich empfehle zwischen 3 und 14 Tagen.
  6. Vergiss nicht, den oder die Gewinner bekannt zu geben und zu Informieren.
  7. Beachte die rechtlichen Regeln: du musst erwähnen, wer das Gewinnspiel veranstaltet, ob eine Barauszahlung möglich ist oder nicht und ob der Rechtsweg ausgeschlossen ist. Außerdem musst du sagen, ob Instagram (oder die Social Media Plattform deiner Wahl) am Gewinnspiel beteiligt ist und was mit den Daten der Teilnehmer:innen passiert.

Mein Text zu den gesetzlichen Bestimmungen sah folgendermaßen aus:

„Das Gewinnspiel endet am 26.03. um 17:00 Uhr. Der Gewinner/die Gewinnerin wir danach von mir in der Story bekannt gegeben und erhält eine Nachricht📨.

Kleingedrucktes🤏 [Lupe rüberreich]:
🔎Eine Teilnahme am Gewinnspiel der Instagram Seite: @werbewerkelei, ist nur unter Einbeziehung der Teilnahmebedingungen möglich.
🔎Das Gewinnspiel wird nicht von Instagram unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Instagram.
🔎Der Rechtsweg, sowie Barauszahlung ist ausgeschlossen.
🔎Der Name des Gewinners wird auf meinem Instagramprofil bekannt gegeben.
🔎Bei Teilnahme am Gewinnspiel stimmst du der Veröffentlichung deines Namens zu.“

  1. Erwähne dein Gewinnspiel im gesamten Gewinnspielzeitraum immer mal wieder. Nicht jeder ist ständig online und bekommt alles sofort mit. Nutze dazu die Storys, deinen Newsletter und so weiter.
  2. Lose den Gewinner öffentlich aus. Dazu kannst du dich (oder eine Glücksfee) beim Lose Ziehen filmen, oder du nutzt eine AuslosungsApp dazu. Dann mache dir Screenshots und veröffentliche sie.

Hast du schon einmal ein Gewinnspiel veranstaltet, oder möchtest du in Zukunft eins veranstalten? Berichte mir gerne davon in den Kommentaren!

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

Mein neues Angebot – ich werde dein Influencer!

Ich weiß, ich weiß! Man soll keinen Bauchladen im Angebot haben. Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, meine Leistungen um einen Punkt zu erweitern: Du kannst mich ab sofort als Influencer für deine Produkte und Dienstleisungen buchen!

Warum brauchst du mich?

Tausende Firmen machen es vor, da muss man einfach mithalten. Es ist bekannt, dass ein gutes Empfehlungsmarketing verkaufsfördernde Eigenschaften hat. Früher sponsorten Unternehmen Events und leisteten sich prominente Werbeträger. Heute suchen sie sich Menschen wie du und ich als Influencer, die auf Instagram und youtube ihre Produkte und Dienstleistungen vermarkten. Ich möchte so ein Influencer für dich sein!

Wie läuft das Ganze ab?

Ob Produkte wie Inkontinenztangas des Typs SpritzSchutzSchlüpfer2000, oder Onlinekurse mit blumigen Namen wie „Ten Soul-aligned ways to grill your Tofu-Hamster“: Ich bin für jede Schandtat bereit! Melde dich einfach bei mir. Ich werde meine Insta-Community von nun an mit in meinen Alltag nehmen und darin mindestens drei Mal täglich dein Werbeobjekt erwähnen und natürlich auch in die Kamera halten. Du denkst dir einen völlig überhöhten Preis für dein Produkt aus, damit ich dann meiner treuen Community mit dem Code „Steffi99“ neunundneunzig Prozent VIP-Rabatt geben kann. Wenn du magst, bauen wir sogar noch heimlich ein verstecktes Abo mit ein, um deine Kund:innen so richtig abzuzocken. Wenn schon, denn schon! Von nichts kommt nichts!

Buche mich als dein Influen-Star!

Willst du dein Business aufs nächste Level bringen? Sollen wir gemeinsam dein Umsatz-Rakete starten? Du wirst sehen: Einmal abgehoben wird sie in den Orbit fliegen und dir schon in der ersten Woche einen 6-stelligen Umsatz bescheren! Lass mich der hellste Stern im Universum für dich sein. ICH BIN DEIN INFLUEN-STAR!

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

PS: April, April! 😉

Monatsrückblick März 2023

Wow! Mein März war voll! Tatsächlich habe ich beim Durchblättern des Kalenders gestaunt, dass im vergangenen Monat so viel passiert ist. Manche Dinge hatte ich schon fast wieder vergessen, oder hätte sie dem Februar zugeordnet. Verrückt, was in einem Monat so passieren kann!

Listen wir doch einfach mal auf, was so alles geschehen ist:

Wir haben zwei Ausflüge gemacht. Am ersten Sonntag im März besuchten wir eine Modellbahnausstellung und einen Ostermarkt. Es schneite (wie so oft diesen Monat) und unser kleiner Sohn versuchte die Flocken mit dem Mund zu fangen. Am letzten Sonntag im März waren wir ebenfalls auf einem Ostermarkt. Ich kaufte Osterdeko und Kinderhosen.

Der Fuchs kommt vom Klo – liebevoll gestaltete Modelleisenbahnanlage

Der Kleine ist nun mittlerweile 21 Monate alt und hat einen Sprung gemacht: Er liebt es, kochen zu spielen und entwickelt sich prächtig. Eine lustige Begebenheit geschah auch: Ich erwischte ihn, wie er „aufräumte“. Alles, was er in die Finger bekam (Haargummi, Stifte, Bausteine) steckte er in das runde Loch der Lautsprecherbox. Die müssen wir bei Gelegenheit mal aufschrauben. So ohne weiteres lasse sich seine Schätze gar nicht bergen. Mitte Februar war Oma-/Opatag im Kindergarten und drei Tage war der Kleine mit mir zuhause, weil er fieberte.

Einladung zum Oma-Opa-Tag
Weidenkätzchen streicheln
Endlich wieder Sandkasten-Wetter

Unser großer Sohn lernte Ende des Monats das Skifahren. Er fuhr mit der Schule nach Österreich ins Skilager. Wir freuen uns, dass solche Veranstaltungen nun wieder möglich sind und er sein Leben nach den coronabedingten Einschränkungen wieder genießen kann. Zwei weitere tolle Dinge bei ihm: er schoß sein erstes Fußballtor im neuen Verein und nahm erfolgreich an einer Französisch-Olympiade teil.

Der Frühling hielt gaaaanz langsam Einzug in der Oberlausitz. Wir grillten sogar das erste Mal in diesem Jahr. Trotzdem war eher Aprilwetter.

erst Frühling…
… dann wieder Winter

Ich hatte Geburtstag und bekam kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel geschenkt. Endlich ist die Strangulationsgefahr gebannt und ich kann zum Beispiel abends beim Einschlafstillen oder beim Wäche machen in Ruhe Musik und Podcasts hören, ohne mich in den Kabeln zu verheddern. Es ist eine großartige Verbesserung für mich und ich schaue nun auch immer häufiger Instagram mit Ton an. Bisher hatten Sprachnachrichten und Live-Videos bei mir keine Chance, angehört zu werden. Das ändert sich nun.

Abschied nehmen

Meine allerliebste Arbeitskollegin hatte ihren letzten Arbeitstag an der Berufsschule, da sie ab April woanders unterrichtet. Ich finde das sehr bedauernswert, da wir uns ziemlich nahe standen und viel Spaß zusammen hatten.

Neues bei der Werbewerkelei

Es entstanden im März siebzehn Instagrambeiträge. Das ist echt viel und lag daran, dass ich an einer Instagram-Challenge teilnahm. Sieben Tage lang erstellte ich täglich einen Post. Du findest mein Instagramprofil übrigens hier: https://www.instagram.com/werbewerkelei/

Ich führte zwei Instagram-Inspektionen durch und unterstütze dabei zwei Frauen, mit ihrem Profil sichtbarer zu werden. Auch mit einer Copywriterin arbeitet ich zusammen. Bald wir es für meine Insta-Inspektion eine eigene Salespage geben.

Anlässlich meines Geburtstages verloste ich eine Insta-Inspektion und freue mich schon darauf, der Gewinnerin bei ihrem Instagram-Auftritt unter die Arme zu greifen.

Im März entstanden drei Blogbeiträge:

Regionales Marketing für Onlinebusiness und lokale Unternehmen

Darin erkläre ich dir, warum regionales Marketing nicht nur für lokale Unternehmen wichtig ist und wie du deinen Standortvorteil am besten einsetzen kannst.

12 von 12 im März 2023

Die beliebte Blogpost-Reihe, bei der ich meine Alltag vom 12.03. dokumentiert habe.

So förderst du die Interaktion auf Instagram

Was du tun kannst, um möglichst viele Kommentare und Interaktionen auf deinem Profil zu erhalten.


Nun ist das erste Quartal von 2023 schon wieder Geschichte. Ich bin gespannt, was das Jahr noch so bringt. Was war dein März-Highlight?

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

So förderst du die Interaktion auf Instagram

Weißt du schon, dass ich Instagramprofil-Analysen anbiete? Ich liiieeeebe sie, weil ich dort individuell auf dich und dein Profil eingehen kann, damit du möglichst viele Interessenten und Kunden auf dich aufmerksam machen kannst.

Gleichzeitig lerne ich bei jeder einzelnen Analyse dazu.

Was mir bei meinen Insta-Inspektionen aufgefallen ist

Wir möchten mit unserem Profil auffallen und Reichweite aufbauen. Logisch, schließlich stecken wir ja auch viel Arbeit in unser Social Media Marketing. Um diese Reichweite zu steigern, benötigen wir Follower, die mit unseren Inhalten interagieren. Je länger wir es schaffen, unsere Leser:innen auf unserem Profil zu halten, desto hochwertiger und passender stuft der Algorithmus unsere Inhalt ein. Wir werden häufiger ausgespielt und können somit neue Interessenten erreichen. Menschen, die mit unserem Content interagieren (also liken, Kommentare schreiben, teilen, speichern und lesen) benötigen dafür Zeit. Sie verweilen auf unserem Profil und der Algorithmus erkennt daran, dass es bei uns etwas Interessantes zu geben scheint.

Wir müssen also die Interaktion fördern. „Bei mir ist so wenig los, keiner kommentiert und ich wachse nicht“, höre ich häufig. Was kannst du also tun, um die Leute dazu zu animieren, mit deinen Inhalten zu kommunizieren?

Dein Content muss deine Zielgruppe ansprechen

Beobachte dich einmal selber! Wann unterbrichst du das Scrollen auf Instagram? Wenn dich etwas interessiert und deine Aufmerksamkeit erregt. Stimmt, oder? Das Fundament für ein erfolgreiches Social Media Profil sind seine zielgruppenrelevanten Beiträge.

Versetze dich doch einmal in deine Wunschkunden: Was packt sie? Welche Sorgen haben sie? Wie kannst du ihr Problem lösen? Wie reden deine Kundinnen? Welche Tipps kannst du ihnen geben und wie kannst du ihnen helfen? Was sollten sie über dich wissen? Wie kannst du sie zum nachdenken oder schmunzeln bringen? Deine Inhalte sollten also deine Zielgruppe interessieren. Das setzt etwas ganz wichtiges voraus: Du musst deine Zielgruppe und Wunschkunden kennen. Investiere in eine gute Zielgruppenanalyse ein bisschen Zeit, das lohnt sich auf lange Sicht.

Du willst wissen, was der Unterscheid zwischen Zielgruppe und Wunschkunde ist? Ich habe zu diesem Thema einen Blogbeitrag geschrieben: Was ist der Unterschied zwischen Zielgruppe und Wunschkunden?

Fordere deine Leser auf, etwas zu tun

Du erstellst schon interessante Beiträge? Trotzdem passiert meist wenig, außer ein paar Herzchen? Ein Punkt, warum es häufig an Interaktion bei Insta hapert, ist der fehlende CTA. CTA ist die Abkürzung für Call to Action. Auf deutsch könnte man dazu Handlungsaufforderung sagen. In (fast) jedem Beitrag solltest du am Ende der Caption (das ist dein Beitragstext), aber VOR den Hashtags zu einer Handlung auffordern. Wir Menschen mögen es, wenn wir wissen, was wir tun sollen.

Hier ein paar Ideen für CTAs bei Instagram

Zum Liken auffordern

„Gib dem Beitrag ein Herzchen, wenn du ihn hilfreich findest/meiner Meinung bist…“

Eine Frage stellen, um Kommentare zu generieren

Die Frage sollte möglichst einfach zu beantworten sein und zum Beitrag passen. Außerdem muss dich die Frage wirklich interessieren. Follower spüren, ob du ehrliches Interesse an ihnen hast, oder ob du einfach nur was fragst, um sie zu beschäftigen. Stelle ruhig auch Gegenfragen und kurbele damit Diskussionen an.

An das Speichern des Beitrags erinnern

Am besten mit Begründung. Warum sollte dein Leser den Beitrag unbedingt speichern? „Speichere den Beitrag am besten gleich ab, damit du meine Tipps später umsetzen kannst.“

Zum Teilen animieren

Du kannst deine Leser bitten, deinen Beitrag in der Story zu teilen, oder einen anderen Leser in den Kommentaren zu verlinken. Empfehlungsmarketing ist eine der wirksamsten Strategien, um neue Interessenten zu finden.

Zur Kontaktaufnahme aufrufen

Schreibe mir eine DM/Mail/ruf mich an…wenn du eine Frage hast/mehr Infos möchtest…

Zum Folgen auffordern

Manchmal brauchen interessierte Leser:innen noch einen liebevollen Anstupser. Erinnere sie daran, dir zu folgen.

Andere Möglichkeiten

„Lies dazu meinen neuesten Blogbeitrag, klicke auf den Link in meiner Bio, melde dich für meinen Newsletter an, …wenn du mehr wissen möchtest“

Wichtig:

  • Am besten du nutzt nur einen CTA pro Beitrag, sonst verwirrst du deine Leser:innen eventuell.
  • Begründe deinen CTA. Die Follower möchten wissen, warum sie etwas tun sollen.
  • Hab Geduld. Wenn du deine Leser:innen bisher wenig eingebunden hast, müssen sie sich erst daran gewöhnen, dass sie plötzlich etwas tun sollen auf deinem Profil. Das braucht Zeit und nette Ermunterung.
  • Geh mit gutem Beispiel voran. Social Media ist ein Geben und Nehmen. Wenn du selbst kaum auf anderen Profilen kommentierst, oder andere Beiträge teilst, darfst du dich nicht wundern, wenn es bei dir auch nur schleppend läuft.

Übrigens: So ein CTA funktioniert auch prima unter Blogbeiträgen. Wollen wir das mal ausprobieren? Also: hier kommt er!

Dir hat dieser Beitrag geholfen? Dann abonniere am besten gleich meinen Newsletter. Dort teile ich immer montags Tipps, damit du mit deinem Business online sichtbarer werden kannst.

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

12 von 12 im März 2023

Jeden zwölften Tag im Monat gibt es für Blogger die Aktion „12 von 12“. Dabei dokumentieren sie ihren Tag anhand von 12 Bildern. Auf dem Blog draussen nur Kännchen werden sämtliche Beiträge gesammelt. Ich bin heute auch wieder mit dabei.

Um halb acht wachte ich auf. Da mein kleiner fiebernder Sohn noch schlief, lud ich erst einmal bei Instagram einen Beitrag hoch.

https://www.instagram.com/p/CprmrMLMXqI/

Als mein kleiner Sohn wach war, standen wir auf um zu frühstücken. Im Flur zählte ich den Countdown bis zu meinem Geburtstag um einen Tag nach unten.

Unsere Katzen Gertrud und Hildegard bekamen natürlich auch ihr Frühstück.

Danach nutzten wir das schöne Wetter und gingen spazieren. Vorbei an Krokussen, die mit den verbliebenen Schneeresten zu kämpfen schienen.

Nach dem Spaziergang und dem Mittagsschläfchen unseres Sohnes fütterte ich die Vögel und fotografierte die Schneeglöckchen im Garten.

Mir fiel auf, dass ich mal wieder noch gar nichts getrunken hatte. Also kochte ich mir eine Kanne Tee. Ich mische meistens verschiedene Sorten miteinander. Machst du das auch?

Dann war Werbung angesagt: Ich erzählte auf meinem Instagramprofil, was es morgen in meinen Newsletter zu lesen gibt.

Spielen mit dem Kleinen. Er ließ ein Spielzeugauto in die leere Badewanne fahren und ich musste es immer wieder raus holen. Uff!

Danach haben wir noch unser blühendes Zitronenbäumchen bewundert.

Zum Abendbrot gab es eine Riesenschüssel bunten Salat.

Mein Tageshighlight war der schöne Spaziergang. Ich kann den Frühling kaum erwarten! Du auch?

Regionales Marketing für Onlinebusiness und lokale Unternehmen

Über das Internet liegt uns die Welt zu Füßen. Es ist uns damit möglich, potenzielle Kunden auf der gesamten Erde zu erreichen. Vor lauter virtuellen Möglichkeiten vergessen wir oft, dass wir auch Interessenten vor der eigenen Haustür gewinnen können.

Deshalb habe ich folgenden Tipp für dich: Egal, ob du ein reines Onlinebusiness führst, oder ein lokales Unternehmen hast, unterschätze nicht deinen regionalen Bonus! Nein, noch besser: Nutze ihn für dich!

Was der regionale Bonus ist, wie du davon profitieren kannst und wie du ihn im lokalen Marketing für deine Firma anwendest, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Regionaler Bonus – Was ist das?

Gleich und gleich gesellt sich gern! Vielleicht kennst du das Sprichwort. Wir fühlen uns zu Menschen hingezogen, an denen wir Gemeinsamkeiten entdecken. Das gilt auch für die Wohngegend. 

Beispiel: Ich stöbere gerne in Handmadeshops für Kindermode. Eigentlich ist es dabei vollkommen egal, ob das ausgesuchte Kleidungsstück von einer Schneiderin aus Hamburg, München oder Dresden kommt. Mir ging es aber schon öfter so, dass ich in Onlineshops aus der Heimat länger hängen blieb. Ich fühlte mich automatisch ein bisschen mehr verbunden mit den Shopinhaberinnen aus der Dresdener Ecke (obwohl Dresden immerhin eine Stunde Fahrtzeit von mir entfernt ist). 

anderes Beispiel: Ich hatte zwei süße Pumphosen in unterschiedlichen Shops für meinen kleinen Sohn entdeckt. Sie waren beide gleich schön und auch beim Preis gab es nur einen sehr geringen Unterschied. Als ich entdeckte, dass der eine Shop seinen Firmensitz im Zittauer Gebirge hatte, bestellte ich dort. 

Wie kannst du deine regionale Verbundenheit nun direkt in deinen Beiträgen und auf deiner Website einbringen?

1. Erwähne deinen Wohnort auf der Website

Verstecke deinen Wohnort nicht nur in der Adresse des Impressums, sondern schreibe auf der Startseite und auf der “über-mich”-Seite deiner Website, in welchem Ort/welcher Region du wohnst. Das hat auch einen hohen SEO-Nutzen. Wenn jetzt potenzielle Kunden zum Beispiel nach “Yoga Braunschweig” googeln, erscheinst du in deren Suchergebnissen. Selbst, wenn du deine Yogakurse nur online anbietest, gewinnst du so die Aufmerksamkeit dieser Kunden. Vielleicht hast du auf deiner Website die Vorteile deines Online-Angebots so gut herausgestellt, dass die Interessenten aus der Nähe bei dir buchen, obwohl sie eigentlich einen Onlinekurs suchten.

2. Nutze Ortshashtags und die Standortangabe bei deinen Social Media-Aktivitäten (Instagram)

Sei dabei ruhig großzügig und variiere. Ich nutze zum Beispiel verschiedene regionale Hashtags, auch des Nachbarlandkreises: #Löbau #Görlitz #Bautzen #Oberlausitz #Landkreisbautzen #Oberlausitzerbergland #meinZuhauseLKGR #Dreiländereck #Unbezahlbarland.

Es ist ebenfalls möglich, einen Standort bei jedem Beitrag anzugeben und auch bei deinen Stoys kannst du eine lokale Ortsangabe einfügen.

Ich habe meine Heimatregion auch in der Bio hinterlegt, obwohl ich online arbeite. Bei manchen Profilen ist es sogar möglich, die komplette Adresse in der Profilbeschreibung anzugeben.

Du erscheinst dann, wenn Leute sich über ihre Region erkundigen und du wirst auch von anderen Unternehmen in deiner Heimat gefunden. Vielleicht ergeben sich dadurch Kooperationen?

Oberlausitz + deutschsprachiger Raum – So spreche ich lokale Follower an und es wird trotzdem klar, dass ich online überall verfügbar bin

3. Lasse regionale Besonderheiten und Feste in deine Beiträge mit einfließen

Das zeigt deine Verbundenheit mit der Region und macht dich für regionale Nutzer interessant. Wichtig ist, dass du den Bogen zu deinem Business dabei hinbekommst. Du nähst und verkaufst Tischdecken, oder hast ein lokales Café? Nutze regionale Handwerkskunst als Tischdeko (und erwähne das auch im Beitrag). Deine Mitarbeiter nehmen am regionalen Firmenlauf teil? Begleite sie an diesem Tag in den Storys. Du gibst (online oder offline) Gesangsstunden? Erzähle von regionalen Liedern oder thematisiere Dialekte und Aussprache in Bezug auf das Singen. Dein Business dreht sich rund um gesunde Ernährung? Wandle typische lokale Speisen in deinen Rezepten ab.

4. Gehe lokale Kooperationen ein und vernetze dich

Nähstübchen meets Töpferei, Texterin meets Grafikerin, Floristin meets Trau(er)rednerin… Entwickelt gemeinsame Angebote, oder empfehlt euch gegenseitig. Dazu kannst du bei Instagram sogar über die Funktion “Co-Autor” bei der Beitragserstellung den gemeinsamen Artikel auf beiden Profilen erscheinen lassen. Bei diesen Zusammenarbeiten summieren sich die beiden Reichweiten und es werden so mehr Menschen erreicht.

5. Stammtische, Netzwerktreffen, Facebookgruppen

Wenn du danach suchst, wirst du sicherlich Treffen und Gruppen mit regionalem Bezug finden. Bestimmt gibt es auch in deiner Nähe Unternehmer-Stammtische, oder -Frühstücke, wo man sich lokal vernetzt und offline trifft. Eine weitere Möglichkeit sind Facebook- oder LinkedIngruppen. Da gibt es auch häufig Gemeinschaften, die regional eingegrenzt sind. Über diese Gruppen ist es auch recht einfach, neue Kunden zu finden.

Ich hoffe, dir haben meine Tipps für regionales Marketing weitergeholfen. Lass mich gerne wissen, wenn du noch weitere lokale Ideen hast.

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

Monatsrückblick Februar 2023

Nachdem das Jahr 2023 so furchtbar angefangen hatte (hier findest du meinen Monatsrückblick vom Januar 2023), zeigte sich der Februar von seiner besten Seite.

Ende der Elternzeit

Die Schule hat mich wieder! Ich unterrichte wieder in meinem Hauptjob als Berufsschullehrerin für Pflegeberufe und es fühlt sich fast so an, als wäre ich nie weg gewesen. Ich genieße es tatsächlich (obwohl ich ja eher introvertiert bin), dass ich wieder mehr unter Leuten bin. Es ist ein prima Ausgleich zum Familienleben. Mal wieder was alleine machen. Und sei es nur, alleine Auto zu fahren und zu arbeiten.

Eine Inststory – der erste Tag im Hauptjob
Blümchen gab es von den Kolleginnen

Unser kleiner Sohn hat sich nun endlich gut eingelebt in den Kindergarten. Fasching wurde dort auch gefeiert. Er war ein Bienchen.

Ausflüge

Anfang des Monats fuhren wir an den Berzdorfer See. Die Kinder hatten viel Freude, beim Steine übers Eis schlittern lassen. Es war kalt, aber sonnig und wir genossen die gemeinsame Zeit sehr, nachdem wir im Januar aufgrund diverser Krankheiten überhaupt nicht groß raus kamen.

Unsere zwei Söhne am Berzdorfer See
Insta-Story: ich am Berzdorfer See

Mitte des Monats ging es für uns zur Modelleisenbahnmesse nach Dresden. Zufällig viel der Tag auf den 12.02. und ich habe ihn anlässlich der Bloggeraktion 12 von 12 dokumentiert.

Ein Besuch mit Verwandten in einer Konditorei machte uns viel Freude. Ich sage nur: Schlemmen nach Herzenslust!

Weisheit in der Konditorei an der Wand

Ende Februar besuchten wir meine Eltern in Westsachsen. Es war schön, sie mal wieder zu sehen, denn wir hatten uns zuletzt im Oktober 2022 getroffen. Unseren großen Sohn ließen wir eine Woche bei ihnen, denn er hatte Winterferien.

Insta-Story von der Hinfahrt

Mein Mann holte mich am 24.02. von der Arbeit ab und wir gingen Mittagessen in die Nordsee. Für andere mag das keine Erwähnung wert sein. Für uns war es etwas besonderes, denn es war unser erstes „Date“, seit der Geburt des Jüngsten.

Insta-Story vom Mittagessen in der Nordsee

Blogartikel Februar 2023

Im Februar entstanden folgende Beiträge hier auf dem Blog:

Monatsrückblick Januar 2023

Liebesbrief an mein Business anlässlich meiner Blogparade, in der es darum ging, seinem Unternehmen ein paar Zeilen zu schreiben

Wie ist es, mit mir zu arbeiten? Hier erfährst du, was mir bei unserer Zusammenarbeit wichtig ist und wie sie abläuft. Dieser Blogartikel erschien im Rahmen einer Blogparade von Dagmar Recklies. Du kannst noch bis zum 31.03.2023 daran teilnehmen.

12 von 12 im Februar 2023 Mein Tag in 12 Bildern

Blogparade: Liebesbrief an dein Business – die große Zusammenfassung 75 Liebesbriefe von großartigen Unternehmerinnen sind eingegangen und ich habe sie alle in diesem Beitrag verlinkt. Du bist herzlich zum Stöbern eingeladen!

Was sind leise Unternehmerinnen und wie können sie online sichtbar werden? Hier stelle ich dir meine Auffassung vom Begriff der „leisen“ Unternehmerin vor und gebe dir Tipps, wie du online besser sichtbar werden kannst.

Was war sonst noch wichtig?

Meinen Newsletter gibt es ja schon länger. Bisher hatte ich eine Hashtag-Anleitung als Lead-Magneten für 0€. Jetzt gibt es ein PDF mit 21 Vorschlägen, wie du als leise Unternehmerin online besser sichtbar werden kannst als Dankeschön für deine E-Mail-Adresse. Ich habe schon viel positive Rückmeldung auf meinen Newsletter erhalten.

Besonders gefreut hat mich, dass ich zwei neue Aufträge bekommen habe. Die Überarbeitung eines Logos und den Check eines Instagramprofils.

Wie war dein Februar? Erzähle es mir gerne!

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

Was sind leise Unternehmerinnen und wie können sie online sichtbar werden?

„Leise“ Unternehmerinnen. Diesen Begriff las ich irgendwann einmal auf Instagram und fand ihn so schön, dass ich ihn für mich übernommen habe. Aber was verstehe ich eigentlich darunter? Und wie können auch leise Menschen online sichtbar werden? Diese Fragen möchte ich in diesem Blogbeitrag gerne beantworten.

Was sind leise Unternehmerinnen?

Ich meine damit die introvertierten Frauen mit Business. Das sind Menschen, die zurückhaltend sind. Sie sind schnell reizüberflutet und deshalb lieber für sich. Sie sind – trotz dem sie vielleicht eine lokale Firma haben – wenig vernetzt, weil sie Netzwerktreffen oder Messen meiden. Smalltalk und Kennenlernen mit Fremden raubt ihnen Energie. Es kostet sie Kraft und belastet sie deshalb. Sie sind also nicht einfach nur ein bisschen schüchtern, oder gar arrogant, sondern sie fühlen sich in Gesellschaft fremder Menschen nicht wohl. Sie sind meist gute Zuhörer, haben wenige, aber enge Freunde, sind oft sehr reflektiert, belesen und analysieren gut. Sie haben oft stille und kreative Hobbys. Wo sich ein extrovertierter Mensch einsam fühlen würde, blüht ein introvertierter so richtig auf. Er genießt es, allein zu sein und Zeit für sich zu haben.

Für mich selbst fühlt sich das Wort „leise“ offener an, als das sperrige Wort „introvertiert“. Ich denke, der Übergang vom zurückhaltenden, bescheidenen oder schüchternen Menschen hin zum introvertierten Mensch ist fließend. Mit dem Adjektiv „leise“ lade ich auch die Gruppe Frauen zu mir ein, die sich nicht als introvertiert bezeichnen, aber trotzdem eher zurückhaltend agieren.

Ist Social Media überhaupt der richtige Ort für sie?

Unsere Social Media Welt ist laut, schrill und schnell. Gehen leise Unternehmerinnen da nicht einfach unter?

Gerade Social Media ist für introvertierte Menschen ein Segen mit vielen Vorteilen. Hier können sie sich in ihrer häuslichen Sicherheit ausprobieren. Sie können sich ihre Texte und Beiträge wohlweislich überlegen. Sie können sich Zeit lassen beim beantworten von Kommentaren und Kundenanfragen. Sie können Kontakte knüpfen, ohne auf energiefressende Offlineveranstaltungen gehen zu müssen. Die leisen Menschen fangen häufig dort an sichtbar zu werden, wo der extrovertierte „Marktschreier“ schon wieder fertig ist. Da sie häufig gerne schreiben und eher „langsame“, dafür aber tiefgründige Formate bevorzugen, knüpfen ihre Beiträge oft dort an, wo andere Artikel enden. Während der laute Content-Creator seine „fünf Tipps für…“ herausbrüllt, erklärt der leise Nutzer, wozu man diese fünf Ratschläge überhaupt benötigt und wie man sie am besten umsetzt. Auch die Fähigkeit, gut zuhören zu können und zwischen den Zeilen zu lesen, beschert der leisen Unternehmerin mehr Tiefgang. Der extrovertierte Mensch schwimmt oben in der schnellen Strömung dem Schwarm Heringe hinterher, der Introvertierte fischt unten am Grund die Garnelen ab.

Wie kannst du als introvertierte Unternehmerin online sichtbar werden?

Deine leise Art als Stärke sehen

Grundlage ist, dass du deine Introvertiertheit als Stärke siehst und nicht als Schwäche. Du darfst dir deiner leisen Art „selbst bewusst werden“. Du darfst dein leise Seite akzeptieren und bewusst nach außen vertreten. Introvertierte Menschen haben oft so viele positive Gaben. Wenn du diese erkennst und zu deinem Vorteil einsetzt ist der erste Schritt in Richtung Sichtbarkeit schon getan. Es gilt, nicht an den vermeintlichen Schwächen herumzudoktorn und zu versuchen, sich zu verstellen, sondern die leise Art zu betonen.

Wir lesen immer wieder, dass wir uns authentisch zeigen sollen, um die Menschen anzuziehen, die gerne mit uns zusammen arbeiten wollen. Wie soll das gehen, wenn wir uns zwingen, uns extrovertiert zu verhalten? Wenn wir unseren potenziellen Kunden etwas vorspielen, oder uns unwohl in unserer Rolle fühlen, strahlen wir falsche Signale aus. Wir brauchen uns dann auch nicht zu wundern, wenn wir unsere Wunschkunden nicht erreichen.

Schritt für Schritt

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Glaubst du, jeder der selbstsicheren Influencer hat von Anfang an perfekte Videos gedreht? Überfordere dich nicht, sondern taste dich Schritt für Schritt vorwärts.

Beispiel: Du möchtest in Zukunft selbstsicher in die Kamera sprechen, hast aber Probleme, dich online zu zeigen. Schritt eins wäre, ein Foto auszuwählen, auf dem du dir wirklich gefällst. Schreibe ein Zitat von dir darauf und veröffentliche es. Schritt zwei wäre ein ganz kurzes Video (Boomerang bei Instagram) ohne Sprache. Schritt drei wäre ein Video, in dem du einfach nur kurz „Hallo“ sagst und einen schönen Tag wünschst. Du kannst das Video mit deinem Handy drehen, so oft du magst. Je häufiger du etwas wiederholst, desto besser wird es dir gelingen und desto leichter wird es dir fallen. Bleib dran und gib nicht vorschnell auf!

Probiere dich aus

Auf jedem Topf passt ein Deckel. Die Onlinewelt ist wunderbar vielseitig. Bestimmt findest du ein Medium, was dir liegt! Vielleicht magst du Podcasts ausprobieren, weil du eine ruhige Stimme hast. Oder magst du lieber schreiben? Dann sind tiefgreifende Blogartikel das richtige für dich. Wenn du ein lokales Gewerbe hast, biete Zoommeetings an, anstatt Beratung vor Ort. Mit diesem Angebot kannst du dann auch zeitlich flexibler auf deine Kunden eingehen.

Vernetze dich

Wie? Vernetzen? Aber ich bin doch introvertiert und schüchtern, magst du jetzt vielleicht denken. Du musst keine regionalen Messen oder Unternehmerstammtische besuchen, wenn du das nicht magst. Übers Internet geht das alles bequemer. Probier mal ein Online-Netzwerktreffen aus, einen Workshop, oder ein Co-Working. Du kannst auch erst einmal nur zuhören und deine Kamera ausschalten, um dich vorzutasten. Du wirst sehen, das ist um einiges leichter, als offline präsent zu sein. Weitere Vernetzungsmöglichkeiten sind zum Beispiel Gastartikel auf anderen Blogs, Facebookgruppen, oder ein gemeinsamer Instagrampost mit einer Gleichgesinnten auf Instagram.

Gestalte deinen Außenauftritt

Im realen Leben fühlst du dich besser, wenn du Klamotten trägst, die dir passen und die dir stehen, stimmts? Achte auch bei deinem Onlineauftritt auf ein angenehmes Äußeres. Das erreichst du, indem du ein professionelles Business-Shooting buchst und ein einheitliches Branddesign bei all deinen Grafiken einsetzt. Es ist also wichtig, dass du Farben, Schriften und deine Bildsprache auf dein Business und deine Zielgruppe anpasst. Das sorgt für ein professionelles Aussehen und macht dich selbstsicherer. Setzt du dein Branddesign regelmäßig ein, entsteht ein Wiedererkennungswert. Man erinnert sich an dich! Wenn ich dir dabei helfen kann, sag bescheid!

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

PS: Es gibt noch einen hilfreichen Blogartikel von mir mit Tipps, wie du als introvertierte Unternehmerin online sichtbar werden kannst. Schau gern hier: 3 Tipps für leise Unternehmerinnen