Netzwerken im Business

Andrea Beerbaum veranstaltet eine Blogparade zum Thema Netzwerken – Dein soziales Kapital. Da für mich das Thema „Netzwerken“ ein großes Thema ist, ist klar, dass ich darüber auch etwas schreiben möchte. Here we go!

„Ich möchte mehr netzwerken“. Diese kühne Idee hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen (hier kannst du übrigens alle meine Business-Vorsätze von 2022 nachlesen). So richtig hat das nicht funktioniert. Ich habe es zwar geschafft, eine echt große Blogparade zum Thema „Liebesbrief an dein Business“ mit über 70 Teilnehmerinnen zu erstellen und einen Gastbeitrag zum Impostor-Syndrom gab es im Jahr 2023 auch. Das war es aber dann auch schon.

Meine Netzwerkprobleme haben zwei Gründe

Grund 1: die Zeit. Tatsächlich habe ich es unterschätzt, gleichzeitig Familie, Hauptjob und meine Werbewerkelei zu wuppen. Ich bin nebenberuflich selbstständig und das führte dazu, dass mein kleines Onlinebusiness im wahrsten Sinne des Wortes zur Nebensache wurde. An Onlinetreffen teilnehmen? Die sind meistens vormittags. Da bin ich als Berufsschullehrerin im Haupterwerb tätig. Oder sie sind abends. Da schaffe ich mein Kleinkind ins Bett. Mich offline mit anderen Business-Frauen treffen? Das würde (mal abgesehen davon, dass ich sie ja erst einmal kennenlernen müsste), neue Termine in meinem ohnehin durchgetakteten Alltag bedeuten. Geht auch schlecht.

Grund 2: meine Introversion. Netzwerken kostet mich Kraft und Überwindung. Ich murkel gerne alleine vor mich hin. Proaktiv jemanden anzusprechen oder gar Gründerin eines (Offline)-Netzwerkes für leise Unternehmerinnen der Region zu sein, klingt in der Theorie wunderbar sinnstiftend und inspirierend. Praktisch würde das für mich den puren Stress bedeuten.

Das heißt natürlich nicht, dass ich keinerlei Netzwerk habe. Gerade online über den Blog und Instagram habe ich ein paar nette, wertvolle Kontakte gefunden. Man liest sich, kommentiert bei den Beiträgen gegenseitig und führt auch manchmal ein paar schriftliche Gespräche über E-Mail oder den Messenger.

Was ein Netzwerk bringen könnte

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass ein Netzwerk eine sehr zielführende „Institution“ für ein Business ist. Es liefert Inspiration, da man nicht mehr nur in seiner eigenen Wurstsuppe köchelt. Es liefert Verbindlichkeit und Motivation, weil man sich gegenseitig challengen kann und vielleicht Probleme oder To-dos gemeinsam angehen kann. Und natürlich kann man sich gegenseitig bei dem ein oder anderen Thema unterstützen, oder sich sogar weiterempfehlen.

Und nun?

Ja, und nun weiß ich auch nicht :-). Es gibt nicht von der Hand zu weisende Vorzüge, die ein gutes Netzwerk mit sich bringt. Aber es ist für mich als leise Unternehmerin im Nebenberuf sehr schwierig, sich ein Netzwerk aufzubauen. der Zeitmangel und meine Introversion stehen mir dabei im Weg. Momentan ist mein Netzwerk fast auschließlich auf Instagram (https://www.instagram.com/werbewerkelei/) und meinen Newsletter beschränkt. Wenn du mir dort folgen möchtest freue ich mich! Ansonsten melde Dich gerne, wenn Du eine Idee zur Vernetzung hast.

Monatsrückblick Oktober 2023

Der Oktober war einer meiner schönsten Monate im Jahr 2023. Er begann mit einer Reißausreise nach Templin in ein Familienhotel.

Templin, Templin, wir fahren nach Templin…

Warum Reißausreise? Der September war sehr stressig im Hauptjob für mich. Ich war echt unzufrieden. Mir fehlte etwas, worauf ich mich freuen konnte. Deshalb buchten wir für die erste Herbstferienwoche den Urlaub.

Es war ein kleines Experiment. Unsere Urlaube führen uns normalerweise immer nach Dänemark in Ferienhäuser. Wir lieben die Ruhe dort und können unser Ding machen. Würden wir uns wohlfühlen in einem trubeligen Familienhotel mit vorgegebenen Essenszeiten?

Das Experiment glückte! Wir genossen unseren Rundumsorglosurlaub. Das Hotel ließ keine Wünsche offen und wir erlebten ganz fantastische Ausflüge in den Wildpark Schorfheide, die Naturtherme Templin und in den Ziegleipark Mildenberg. Eine gemütliche Seenfahrt mit einem Fahrgastschiff machten wir auch.

Im Sommerurlaub hatte ich dieses Jahr ein Gefühl vermisst, dass ich sonst immer auf Reisen hatte: ein ganz tiefes Gefühl von Dankbarkeit und Zufriedenheit. In diesem Herbsturlaub (übrigens reisen wir sonst meist nur einmal pro Jahr) konnte ich dieses Gefühl von innerer Zufriedenheit sehr gut wahrnehmen. Balsam für die Seele!

Der Herbst ist der Frühling des Winters, habe ich unlängst gelesen. Dieses Jahr stimmte das auf alle Fälle. Wir lebten alle auf!

Die Kinder blühten auf

💪🏻Der große Sohn wird so langsam flügge und bastelte an der alten Simson meines Mannes herum. Nächstes Jahr möchte er die Fahrerlaubnis machen. Auch den dazugehörigen Erste Hilfe Lehrgang absolvierte er diesen Monat. Und er versorgte sich einen Praktikumsplatz für nächstes Jahr im örtlichen Kindergarten.

Schrauber

💪🏻Der Kleine machte enorme sprachliche Fortschritte und beherrscht sicher die gängigsten Farben. Ende des Monats bauten wir ihm ein eigenes Bett auf. Nachts zieht er zwar gerne zu uns um, aber er schläft nun auch ganz gerne außerhalb des Elternbettes. Er geht weiterhin sehr gerne in den Kindergarten. Ein Herbstfest wurde dort auch gefeiert. Schön, wie liebevoll und engagiert das Personal ist!

Buffet im Kindergarten

Kaufrausch

Apropos Herbstfest: Auch bei uns Zuhause zog der Herbst ein. Ich kaufte einen Dekofensterrahmen und den gestaltete ich mit dem Kleinen zur Jahreszeit passend. Ein bisschen spielerische Pädagogik kann ja nicht schaden.

Dekofenster

Schrieb ich gerade vom Kaufen? Tatsächlich entpuppte sich der Oktober bei mir auch als Kaufrauschmonat. Ich besitze mein erstes Bügeleisen inklusive Bügelbrett, wir besuchten IKEA und kauften ein Bett für den Großen und zwei neue Matratzen für die Kinder. Einen Blazer und zwei neue Blusen erstand ich diesen Monat ebenfalls. Das Buch Content matters von Bianca Fritz ziert nun meinen Schreibtisch. Ich muss es nur noch lesen und die Infos umsetzen. Manchmal muss halt einfach mal was Neues her. Ein echter Gönnungsmonat, dieser Oktober!

Bestes Ausflugswetter

Der Urlaub in Templin war nicht unsere einzige Alltagsflucht. Am letzten Sonntag im Oktober besuchten wir den Geflügelhof in Diehsa, nicht weit von uns. Dort gab es nicht nur allerhand Hoftiere zu bestaunen, sondern auch einen sehr schönen Spielplatz.

Und sonst so?

  • 2x Mittagessen gehen mit meinem Mann
  • ein Familienessen in der Rübezahlbaude auf der Lausche mit 1,5 stündiger Wartezeit aufs Essen
  • Apfelmarmelade kochen
  • Filmabend mit dem Großen (der Trashfilm „Fall„, trotz Logiklücken gar nicht so schlecht)
  • die erste Weihnachtsfeier meines Mannes für dieses Jahr
  • ein Wespenstich in den Oberschenkel durch die Jeans bei mir
  • ein Krankenschein (mein erster seit 2017, glaube ich) wegen fehlender Stimme
  • eine Online-Fortbildung zu Chat-GPT und anderen KI-Tools
  • Me-time mit Journaling- und Malzeit,
  • ein schöner Spaziergang mit meinen zwei Kindern
  • kochen mit dem Dutch oven im Garten
  • Walnüsse ohne Ende im Garten

Neues bei der Werbewerkelei

Meine Aktivitäten rundum die Werbewerkelei haben wieder etwas Fahrt aufgenommen. Es entstanden immerhin 5 Beiträge auf meinem Instagramprofil und zwei Blogartikel zusätzlich zum Monatsrückblick.

Im Blogbeitrag Nummer eins schreibe ich darüber, was mir persönlich Sicherheit für meine Sichtbarkeit gibt und im Blogbeitrag Nummer zwei stelle ich Dir Meine To-Want-Liste für den Rest des Jahres 2023 vor. Ich konnte auch schon viele Wünsche dieser Agenda erfolgreich abhaken. Auch der Newsletter erlebte eine Renaissance. Du kannst ihn gerne abonnieren, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Du siehst, mein Oktober war wirklich proppevoll mit schönen Dingen. Was war Dein Highlight im Oktober?

Werde WAHRgenommen, Deine Steffi

Meine To-Want-Liste für den Rest des Jahres 2023

Das Blogtoberfest ist eine Art Blogparade, bei der viele Blogger:innen zu ein und dem selben Thema einen Blogbeitrag verfassen. Initiiert hat dieses Happening Judith Peters. Das Thema lautet: „Meine To-Want-Liste bis zum Ende des Jahres 2023.“

Mein erster Gedanke: „Och Nö! Das setzt mich nur unter Druck!“

Tatsächlich macht es für mich als perfektionistisch veranlagten Menschen überhaupt keinen Unterschied, ob man das Ding nun To-Do- oder To-Want-Liste nennt. Ich weiß jetzt schon, dass ich versuchen werde, alle Punkte zu erfüllen und dass ich enttäuscht sein werde, sollte mir das nicht gelingen.

Aus den frommen und spielerisch verfassten Wünschen als nice-to-have werden dann ganz schnelle verbissene must-unbedingt-to-dos-sonst-habe-ich-schlechte-Laune für mich. Mein erster Impuls war es daher, das Blogtoberfest nicht mit zu feiern, also keinen Blogbeitrag zu diesem Thema zu verfassen.

Doch dann verließ ich meine Schmollecke und setzte mich hin -bewaffnet mit einem Notizblock und einem Kuli- und legte spontan los. Schließlich hatte ich mich ja zum Blogtoberfest angemeldet. Also musste ich das Ding nun auch durchziehen! (Du merkst schon: Auch hier kommt wieder mein Sch… Perfektionismus durch).

Et voila: Hier ist sie, meine To-Want-Liste für den Rest des Jahres 2023!

  1. ✅Kalender für meine Lieben von 2024 mit eigenen Fotos erstellen
  2. Der Schwarm“ anschauen
  3. mindestens ein Mal pro Woche straff spazieren gehen (für die Gesundheit)
  4. ✅einen neuen Blazer kaufen
  5. Weihnachtsmärkte besuchen
  6. ✅meine Eltern besuchen
  7. ✅einen Jahresrückblick schreiben
  8. ✅einen Jahresrückblick mit meiner Familie veranstalten
  9. ✅ein neues Bett für meinen kleinen Sohn aufstellen
  10. ✅Kürbissuppe kochen und verspeisen
  11. ein Puzzle machen (schon vor Monaten gekauft)
  12. ✅mal wieder journalen
  13. ✅die Wohnung weihnachtlich schmücken
  14. mit den Kindern basteln
  15. ✅malen
  16. das Buch „Content matters“ von Bianca Fritz durcharbeiten
  17. ✅auf den Geflügelhof nach Diehsa fahren
So sieht sie aus, meine Liste

[Edit] Inspiriert von den To-Want-Listen der anderen Blogger:innen (du findest die Liste aller Listen 😉 übrigens hier), habe ich noch ein paar mehr To-Wants gefunden:

  1. Weihnachtsplätzchen backen
  2. ✅Apfelmarmelade kochen
  3. den Schokobrunnen, der schon ewig ungenutzt im Schrank steht, ausprobieren
  4. Waffeln backen
  5. ✅Bratäpfel machen
  6. ✅An Silvester eine lecker süffige Bowle trinken
  7. ✅Rauhnachtjournaling betreiben

Du siehst, es sind viele Wünsche dabei, die etwas mit Wohlgefühl und Entschleunigung zu tun haben. Tatsächlich ist mir genau DAS wichtig, damit ich in meinem hektischen Alltag zwischen Familie, Haupterwerb und Werbewerkelei nicht ausbrenne. Mal schauen, wieviele der Punkte ich am Jahresende abhaken kann.

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

Sicher sichtbar

„Was gibt Dir Sicherheit bei Deiner Sichtbarkeit?“, fragt Sabine von beckandbold im Rahmen ihrer Blogparade. Ein interessantes Thema, wie ich finde.

Sichtbarkeit – Als Instagram-Beraterin und Branddesignerin für eher introvertierte Unternehmerinnen ist genau DAS, der Begriff, um den sich alles dreht. Meine Kundinnen möchten mit ihrem Business sichtbar werden, um neue Kund:innen zu gewinnen und Bestandskund:innen zu binden. Und noch ein Fakt schwebt in der obigen Fragestellung mit: viele Menschen fühlen sich unsicher, wenn es um ihre Sichtbarkeit geht. Gerade wir introvertierten Frauen haben häufig Probleme damit, uns zu präsentieren und dabei auch noch „eine gute Figur“ zu machen.

-Wie soll ich mich darstellen?

-Kann MAN das so sagen?

-Wirkt mein Verhalten arrogant oder unprofessionell?

Diese und ähnliche Fragen stellen wir uns, sobald wir uns mit unserem Business zeigen. Wir wünschen uns Sicherheit, um uns mit unserer Sichtbarkeit wohlzufühlen. Schließlich wollen wir Professionalität ausstrahlen und uns und unser Unternehmen positiv darstellen. Da hat ein unsicheres Auftreten keinen Platz.

Was bringt mir ganz persönlich Sicherheit für meine Sichtbarkeit?

Ich möchte diese Fragestellung unterteilen in meine Onlinesichtbarkeit und in meine persönliche Sichtbarkeit. Bei beiden Bereichen gibt es Gemeinsamkeiten.

Wissen

Was mir in beiden Bereichen hilft, ist Wissen. Es gibt mir Sicherheit, wenn ich weiß, worüber ich rede. Deshalb recherchiere ich vor der Veröffentlichung eines Blogbeitrages oder eines Social Media Posts genau.

Offline in meiner Arbeit als Lehrkraft mache ich das ebenfalls so. Ich gehe (soweit das zeitlich möglich ist) nicht unvorbereitet in den Unterricht. Ich hasse es, ins Schwimmen zu kommen! Wenn ich hingegen über ein Thema reden kann, über das ich viel Wissen habe, gibt mir das Sicherheit.

Optik

„Kleide dich immer für den Job, den du gerne hättest.“ Ein professionelles Auftreten ist mir offline und online wichtig. Um wahr- und ernst genommen zu werden, muss der Auftritt stimmen. Ich nutze ein Firmenlogo und habe festgelegte Farben, Schriften und Symbole. Diese sind sowohl auf meiner Website, als auch auf meinem Instagramprofil zu finden. Eine wirre, zusammengeschusterte Webpräsenz wirkt unprofessionell und damit schwindet die Sicherheit. Zudem spart ein festes Branddesign Zeit und sorgt für einen Wiedererkennungswert. Wenn Du Unterstützung bei deinem Branddesign und deinem Social Media Auftritt benötigst, dann melde dich gerne hier bei mir.

Ein weiterer Tipp, den ich selbst noch nicht umgesetzt habe: professionelle Businessportraits! Ich denke, wenn man ein paar Fotos hat, auf denen man sich gefällt, fällt es einem logischerweise auch leichter, diese zu teilen.

Offline achte ich ebenfalls auf ein gepflegtes Äußeres. Leider finde ich kaum Zeit, mich zu schminken. Aber gewaschene Haare und saubere Kleidung gehören für mich zum Wohlgefühl dazu. Wenn ich besonders selbstsicher wirken möchte, trage ich gerne einen Blazer. Jaja, ich weiß: Er ist dem männlich wirkenden Anzug angelehnt. Er repräsentiert für mich Seriösität und Kompetenz und ich fühle mich damit wirklich ein Stück weit sicherer.

Authentizität

Ein sperriges Wort, welches in aller Munde ist. Ich mag es nicht, mich zu verstellen. Schauspielerei kostet Kraft. Wenn ich eine Rolle spielen muss, die gar nicht zu mir passt, fühle ich mich unsicher. Mich muss nicht jeder mögen. Und es muss auch nicht jeder eine Insta-Inspektion bei mir buchen. Das wäre ja zeitlich gar nicht machbar für mich! Also verstelle ich mich nicht. So ziehe ich die Kund:innen an, die zu mir passen. Das funktioniert online und offline.

Steter Tropfen…

Sowohl online, als auch offline gibt es einen einfachen „Trick“ für mehr Sicherheit: die Übung! Je häufiger man sich überwindet sichtbar zu sein, desto mehr Erfahrung sammelt man. Meist erkennt man dann, dass gar nichts passiert, wenn man sich zeigt. Keine blöden Kommentare, kein Shitstorm, keine Hater – nichts! Im Gegenteil, bestenfalls wird man gesehen und erhält konstruktives Feedback. Man erlangt Sicherheit und irgendwann fällt es einem leichter, sich zu zeigen. Kein Meister ist vom Himmel gefallen und man lernt jedes Mal etwas dazu.

Ich hatte es Ewigkeiten vor mir hergeschoben, auf Instagram einmal live zu gehen. Schließlich kann man da ja keine Versprecher entfernen und ich hatte auch Angst, den Faden zu verlieren. Hier findest du mein erstes Live zum Thema „Wiederholungen auf Instagram„. Tatsächlich bekam ich hinterher viel Lob und fand es gar nicht so schlimm. Es sind oft einfach nur Ängste vor Neuem, die uns lähmen. Je häufiger wir diese Ängste überwinden, desto kleiner werden sie, weil wir feststellen, dass sie unbegründet sind.

Und selbst WENN man einmal negative Kritik bekommen sollte, die unberechtigt ist: Dann kann man sie ja löschen.

Auch offline kann man ein sicheres Auftreten üben. Indem man zum Beispiel vor dem Spiegel trainiert, oder sich Antworten auf häufig gestellte Fragen schon vorher überlegt.

Wie ist das bei dir? Fühlst du dich sicher mit deiner Sichtbarkeit? Hast du vielleicht noch ein paar weitere Tipps, die dir Sicherheit geben? Dann immer her damit!

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

Monatsrückblick September 2023

Der September bot Sommerwetter und Erntewetter. Wir wurden von unserem Garten wieder reich beschenkt. Ich kochte Pfirsichmarmelade, Aronia-Birnen-Marmelade und Aronia-Nashibirnen-Marmelade.

Wir mussten unseren Nashibirnenbaum stützen, so voll hing er.

Am ersten Sonntag im September besuchten wir die Krabat-Mühle in Schwarzkollm. Dort war ein Flohmarkt. Tatsächlich haben wir wegen dem Markttreiben die Mühle gar nicht in Augenschein nehmen können. Wir werden sie noch einmal besuchen. Trotzdem war es ein schöner Ausflug. Es gab einen kleinen Spielplatz und einen Rundweg durch den Wald, den wir erkundeten.

Am 08.09.2023 nahm ich über die Arbeit meines Mannes an einer Weiterbildung zum Thema Boden und Bodenökologie teil. Das fand ich sehr interessant. Es war sehr lehrreich, mal wieder in die Rolle eines Schülers zu schlüpfen. Insbesondere, da ich ja von der Thematik überhaupt keine Ahnung hatte.

Mitte des Monats war mein Mann eine Woche beruflich in Österreich unterwegs und ich war mit dem Kleinen zuhause. Uns hatte es beide mit der Mund-Hand-Fuß-Krankheit erwischt.

Mein September war auch ein Shoppingmonat. Nicht nur, dass ich Zeit fand, mal wieder ein paar Klamotten für mich einzukaufen. Ich erstand ebenfalls eine neue Waschmaschine, nachdem die alte ihren Geist aufgegeben hatte. Ich habe von einer fünf-Kilo-Trommel auf eine neun-Kilo-Trommel aufgerüstet und bin echt froh darüber!

Ich erstellte das erste Mal in meinem Leben eine Steuererklärung und war überrascht, wie einfach das war. Ich hatte mir es viel komplizierter vorgestellt, weil man so viel negatives darüber hört.

Bei der Werbewerkelei herrschte tote Hose. Ich war in meinem Hauptberuf so stark eingespannt, dass ich weder Zeit, noch Muse fand, mich um mein kleines Business zu kümmern. Schade, aber nicht zu ändern.

Monatsrückblick August 2023

Mit Wehmut schaue ich auf den August zurück, denn der Sommermonat ist Geschichte und damit beginnt nun unaufhaltsam der Herbst.

Die Tage im Garten genießen!

Am ersten August hatte ich noch Urlaub. Zusammen mit meinem Kleinen schaffte ich den großen Sohn zum Bahnhof, denn er verbrachte die nächsten zwei Wochen bei den Großeltern. An diesem Tag setzte ich auch einen Johannisbeerlikör an und bin spazieren gegangen.

Ab dem 2. August ging ich wieder in meine Berufsfachschule arbeiten. Anfänglich war es noch schön ruhig dort, denn es waren ja Ferien. Ende dieser Woche entdeckte ich die App „slowly“, eine Art Plattform für Online-Brieffreundschaften. Wie schön! Ich liebe es ja, neue Dinge auszuprobieren. Übrigens: den Tipp zur App bekam ich von diesem Blogbeitrag: https://stillundsensibel.de/2023/07/28/brieffreunde-finden/.

Selfie beim Blumengießen auf Arbeit

In der zweiten Augustwoche stand der Gruppenwechsel vom Jüngsten im Kindergarten an. Er ist jetzt nicht mehr bei den ganz Kleinen und kommt trotzdem prima zurecht.

Willkommensgeschenk. Wie lieb!

Ich habe mit Ölmalkreiden ein Bild gemalt. Ich liebe es, abends zu malen. Es entspannt mich. Ich zeichne immer recht flott und es geht mir eher um den Mal-akt an sich, als darum, ein besonders schönes Ergebnis zu erhalten. Seit ich so losgelöst über meine Malerei denke, habe ich richtig viel Freude daran.

Die drei Windmühlen von Hvide Sande

Der Kleine hatte seine U7, also die Vorsorgeuntersuchung für 2jährige inklusive. Die Ärztin war zufrieden mit ihm. Auch ein Entwicklungsgespräch fand statt im Kindergarten. Alle sind froh, dass er sich dort so gut eingelebt hat.

Am Freitag der zweiten Augustwoche traf ich mich mit meinem Mann in der Nordsee zum Mittagessen. Ich liebe solche kleinen Alltagsfluchten. Unser Motto : man muss es sich auch mal ein bisschen schön machen.

Am darauf folgenden Wochenende besuchten wir meine Eltern und Schwiegereltern in meiner westsächsischen Heimat. Es tat gut, sie wieder mal zu sehen und zu erleben, wie sie sich über ihren Enkel freuten.

In der dritten Augustwoche erlebte ich etwas in unserer Schule seitens „der da oben“, über das ich hier nicht öffentlich schreiben kann. Nur so viel: meine besonders feine Antenne für Ungerechtigkeiten hat einen erheblichen Treffer bekommen. Ich frage mich, warum es überhaupt Gesetze gibt, wenn die dann nicht mal von denen eingehalten eingehalten werden, die sie beschließen. An diesem Sonntag fuhren wie Baden. Wir planschten in einer Kiesgrube mit klarem, weichen Wasser und es war eine absolute Wohltat, den Kleinen beim Spielen am flachen Sandstrand zu beobachten. Es fühlte sich an wie Urlaub und war zugleich der letzte Ferientag vom Großen.

Ab dem 21. August hatte uns der (Schul)alltag wieder. Bei mir ging das Unterrichten wieder los. Mein großer Sohn startete in die 9. Klasse. Trotzdem an meiner Schule zwei neue Lehrer eingestellt wurden, reicht es hinten und vorne nicht. Das führte dazu, dass ich mit meinem 30-Stunden-Teilzeitvertrag bis zu 28 Stunden pro Woche unterrichten musste (zum Vergleich: im öffentlichen Dienst sind es 18,65). Das bedeutete, es blieben nur zwei Stunden Zeit für Unterrichtsvor- und nachbereitung, Organisatorisches, Schülergespräche und so weiter. Hahaha!

Am 26. August fuhren wir nach Kemnitz zum Traktorentreffen mit Weltmeisterschaft im Steinwalzeziehen. Für unsere zwei Söhne und meinem Mann war das eine ganz tolle Sache. Ich genoss es auch. Dieses Volksfestfeeling erinnerte mich an diverse Veranstaltungen meiner Jugend. Einfach schön!

Und bei der Werbewerkelei?

War Ebbe! Es erblickten zwei Instagrambeiträge das Licht der Welt:

Einer handelt von den Erfahrungssufen der Content-Creation https://www.instagram.com/p/CvmlOErMHfj/

Der andere gibt Tipps zu den Instagram-Highlights für dein Profil https://www.instagram.com/p/Cv4bsRrM4Aa/

Ansonsten war es echt ruhig. Ganz ehrlich: mein derzeitiges Arbeitspensum im Hauptjob schafft mich. Ich bin froh, wenn ich abends mal entspannen kann. Mein Kopf ist nicht frei für Social Media.

Monatsrückblick Juli 2023

Der Juli als Startmonat ins 2. Halbjahr war unser Urlaubsmonat. Dieser Monatsrückblick wird also fotolastig! Aber der Reihe nach…

Gleich am 1. Juli waren wir zu einem Rockkonzert im privaten Rahmen eingeladen. Ein Bekannter von uns ist Mitglied einer Band. Mein Mann fuhr allerdings alleine hin, denn wir wollten diesen Stress unserem Jüngsten mit seinen zwei Jahren und uns ersparen.

Am Ende der ersten Juliwoche war der letzte Schultag vor den Sommerferien in Sachsen. Das bedeutete, dass an diesem Tag die Abschlussfeier für die „fertigen“ Krankenpflegehelfer der Berufschule stattfand, in der ich arbeite. Die kleine Festlichkeit ist jedes Jahr ein kleines Highlight. Fast alle Absolvent:innen und deren Angehörige hatten sich in Schale geworfen, um ein würdiges Ausbildungsende zu gestalten. Schön war´s!

Unsere Katze Hildegard im Hochstuhl 🙂

Gartenzeit

Am darauf folgenden Wochenende kochte ich Erdbeermarmelade und mein Mann setzte Sauerkirschlikör an. Wir genossen das schöne Wetter im Garten am Haus und unser Jüngster testete ausgiebig seine Matschküche, die er zu seinem Geburtstag Ende Juni von uns geschenkt bekommen hatte.

Ein Garten-Selfie bei Gegenlicht

Urlaub in Dänemark

Die zweite Juliwoche war geprägt von Urlaubsvorbereitungen. Koffer wurden gepackt, wir machten noch einen Großeinkauf und der Kleine hatte einen grippalen Infekt. Toll, so kurz vor der Abreise!

Am Samstag, den 15. Juli ging es endlich los! Früh um vier starteten wir die zwölfstündige Anreise nach Hvide Sande, Mitteljütland, Dänemark! Ich muss sagen, ich hatte den Urlaub mehr als nötig! Ich war körperlich und mental sehr ausgelaugt. Die Arbeitsbelastung der vergangenen Monate hatte bei mir zu Herzrasen und ständigen Kopfschmerzen geführt. Auch seelisch ging es mir nicht mehr gut. Ich war ständig unzufrieden und genervt.

Der Strandabschnitt von Argab bei Hvide Sande – Endlich Urlaub!

Wir weilten zwei Wochen in Dänemark. Schon seit elf Jahren besuchen wir jährlich dieses schöne Land. Leider war das Wetter dieses Jahr nicht ganz so prickelnd – viel Sturm, viel Regen, relativ kühl! Badewetter gab es nur an zwei Tagen.

Softeis schmeckt bei jedem Wetter!
Welch eine Wohltat war das, den Kleinen beim ausgelassenen Spiel zu beobachten!
Dauerregen – ab zum Indoorspielplatz in Hvide Sande
Quallen gab es auch ein paar.
Ein Spaziergang durch die Heide. Wir wussten auch die kühleren Tage zu nutzen!
Leider auch Urlaub: Plastikmüll am Strand
Lesen und baden – zwei Dinge, die ich gerne mache!
Blick von der Düne
… und in die andere Richtung Richtung Ringkøbing-Fjord

Erholung, wo bist du?

Leider gestaltete sich unser Urlaub nicht ganz so erholend, wie ersehnt. Zwei Gründe gab es dafür:

Grund 1: meine Erwartungshaltung. Ich hatte viele Erinnerungen an vergangene Urlaube an der Westküste Dänemarks. Immer präsent: Die Gedanken an ausgedehnte, entspannende Strandspaziergänge. Das war leider mit unserem zweijährigem Jungen dieses Jahr nicht zu realisieren. Er hat für lange Spaziergänge nicht die Geduld, lief auch nicht geradeaus und der starke Wind pustete ihm immer wieder Sand in die Augen. An windigen Tagen waren Strandbesuche also gar nicht möglich. An den schöneren Tagen mussten wir sehr aufpassen, dass er nicht ins Wasser rannte, oder wieder in Richtung Dünen verschwandt. Entspannend waren diese Ausflüge also nicht unbedingt!

Grund 2: Wir buchten ein Ferienhaus in „idyllischer Lage“ (so hieß es zumindest in der Hausbeschreibung) und bekamen ein Domizil genau neben einer Baustelle. In der ersten Ferienwoche piepte zudem in drei Nächten der Rauchmelder und am Samstag, wo endlich Ruhe war auf der Baustelle, wurden wir vom Rasenmäher geweckt. Ich hatte Augenringe bis zum Kinn!

Businessdinge

Vielleicht hast du es registriert: Der Juli war sehr ruhig in der Werbewerkelei. In meinem Newsletter hatte ich es auch angekündigt. Ich zog mich weitestgehend zurück. Es entstanden nur zwei Beiträge auf Instagram. Im ersten Post schrieb ich darüber, dass Reels kein Allheilmittel sind: https://www.instagram.com/p/CuJcAk_M-DB/ und im Zweiten veröffentlichte ich meine Bucketlist für den Sommer: https://www.instagram.com/p/Cute0zAMboh/ . Diese Wunschliste habe ich übrigens noch nicht vollständig abgearbeitet. Aber der Sommer ist ja noch nicht vorbei. Auch wenn er sich aktuell schon ein wenig wie der Herbst anfühlt.

Warst du schon im Urlaub? Was ist dein Lieblingsreiseland?

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

PS: Ach übrigens – Falls du eine Reise nach Dänemark planst und dazu Fragen hast, kannst du mir sie gerne stellen.

Monatsrückblick Juni 2023

Das erste Halbjahr von 2023 ist Geschichte und damit ist es Zeit, auf den Juni zurück zu blicken.

Familienleben

Am ersten Sonnntag war mein Mann und ich mit unserem kleinen Sohn am Stausee Sohland. Wir aßen ein Eis, bummelten um den See und der Kleine hatte viel Spaß auf dem Spielplatz. Unser große Sohn brütete eine Angina aus und blieb die anschließende Woche zuhause. Am 9. Juni war Kindergartenfest bei sommerlichem Wetter. Unser Kleine spielte am liebsten weit ab des Trubels und fühlte sich wohl. Auf die Hüpfburg wollte er nicht. Zwei Mal war der Kleine diesen Monat krank – er hat immer wieder Probleme mit den Ohren. Reist denn diese Infektionswelle überhaupt nicht ab?

Ein schöner Nachmittag am Stausee in Sohland/Spree

Am letzten Juniwochendende besuchten mein Mann und mein großer Sohn die Matschenberg Offroad Arena und schauten sich Autocross an.

Unser kleiner Sohn machte im Juni wieder einige Entwicklungsfortschritte. Er redet immer mehr (zum Beispiel Tatao für Kakao, Tor,…) und fährt ziemlich ausdauernd auf seinem Puky umher. Am 29. Juni feierten wir seinen zweiten Geburtstag.

Geburtstagsmuffins in bunten Waffelbechern

Berufsleben

Meine Arbeit als Berufsschullehrerin gestaltete sich abwechslungsreich und spannend. Ich tingelte durch Oberlausitzer Pflegeheime und nahm die praktischen Prüfungen der zukünftigen Krankenpflegehelfer ab. Auch mündliche Prüfungen gab es zu begleiten. Langeweile kam also keine auf.

Ein Vorteil dieser Prüfungsfahrten ist, dass ich manchmal eher Feierabend machen konnte. Diese Zeit nutzte ich einmal, um in Görlitz ganz alleine shoppen zu gehen (was für eine Seltenheit). Ein anderes Mal traf ich mich mit meinem Mann in einer Raststätte zum gemeinsamen Mittagessen. Solche Momente als Paar sind für uns sehr selten geworden.

Shopping!

Gartenleben

Natürlich nutzten wir auch fast täglich unseren Garten am Haus. Ich setzte Holunderblütenlikör an (hier ist das Rezept: Holunderblütenlikör) und wir bestaunten die vielen Rosen und die vielen klebrigen Läuse. Die weißen Röschen inspirierten mich sogar zu einem Reel auf Instagram: Was kümmert es das Blümchen…

Alltagskreativität: Mehrere Blüten übereinander

Tomaten dürfen auch nicht fehlen! Wir pflanzen jedes Jahr welche.

Ende des Monats entwurzelte es während eines Gewitters den Aprikosenbaum im Vorgarten. Schade!

Gleich zwei Mal verirrte sich ein Spatz in unsere Esse des Hauses. Beim ersten Mal entwischte er beim Einfangen aus der Ofenklappe und unsere Katze Gertrud setzte seinem kleinen Leben sofort ein Ende. Beim zweiten Mal waren wir vorgewarnt. Wir sperrten unsere Katzen vorher weg und der kleine Vogel konnte unversehrt in die Freiheit entfliegen.

Innenleben

Ich habe diesen Monat wieder gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, das Familienleben, den Beruf und die Selbstständigkeit unter einen Hut zu bekommen. Meine Gedanken habe ich in einem Gedicht verarbeitet:

Ich bin gestresst vom Kopf über Wasser halten, vom Mangel verwalten, vom weiter gehen und nach vorne sehen.

Ich bin müde vom zurück stecken, vom Kinder früh wecken, vom es allen recht machen und vom nachts aufwachen.

Mich nerven Ungerechtigkeiten und Krankheitszeiten, brauche eigentlich mehr Zeit für mich. Doch unterm Strich :

Habe ich es ja so gewollt, werde nun vom Hamsterrad überrollt. Muss mich einfach mal zusammenreißen und ein bisschen durchbeißen.

Das wird schon wieder, denke ich immer die gleichen Lieder, es geht ja allen so, sei doch einfach mal froh!

Doch leider ist das leichter gedacht, als getan. Denn ich bin gestresst vom… ( von vorne beginnen)

Unternehmerinnenleben

Im Juni erblickte nur ein Blogartikel das Licht der Welt bei mir. Dafür hat er es in sich! Es geht um die Frage, wieviel Macht uns ein Instagramprofil verleiht und wie wir verantwortungsvoll damit umgehen können: Dein Expertenstatus: Macht und Verantwortung

Außerdem habe ich mir Gedanken gemacht, wie wir als leise Unternehmerinnen über unser Angebot auf dem Blog und auf Social Media Plattformen sprechen können, ohne zu werbend zu klingen. Das ist ja vielen von uns etwas unangenehm. Heraus gekommen ist eine Liste mit 24 Themen und Impulsfragen. Ich habe diese Liste an meine Newsletterabonenntinnen verschickt. Schreibe mir gerne eine Mail an steffi-fleischer@gmx.de, wenn du diese Liste ebenfalls gut gebrauchen kannst und ich schicke sie dir gerne zu. Meinen Newsletter darfst du natürlich auch jederzeit abonnieren.

Halbjahresrückblick

Ist das Jahr jetzt eigentlich noch halb voll, oder ist es schon halb leer? Wenn ich mir meine Ziele für 2023 anschaue, ist da noch sehr, sehr viel Umsetzungsluft nach oben. Oh weh! Die einzigen Ziele, die ich schon erreicht habe: Ich veranstaltete eine sehr erfolgreiche Blogparade und es gab einen hochinteressanten Gastbeitrag zum Thema Impostor-Syndrom bei Introvertierten auf diesem Blog. Ansonsten stand das Jahr bisher im Zeichen von Infektionen und der berufsbedingten Umstrukturierung unseres Familienalltags.

Ich bin sehr gespannt, was die zweite Hälfte des Jahres 2023 noch so bringt. Im Juli fahren wir erst einmal in den Urlaub. Darauf freue ich mich schon sehr. Ich bin nämlich mächtig urlaubsreif.

Wir lief dein Juli 2023?

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

Dein Expertenstatus: Macht und Verantwortung

Vor ein paar Tagen schaute ich mir ein paar Storys auf meinem privaten Instagramprofil an. Ich folge dort mehreren Profilen von Müttern, die zur gleichen Zeit schwanger waren und nun Kinder im gleichen Alter wie ich haben.

Eine Story zog meine Aufmerksamkeit auf sich: Eine Mama hatte ein Foto von einem Arzneimittel hochgeladen und fragte ihre Community um Rat. Sie habe das Medikament vom Kinderarzt verschrieben bekommen und sei sich nun unsicher, ob sie es ihrem Kind wirklich geben sollte. Ein sehr bekannter Instagram-Kinderarzt habe ja mal gesagt, dass dieses Arzneimitttel nicht helfen würde.

Möchtest du wissen, was ich ihr schrieb? Ich sage es dir: Ich fragte sie, wem sie wohl mehr vertraut: Dem niedergelassenen Kinderarzt, der ihr Kind schon seit den ersten Tagen kennt, oder einem Internetarzt, der ihr Kind noch nie gesehen hat und daher auf Instagram allenfalls allgemeingültige Empfehlungen geben kann.

Mich beschäftigte diese Story noch lange. Sie regte mich zum Nachdenken an. Diese kleine Episode zeigte mir nämlich, wie hoch scheinbar das Vertrauen in diesen Instagram-Arzt war. Zumindest führten die gegensätzlichen Ärzteaussagen zu einer Verunsicherung. Die Drittmeinung sollten dann „Internettmuttis“ abgeben. Krass!

Experte auf Social Media – Chancen und Risiken

Meine Erkenntnissse aus der Instagram-Story: Wenn man es geschickt anstellt, kann man sich über das Internet (Blogs, Podcasts, Videoplattformen, Social Media) einen Expertenstatus aufbauen. Der Mehrwert in Form von Wissensvermittlung schafft Sicherheit. Mir dem Teilen von persönlichen Einblicken erzeugt man Nähe, der bei Symphatie zu einem Vertrauensaufbau führt. Wenn man seine Inhalte dann noch regelmäßig veröffentlicht, entsteht eine sichere Bindung. Diese Bindung kann dann meiner Meinung nach sogar fester sein, als die zum regionalen Anbieter. Welcher Arzt kommt schon ganz gemütlich mehrmals die Woche abends auf dem Sofa vorbei, so wie der Insta-Arzt übers Smartpone?

Viele Instagramnutzer möchten einen Expertenstatus aufbauen. Das betrifft auch mich. Das ist ja das System hinter einem Businessprofil auf Social Media und einem Firmenblog. Wir wollen unser Wissen und Können unter Beweis stellen, damit unsere Follower zu vertrauenden Kunden werden. Das Internet gibt uns die Chance, überregional als Experte (oder FACHgeschäft) sichtbar zu werden.

Außer dem Expertenstatus erreichen wir aber ab einer gewissen Profilgröße noch etwas: Einfluss und damit Macht! Wir tragen zur gesellschaftlichen Meinungsbildung bei. Mit dem wachsenden Vertrauen wächst auch unsere Glaubwürdigkeit. Das ist erst einmal positiv zu sehen, birgt aber auch ein Risiko: Unsere Verantwortung der Community gegenüber steigt!

Mein Tipp zum Umgang mit der Verantwortung als Experte

Überprüfe deinen Content auf Richtigkeit und kommuniziere klar, was Wissen ist und was deine eigene Meinung ist! Ich beobachte immer mal wieder, dass vermeintliche Informationen als allgemeingültige Weisheiten dargestellt werden, obwohl sie auf eigene Beobachtungen oder Interpretationen beruhen. Beispiel aus meiner Social-Media-Branche: Da wird den Followern der Algorithmus der Social-Media-Plattform erklärt und es werden sehr konkrete Tipps gegeben, wie: „Nutze immer zwischen 7 und 15 Hashtags“, oder anderes. Das Problem ist: Der Algorithmus ändert sich häufig und ist unbekannt. Überschriften wie: „die geheime Algorithmusformel“ sollten dich deshalb sehr vorsichtig werden lassen.

Selbstverständlich darfst du auch zu gewissen Dingen deine eigene Meinung äußern. Du als Expert*in deines Fachgebiets hast mehr Hintergrundwissen als deine Follower und demzufolge ist deine Meinung auch fundiert. ABER: Sag doch bitte dazu, dass es sich dabei um deine eigene Meinung oder Beobachtung dreht. Sei dir deiner Verantwortung bewusst!

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, was du für einen Einfluss auf deine Follower nimmst? Oder war dir das bisher nicht bewusst? Fühlst du Angst oder Beklemmung, wenn du darüber nachdenkst? Oder gibt dir das Wissen, mit deinem Internetauftritt eine Stimme zu haben, sogar Kraft und Motivation? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. Ich bin neugierig!

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

Monatsrückblick Mai 2023

Der Wonnemonat Mai war ein Sonnemonat. Und ein Tonnemonat, zumindest gab es ein paar Dinge, die echt für die Tonne waren ;-). Ich habe mir gedacht, ich schlüssele den Mai mal in Zahlen auf:

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Elf Instagrambeiträge erblickten die Netzwelt. Unter anderem habe ich dir erzählt, welches Format (also zum Beispiel Foto oder Reel) das beste für dich ist und ich habe dir gesagt, warum die beliebte Wortgruppe „Link in Bio“ wie „Hol Stöckchen“ für mich klingt. Gemeinsam haben wir uns auch sprachliche Bilder überlegt, die dein Angebot für deine Kund:nnen greifbarer machen. Hier kommst du zu meinem Instagramprofil.

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Vier Blogartikel sind entstanden. Allesamt bieten mega viel Neues.

Zuerst erschien mein Monatsrückblick April.

Was ist ein Impostor-Syndrom? Warum sind besondere introvertierte Menschen davon betroffen? Und was kannst du dagegen tun? Lies dir unbedingt den Gastbeitrag von Mim Gaisser durch. Da erfährst du alles dazu!

Was kann ich gut? Und wie profitieren meine lieben Kundinnen davon? Darüber habe ich hier berichtet.

Was will ich bewirken? Und wie bin ich zu meinem tiefen WARUM gekommen? Lies dir gerne meinen bisher persönlichsten Blogbeitrag ever durch.

Noch mal 4

Vier Ausflüge haben wir diesen Monat gemacht: Burg Stolpen, Besuch meiner Eltern und Schwiegereltern, Königswartha und Bärwalder See.

Bärwalder See am Pfngstmontag. Wie im Sommer!

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Zwei Mal war unser kleiner Sohn krank und der Große war gleich zweimal zu einem Spiel seiner Lieblingsfußballmanschaft Dynamo Dresden.

gesund kuscheln

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Der Große war ein Mal krank und ein Mal auf Klassenfahrt in Großschönau. In der gläsernen VW-Manufaktur war er auch. Ich habe ein Bild gemalt und es gibt eine neue Salespage bei mir: meine heiß geliebte Insta-Inspektion (heiß geliebt, weil sie mir sehr am Herzen liegt), hat jetzt eine eigene Seite bekommen. Hier ist das gute Stück! Ich habe die Masterclass von Bianca Fritz besucht und wieder viele Impulse für mein Business bekommen. Der Eurovision Song Contest ist eigentlich jedes Jahr ein Highlight für mich. Dieses Jahr hat er mir überhaupt nicht gefallen. Die gesamte Show war langweilig und die Lieder waren auch mal besser.

5 Erkenntnisse des Monats

Ich empfand den Unterricht in meinem Hauptjob als Berufsschullehrerin diesen Monat als Herausforderung und frage mich zunehmend, ob es „das“ ist, was ich bis zur Rente machen möchte. Der gesamte Schulbetrieb war häufig sehr kräftezehrend. Nur wenige Tage beflügelten mich so wie früher.

Mein Arbeitsplatz im Lehrerzimmer

Ich empfinde den Spagat mit einem häufig kranken Kind und der Arbeitstätigkeit als schwierig. So richtig wird man beidem nicht gerecht. Alles in allem gehe ich ja gerne auf Arbeit und möchte meine Kolleginnen nicht hängen lassen. Meinen Sohn möchte und muss ich aber auch betreuen, gerade wenn er krank ist.

Antibiotika mit netter Idee. Zum vierten Mal dieses Jahr!

Ich habe diesen Monat auf Arbeit endlich einmal „nein“ gesagt. Leider mit einem schlechten Gewissen. Ich muss also noch daran arbeiten, mehr für mich einzustehen.

Persönlichkeit ist Trumpf! Mein Blogbeitrag Was will ich bewirken? hat viel Lob bekommen, obwohl ich mich echt gefragt habe, ob er nicht zu persönlich ist. Tatsächlich ist mir aufgefallen, dass ich auch bei anderen die persönlichen Blogartikel besser finde, als reine Expertenartikel.

Der Monat Mai war sehr denkwürdig für mich. Ich musste viel grübeln und hatte nicht die Zeit, alle Aspekte genügend zu durchdenken. Ich brauche zur Zeit viele Denkpausen, die ich aber nicht habe. Was mir gut geholfen hat, „runter zu kommen“, war die Zeit im Garten und das Malen.

Highlight des Monats

Der Kleine sagt endlich „Mama“.

Wer zuletzt lacht, lacht am besten

Noch etwas zum Schmunzeln:

Unsere Hildegard auf großer Fahrt 😉

Zusammengefasst war wieder ganz schön viel los. Ich bin erstaunt, wie viele Erlebnisse und Erkenntnisse in einen Monat passen. Wie war dein Mai?

Werde WAHRgenommen, deine Steffi