Jahresrückblick 2022: Spagat zwischen Familienleben und Businessgründung

2022 – ein Jahr des Mangels. Und damit meine ich nicht nur den Mangel an Regen. Es schmerzt mich, wenn ich über das vergangene Jahr so negativ schreiben muss, aber leider fühlte es sich schwer an wie Bleischuhe an den Füßen. Es herrschte bei mir ein Mangel an Anerkennung und ein Mangel an Zeit für mich.

Doch Halt! STOPP!

Müsste man über das Jahr Elternzeit nicht positiv schreiben? Sollte ich nicht dankbar sein? Diese Zeit mit kleinem Kind kommt schließlich nie wieder. Und ja, natürlich, es gab auch schöne Momente. Momente, in denen ich Tränen vor Liebe und Rührung in den Augen hatte. Momente voller Wärme und Dankbarkeit, eine gesunde Familie zu haben und in Frieden leben zu können.

Also noch einmal von vorn:

2022 – eine Jahr des Mangels und der Fülle gleichermaßen! Es mangelte an Anerkennung und Zeit für mich. Aber es gab auch viele gute Dinge in vergangenen Jahr. Viel Liebe und tolle Entwicklungsschritte beim Baby, was nun ein Kleinkind ist. Die Gründung meiner Werbewerkelei, der Jobwechsel meines Mannes, mein Abnehmerfolg, der Urlaub in Dänemark…

Ich liebe Jahresrückblicke. Ich bin überzeugt davon, dass ich in der Reflektion viele Erkenntnisse gewinnen kann, die mich in der Zukunft voran bringen. Daher war es für mich gar keine Frage, ob ich bei Judith Peters Jahresrückblog dabei sein würde. Im letzten Jahr entstand mein erster Jahresrückblick. Du kannst ihn hier nachlesen, wenn du magst: Jahresrückblick 2021

Hier ist nun mein aktuelles „Werk“, der Jahresrückblick 2022:

  1. Mein Jahresmotto 2022
    1. Fazit zum Jahresmotto 2022
    2. Was ich mir sonst noch vorgenommen hatte
  2. Meine Themen 2022
    1. Gründung meines Unternehmens – die Werbewerkelei
    2. Erstes Logo im Februar mit 25 Followern
    3. Krieg
    4. Vierzig Jahr, kein graues Haar!
    5. Pause bei der Werbewerkelei
    6. Gründen in der Elternzeit
    7. Ernte
    8. Mein Mann wechselt den Job
    9. Meine Gewichtsabnahme
    10. Erfolge im Business
    11. Sommerurlaub in Süddänemark
    12. Was 2022 sonst noch los war
  3. Meine 5 liebsten eigenen Blogbeiträge des Jahres
  4. Mein Jahr 2022 in Zahlen
  5. Das habe ich 2022 gelernt
    1. In Zukunft werde ich Glaubenssätze mehr hinterfragen
    2. Die Gründung eines Unternehmens hat sehr viel mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun
    3. Außerhalb der Komfortzone ist es auch schön
    4. Nur Mutter zu sein reicht mir nicht
  6. Ausblick auf 2023
    1. Unser Familienalltag wird sich ändern
    2. Persönliche Wünsche
    3. Business-Pläne

Mein Jahresmotto 2022

Mein Jahresmotto hieß: „Mit kleinen Schritten zum Ziel“

Ich hatte es mir aus zwei Gründen gewählt: zum einen wusste ich schon Ende 2021, dass unser kleiner Sohn (damals war er ein halbes Jahr alt) viele kleine Entwicklungsschritte vor sich hatte. Zum anderen nahm ich mir vor, die Werbewerkelei zu gründen. Der Start in die Selbstständigkeit war mit vielen Meilensteinen verbunden. Von der Anmeldung beim Finanzamt, über die Eröffnung eines Geschäftskontos und die Erstellung einer Webseite, bis hin zur Angebotserstellung und so weiter gab es viel zu tun.

Was ich bei der Wahl meines Jahresmottos „in kleinen Schritten zum Ziel“ nicht bedacht hatte: wann ist man denn mit der Gründung eines Unternehmens am Ziel? Wenn es läuft und man davon leben kann? Wenn man den ersten Auftrag erledigt hat? Oder nach einem Jahr automatisch? Ich hatte mein Ziel nicht messbar geplant. Somit kann ich nun auch nicht sagen, ob ich es erreicht habe. Dummer Fehler!

Das nächste Jahr werde ich wieder unter ein Motto stellen. Diesmal möchte ich es aber mit genaueren Zielen untermauern, um mich damit noch mehr zu motivieren.

Fazit zum Jahresmotto 2022

Ja, ich habe viele kleine Schritte getan auf dem Weg zum Business. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass es ein wenig besser „läuft“. Und ja: unser kleiner Sohn hat ebenfalls viele Entwicklungsschritte gemeistert. Seit Anfang November tippelt er auf eigenen Beinchen durchs Leben.

Was ich mir sonst noch vorgenommen hatte

In meinem letzten Jahresrückblick wünschte ich mir noch folgende drei Dinge: Gesundheit für meine Lieben, einen Urlaub und Zeit mit der Familie. Alle drei Wünsche sind in Erfüllung gegangen. Ich bin dankbar dafür!


Meine Themen 2022

Gründung meines Unternehmens – die Werbewerkelei

Tatsächlich wollte ich mich schon viele Jahre selbstständig machen. Aber mir fehlte ein entscheidender Faktor: der Mut! Ich stamme aus einer „Angestellten-Familie“. Kein Vorbild weit und breit! Anfang diesen Jahres war es endlich so weit. Ich fasste mir ein Herz und meldete meine kleine Werbewerkelei beim Finanzamt an. Es folgte die Eröffnung eines Geschäftskontos, die Erstellung einer Webseite und das Einrichten des dazugehörigen Instagramaccounts.

Mit meinem Business möchte ich leise Unternehmerinnen und Gründerinnen sichtbar machen. Die Frauen sollen sich ein erfolgreiches Business aufbauen können, mit einer für sie angenehmen Außenwirkung. Meine Themen sind: Markenstrategie, Branding, Logoentwicklung und Social Media Marketing.

Erstes Logo im Februar mit 25 Followern

Eine kleine Mutmach-Tatsache: Mitte Januar habe ich gegründet. Mitte Februar hatte ich meinen ersten Logoauftrag – mit gerade einmal 25 Followern auf Instagram! Die Anzahl deiner Follower ist vollkommen überbewertet. Was nützen dir 1000 „Karteileichen“ – also Follower, die nicht mit dir interagieren? Ich habe bis heute relativ wenige Follower. Aber zähle mal spaßenshalber die Kommentare unter meinen Beiträgen! Meine Community ist klein, aber aktiv. Deshalb bin ich auch so gerne auf Instagram.

Um auf das Logo zurück zu kommen: eine Ernährungs-und Bewegungstherapeutin schrieb mich an. Sie erhielt von mir ihren Namen als Schriftzug. Integriert habe ich ihre Silhouette. Individueller geht nicht, oder?

So ein persönliches Firmenlogo bekommt man jedenfalls nicht von einem Logogenerator aus dem Internet.

Krieg

Der Februar hielt ein absolut ängstigendes Ereignis bereit. In der Ukraine begann ein Krieg. Krieg in Europa! Ich hätte es ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten. Vielleicht war ich auch einfach zu naiv. Jedenfalls erschütterte mich der Kriegsausbruch enorm. Ich verfolgte diverse Newsticker und ängstigte mich immer mehr. Würde es zur Aromkatastrophe kommen? Würde der Krieg auf andere Länder und Deutschland übergreifen? Müsste mein Mann an die Front? Würde es eine unbeschwerte Zukunft für meine Kinder geben? Plötzlich war da eine Sicherheit weg, die mich sehr bedrückte. Die nächtlichen Überflüge von Militärflugzeugen ließen mich aus dem Schlaf schrecken und machten das Ganze noch realer, als es ohnehin schon war und ist.

Nun – der Krieg ist immer noch im Gange und man ist abgestumpft. Die Liveticker verfolge ich nicht mehr. Eine Art Selbstschutz, um die Sorgen klein zu halten. Ich weiß, dass es viel Leid gibt und dass man bei so etwas nicht wegschauen sollte. Es ist aber auch keinem geholfen, wenn es mir schlecht geht vor Angst und Sorgen. Ich hoffe einfacg nur, dass dieses Elend bald vorbei ist und die Leute dort wieder friedlich leben können.

Vierzig Jahr, kein graues Haar!

Ich hatte echt Schiss vor meinem 40. Geburtstag. Mein Mann ist fünf Jahre älter als ich und er litt damals ein halbes Jahr. Ein ganzes halbes Jahr konnte ich mir anhören, dass er nicht feiern wolle, dass vierzig so alt klingt und dass sein Leben ja quasi schon zur Hälfte rum wäre.

Es graute mir also nicht vor der vierzig an sich, sondern es ängstigte mich, dass es mir ebenfalls schlecht damit gehen würde.

Es kam anders, als gedacht! Ich, die ihre Geburtstage sonst nie groß feierte, hatte plötzlich Lust, in einem Restaurant einen Tisch zu reservieren und mit ein paar Leuten groß zu tafeln. Leider erwischte mich eine Woche vor meinem Geburtstag die Volksseuche Corona und ich musste meine Geburtstagsparty absagen.

Mein runder Geburtstag war also eine Achterbahn der Gefühle ohne Feier. Trotzdem hatte ich meinen Spaß, wie man an meinem Instagrambeitrag an diesem Tag unschwer erkennen kann:

Ausflüge: Ostern – Findlingspark, bärwalder see, Zittauer Tierpark, Bad Muskau, Leisnig

Pause bei der Werbewerkelei

Ungefähr von Ende Juni bis Ende September legte ich eine Businesspause ein. Hier kannst du die 5 Gründe dafür lesen. Die Pause war vollkommen spontan und entwickelte sich quasi schleichend. Ich hatte gerade keinen Auftrag und kommunizierte meine Auszeit auch nicht. Es gab keine Instagrambeiträge mehr, ich öffnete nicht einmal meine Instagram-App. Zumindest nicht das Profil der Werbewerkelei. Auch Blogbeiträge schrieb ich keine. Kurz gesagt: ich tauchte komplett ab.

Im Nachhinein betrachtet war das kompletter Bullshit. Meine Reichweite bei Instagram war weg. Ich musste mir sie langsam wieder aufbauen. Die Pause war nötig – keine Frage! Aber ich würde sie anders angehen. Ich würde entweder offen kommunizieren, dass ich mir eine Auszeit nehme, oder ich würde Beiträge vorplanen, um nicht ganz von der Bildfläche zu verschwinden. Wie heißt es so schön? Hinterher ist man immer schlauer!

Gründen in der Elternzeit

… hat für mich nicht so richtig funktioniert.

Ich habe vor meiner Gründung mehrere Artikel im Internet gelesen, die beschrieben wie praktisch es ist, sich in der Elternzeit selbstständig zu machen. Immer wieder wurde erzählt, dass dies der perfekte Zeitpunkt wäre.

Bullshit!

Zumindest für mich war diese Zeit ein denkbar schlecht gewählter Startschuss.

Ich gründete im Januar 2022. Unser kleiner Sohn war damals ein halbes Jahr alt. Die besonders pflegeintensive Anfangszeit lag damit hinter uns. Das Stillen hatte sich eingespielt und der Kleine entwickelte sich gut. Mein Mann hatte noch Elternzeit und kümmerte sich ungefähr eine Stunde täglich um unser Söhnchen. Diese Stunde gab ich Vollgas und zusätzlich arbeitete ich noch ein bis zwei Stunden am Abend. Mir reichte die Zeit, um eine Webseite zu erstellen, Blogbeiträge zu erstellen, aktiv bei Instagram zu sein und meinen ersten Auftrag zu erledigen. Kurz: es lief zunächst wirklich gut.

Leider blieb es nicht so! Mein Mann musste wieder arbeiten gehen und es begann die wärmere Jahreszeit. Neben seiner Erwerbsarbeit startete also auch wieder die Gartensaison. Und damit Rasen mähen, Holz hacken, das erste Obst ernten und verarbeiten und so weiter. Zeitgleich beschloss der Junior, dass er seinen Mittags- und Nachtschlaf nur machte, wenn Mama daneben lag. So fiel also nicht nur meine Mittagsarbeitszeit weg, sondern auch meine abendliche Bürozeit.
Fürs Business hatte ich keinerlei zeitlichen Ressourcen mehr. Wie andere Mütter das schaffen, ist mir ein Rätsel. Vielleicht schlafen deren Kinder besser, oder sie legen Nachtschichten ein? Ich weiß es nicht! Mein Mann brachte meine Misere mit folgendem Satz auf den Punkt: „Elternzeit heißt Elternzeit, weil du in dieser Zeit hauptsächlich für dein Kind da bist. Sonst hieße sie Gründungszeit!“

Ein zweiter Punkt, den ich sehr schade fand war die Tatsache, dass jeder Cent Gewinn vom Elterngeld (das ohnehin nicht so üppig war) abgezogen wurde. Ich konnte mir nichts dazu verdienen. In einem Sozialstaat, wo für so viel sinnlose Dinge Geld da ist, hat man keinen müden Euro übrig für Mütter, die sich was eigenes aufbauen möchten. Ich habe dafür kein Verständnis! Es macht mich wütend. Sollte sich Arbeit nicht lohnen? Der Staat hat quasi an meinem Fleiß verdient, weil er weniger Elterngeld bezahlen musste.

Fazit: Der Grundstein ist gelegt, meine kleine Werbewerkelei ist gegründet. Das Mutterleben und der Staat hatten mein Tun allerdings zum Stillstand gebracht. Zum Glück war das Stoppschild keine Sackgasse und ich habe wieder Fahrt aufgenommmen. Trotzdem bin ich der Meinung, es gibt wesentlich passendere Zeiten um sich selbstständig zu machen, als die Elternzeit.

Ernte

Ich liebe unseren Garten! Es erfüllt mich jedes Jahr mit großer Freude, die Früchte zu ernten und zu verarbeiten. Sie kosten nichts und haben Bioqualität. Was will man mehr? Dieses Jahr trugen eigentlich alle unsere Obstbäume und -sträucher. Es gab jede Menge für mich zu tun. Kirschen, Pfirsiche, Pflaumen, Äpfel, Birnen, Brom- und Himbeeren… Bei uns wachsen über sechzig Obstbäume im Garten und die Beerensträucher wuchern auch überall.

Ich habe viel Marmelade und Kompott gekocht. Liköre habe ich auch angesetzt. Die Äpfel wanderten größtenteils in die Dorfmosterei. Was mir auch viel Spaß gemacht hat: mein kleiner Sohn mochte das Obst ebenfalls. Wir waren viel im Garten und unternahmen „Naschspaziergänge“. Direkt vom Baum und Strauch schmeckt es doch am besten!

Mein Mann wechselt den Job

Schon Ende 2021 war für und klar, dass sich die Arbeit meines Mannes nicht mehr mit dem Familienleben vereinbaren ließ. Er arbeitete als Pflanzenproduktionsleiter bei einem riesigen landwirtschaftlichen Betrieb und hatte teilweise 68 Arbeitsstunden pro Woche auf der Uhr, manchmal auch mehr. Er liebte seine Arbeit, aber er musste sich eingestehen, dass er nur noch lebte, um zu arbeiten. Ein neuer Job musste her!

Im Sommer war es soweit und der Wechsel stand an. 10 Tage mehr Urlaub pro Jahr, keine Wochenendarbeit, weniger Ärger und damit ein viel entspannteres Familienleben: die Vorteile der neuen Arbeit sind ein absoluter Gewinn für uns. Allerdings: der Wechsel war für meinen Mann mental nicht einfach. Er hatte viel Rede- und Diskussionsbedarf. Kein Problem für mich. Das gehört zu einer guten Partnerschaft dazu! Diese angespannte Zeit war jedoch ein Grund, dass ich mit meinem kleinen Business eine Pause einlegen musste.

Meine Gewichtsabnahme

Mitte Mai war es so weit: ich hatte meine sage und schreibe 34 angehäuften Schwangerschafts- und Stillkilos satt! 2020 hatte ich schon einmal 35 Kilo abgenommen und bis auf ein einziges Kilöchen hatte ich mir alle wieder angefressen. Damit war jetzt Schluss! So konnte es nicht weitergehen.

Da ich ja schon wusste, wie man erfolgreich sein Gewicht reduziert, fiel mir der Einstieg leicht. Mein Konzept: täglich Spazierengehen, 2 Liter trinken, Kalorien zählen. Bisher habe ich schon 26 Kilo abgenommen und es sollen noch ein paar folgen. Man muss nur dranbleiben, dann klappt es auch mit dem Wunschgewicht! Während meiner Gewichtsabnahme kam mir in den Sinn, dass es eine Menge Gemeinsamkeiten zwischen dem Führen eines Business und einer „Diät“ gibt. Diese kannst du hier nachlesen: 12 Gemeinsamkeiten von Abnehmen und Businessaufbau

ich habe insgesamt 26 Kilo abgenommen

Erfolge im Business

Wie beim Punkt „Gründen in der Elternzeit“ schon beschrieben, war ich etwas frustriert, dass mein Business nicht so gewachsen ist, wie ich es mir gewünscht hatte. Bis mir eine liebe Person auf Instagram schrieb, dass sie bewundert, wieviel ich trotz Elternzeit geschafft habe. Diese Aussage ließ mich kurz stutzen und ich dachte darüber nach. Sie hatte recht!

Ich muss lernen, auf das Gute zu schauen und nicht auf den Mangel! Klare Sache! Ich kann stolz auf mich sein.

Sommerurlaub in Süddänemark

Ich war urlaubsreif und hatte Meerweh. Beste Voraussetzungen also, auf Reisen zu gehen. Wir buchten ein Ferienhaus an der dänischen Ostseeküste. Wir fahren sehr gerne nach Dänemark. Bisher erholten wir uns immer an der Nordseeküste. Da zwischen Ostsachsen und Westdänemark um die 1000 Kilometer Fahrtstrecke liegen, besuchten wir also zum ersten Mal die Ostseeseite. Wir wollten dem kleinen Sohnemann nicht zu lange im Kindersitz strapazieren.

Das Ferienhaus war super eingerichtet. Sogar eine Vogelnestschaukel und einen Tischkicker gab es. Die Ostsee war jedoch ganz anders, als wir es erhofft hatten. Das Wasser war zwar glasklar, aber uns fehlten die Wellen. Das Meer lag da, wie ein toter Fisch. Schwipp-schwapp. Laaaangweilig! Wobei: das Wasser war so spiegelglatt, dass man wunderbar den Meeresgrund und seine Bewohner beobachten konnte. Ganz ohne tauchen. Das war schon ein Erlebnis. Und mal ganz ehrlich: mit hohen Nordseewellen hätter unser einjähriger Sohn auch noch nichts anfangen können!

Es war also ungewohnt, aber trotzdem schön. Zwei Mal fuhren wir dann doch an die Nordseeküste. Wir ließen uns am Autostrand auf Rømø durchpusten und aßen lecker Eis. Weitere wirklich schöne Ausflüge unternahmen wir nach Middelfart, Ribe und in eine Tongrube, wo wir selber nach Fossilien buddeln durften. Eine Besonderheit von der südlichen Ostseeküste in Dänemark sind übrigens grüne Tunnel: freigeschnittene Hohlwege. Man fühlte sich wie im Märchenwald.

Ach übrigens: unser nächster dänischer Sommerurlaub ist schon gebucht. Es geht dann doch wieder nach Westdänemark.

Was 2022 sonst noch los war

Wir unternahmen viele schöne Ausflüge in die nähere Umgebung. Warum ich das extra aufführe? Weil wir jeden Trip soooo genoßen! Mein Mann hatte in den letzten Jahren kaum Zeit dazu, weil er auch viel am Wochenende arbeitete. Sein Jobwechsel schenkte uns sehr viel Lebensqualität als Familie!


Meine 5 liebsten eigenen Blogbeiträge des Jahres


Mein Jahr 2022 in Zahlen

Anzahl Instagramfollower: 163

Anzahl Blogbeiträge: 28 auf diesem Blog, 7 auf dem Hobbyblog

Anzahl Amazonpäckchen: 146 (FunFact: genauso viele wie im letzten Jahr)

Gelesene Bücher: 4 (Fitzek – Der Nachtwandler, Arendt – Helle und der Tote im Tivoli, Rorig – Texten können, Fritz – Mindful Social Media Marketing) … und unzählige Bilderbücher 😉

Geschaute Serien: 1 (Vigil – Tod auf hoher See)

Newsletter-Abonennten: 7


Das habe ich 2022 gelernt

In Zukunft werde ich Glaubenssätze mehr hinterfragen

„Sich selbstständig zu machen ist ein zu hohes Risiko!“ Ein Glaubenssatz, den ich quasi mit der Muttermilch aufgesogen habe. Tatsächlich hatte ich diesen Satz so verinnerlicht, dass er mich jahrelang daran hinderte, endlich in die Puschen zu kommen. Wenn man aber nebenberuflich gründet und dazu wenig Startkapital braucht, ist das Risiko ja eigentlich recht klein.

Die Gründung eines Unternehmens hat sehr viel mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun

Ich hätte das vorher nie gedacht, aber ich habe das vergangene Jahr sehr viel über mich gelernt und verinnerlicht. Was sind meine Werte? Was möchte ich erreichen? Was möchte ich auf gar keinen Fall? Meine Businessreise ist noch lange nicht zuende und damit werde ich mich auch selber noch weiter neu kennenlernen.

Außerhalb der Komfortzone ist es auch schön

Einfach mal machen – könnte ja gut werden! Am Jahresanfang, kurz nach der Gründung, habe ich ein Video-Interview abgelehnt. Ich fühlte mich gedrängt und hatte Angst, mich mit meinem sächsischen Dialekt in der Öffentlichkeit zu zeigen. Ende des Jahres hatte ich plötzlich den Mut dazu und sogar Spaß daran. Ich kann wirklich jeden nur dazu ermutigen, die eigene Komfortzone zu verlassen. Wer weiß, vielleicht liegen dort ja ungeahnte Möglichkeiten?

Nur Mutter zu sein reicht mir nicht

Mutterseelenallein – diesen Begriff kannte ich immer nur im Zusammenhang mit Kindern, die irgendwo vergessen wurden. In diesem Jahr habe ich seine eigentlich Bedeutung verstanden. Ich war eine einsame Mutterseele. Ich bin definitiv nicht dafür gemacht, ausschließlich Mutter zu sein. Es erfüllte mich nicht, nur zuhause zu sitzen und mich um den Haushalt zu kümmern. Ich habe Kontakte vermisst und war froh, durch meine Werbewerkelei Ablenkung zu haben.


Ausblick auf 2023

Unser Familienalltag wird sich ändern

2023 wird für mich sehr spannend, weil ich selber noch nicht weiß, wie mein Alltag aussehen wird. Gleich Anfang Januar beginnt die Eingewöhnung unseres jüngsten Sohnes in den Kindergarten. Er ist dann 1,5 Jahre alt. Ab Februar werde ich wieder arbeiten gehen als Berufsschullehrerin für Gesundheitsberufe. Im Team hat sich viel geändert und auch meine Lehrinhalte werden sich ändern. Vor meiner Elternzeit unterrichtete ich zukünftige Altenpfleger, eine Ausbildungsrichtung, die es nun gar nicht mehr gibt. Ich werde in Zukunft wahrscheinlich Krankenpflegehelfer ausbilden. Ich bin innerlich etwas unruhig, aber auch zuversichtlich. Wie werden wir den neuen Alltag wohl auf die Reihe kriegen?

Persönliche Wünsche

Ich möchte weiter abnehmen und Ende April zur Jugendweihe meines großen Sohnes richtig schick aussehen. Und ich möchte ihm eine tolle Feier ermöglichen. Mir ist es wichtig, dass er als großer Bruder nicht zurücksteckt, nur weil der Jüngste viel Aufmerksamkeit braucht.

Ich möchte mich auch weiter viel bewegen, weil mir das sehr gut tut und ich möchte wieder mehr Zeit mit meinem Partner verbringen. Klingt doof, aber ich möchte auch einfach mal wieder eine Krimiserie ansehen. Tatsächlich lief unser Fernseher zuletzt zum Eurovision Song Contest im Mai.

Business-Pläne

Für die Werbewerkelei habe ich schon viele Ideen, die ich 2023 angehen möchte. Ich weiß natürlich noch nicht, inwieweit ich sie alle umsetzen kann. Ich befürchte nämlich, mein Alltag mit Hauptjob und Kleinkind wird fordernd und muss sich erst einmal einspielen! Ich formuliere meine Businessideen trotzdem gleich mal als Liste und zwar voller Optimismus. Das soll bekanntlich für positive Vibes sorgen:

  • Von der Markenidentität zum Brand-Ding Mein Workbook wird vielen Gründerinnen und Unternehmerinnen helfen, Klarheit zu erhalten und sich eine sichere Basis fürs Business zu entwickeln.
  • Sponplan“ mein Content Workbook für spontane Social-Media-Posterinnen, die trotzdem mit Strategie ihr Onlinemarketing betreiben wollen, geht an den Start. Es wird dazu ebenfalls einen Zoom-Workshop und Co-Writing-Sessions geben.
  • Ich möchte online an Co-Workings teilnehmen und selber welche anbieten.
  • Ich rede gerne. Warum also nicht einen youtube-Kanal eröffnen und dort über Markenstrategie, Branding und Marketing sprechen?
  • Ich möchte das Medium „Podcast“ testen – erst einmal als Gast
  • Ich brauche professionelle Businessbilder von mir und werde mich daher fotografieren lassen.
  • Ich werde lokale, leise Gründerinnen und Unternehmerinnen in der Oberlausitz finden, die ich auch fotografisch mit einem Business-Shooting begleiten darf. Ich fotografiere bereits seit 2007 und fühle mich durchaus mit Freude in der Lage, einfühlsame Portraits zu zaubern.
  • Ich vernetze mich mehr. Sei es erst einmal „nur“ online, oder auch offline. Ich werde 2023 mehr netzwerken und Business-Verbindungen eingehen. Ich möchte zum Beispiel eine Blogparade machen (dafür habe ich mir sogar schon ein Thema ausgedacht), anderen Frauen die Möglichkeit für Gastbeiträge oder Interviews auf meinem Blog geben und vielleicht sogar offline Vorträge zum Thema „Social Media im Business“ halten. Auch lokal möchte ich mich mehr vernetzen.

Daher ist mein Motto für 2023 „Verbindung schaffen“.

Um das Feuer, was ich gerade in mir spüre auch gleich zu nutzen, habe ich direkt eine Bitte an dich (oder auch mehrere):

Hast du Lust, generell über mein Tun auf dem Laufenden zu bleiben, abonniere gerne meinen Newsletter.

Darf ich dich für meinen Blog interviewen, oder magst du einen Gastbeitrag schreiben? Die Themen Storytelling, Glaubenssätze und Impostersyndrom würde ich gerne näher beleuchten.

Bist du Unternehmerin oder Gründerin in der Oberlausitz und hast Lust auf mehr lokale Verbindung? Dann lass uns vernetzen und sehen, was daraus entstehen kann.

Hast du sonst irgendeine Idee, wie wir zusammen arbeiten können?

Schreibe mir gerne: steffi-fleischer@gmx.de

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

PS: Wie fast ganz oben schon geschrieben – ich liebe Jahresrückblicke! Wenn du mir deinen zeigen magst, verlinke ihn gerne in den Kommentaren! Ich freue mich darauf!


Monatsrückblick November 2022

Was für ein Monat – von wegen grau, kalt, bäh! Dieses Jahr hatte der Novemberblues bei mir keine Chance. Wenn es so etwas wie einen goldenen November gibt, dann dieses Jahr. Feine Sonne, lange Laubfärbung und echt tolle Highlights gab es bei mir vergangenen Monat.

Der goldene November

Erste Schritte

Ganz zu Beginn konnten wir die ersten Schritte des Juniors feiern. Er lief in der Küche plötzlich los und ist seitdem nicht mehr zu bremsen. Ich liebe es, ihm bei seinen kleinen Tippelschritten zuzuschauen!

Ausflug nach Bad Muskau

Am 6. November fuhren wir nach Bad Muskau und gingen im Schlosspark spazieren. Es war zwar recht frisch, aber auch herrlich sonnig! Sogar einen Wanderstein fanden wir.

Schloss im Fürst Pückler Park
Kaiserwetter
in einer alten Eiche gefunden

Das war es eigentlich schon mit den persönlichen Erlebnissen. Dafür können sich die Business-Highlights der Werbewerkelei echt sehen lassen:

Das geschah beruflich:

1. Ich habe ein Audiogramm zum Thema „Alleinstellungsmerkmal“ aufgenommen. Das ist eine kurze Tondatei. Ich finde, es ist einfach mal was anderes, als ein geschriebener Beitrag. Hier findest du es: https://www.instagram.com/p/Ckh9QkTuyHD/

2. Mein Newsletter ging online! Er ist eine Ergänzung zu meinem Instagramprofil und diesem Blog hier. Dort teile ich News (klar, drum heißt er so) und gebe auch den ein oder anderen Tipp zum Thema Businessaufbau und Instagram. Melde dich gerne an! Kostet auch nix außer deine E-Mailadresse. Hier geht es zur Werbewerkelpost: Newsletter

Eine Instagram-Story. Ich teasere meinen Newsletter an

3. Ich habe an einem Webinar von Bianca Fitz teilgenommen. Es ging um Positionierung und die Erstellung von Reels (so heißt das Videoformat auf Instagram) und war eine tolle Erfahrung.

4. Ein Interview über leise Unternehmerinnen und wie ich ihnen helfen möchte, sichtbar zu werden ist online gegangen. Lies es dir bitte durch. Es ist mir ein Herzensbedürfnis, dich zu unterstützen, wenn du mehr Sichtbarkeit wünschst.

5. Kurz nach Veröffentlichung des Interviews kam gleich die nächste Anfrage rein. Britta Wisniewski hat mir 3 Fragen auf Youtube gestellt. Mein erstes Videointerview. Sobald es veröffentlicht ist, reiche ich dir den Link noch nach.

Diese Blogartikel habe ich im November geschrieben:

Monatsrückblick Oktober 2022

12 Gemeinsamkeiten von Abnehmen und Businessaufbau

Dafür möchte ich mit meinem Business bekannt sein

Ausblick

Der Dezember steht ganz Im Zeichen des „Jahresrückblogs“ von Judith Peters. Ich werde wieder an diesem Megaevent teilnehmen. Schau mir gerne auf Instagram dabei über die Schultern und lese am 20.12.2022 meinen langen Jahresrückblick. Denn dann drücke ich zusammen mit über 1500 Teilnehmern auf „Veröffentlichen“.

Dafür möchte ich mit meinem Business bekannt sein

Wofür möchtest du bekannt sein? Eine Frage mit unglaublich viel Kraft, wie ich finde. Sie katapultierte mich mitten hinein in das Thema Positionierung. Gleichzeitig fühle ich mich aber auch unwohl mit der Frage. Möchte ich denn überhaupt bekannt sein? Und wann ist man das überhaupt?

Wer mir diese Frage gestellt hat? Anna Koschinski warf sie anlässlich ihrer letzten Blognacht auf.

„Sei bescheiden!“, raunt mir meine kleine innere Stimme zu. Und tatsächlich: Die Frage „Was möchtest du erreichen?“ oder „Welche Ziele hast du?“ hätte mir besser gefallen. Aber so lautet die Frage nun einmal nicht.

Also: Wofür möchte ich bekannt sein? Lass mich mal groß träumen!

Ich möchte leise Gründerinnen und Selbstständige darin bestärken, sich etwas zuzutrauen. Sie sollen zufrieden ihren ganz persönlichen, eigenen Businessweg gehen. Ein Stück weit möchte ich sie dabei begleiten. Meine Wegbeleitung beginnt entweder schon zum Gründungsbeginn, oder ein Stück danach. Die Frauen wollen entweder direkt mit der Anmeldung ihres Gewerbes oder ihrer freiberuflichen Selbstständigkeit ein eigenes Logo und einen farblichen Wiedererkennungswert. Oder sie sind schon etwas länger im Geschäft und möchten dann irgendwann ihrem Firmenauftritt ein professionelles Äußeres geben.

Ich will diejenige sein, die dafür bekannt ist, leise Unternehmerinnen sichtbar zu machen, ohne sie zu sehr ins Rampenlicht zu drängen. Zu viel Aufmerksamkeit möchten sie nämlich meistens nicht, weil sie dazu oft zu schüchtern sind.

Ich möchte diejenige sein, die den Selbstständigen einfache, aber wirkungsvolle Tipps gibt, wie sie ihre Social Media Profile verbessern können, damit sie mehr Reichweite bekommen und damit mehr zahlende Kunden erhalten.

Ich würde gerne diejenige sein, die man mit folgenden Worten empfiehlt: „Steffi hat mir mit viel Herzblut und Wertschätzung geholfen, mein Business visuell ansprechend zu gestalten. Mit ihrer Hilfe habe ich es geschafft, meinen gesamten Firmenauftritt farblich und grafisch aufeinander abzustimmen. Ich setze mein neues Branding sehr gerne ein und habe dadurch mehr Selbstvertrauen erhalten. Ich kann mich nun darauf verlassen, dass mein kleines Unternehmen professionell wahrgenommen wird. Dadurch ziehe ich meine Wunschkunden an.“

Das ist aber noch nicht alles. Ich möchte bekannt dafür sein, dass ich den Frauen auch ein Stück weit Klarheit und Motivation mitgebe. Viele leise Selbstständigen trauen sich zu wenig zu. Sie erreichen ihre Ziele nicht, weil sie nicht können, sondern weil sie sich nicht erlauben, erfolgreich zu sein. Ich sehe mich da ein wenig als Anschubserin und Bestärkerin.

Ich werde beständig an meinen Zielen arbeiten. Ich denke, ich bin auf einem guten Weg. Zumindest habe ich schon ein erstes positives Feedback auf meine Arbeit bekommen: „Zunächst einmal 1000 Dank für die tolle Zusammenarbeit. Das Logo ist perfekt für mich. Genau das was ich wollte, ohne dass ich es vorher selbst gewusst hätte. Die Zusammenarbeit war super. Erst war ich etwas irritiert, Fragebogen und persönliches Telefonat? Ich wollte doch nur ein Logo bestehend aus Vor- und Nachnamen. Jetzt wo ich mein Logo habe, weiß ich warum Du das wolltest. Dir ging es um mich und mein kleines Unternehmen und darum das ganze so individuell wie möglich zu gestalten. Und das ist Dir absolut gelungen. Ich hoffe du findest viele weitere nette Kundinnen und kannst deinen Traum leben. Und wer weiß vielleicht arbeiten wir ja wieder einmal zusammen.“ Diana Mader

Was meinst du? Werde ich es schaffen?

Interview zum Thema Branding und introvertiert sein

Ich hatte die Möglichkeit bei Verena Sati ein paar Fragen zu meinem Business und zum Leben als Introvertierte zu beantworten. Ihre Fragen gingen ganz schön in die Tiefe und das Interview hat mir deshalb sehr gut gefallen. So konnte ich gleich ein wenig selber reflektieren, was mich ausmacht und was ich mit dem Branding- und Logodesign bewirken möchte. Auch ein paar Tipps für leise Unternehmerinnen habe ich gegeben.

Im Interview erfährst du zum Beispiel:

  • Welche Gemeinsamkeiten meine Kundinnen mit mir haben
  • Welche leise Superkraft ich habe (Eigenlob duftet!)
  • und was ich machen würde mit mehr Mut, Stärke und Zeit

Es würde mich unheimlich freuen, wenn du dir das Interview durchliest. Ich empfehle dir auch die anderen Interviews von leisen Unternehmerinnen und Verenas Blogbeiträge zu lesen, wenn dich das Thema „leise Frauen im Business“ interessiert.

Ein Zitat möchte ich gerne noch mit dir teilen:

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir leisen Frauen online viele tolle Möglichkeiten haben, unsere Produkte und Dienstleistungen anzubieten und uns zu vernetzen. In einem meiner letzten Blogbeiträge teile ich 3 Tipps für leise Unternehmerinnen, um online sichtbar zu werden, ohne sich zu verbiegen. Wenn du dir unsicher bist, ob und wie du deine Persönlichkeit auf Social Media zeigen sollst, empfehle ich dir den Artikel Darf ich auf meinem Social Media Profil Persönliches teilen, oder wirkt das unseriös?

Fühlst du dich wohl, wenn du dein Unternehmen online präsentierst? Erzähle mir gerne davon. Ich bin neugierig.

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

12 Gemeinsamkeiten von Abnehmen und Businessaufbau

Bei mir haben sich sage und schreibe 35 Schwangerschafts- und Stillkilos angesammelt. 23 Kilos davon habe ich schon wieder verabschiedet. Ich freue mich sehr darüber und hoffe, dass mir die Restabnahme auch noch so gut gelingt.

Zwischen der Selbstständigkeit und dem Abnehmen gibt es mindestens 12 Paralellen, die ich dir mal aufgeschrieben habe: 12 Dinge, die die Selbstständigkeit mit abnehmen gemeinsam hat. Los geht´s!

  • 1. Du musst dran bleiben Es nützt nichts! Wenn du dauerhaft Erfolg haben möchtest, benötigst du Durchhaltevermögen. Du kannst sechs Tage lang jeweils 200 Kalorien einsparen. Wenn du am siebenten Tag in der Konditorei schlemmst und dann vielleicht noch den nächsten Fast Food Tempel stürmst, hast du ganz schnell wieder 1200 Kalorien zu viel gegessen – und deine sechs Tage Disziplin waren für die Katz! Wenn du dein Unternehmen führst und plötzlich nur noch unregelmäßig öffnest, keine neuen Waren mehr anbietest, oder plötzlich keine Kundenwünsche mehr erfüllst und der Service leidet, wird dir das ebenso das Genick brechen. Bleib dran!
  • 2. Es gibt keinen lineareren Weg zum Ziel Es gibt Zeiten, da läuft es besser und Zeiten, da läuft es schlechter. Meine Abnehmkurve verläuft im Zickzack. Das liegt an Wassereinlagerungen, den Hormonen, an der Menge an Essen und Bewegung. Es ist ganz normal, dass man nicht kontinuierlich abnimmt, sondern das Gewicht schwankt. Genauso ist es mit der Selbstständigkeit. Mal gibt es mehr Aufträge oder Verkäufe und mal weniger. Das kann zum Beispiel an der Konjunktur liegen, oder an der Jahreszeit. Wichtig ist, das Ziel nie aus den Augen zu lassen und sich nicht zu schnell entmutigen zu lassen.
  • 3. Du benötigst ein starkes „WARUM“ , also einen guten Grund, warum du selbstständig bist oder abnimmst. Das ist dein innerer Antrieb. Und ich schreibe bewusst „innerer“. Wenn die Motivation nur von außen kommt, wirkt sich das meist nicht so stark auf dein Durchhaltevermögen aus, als wenn du einen inneren Grund dafür hast. Wenn du also abnehmen möchtest, weil dein Mann dir gesagt hast, du seist zu fett, oder deine Freundin sagt dir „Mach dich selbstständig!“, dann kann es sein, du verlierst dein Ziel aus den Augen. Es ist dann nämlich eigentlich gar nicht DEIN Ziel, sondern das der anderen. Überlege dir also genau, warum DU abnehmen möchtest, oder dir ein eigenes Unternehmen aufbauen willst. Wenn deine Gründe beispielsweise deine Gesundheit oder dein Wunsch nach Selbstverwirklichung sind, wird dich das stärken.
  • 4. Du musst ehrlich zu dir sein OK. Manchmal wirst du halt schwach, wenn du was besonders leckeres siehst. Leicht gibst du dann jemand anderen die Schuld, warum dugesündigt hast (wobei man sich auch beim abnehmen ruhig mal etwas gönnen sollte). Warum hat der Partner auch die Tafel Schokolade offen liegen gelassen? Auch wenn mal im Business etwas nicht gut läuft, ist es einfach, einen Sündenbock zu finden. Manchmal gibt es den tatsächlich. Trotzdem solltest du auch daran denken, ob nicht vielleicht doch die Schuld bei dir selber liegt und daran arbeiten.
  • 5. Du solltest Gewohnheiten etablieren Je mehr du Routinen entwickelst, desto leichter gehen dir die Dinge von der Hand. Es wird zur Normalität. Ich habe mich beispielsweise daran gewöhnt, täglich spazieren zu gehen, um fit zu bleiben und natürlich Kalorien zu verbrennen. Wenn ich damit mal einen Tag aussetze, fehlt mir etwas! Ich muss mich also nicht mehr dazu überwinden. Genauso ist es im Business. Wenn du zum Beispiel mehrmals wöchentlich einen Social Media Beitrag veröffentlicht, wird es dir am Anfang vielleicht schwer fallen. Nach vier bis sechs Wochen wird es deutlich leichter. Du hast mehr Übung darin und du gewöhnt dich daran.
  • 6. Eine Änderung im Außen ist nur durch Weiterentwicklung im Inneren möglich „Du hast aber abgenommen!“ höre ich in letzter Zeit öfter. Mein innerer Abnehmwunsch wird im Außen sichtbar. Ich habe es endlich durch das Ändern meiner inneren Einstellung geschafft, im Außen Erfolge zu erzielen. Genauso ist es beim Führen eines Unternehmens. Stimmt die innere Einstellung nicht und gehst du nicht mit der Zeit, wird das der Kunde wahrnehmen und du wirst von Unternehmen, die sich weiterentwickeln überholt.
  • 7. Vielleicht helfen dir Verbündete Es gibt, gerade unter uns eher leisen Frauen, selbstverständlich Menschen, die es alleine schaffen. Leichter wird es aber mit Gleichgesinnten. Eine Verabredung zum gemeinsamen Sport oder ein Coworking bringen Spaß und man kann sich gegseitig motivieren.
  • 8. Es dauert seine Zeit Ja, ich weiß! Am liebsten würdest du über Nacht 10 Kilo verlieren, oder ein profitables Businessbaby haben. Geht aber nicht! Es braucht alles seine Zeit! Aber das ist gar nicht schlimm! Die Langsamkeit hat auch seine Vorteile. Deine überschüssige Haut bildet sich besser zurück und du kannst viel besser in die Rolle der erfolgreichen Geschäftsfrau hineinwachsen.
  • 9. Du brauchst ein Fundament und eine Strategie Es gibt viele Wege abzunehmen. Manche stellen die Ernährung um, andere bewegen sich mehr, wieder andere schwören auf Weight Watchers, lowcarb oder Trennkost. Andere trinken Shakes. Eine erfolgreiche Gewichtsabnahme benötigt eigentlich nur ein Kaloriendefizit. Du musst mehr Kalorien verbrauchen, als du zu dir nimmst. Das ist das Fundament. WIE du dieses Defizit erreichst, ist dir überlassen. Genauso ist es mit dem erfolgreichen Unternehmen. Du brauchst ein vernünftiges Fundament. Wie du darauf aufbauend dein Unternehmen strategisch führst, bleibt dir überlassen.
  • 10. Du musst nicht alles wissen und können Es gibt Ernährungs- und Bewegungscoaches, die dir mit Informationen und Beistand gerne unter die Arme greifen. Du brauchst dir also nicht mühsam alles selber beizubringen. Genauso ist es auch im Business. Marketingspezialisten, Steuerberater, Gründungshelfer – die Liste an Unterstützern ist lang.
  • 11. Achte auf dich Dragonisches Kaloriendefizit, Sportprogramm bis zum Umfallen und so weiter: du kannst dir schneller zu viel zumuten, als du denkst! Auch der Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens kann viel Zeit und Arbeit machen. Insbesondere, wenn du dein Unternehmen neben Hauptjob und Elternschaft wuppen willst, ist die Gefahr groß, dass du dich überforderst. Du solltest immer mal wieder in dich hineinhören, ob du dich noch wohl und gesund fühlst, oder lieber ein wenig langsamer dein Ziel verfolgen solltest.
  • 12. Du brauchst das passende Outfit Wenn du viel Gewicht verlierst, wirst du viel Freude daran haben, shoppen zu gehen. Ich spreche da aus Erfahrung. Plötzlich ist die Auswahl an Kleidungsstücken viel größer. Un die alten Fetzen sind viel zu weit. Dein Business braucht ebenfalls ein hübsches Kleid in Form von einem zu dir passenden Logo, individuellen Firmenfarben, -Schriften und so weiter! Du musst sichtbar werden! Ohne dass man dich und dein Angebot wahrnimmt, wirst du nichts verkaufen können. Brauchst du dabei Hilfe? Ich unterstütze dich bei der Gestaltung deines Firmenoutfits und helfe dir bei deinem Social Media Auftritt.

Das waren meine 12 Gemeinsamkeiten. Tatsächlich fielen mir zuerst nur 5 Dinge ein. Während des Schreibens dieses Beitrags wurden es dann immer mehr. Schreibe mir gerne, welcher Tipp dir am besten gefallen. Danke!

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

Monatsrückblick Oktober 2022

Der goldene Oktober machte seinem Namen alle Ehre. So schönes Wetter mit einer tollen Laubfärbung gab es dieses Jahr! Wie mein Herbstmonat verlaufen ist, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Pilze sammeln

Am Tag der Deutschen Einheit gingen wir Pilze sammeln gleich hinter unserem Dorf. Wir fanden sogar ca. ein Kilo und genoßen die frische Waldluft. Besonders fielen mir die hübschen Fliegenpilze ins Auge, die mich zu einem Instagrambeitrag über die Farbe Rot einluden.

Sieht der nicht klasse aus?

Ein geteiltes Einheitsblatt fand ich auch und eine Baumumarmung war auch drin.

Einheitsblatt zum Tag der deutschen Einheit
Kuscheln mit dem Baum

Am 8. Oktober hatte ich Klassentreffen. Wir stellten fest, dass wir uns kaum äußerlich verändert hatten. Selbst Falten waren kaum zu erspähen. Es war mein erster „Ausgang“ ohne Kind und ich fand das sehr schön. Zur Feier des Tages hatte ich mich sogar mal geschminkt.

Pimp my Instagram

Mitte Oktober nahm ich die Aufhübschung meines Instagramprofils in Angriff. Die ersten drei Beiträge kann man oben festpinnen. Ich erstellte eine Dreiergruppe, bei der sich die Grafiken überlappen. Das sieht hübsch aus. Nun haben Interessenten gleich im Blick, um was es auf meinem Profil geht. Schau es dir gerne einmal an!

Header meines Instagramprofils https://www.instagram.com/werbewerkelei/

Pilze und Moos

Ebenfalls Mitte Oktober ging es für uns noch einmal in die Pilze. Diesmal versuchten wir in der Nähe von Niesky unser Glück. Wir fanden viele Pilze. Ich war begeistert vom Moos, das dick, weich und warm den gesamten Waldboden überdeckte. Wir konnten so schön die Seele baumeln lassen!

Auch auf meinem Instagramaccount berichtete ich vom Wald

Ausflug zur Bastei

Am 23. Oktober führte uns ein Ausflug auf die Bastei. Es war ein wunderschöner Tag. Die Sonne schien und die Laubfärbung war auf ihrem Höhepunkt. Das Elbsandsteingebirge ist auf jeden Fall eine Reise wert. Solltest du dort noch nicht gewesen sein, empfehle ich dir einen Aufenthalt dringendst!

Basteibrücke
Laubfärbung im Elbsandsteingebirge

Fundstücke

In einem alten Kochbuch fand ich Ende des Monats dieses große vierblättrige Kleeblatt. Ob es mir wohl Glück bringt? Am gleichen Tag fand ebenfalls dieser hübsch bemalte Wanderstein zu mir.

Glück muss man haben!
Wanderstein

Bärwalder See

Am Reformationstag fuhren wir nach Klitten an den Bärwalder See. Wieder war uns die Sonne hold! Ich watete sogar durchs Wasser, so warm war es. Ein wenig fühlte ich mich wie im Urlaub.

Marina Klitten
Matjesbrötchen mit Muschelbrötchen
Bärwalder See
Im Wasser waten am letzten Oktobertag

Und sonst so?

Birnen, Äpfel und Tomaten gab es zu ernten und verarbeiten. Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich ich über unseren Garten bin. Es macht schon ein wenig stolz, wenn man sich zumindest ein kleines bisschen selber versorgen kann.

Apfelernte mit Helfer
Birnenernte
Oktobertomaten

Was gab es Neues im Business?

Nachdem ich Ende September quasi neu gestartet bin, hat sich vor allem mental viel getan. Wenn ich Blogbeiträge und Instagrammarketing betreiben kann, fühle ich mich lebendig! Mehrere Abende konnte ich mir Zeit nehmen, um das Buch Mindful Social Media Marketing von Bianca Fritz durchzuarbeiten. Es geht wunderbar in die Tiefe und in den Kopf.

Folgende Blogbeiträge sind entstanden:

Monatsrückblick September 2022

Übers Schreiben schreiben

Darf ich auf meinem Social Media Profil Persönliches teilen, oder wirkt das unseriös?

3 Tipps für leise Unternehmerinnen

Ich hoffe, dass ich den positiven Flow mit in den November nehmen kann. Wir lesen uns!

Wird der November auch so spaßig wie der Oktober? Bestimmt!

Werde WAHRgenommen, Deine Steffi

3 Tipps für leise Unternehmerinnen

So kannst du online sichtbar werden, ohne dich zu verbiegen

Auf meiner Über mich Seite habe ich genau beschrieben, warum mir besonders du als introvertierte Unternehmerin so am Herzen liegst. In diesem Beitrag habe ich drei Tipps für Dich, wie du mit deinem Business auch als leise Unternehmerin Aufmerksamkeit erzielen kannst.

1. Deine Introvertiertheit ist eine Stärke

Viele introvertierte Menschen sehen ihre zurückgezogene Art als Makel an. Sie ist in ihren Augen eine Schwäche. Sie beschreiben sich selbst als unsoziale Wesen. Und wenn sie ehrlich sind, verstecken sie sich auch häufig hinter ihrer Zurückgezogenheit. „Ich bin halt nicht so erfolgreich, weil ich nicht so auffalle wie andere.“

Was, wenn du einfach mal umdenkst? Wenn du deine vermeintliche Schwäche als Stärke siehst?

O Introvertierte Menschen denken meist sehr gründlich nach, bevor sie etwas aussprechen (wenn sie es denn überhaupt tun). Ihr Vorgehen ist durchdacht, sie agieren nicht impulsiv. Unausgereifte Schnellschüsse sind ihnen fremd. Sie arbeiten reflektiert und weitsichtig.

O Leise Menschen hören lieber zu, als dass sie reden. Sie haben oft feine Antennen für Zwischentöne und eine gute Beobachtungsgabe. Oftmals kommen sie so auf Ideen, die anderen gar nicht einfallen. Ihnen fallen Details auf, die anderen nicht ins Auge springen.

O Meist arbeiten introvertierte Menschen fokussiert und lassen sich nur schwer ablenken. Das macht zu schnellen und präzisen Arbeitern.

Siehst du die drei benannten Punkte wirklich als Schwäche? Wohl kaum! Du darfst die positiven Aspekte deiner leisen Seite nach außen kommunizieren. Die Über-mich-Seite oder ein Beitrag in den sozialen Medien ist ein guter Platz dafür. Wenn du über deine Introversion offen schreibst oder sprichst, hat das noch einen zweiten positiven Effekt: Es wird keiner von dir erwarten, dass du wie eine Entertainerin auftrittst. Du brauchst dich für deine eventuelle Unsicherheit nicht mehr entschuldigen. Du musst dich nicht mehr verstellen. Wir Menschen sind verständnisvoller, als du vielleicht denkst.

2. Konzentriere dich auf EINEN Social Media Kanal

Suche dir ein einziges Netzwerk, was zu dir und deinen Kund:innen passt
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Du magst keinen Trubel, stimmts? Dann tanze auch nicht auf mehren Hochzeiten gleichzeitig! Das überfordert dich nur. Idealerweise findest du eine Plattform, wo sich deine Wunschkund:innen aufhalten und du dich ebenfalls wohl fühlst. Richte dir dort ein Profil ein und bleib dran! Es ist besser, einen einzigen Kanal professionell zu bespielen, als mehrere halbherzig. Schlecht gepflegte Profile schaden manchmal mehr, als sie nutzen. Die Eingleisigkeit hat noch einen weiteren Vorteil: Du hast viel mehr Zeit, dich richtig in die Social Media Plattform einzuarbeiten. Dadurch gewinnst du Sicherheit.

3. Die Onlinewelt bietet gerade für Introvertierte viele Möglichkeiten zum Netzwerken

Online Netzwerken gelingt auch leisen Unternehmerinnen
Photo by Vlada Karpovich on Pexels.com

Ich bin ebenfalls introvertiert und würde niemals auf einer Messe einfach so Menschen anquatschen und von meinem Angebot erzählen. Online ergeben sich da viel mehr Gelegenheiten für mich und für dich:

Beispielsweise kannst du bloggen. Damit gelingt es dir, unabhängig von Social Media, einen Expertenstatus aufzubauen. Ein Blog ist zusätzlich auch noch viel nachhaltiger. Wenn du zeitlose Artikel schreibst, oder ältere Beiträge immer mal wieder aktualisierst, sind sie auch nach Jahren noch lesbar.

Eine weitere Möglichkeit zu netzwerken bieten Onlinemeetings und Challenges. Es gibt eine Menge Anbieter:innen und Gelegenheiten zum Austausch. Du kannst dazu gemütlich in deinem Wohnzimmer sitzen. Wie aktiv du dich beispielsweise in Zoom-Meetings präsentierst, bleibt dir selber überlassen. Vielleicht bist du am Anfang nur die stille Zuschauerin und tastet dich von Mal zu Mal mehr aus deiner Konfortzone heraus.

Suche dir online einen Businessbudy. Ich habe selbst auch noch keinen und finde das sehr schade. Ein Businessbudy ist eine Person, die mit seinem Unternehmen ähnlich fortgeschritten ist wie du. Bestimmte Themen kannst du so gemeinsam mit dieser Person angehen. Das schafft Verbindlichkeit und man profitiert voneinander. Zwei Köpfe wissen mehr als einer. Vielleicht kennst du dich zum Beispiel mit Newslettern aus und dein Businessbudy weiß, wie man einen Onlinekurs entwickelt? Dann lernt voneinander!

Bonustipp

Wenn man Kleidung trägt, die nicht passt oder dem eigenen Stil entspricht, fühlt man sich unsicher. Richtig?

Es ist nicht nur wichtig, dass man in der realen Welt Kleidung trägt in der man sich wohlfühlt. Auch in der Onlinewelt machen Kleider Leute! Ich bin mir sicher, dass ein stimmiges Firmenoutfit gerade für introvertierte Unternehmerinnen essentiell ist, um ihre Lieblingskund:innen anzuziehen. Wenn du dich mit deinem Logo, deinen Farben und deinen Grafiken wohlfühlst, wird es dir auch leichter gelingen, nach außen zu gehen. Du gewinnst dadurch nämlich Sicherheit, wie in deiner Lieblingskleidung.

Lass mich deine Onlineschneiderin sein. Gemeinsam entwickeln wir dein persönliches Wohlfühloutfit für deinen Businessauftritt. Unter Leistungen findest du mein Angebot. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit!

Darf ich auf meinem Social Media Profil Persönliches teilen, oder wirkt das unseriös?

Und wenn ja – wie kann ich dann meine Privatsphäre schützen? Fragen, über die man sich Gedanken machen sollte, wenn man Social Media für sich und sein Unternehmen nutzen möchte.

Manuela Krämer hat sich dieses Thema als Blogparade herausgesucht und ich bin gerne dabei. Ich liebe Social Media und habe mir darüber schon viele Gedanken gemacht.

Persönlichkeit zu zeigen ist wichtig

Darf ich auf meinem Business-Profil Persönliches teilen, oder wirkt das unseriös?

Gegenfrage: Wirkt es auf dich unseriös, wenn dir die Florist:in, während sie einen Strauß für den 70. Geburtstag deiner Mutter bindet, erzählt, dass ihre Mama ebenfalls 70 Jahre alt ist? Oder wenn du dich mit deiner Lieblingsfriseur:in über die schönsten Urlaubsziele austauschst? Nein, oder?

Wenn du dich vom anonymen Onlineriesen oder der unnahbaren Dienstleistungskette abheben willst, MUSST du sogar Persönlichkeit zeigen.

Wir sind alles soziale Wesen. Wir kaufen gerne bei Menschen, die uns sympathisch sind und denen wir vertrauen. Um dieses Vertrauen aufzubauen, müssen wir den Menschen erst einmal kennenlernen. Und wie sollen wir den Menschen kennenlernen, wenn er nicht sichtbar wird und wir nichts über ihn erfahren? Eben!

In deiner Persönlichkeit liegt der Schlüssel zum Kunden.

Bedenke: es heißt „Social Media“. Du bewegst dich nicht auf einer Verkaufsplattform! Die meisten Menschen nutzen Instagram und co um sich berieseln zu lassen und sich zu unterhalten und nicht, um bewusst nach Unternehmen zu suchen. Wenn du auf deinem Firmenprofil nun ausschließlich für dein Angebot wirbst, wird dir das wenig Aufmerksamkeit bringen.

Nicht umsonst boomt in den sozialen Medien das Influencer-Marketing. Große Firmen suchen sich Menschen, die Ausschnitte aus ihrem Leben öffentlich teilen und dabei quasi nebenbei erzählen, wie sie die Produkte der Unternehmen dabei nutzen. Die Kund:innen folgen den Influencern mit Sicherheit nicht, weil sie die Werbung so gut finden. Sie interessieren sich für die Persönlichkeit und das Leben des Influencers. Sie vertrauen diesen Menschen und kaufen schlussendlich das beworbene Produkt.

Auch große, eher anonyme Firmen versuchen Persönlichkeit zu zeigen oder engagieren Influencer

Wie kann ich meine Privatsphäre schützen?

Die Frage ist, wo ist die Trennung zwischen Persönlichem und Privatem? Diese Grenze liegt bei jedem woanders. Du brauchst dich nicht verbiegen! Meist hat man das selber gut im Gefühl, wieviel man preisgeben möchte. Auch hier ist die reale Offlinewelt wieder ein guter Ratgeber. Was würdest du der eher fremden Florist:in erzählen? Was hast du für Themen mit deinen Stammkund:innen? Über was unterhältst du dich mit der eher vertrauten Friseur:in?

So mache ich das

Ich habe Tabuthemen, die mir zu privat sind. Dazu gehören zum Beipiel

-sexuelle und intime Themen

-Private Familienangelegenheiten (zum Beispiel Streit mit dem Partner…)

-Fotos und Namen meiner Kinder

Ich nutze bei Facebook und Instagram verschiedene Konten. Ich teile privatere Dinge (auch hier wieder ohne Tabuthemen) auf meinen privaten Profilen. Ausgewählte Inhalte teile ich zusätzlich auf meinen Businessprofilen.

Beispiel: Ich bin mit der Familie Pilze sammeln. Auf meinem privaten Profil teile ich eine kurze Videosequenz, wie ich im Wald sitze und anschließend poste ich ein Foto und das Rezept meiner Pilzpfanne. Auf meinem Businessprofil (https://www.instagram.com/werbewerkelei/) teile ich nur die Story vom Wald, denn mein Business befasst sich mit dem Thema Branding, Logodesign und Social Media. Es ist kein Kochprofil. Trotzdem kann ich so auf meinem Businessprofil ein wenig persönlich werden. Die Leser:in erfährt über mich, dass ich gerne im Wald bin. Vielleicht schreibt sie mir sogar, dass sie auch gerne in der Natur ist. Schon haben wir eine Gemeinsamkeit und sie konnte mich ein wenig kennenlernen.

4 Vorteile, wenn du Persönliches teilst

  1. Wenn du dich persönlich zeigst und von dir erzählst, hat das zum Einen den Vorteil, dass man dich kennlernt. Interessenten kaufen eher bei Menschen, die sie kennen. Diesen Punkt habe ich oben schon angesprochen.
  2. Mit jedem persönlichen Detail weckst du Interesse und bietest einen Gesprächseinstieg. Vielleicht mag ein Interessent das gleiche Essen wie du? Vielleicht habt ihr gemeinsame Hobbys oder eure Kinder sind gleich alt? Solche Gemeinsamkeiten können das Vertrauen vertiefen, was widerrum wichtig ist für eine Kaufentscheidung.
  3. Du kannst Kante zeigen! Du magst keine Rassisten als Kunden? Dann erzähle von deiner letzten positiven Begegnung mit einem Flüchtling. Dich nerven Menschen, die Fleisch essen/vegan sind/unfreundlich sind/alles besser wissen/gar nichts wissen…? Dann schreibe in deinen Beiträgen über solche Themen. Du schreckst die ungewünschten Kunden damit ab und gewinnst Verbündete.
  4. Du hast Inhalte für Beiträge. Fragst du dich manchmal, was du denn schon wieder posten könntest? Mit einem persönlichen Beitrag hast du „Stoff“ für deine Sichtbarkeit.

Ein gutes Unternehmensprofil ist vielseitig

Wir halten also fest: Persönliches ist Trumpf! Du solltest es aber nicht übertreiben. Keiner mag Menschen, die nur über sich reden! Genauso wichtig ist es, zuzuhören. Wenn du die Herausforderungen und Lieblingsthemen deiner Kund:innen kennst, kannst du dein Angebot besser auf deren Bedürfnisse anpassen.

Am besten ist es, du bietest auf deinem Social Media Kanal deshalb einen Mix aus verschiedenen Bereichen an. Mögliche Themen sind zum Beipiel: Persönliches, dein Angebot, Tipps, Neuigkeiten aus deinem Unternehmen, Communityaktionen, Zitate und Branchentrends.

Übers Schreiben schreiben

Die folgenden Zeilen entstanden ganz spontan innerhalb von 10 Minuten. Kathinka hatte auf ihrem Instagramprofil dazu aufgerufen, ganz spontan seine Gedanken zum Wort „schreiben“ aufzuschreiben. Ziel war es, wirklich wertungsfrei von der Leber weg zu texten, ohne sich darüber all zu viele Gedanken zu machen.

Hier ist mein Text:

„Wir lernen das Schreiben in der Schule ganz am Anfang. Besonders viel Wert wird auf Schönschrift und Rechtschreibung gelegt. Und auf Grammatik. Ich habe den Eindruck, dass „Wie“ ist am Anfang wichtiger, als das „Was“. Mein Sohn zumindest musste in seiner Grundschulzeit kaum mal einen Aufsatz schreiben. Er lernte nicht, sich schriftlich auszudrücken. Diktate waren da häufiger gefragt. Später im Schulgeschehen benötigt man das Schreiben nur noch, um Dinge abzuschreiben und genauso in Arbeiten wieder aufzuschreiben. Die typischen Aufsätze von früher scheint es kaum noch zu geben. Ich denke, das Schreiben beeinflusst auch das Reden. Wenn du es nicht einmal lernst, deine Denkweise, deine Gefühle aufzuschreiben, dann kannst du sie erst recht nicht artikulieren. Der Sprachschatz verkümmert. Und mit ihm das Miteinander und die Verbundenheit durch gute Gespräche. Ich Selbst habe als Jugendliche Tagebuch geschrieben und blogge heute. Ich mag es zu schreiben und mich so auszudrücken. Geschriebenes bleibt, Gesagtes ist vergänglicher. Noch heute habe ich ein paar Texte meines verstorbenen Verlobten aufgehoben. Es sagt so viel über eine Person aus, WIE sie schreibt. Seine Texte sind mir fast wichtiger, als alte Fotos von ihm.“

Schreibe mir gerne, ob dich meine Zeilen angesprochen haben. Ich liebe den Austausch mit dir!

Werde WAHRgenommen, deine Steffi!

Monatsrückblick September 2022

Der Monat September war „solide“. Keine herausragenden Vorkommnisse, aber auch nicht langweilig. Den Großen hatte die Schule wieder im Griff, der Göttergatte gewöhnte sich weiter im neuen Job ein. Birnen, Pflaumen und Äpfel wurden reif und wurden zu Marmelade verarbeitet.

Mein Erntehelfer

Alles in allem war der September ein schöner Familienalltagsmonat.

Ausflüge

Zwei Ausflüge haben wir gemacht: Los ging es mit schönem Wetter. Wir machten einen Ausflug zum Stausee nach Sohland. Dort aßen wir ein Eis und der Kleine hatte viel Spaß auf dem Spielplatz. Danach liefen wir ein Mal um den kleinen Stausee. Ein gemütlicher Sonntagnachmittag in Familie war das!

Stausee Sohland a.d. Spree
Das bin ich 😉

Mitte September gab es ein trübes Wochenende. Trotzdem hatten wir Lust, etwas zu unternehmen. Wir fuhren in den Tierpark nach Zittau. Eine wirklich nette Anlage mit tollen Spielmöglichkeiten! Auf dem feuchten Spielplatz konnte sich der Kleine erfolgreich einsauen.

Fast interessanter als die Tiere: der Spielplatz wurde ausgiebig erkundet

Nachmittags fuhren wir noch nach Oybin. Wir bestaunten ein kleines Märchenland, aßen Eis und beobachteten einen Zug mit Dampflok.

Bahnhof Oybin

Ich genieße unsere Ausflüge in Familie immer sehr und sehe sie als etwas besonderes an. Für uns ist das nicht selbstverständlich. Vor dem Jobwechsel meines Mannes gab es kaum freie Wochenenden, um etwas zu unternehmen.

Ende der Pause

Ende des Monats startete ich neu durch mit meiner Werbewerkelei. Ich hatte drei Monate Sommerpause gemacht. Anlässlich des Neubeginns erschien auch ein Blogbeitrag, der verrät, warum ich mir eine Auszeit genommen habe.