Monatsrückblick September 2024

Anfang September war es sommerlich warm. Trotzdem sank meine „Urlaubschilligkeit“ rapide ab. Die hatte ich mir den gesamten August über erhalten können.

Berufsleben

Auf der Arbeit war es warm, stressig und aufgrund von Bauarbeiten am Nachbarhaus sehr laut. Etwas positives gab es aber doch: unsere Heilerziehungspflege-Schüler führten mit unseren Schülern der Krankenpflegehilfe Stationsarbeit zum Thema „Behinderung“ durch. Das war eine willkommene Abwechslung und ein erfolgreiches, bereicherndes Projekt.

goldene Hochzeit

am ersten Septemberwochenende reisten wir in meine Heimatstadt Werdau, denn die Eltern meines ersten langjährigen Partners feierten ihre goldene Hochzeit. Es gab eine Einsegnung in der Kirche und nach einer Schrecksekunde (dem Hotel war unsere Buchung entfallen) erlebten wir einen schönen und sommerlichen Nachmittag und Abend in einem Pavillon in einem großen Lavendelgarten.

schick gemacht

Am Sonntag besuchten wir meine Eltern und ich musst leider feststellen, dass es meinem an fortgeschrittener Demenz leidenten Papa wieder schlechter ging seit unserem letzten Besuch. Die erste Stunde unserer Heimfahrt auf der Autobahn brachte ich daher mit heulen zu. Es schmerzt unheimlich, zusehen zu müssen, wie die eigenen Eltern immer weiter abbauen!

Hobbymesse Leipzig

Seit Jahren waren wir mal wieder auf der Hobbymesse (ehemals Modell-Hobby-Spiel) in Leipzig. Ich muss sagen, wir waren etwas enttäuscht! Der Ausstellungsbereich war kleiner gehalten, beziehungsweise mit erheblichen Lücken. Die Preise für Bastelmaterialien waren teurer, als im Einzelhandel. Ich konnte mir die ein oder andere Inspiration holen, aber es ist definitiv kein MUSS mehr, da hin zu fahren.

großer Bus

Neues vom Großen

Unser 15jähriger hat seine praktische Mopedprüfung beim ersten Mal bestanden und ich ahne, dass er in Zukunft selbstständiger seinen Weg gehen (bzw. fahren) wird. Er fährt die alte Simson meines Mannes und ist happy! Er hat sich auch zum ersten Mal rasiert.

Neues vom Kleinen

Der Kleine hatte zwei Mal Fieber. Erkältung! Aber diese Erkrankungen waren keineswegs so schlimm, wie vor seiner Paukenröhrchen-OP. Sein Wort des Monats: Ladiventor für Ventilator.

Was noch?

  • Mein Mann war mit Kunden auf Dienstreise in Österreich und erlitt einen Hexenschuss, von dem er sich noch lange nicht erholt hat!
  • Wir feierten den Geburtstag meiner Schwiegermutter.
  • Das Gericht des Monats war Apfelauflauf! Der alte Apfelbaum trug dieses Jahr wunderschöne, rote Früchte.

Erkenntnis des Monats

Ich reagiere unheimlich psychosomatisch, wenn jemand in der Familie krank ist. Bei der Erkältung des Kleinen war ich zu Beginn innerlich wieder stark aufgewühlt, konnte mich dann aber recht gut „einfangen“.

Zahlen des Monats

Ich war an drei Tagen überwiegend schlecht gestimmt, die restliche Zeit erlebte ich als positiv. Mein Gewichtsverlust betrug im September 1,5 Kilogramm.

Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2024

Drei Viertel des Jahres Zweitausendvierundzwanzig liegen nun schon wieder hinter uns. Zeit, zu überlegen, was im Rest des Jahres unbedingt noch passieren darf!

Gemeinsam mit über 1000 anderen Blogger:innen nehme ich an Judith Peters „Blogtoberfest“ teil und möchte meine persönliche Jahresend-Bucketlist mit Dir teilen. Los geht’s!

  1. ✅Herbsturlaub in Dänemark
  2. Besuch von Karls Erlebnishof in Döbeln
  3. ✅Tierparkbesuch
  4. ✅Ein Wichtel soll uns im Advent besuchen.
  5. Ich möchte weiterhin abnehmen (über 13 Kilo sind schon weg) und Ende des Jahres unter 90 Kilo wiegen.
  6. Weihnachtsfeier in Österreich mit meinem Mann
  7. Bratäpfel machen
  8. Silvesterbowle zaubern
  9. ✅Den anderen Advent kaufen
  10. In Weihnachtsstimmung kommen
  11. ✅Zeit zum malen finden
  12. ✅Einen Kalender mit Kinderbildern (für die Verwandten) machen
  13. Einen Kalender mit Malereien machen
  14. Einen Jahresrückblick schreiben
  15. Mich persönlich weiterentwickeln
  16. Zeit zum Journalen finden (gern auch wieder bei Biancas Rauhnachtjournaling mitmachen)
  17. Noch so oft wie möglich dieses tiefe Dankbarkeitsgefühl fühlen
  18. ✅Kürbissuppe kochen
  19. Ein Gemüseblech aus dem Ofen essen
  20. Unser Jahreszeitenfenster herbstlich dekorieren
  21. Ein weihnachtliches Schichtdessert zaubern
  22. An der FoPaNet-Fotoparade teilnehmen

So, jetzt bist Du dran! Konnte ich Dich inspirieren? Gibt es Dinge, die Du ebenfalls für das vierte Quartal vorhast? Dann können wir uns vielleicht gegenseitig bei der Durchführung motivieren! Oder gibt es etwas, was noch auf meiner Liste fehlt, aber unbedingt noch darauf stehen sollte? Erzähle mir gerne davon in den Kommentaren!

Monatsrückblick August 2024

Der August war heiß! Und die Schulferien endeten. Eine sehr dumme Konstellation ;-).

In den Klassenzimmern war es unerträglich warm. Es gab viel verkürzten Unterricht.

Start ins neue Schuljahr

Am 05. begann das neue Schuljahr. Ich wurde wieder Klassenlehrerin. 14 Schüler und Schülerinnen sitzen in meiner Klasse und ich war gut vorbereitet! Ich hatte die letzten Juliwochen genutzt, um Unterlagen auszudrucken und mir einen Kopf gemacht, wie ich die ersten Stunden gestalte. Demzufolge verlief der August schultechnisch echt chillig. Eigentlich ist der alljährliche Neubeginn eine der stressigsten Phasen im Lehrerleben. Dieses Jahr nicht. Ich konnte meine Urlaubsentspannung über den gesamten Monat retten. Ich hatte auch genügend Kapazitäten, um den gesamten Schreibkram immer zeitnah erledigen zu können. Das brachte mich in die komfortable Lage, den Überblick zu behalten. Ich mag es, wenn ich die Kontrolle behalten kann. Das gibt mir Sicherheit und Entspannung!

Unterlagen fürs neue Schuljahr

Abstillen

Den Drive des Neuen nutzte ich ebenfalls, um endlich das große Thema „abstillen“ in Angriff zu nehmen. Nach über drei Jahren war ich bereit dazu (oder eher genervt davon). Im Nachhinein bin ich sehr überrascht und stolz, wie schnell und einfach das ging! Es gab kaum Tränen. Dafür müssen wir jetzt abends zum Einschlafen noch mehr vorlesen und Geschichten erzählen. Das bedeutet: Ich habe kaum mehr Zeit als vorher für mich. Aber mein Körper gehört mir wieder alleine.

Neues vom großen Kind

Der Große war diesen Monat mit einem Freund auf dem Rummel und auf Klassenfahrt mit Besuch von Hamburg, einem Safaripark und dem Heidepark. Die Klassenlehrerin war sehr erfreut über die Disziplin der Klasse und es hat ihm sehr gefallen. Er ist nun schon in der 10. Klasse! Wie die Zeit vergeht…

Neues vom kleinen Kind

Der Kleine hatte einen Gruppenwechsel im Kindergarten. Er ist jetzt kein Krippenkind mehr. es gab ein Entwicklungsgespräch und er gedeiht prächtig. Diesen Monat ist er unbeobachtet auf einen Baum im Garten geklettert. Er ist ein Wirbelwind und hat auch endlich mal ein bisschen Gewicht zugelegt. Was ein bisschen nervt: Er hat ein niedriges Schlafbedürfnis. In unserem ostdeutschen Kindergarten herrscht Mittagsschlafpflicht. Das bedeutet: Er schläft abends kaum einmal vor 22:00 Uhr ein. Wir haben kaum mal ein Stündchen für uns. Hobbies? Draußen sitzen und den Abend genießen? Fehlanzeige!

kleiner Klettermaxe

das defekte Waschbecken

Unser Waschbecken hatte schon lange einen Sprung. Der Kleine hat nun „gearbeitet“ und es vollends kaputt gemacht. Ein neues musste her! Wir sind an einem Samstag ins IKEA gefahren und haben mal wieder etwas Paarzeit gehabt, denn die Kinder blieben bei Oma und Opa.

Was sonst noch geschah

  • Ich habe Zeit gefunden, mir die Nägel zu lackieren
  • im Garten wohnt ein Waldeidechsen-Pärchen
  • mein Mann hat eine Wundrose am rechten Unterschenkel
  • wir haben den Geburtstag von Opa Bernd gefeiert
Tigerschnegel haben wir auch im Garten
noch eine Gartenschönheit
das erste Apfekompott

Käufe des Monats

Ich trage neuerdings wieder gerne Schmuck und habe mir ein Pandora-Armband gegönnt. Ich möchte es mit maritimen Charms gestalten. Anlässlich meiner neuen Schmuckleidenschschaft habe ich auch ein Instagram-Reel veröffentlicht. Ein to-good-to-go-Überraschungspaket mit Leckereien wurde auch geliefert.

Zahlen des Monats

Ich habe 3,4 Kilo im August abgenommen und hatte nur einen schlechten Tag im Stimmungstracker.

Blogbeiträge des Monats

Kaum zu glauben, aber ich habe mal wieder gebloggt. Juhu! Gleich zwei Artikel erschienen im Rahmen von Blogparaden:

Erkenntnis des Monats

Obwohl ich „nur“ 30 Stunden Erwerbsarbeit leiste, hängt mein Befinden enorm davon ab, wie es mir beruflich geht. Ist es entspannt auf der Arbeit, bn ich auch entspannt zuhause. Ist es stressig, belastet es mich auch nach Dienstschluss noch sehr und ich kann schlecht abschalten.

Ikarus und Hasenschwanz – Der Duft meiner Kindheit

Andrea Beerbaum veranstaltet eine Blogparade zum Thema Duft meiner Kindheit und als ich den Titel las, ploppten bei mir sofort Gerüche vor meiner inneren Nase auf. Nun ist für mich der Begriff „Duft“ positiv besetzt. Wie Wohlgeruch, etwas, was man gerne riecht. Tatsächlich wird der ein oder andere Leser die Nase rümpfen, wenn er liest, wie es in meiner Kindheit roch. Das waren nicht immer Gerüche nach Rosen und Veilchen. So viel sei schon mal gesagt…

Zigarrenrauch

Einer der wichtigsten Männer in meinem Leben war mein Opa Henner. Er war Zigarrenraucher und es roch daher bei meinen Großeltern, wo ich mich oft aufhielt, immer nach Zigarrenrauch. Wir wohnten mit Oma und Opa unter einem Dach. Daher begleitete mich dieser Geruch täglich.

Nach dem Tod meines Opas qualmte meine Mutter in Gedenken an ihn immer an Heiligabend eine Zigarre, damit es „wie früher“ roch. Sonst war sie Nichtraucherin.

Mein Opa verstarb 1997. Da war ich 15 Jahre alt. Obwohl das schon sooo lange her ist, weine ich immer noch manchmal, wenn ich an ihn denke. Er war ein herzensguter Mensch, der sich sehr viel Zeit für uns Enkel nahm. Er konnte stundenlag mit uns Gesellschaftsspiele spielen. Häufig saß ich im Kleingarten mit ihm auf der Bank vor der grünen Gartenlaube mit weißen Streifen. Wir beobachteten das rege Treiben der Meisen am Nistkasten und aßen dabei Semmel mit Butter. Dazu gab es (für mich stark mir Milch verdünnten) Kaffee. Ich glaube, der Erfinder des Latte Macciatto war mein Opa und nicht die Italiener ;-)!

mein Opa und ich im Garten vor der grün-weißen Laube

Plumpsklo

Apropos Garten: Dort gab es ein Plumpsklo, genau wie Zuhause. Tatsächlich umströmte mich in meiner Kindheit also oft der „Duft“ von Exkrementen.

Abgase vom Bus-Depot

Direkt hinter unserem Haus lag der Busparkplatz der Verkehrsbetriebe. Schön aufgereiht standen dort die Ikarusbusse in ockergelb. Im Winter wurden die zeitig angelassen, um warm zu laufen und natürlich auch, um sie abtauen zu lassen. Dicke, schwarze Abgase stieß jeder einzelne dieser Busse aus. Es roch täglich nach Dieselqualm.

Hasenfell

Ein „Stofftier“ der besonderen Art war mein Hasenschwanz. Heute wahrscheinlich undenkbar, bekam ich irgendwann einmal den weiß-grauen Stummelschwanz eines geschlachteten Hasen geschenkt. Er diente mir zum kuscheln und ich habe heute noch seinen Fellgeruch in der Nase.

Westen

Zur Wende fuhren wir das Begrüßungsgeld abholen. Mit dem überfüllten Zug ging es zwei Mal nach Hof! Ich weiß noch genau, wie wir staundend im Aldi standen. Es roch so gut! Nach Westen! Es war eine Mischung aus Bananen und Waschpulver, die uns Kinder faszinierte. Der Duft nach etwas fremden und neuen ließ unsere kleinen Herzen aufgeregt schneller schlagen. Tatsächlich kauften wir uns vom ersten Westgeld Bananen zum Mittagessen und nahmen ein Glas Nutella mit zurück über die Grenze.

Später eröffnete in unserem Heimatort ein Penny als erster Supermarkt. Genau genommen war es ein großes weißes Zelt, was dann auf unserem Festplatz stand. Auch darin roch es noch nach Westen.

Entweder man hat sich an den Duft gewöhnt, oder es riecht nicht mehr so gut in den Supermärkten. Der Duft fehlt mir irgendwie.

Barackig

Kennst Du diesen Geruch von Holzlauben oder Schuppen, die lange nicht gelüftet wurden? So ein bisschen staubig und stockig, aber auch heimelig? Mir fällt kein passenderes Wort ein, als „barackig“. Vielleicht hast Du dafür einen schöneren Ausdruck?

Diesen besondere Duft roch ich in meiner Kindheit oft. Zum einen war mein Kindergarten in Baracken untergebracht. Besonders intensiv roch es im Schuppen für die Roller, Schubkarren und Laster. Zum anderen roch es in der Gartenlaube von unserem Kleingarten so. Mit beiden Orten verbinde ich positive Erinnerungen. Auch in den Bungalows vom Sommerferienlager war dieser Duft wahrzunehmen. Dort hatte ich ebenfalls immer eine schöne Zeit.

Parfum

Meine Oma und meine Mutter blieben ihren Parfums weitestgehend treu. Nach der Wende gab es ja bei uns auch endlich eine große Auswahl. Meine Oma nutzte „Tosca“, meine Mutter im Sommer „Sunflower“ und im Winter DKNY. Wir drei Mädchen dufteten nach oilily. Wenn Mama uns abends nicht persönlich ins Bett bringen konnte, weil sie zur Chorprobe war, oder zu einem Elternabend, dann sprühte sie manchmal Parfum auf ein Stofftaschentuch. So konnten wir sie beim Einschlafen riechen.

Mir hat dieser nostalgische Ausflug in meine Kindheit sehr gefallen. Man sollte viel mehr solcher Erinnerungen aufschreiben.

Wie roch Deine Kindheit?

100 Dinge auf die ich stolz bin

Als ich den Titel von Lorena Hormanns Blogparade las, musste ich erst einmal in mich hinein schmunzeln. „100 Dinge, auf die ich stolz bin“, klang für mich nach einem Selbstbeweihräucherungsthema! Gleich danach dachte ich: HUNDERT Dinge? Ich schaffe nicht mal zehn!

Gleichzeitig war ich neugierig auf mich und meinen Umgang mit dem Thema. Ich öffnete die Notiz-App meines Handys. Und schrieb,und schrieb!

Es war befreidend, rührend, bisweilen lustig und manchmal ein wenig schmerzlich. In mir wuchs ein Gefühl von echtem Stolz und die Erkenntnis: Ich bin gar nicht so schlecht, wie ich dachte! Ich habe wieder einen wichtigen Schritt in Richtung „bei mir ankommen“ (meinem Jahresmotto) getan.

Tatsächlich sind es sogar 102 Punkte, die ich gefunden habe. Ich werde die Liste weiterführen, wenn es neue Dinge gibt, die mich stolz machen.

Legen wir los:

  • 1. Ich habe meine Kinder knapp zwei Jahre und etwas über drei Jahre gestillt. Bei beiden langte zuerst die Milch nicht. Aber ich habe mich durchgekämpft und nicht aufgegeben!
  • 2. Das Stillen und stillfreundliche Zufüttern ohne Flasche habe ich mir alleine beigebracht.
  • 3. Aussagen wie: „Du musst mal abstillen“ und andere Erziehungstipps haben mich nie verunsichert.
  • 4. Ich bin 42 Jahre und habe noch nicht ein graues Haar. 5.
  • 5. Ich habe schon einmal 35 Kilo abgenommen, einmal 30 Kilo und nun bin ich gerade auf meinem dritten Abnehmweg. 11 Kilo durften schon gehen.
  • 6. Nach dem Tod meines langjährigen Partners habe ich mich mit meinem damals 2,5 jährigen Kind durch eine schwierige Krise gekämpft.
  • 7. Diese Zeit habe ich finanziell ohne Spendenaufruf gewuppt.
  • 8. Ich habe mit 34 Jahren meinen Bachelor für Pflegemanagement gemacht. Parallel war ich beim Schreiben der Thesis schon 30 Stunden die Woche als Berufsschullehrerin arbeiten und absolvierte zusätzlich eine berufspädagogische Weiterbildung.
  • 9. In mittlerweile 9 Jahren Lehrtätigkeit habe ich so einen hohen Erfahrungsschatz aufgebaut, dass ich für die Vorbereitung meiner Unterrichtsstunden vergleichsweise wenig Zeit brauche. Ich kann mich darauf verlassen, dass mir zur Not auch kurzfristig etwas sinnvolles einfällt.
  • 10. Es wird mir immer mal wieder gesagt, dass ich eine „schöne Schreibe“ habe.
  • 11. Ich lebe relativ frei von dem Satz „Was sollen nur die anderen denken“ und mache lieber, was ICH für richtig halte.
  • 12. Ich reflektiere mich sehr häufig und kenne mich deshalb recht gut.
  • 13. Ich kann mich gut in andere Menschen hinein versetzen. Dadurch gelingt es mir, auch mit „schwierigen“ Personen zurecht zu kommen.
  • 14. Ich bin introvertiert. Klingt für manche vielleicht eher negativ, hat aber auch seine Vorzüge (siehe Punkt 12).
  • 15. Ich kann von mir zurecht behaupten, mit der Zeit zu gehen – zumindest in Internetdingen halte ich mich auf dem Laufenden, um in der immer digitaler werdenden Welt nicht den Anschluss zu verlieren.
  • 16. Ich kann gut recherchieren und bin ziemlich hartnäckig, wenn ich irgendeine Info aus dem Netz brauche.
  • 17. Ich bin eine Scannerpersönlichkeit. Das führt mich zu immer neuen Hobbys und Interessen.
  • 18. Meine krankhafte Angst vor dem Autofahren habe ich überwunden und fahre nun sogar gerne (und gerne schnell).
  • 19. Früher rauchte ich täglich eine halbe Schachtel Zigaretten und bin seit 2013 Nichtraucherin.
  • 20. Ich habe früher viel fotografiert und bei Fotowettbewerben mehrmals gewonnen.
  • 21. Ich kann gut Leute zum Lachen bringen, denn ich habe einen trockenen Humor.
  • 22. Ich bin sehr pragmatisch. Bei mir gab es beispielsweise schon einmal ein Kinderspannbettlaken als Tischdecke bei einer Geburtstagsfeier. Der Gänsebräter diente schon als Gefäß, um Gardinen einzuweichen.
  • 23. Ich war schon einmal knapp zwei Jahre als Grafikdesignerin nebenberuflich selbstständig. Es war ein großer Wunsch von mir, so etwas mal auszuprobieren. Leider war es mir dann doch zu viel. Warum ich mit meinem Onlinebusiness scheiterte
  • 24. Ich bin ziemlich diplomatisch.
  • 25. Ich kann Ratschläge und andere Ideen gut annehmen, wenn sie fundiert sind und das auch anerkennen.
  • 26. Ich finde in jeder Situation und an jeder Person etwas positives und trage daher oft zu einem wohlwollenden Beziehungsklima bei.
  • 27. Meine Fehler kann ich gut zugeben.
  • 28. Ich kann gut aus Fehlern lernen.
  • 29. Ich blogge schon viele Jahre. Hier ist mein Foto/Rezepteblog: https://stefleifotografie.wordpress.com/
  • 30. Ich gebe gerne mein Wissen weiter.
  • 31. Ich bin hochsensibel und daher auch sehr einfühlsam.
  • 32. Durch meine Introversion wirke ich ein wenig unnahbar auf fremde Menschen. Das schützt mich vor Überforderung, weil ich als hochsensible Person sonst ständig mitfühlen müsste.
  • 33. Ich habe eine hohe Auffassungsgabe und kann mir über Neues schnell einen Überblick verschaffen.
  • 34. Ich habe einen starken Willen. Meine Gewichtsabnahmen und mein Durchhaltevermögen beim Stillen zeigen das.
  • 35. Ich kann gut singen. (Zumindest gut genug für Schlaf- und Weihnachtslieder)
  • 36. Ich kann gut und laut pfeifen.
  • 37. Ich habe früher Block- und Querflöte spielen gelernt.
  • 38. Ich bin stolz, dass mich meine Eltern musisch gefördert haben und mir viel von der Welt gezeigt haben.
  • 39. Ich muss nicht jeden Trend mitmachen, um mich gut/jung zu fühlen.
  • 40. Ich treffe (Kauf)entscheidungen häufig erst nach langer Überlegung und langem (Preis)vergleich. Das bewahrte mich schon vor vielen Fehlern.
  • 41. Ich habe trotzdem eine gute Intuition, auf die ich ebenfalls höre.
  • 42. Ich bin sparsam.
  • 43. Ich bin kreativ.
  • 44. Ich habe meinen Perfektionismus abgelegt und gegen Effizienz getauscht.
  • 45. Mein zweites Kind habe ich trotz vorausgegangenem Kaiserschnitt spontan entbunden und damit ein Stück Heilung erfahren.
  • 46. Ich bin in der DDR geboren. Also habe ich schon in einem Land gelebt, was es gar nicht mehr gibt.
  • 47. Ich bin nicht nachtragend, weil ich Kränkungen schnell vergesse.
  • 48. Ich habe die langwierigen Kinderwunschphasen erfolgreich ohne ärztliche Hilfe in den Griff bekommen und mir ganz viel Wissen darüber angelesen.
  • 49. Ich kann gut Kompromisse eingehen.
  • 50. Meine Bedürfnisse lerne ich immer besser zu kommunizieren. Dadurch werde ich auch weniger ausgenutzt.
  • 51. Ich bin kommunikationsstark.
  • 52. Es fällt mir nach einer kurzen Zeit der Unsicherheit leicht, vor größeren Menschengruppen zu sprechen.
  • 53. Gedichte und Liedtexte lerne ich sehr schnell.
  • 54. Zahlenkombinationen merke ich mir ebenfalls schnell.
  • 55. Mein Allgemeinwissen ist recht groß.
  • 56. Es gibt nur wenige, die mich bei Stadt-Name-Land schlagen können.
  • 57. Mein Partner ergänzt mich in Dingen, die mir nicht so liegen perfekt. Er weiß zum Beispiel meistens, wo die Sachen liegen, die ich verlegt habe.
  • 58. Ich bin ein dankbarer Mensch.
  • 59. Mir unsympathischen Menschen kann ich eine oberflächliche Freundlichkeit zeigen. In der Regel merken diese Menschen nicht, wie ich wirklich über sie denke.
  • 60. Wenn mir jemand ein echtes Geheimnis anvertraut, ist es bei mir sicher. Ehrenwort!
  • 61. Ich kann gut wertschätzen, weil mir halt auch schnell positive Dinge auffallen.
  • 62. Meine langjährige Leidenschaft für die Fotografie von Nahaufnahmen hat mein Auge geschult. Ich sehe Details, die anderen verborgen bleiben.
  • 63. Ich führe schon seit mehreren Jahren Monats- und Jahresrückblicke.
  • 64. Mein alter Foto- und Rezepteblog wird immer noch rege angeschaut und hat schon über 236.000 Aufrufe. Besonders die Nischenartikel wie Ernte- und Seifenblasenfotografie haben nach wie vor viele Leser.
  • 65. Ich wohne in einem alten Schulhaus, Baujahr 1794 mit Garten auf dem Land. Unser Rückzugsort.
  • 66. Ich hatte schon einmal den Status “ von Wohnungslosigkeit bedroht“ nach der Geschichte unter Punkt 6 und zog in eine Sozialwohnung. Umso wertvoller erscheint mit Punkt 65.
  • 67. Auch wenn ich innerlich toben, bin ich doch meistens äußerlich sehr beherrscht und ruhig.
  • 68. Ich kann Spiegelschrift schreiben.
  • 69. Meine zwei Kinder machen mich sehr stolz.
  • 70. An den Krisen in meinem Leben bin ich immer gewachsen.
  • 71. Für meine Hochzeitsdeko und die Papeterie habe ich viel Lob bekommen. Die habe ich selbst entworfen.
  • 72. Wichtiges von unwichtigem zu trennen fällt mir leicht.
  • 73. In Mathematik war ich bis zum Abitur recht schwach. Das Mathemodul im Studium schloß ich hingegen mit 1,0 ab.
  • 74. Während meiner Selbstständigkeit habe ich mir mein Wissen, beispielsweise zum Newslettermarketing selbst angeeignet.
  • 75. Marmelade kochen kann ich – und zwar massenhaft. Es bereitet mir Freude, Obst und Gemüse aus dem Garten zu verarbeiten.
  • 76. Die Meinung von anderen höre ich mir gerne an. Trotzdem bleibe ich mir meistens selber treu und hänge mein Fähnchen nicht in jeden Wind.
  • 77. Meine Kinder haben einen guten Vater.
  • 78. Ich habe nur wenige Falten.
  • 79. Wenn es darauf ankommt, habe ich ganz viel Geduld.
  • 80. Langeweile kenne ich nicht, denn ich finde immer neue Interessen und Hobbies.
  • 81. Umgebungsgeräusche stören mich meistens nicht. Die kann ich gut ausblenden.
  • 82. Ich kann mich in Dingen und Tätigkeiten verlieren und alles um mich herum vergessen.
  • 83. Wenn ich nachts wach werde, gelingt es mir schnell, wieder einzuschlafen. Auch abends brauche ich nur eine geringe Einschlafzeit.
  • 84. Bei meiner Blogparade „ein Liebesbrief an mein Business“ nahmen über 70 Menschen teil.
  • 85. Ich kann meine Oberlippe mit der Nase ansaugen. (Ok: darauf bin ich jetzt nicht wirklich stolz, aber es ist doch ein witziges Talent, oder?)
  • 86. Mein Abitur habe ich geschafft. Und zwar im Jahr 2000.
  • 87. Bei Ahnungslosigkeit kann ich meist trotzdem etwas erfinden, was schlüssig klingt und den Nachfragenden zufrieden verstummen lässt.
  • 88. Lernen fiel mir immer recht leicht.
  • 89. Ich bin noch eine der letzten examinierten Krankenschwestern. Später hieß der Berufsabschluss dann Gesundheits- und Krankenschwester.
  • 90. „Grübelkeit“, also das lange Nachdenken über eine Sache befällt mich oft. Ich habe mir aber ein paar Strategien selber erarbeitet, um Grübeln stoppen zu können.
  • 91. Ich habe es schon mal geschafft, mir so viel Fitness anzutrainieren, dass ich relativ bequem einen Kilometer am Stück  schwimmen konnte.
  • 92. Das Rückenschwimmen habe ich mir selbst beigebracht.
  • 93. Beim Essen bin ich nicht pingelig. Mit schmeckt eigentlich alles außer breiiger Spinat
  • 94. Ich kann einen interessierten Gesichtsausdruck bei langen Monologen von anderen machen und dabei geistig wo ganz anders sein. „Das Licht ist an, aber keiner Zuhause“ ;-).
  • 95. Wenn ich Straßennamen sehe, deren namensgebenden Berühmtheiten ich nicht kenne, google ich danach. Das gleiche bei mir unbekannten Pflanzen oder Insekten. Das hat mir zu Punkt 55 verholfen.
  • 96. Ich kann gut vorlesen.
  • 97. In meiner Kindheit habe ich beim Schultheater mitgespielt und man hat mir ein hohes schauspielerisches Talent bezeugt.
  • 98. Trotz ziemlich schlechter Noten damals in Informatik, kann ich mich heute schnell und intuitiv in mir unbekannte Software einarbeiten.
  • 99. Da ich kaum verstecken kann, wenn ich lüge, bin ich ein recht ehrlicher Mensch.
  • 100. Deswegen Ich hatte auch noch nie einen Krankenschein wegen Unlust.
  • 101. Meine Objektivsammlung für die digitale Kamera ist recht umfangreich. Ich habe 21 Objektive, darunter auch analoge alte Gläser, die mittels Adapter an der Kamera halten.
  • 102. Meinen Autoführerschein habe ich ohne Wiederholungsprüfung geschafft. In der Theorie hatte ich Null Fehler.
  • 103. Ich kann ziemlicht gut pfeifen.

Monatsrückblick Juli 2024

Was für ein Monat! Der beste bisher! Es gibt nur positives zu berichten:

Urlaubsvorbereitung

Aufgrund von Home Office und Abbau von Überstunden konnte ich unseren Urlaub entspannt vorbereiten. Meine Entspannung strahlte auf die gesamte Familie ab. Wir packten in Ruhe die Reisetaschen und später das Auto und starteten schließlich ausgeruht am 6. Juli gen Dänemark.

Lifehack: Ich bin eine dieser Menschen, die sich nicht merken kann, was sie alles schon in den Koffer gepackt hat und was nicht. Die Folge ist zwanghaftes Nachsehen. Diesmal habe ich mir selbst ein Schnippchen geschlagen, in dem ich auf jedes Gepäckstück ein Inhaltsverzeichnis gelegt habe.

Urlaub in Dänemark

Man hat ja so viel vom Urlaub, wenn man schon entspannt dort ankommt! Wir erlebten vierzehn wunderschöne Tage in Vester Husby und Umgebung. Die Nordsee ist magisch! Ach was sag ich: Ganz Dänemark ist magisch! Nicht umsonst fahren wir dort jedes Jahr hin. Nicht ganz zo zauberhaft war das Wetter, zumindest wenn man bedenkt, dass es ja ein SOMMERurlaub war. Aaaaber: Wir sind auch nicht die typischen Strandlieger und haben viele (Wander)ausflüge gemacht. Dadurch haben wir Dinge gesehen und erlebt, die wir sonst verpasst hätten!

unser Ferienahaus
Wanderung auf der Insel Hindö inklusive nasser Füße

Ich habe diesmal im Urlaub auch ein lang anhaltendes Glücksgefühl voller Zufriedenheit und Entspanntheit spüren dürfen. Dieses Gefühl hatte ich in unserem Jahresurlaub im letzten Jahr vermisst.

Vorbereitung des neuen Schuljahres

Genauso chillig, wie der Beginn des Julis begann, endetete er auch. Ich konnte gelassen meine kommende Klassenleitertätigkeit vorbereiten, denn ich hatte Zeit dazu. Tatsächlich ist so etwas nämlich mit einem immensen Verwaltungsaufwand verbunden.

Was sonst noch wichtig war

Wir verbrachten wieder viel Zeit in unserem Garten am Haus. Es ist eine Wohltat, wenn man einfach raus gehen kann. Der Kleine ist ein richtiges „Gartenkind“ und liebt es, im Sandkasten zu spielen und durch den Garten zu räubern. Die ersten Brombeeren hat er auch schon genascht.

Der Große absolvierte endlich ein paar praktische Fahrstunden. Er will seinen Mopedführerschein erwerben. Ein verlängertes Wochenende verbrachte er in Werdau bei beiden Großeltern.

Ich habe an einem Kirschbaum im Garten eine Baumperle entdeckt. Wenn Du wissen möchtest, was es damit auf sich hat, lies gerne hier: https://baumperlenfrau.de/baumperlen/

Kauf des Monats

Ein Armband von Deichbrise durfte diesen Monat ans Handgelenk hüpfen. Schön, oder? Es erinnert mich an den Urlaub am Meer.

Erkenntnisse des Monats

  • Ich muss erst wieder lernen, Vertrauen in die Gesundheit des Jüngsten zu entwickeln. Wir erlebten den ersten schnupfen- und fieberfreien Monat seit zwei Jahren. Die OP im Juni scheint Wunder bewirkt zu haben. Trotzdem fühlte ich im Urlaub häufig, wie warm sich der Kleine anfühlt und ich kann eine gewisse Paranoia nicht leugnen.
  • Wie jedes Jahr schlich sich nach der ersten der zwei Urlaubswochen eine gewisse Traurigkeit ein, dass das Ende der Reise immer näher rückt. Bei mir war das Glas halb leer, statt halb voll. Ich war aber nach der ersten Woche in Dänemark schon so tiefenentspannt, dass ich die zweite Woche gar nicht mehr gebraucht hätte, um meine Akkus zu laden. Ich münzte die zweite Woche als einfach im Kopf als „Bonuswoche“ um. Jeder einzelne Tag, den ich noch länger bleiben durfte, war für mich ein nicht selbstverständlicher Bonustag, den ich dadurch ganz bewusst genossen habe.
  • In stürmischen Zeiten, sollte man noch mehr Zeit für sein „Seelenheil“ aufbringen, obwohl man dafür weniger Zeit hat. Denn dann braucht man es besonders!

Zahlen des Monats

Abnahme: 1,3 Kilo trotz ganz vielen kulinarischen „Entgleisungen“ im Urlaub

Tag mit überwiegend positiver Grundstimmung: 31! Jawohl! Es war kein einziger schlechter Tag dabei.

Monatsrückblick Juni 2024

Besser spät, als nie möchte ich über den turbulenten vergangenen Monat berichten.

Besuch bei der Verwandtschaft

Der Juni begann eigentlich ganz schön. Wir fuhren nach Werdau, um meine Eltern und meine „ersten“ Schwiegereltern zu besuchen. Sogar meine große Schwester kam vorbei. Im Advent waren wir das letzte Mal bei ihnen und es tat sehr gut, sie mal wieder zu sehen. Wir hatten eine entspannte Zeit und der Kleine war natürlich „der Star“ der Verwandtschaft.

Arztmarathon

Die Liste unserer Arztermine im Juni war lang. Der Kleine war zwei Mal bei seiner Kinderärztin. Einmal zur U7a- Untersuchung. Einmal wegen Mittelohrentzündung. Beide Kinder und der Göttergatte hatten Prophylaxebesuche beim Zahnarzt. Mir wurde am 18.6. ein Weisheitszahn gezogen, eine gänzlich schmerzfreie Prozedur, worüber ich immer noch staune. Da der Jüngste direkt nach der Mittelohrentzündung inklusive Antibiotikagabe erneut fieberte, wurden wir in der HNO-Abteilung des Görlitzer Klinikums vorstellig. Der Hörtest war niederschmetternd und wir entschlossen uns für eine rasche OP fünf Tage später. Er bekam in einem ambulanten Eingriff in Vollnarkose die Rachenmandeln verkleinert und zwei Röhrchen ins Trommelfell. Das Ganze war recht aufregend, aber die anschließende Heilungszeit verlief vollkommen problemlos. Kinder scheinen solche Dinge leichter wegzustecken, als Erwachsene.

Gartenzeit

Wir verbrachten wieder viel Zeit draußen. Ein Highlight war die „Transplantation“ des Stelzenhauses vom schwiegerelterlichen Gartens zu uns mittels Traktorfahrt. Der Kleine liebt es.

Geburtstag

Nur drei Tage nach der ambulanten OP hatte der Kleine seinen dritten Geburtstag. Wir feierten gemütlich mit den Schwiegereltern. Highlight für den Kleinen war eine Spielzeugtorte, von der wir alle „kosten“ mussten und eine Spielzeug-Mototsäge, vor dem kein Baum im Garten mehr sicher ist :-). Lerneffekt des Monats: Der Kleine kann Flaschen auf- und wieder zudrehen.

Stress und Kurzweil auf Arbeit

In der Berufsschule steppte der Bär. Praktische und mündliche Prüfungen gab es abzunehmen und die feierliche Zeugnisausgabe musste vorbereitet und durchgeführt werden. Zudem war für die ersten Ausbildungsjahre trotzdem noch regulärer Unterricht – quasi nebenbei.

Sonstige Ereignisse

Mein Mann war Anfang des Monats auf Dienstreise.

Der Große besuchte zwei Public Viewing Veranstaltungen anlässlich der Fußball-EM. Ich muss mich daran gewöhnen, dass er flügge wird!

Der Kleine fiel ausgerechnet drei Tage vor seiner OP bei einem Sturz mit der Wange auf die Ecke seines Sandkastens. Er sah aus wie ein Boxer: Die rechte Gesichtsseite wurde dick und blau und zusätzlich zierte noch ein großer Kratzer die komplette Wange. Gott sei Dank war sonst alles in Ordnung.

Meine Kolleginnen und ich waren zum Schuljahresabschlussgrillen bei meiner Chefin eingeladen. Ich hatte den Kleinen mit und er erkundete den Garten wie ein Wirbelwind. Mit meinen Kolleginnen verbrachte ich daher kaum Zeit.

Kauf des Monats

Ich besitze nun auch einen (auf Insta und TikTok gehypten) Stanley Quencher. In diesen „Thermopott“ passen knapp 1,2 Liter Getränke und er hält sie je nach Inhalt über lange Zeit warm oder kalt. Seit ich das Teil besitze, hat sich mein Trinkverhalten enorm verbessert.

das Prachtstück

Zahlen des Monats

Tage mit überwiegend positiven Vibes: 24

Tage mit schlechter Stimmung: 6

Tage mit Me-Time: nur 5, aber ich habe wieder ein Bild zu malen angefangen:

Gewichtsabnahme: 2,7 Kilo, gesamt: 7,7 Kilo

Erkenntnisse des Monats

  • Es hängt im Leben so vieles davon ab, an wen du gerätst. Der HNO-Arzt, bei dem wir immer in Behandlung waren, hat die Probleme des Kleinen nie ernst genommen. „Wir warten ab“, sagte er immer, trotz zwei Jahren Dauerschnupfen. Hörtest hatte er nie für nötig gehalten.
  • Jedem Zahn kann man im menschlichen Körper ein Organ zuordnen. Krankt das Organ, meldet sich oft der betreffende Zahn un anders rum. Das habe ich entdeckt, als ich mich über meinen muckernden Weisheitszahn belas. Nachzuschauen ist das hier: https://haus-der-zahngesundheit-koeln.de/leistungen/ganzheitliche-zahnmedizin/zahn-organ-beziehung/. Faszinierend, oder? Ich hatte übrigens den Abend vor der Weisheitszahnextraktion ein lang andauerndes Herzstechen.

Monatsrückblick Mai 2024

Der Wonnemonat Mai war nicht ganz für die Tonne, aber auch nicht so wonnig, wie sein Ruf.

Zahnschmerzen

Bei mir begann er mit Zahnschmerzen. Bei einem Arzttermin stellte man fest, dass ein Weisheitszahn gezogen werden muss. Der Termin für das Vorgespräch ist erst am 18. JUNI! Ich dachte erst, ich hatte mich verhört. So lange noch warten? Das konnte ja heiter werden! Also hatte ich den gesamten Mai über immer mal wieder Zahnschmerzen, besonders dann, wenn ich aus Versehen auf der Seite mit dem kranken Zahn kaute.

Ausflug zum Senftenberger See

Am ersten Maiwochenende besuchten wir bei Sommerwetter den Senftenberger See. Es fühlte sich an, wie Urlaub! Es gab einen schönen Spielplatz, Eis und Pommes. Der Blick auf den großen See ließ mich entspannen, obwohl der Kleine zu diesem Zeitpunkt schon gesundheitlich etwas angeschlagen war. Dieser Umstand ließ uns den gesamten Mai nicht wieder los. Der Kleine fieberte viel und hatte immer wieder Ohrenschmerzen. Dies bescherte mir wieder den ein oder anderen freien Tag (nur Mütter wissen, dass diese „freien Tage“ alles andere als entspannend sind).

Wie an der Ostsee
Der Sedlitzer See daneben ist noch nicht „fertig“, aber spiegelglatt

Entwicklung vom Kleinen

Aber es gibt auch positives vom Jüngsten zu berichten: er kann wunderbar singen und ist recht sattelfest bei allerlei Texten von Kinderliedern. Wow, für nicht einmal drei Jahre finde ich das richtig gut! Zweimal hat er diesen Monat auch durchgeschlafen. Zudem zeigt er Interesse am Schneiden mit der Schere und zählt bis neun. Er hat einige Sprünge diesen Monat gemacht!

Neues vom Großen

Auch der Große glänzte mit einem Erfolg: er bestand nach Pfingsten die theoretische Fahrprüfung fürs Moped beim ersten Versuch. Ende des Monats kauften wir ihm die Klamotten. Schick sieht er aus in seiner Zweiradkluft!

Gertrud war (nicht) weg

Mein Mann machte diesen Monat wieder eine kleine Dienstreise und einmal war er Samstags nicht da. An diesem Tag vermuteten wir, dass unsere Katze Gertrud verschwunden war. Wir suchten sie überall. Schließlich saß sie am Futternapf, als wäre nichts gewesen. Da wir aber im Nachhinein eine kleine Wunde am Ohr entdeckten vermuten wir, sie hatte sich vor Schmerzen versteckt. Der Tierarzt konnte ihr helfen!

Gertrud

Ein Zitat, passend zur Diensteise meines Mannes:

Neues vom Garten

Im Garten am Haus tat sich auch einiges. Das alte Palettenbeet war morsch und unansehlich. Wir haben ein Neues gebaut und mit einem wunderbaren Petrolton lasiert. Sieht es nicht toll aus?

aus alt mach neu

Auch Tomaten haben wir gepflanzt. Eine wurde leider von den Schnecken gekillt. Die sind dieses Jahr in großer Anzahl zu finden.

Kinderfest

Am letzten Tag des Mais feierte der Kindergarten sein Kinderfest. Toll, was die Mitarbeiter dieses kleinen Dorfkindergartens immer auf die Beine stellen! Unser Kleiner ist zwar keine Partymaus, aber die Seifenblasen rissen ihn dann doch vor Begeisterung mit und er hatte viel Freude beim Haschen der bunten Blasen.

Sonstige Begebenheiten

Anfang Mai hatte ich samstags eine Dienstfahrt nach Dresden zur Landesarbeitsgemeinschaft für Pflegeschulen. Das hat mir gefallen. Schließlich war ICH mal diejenige, die rauskam, während mein Mann sich um die Kinder kümmerte.

Noch ein Ausflug soll nicht unerwähnt bleiben: traditionell laufen mein großer Sohn und ich immer den Tag nach Himmelfahrt auf einen nahe gelegenen Berg, den Bubenik. Diesmal nahmen wir auch den Kleinen mit. Ich liebe solche kleinen Exklusivzeiten mit den Kindern!

Apropos Exklusivzeit: der Große Bestand darauf, dass ich den ESC mit ihm schaue. Na wenn es weiter nichts ist! Den Wunsch erfüllte ich ihm gerne.

Abstimmung mit eigens entworfenen Wahlzettel für den ESC

Bei mir ankommen

Ich bin hochsensibel. Eine Schulfreundin machte mich darauf aufmerksam. Derzeit belese ich mich zu dem Thema. Sicher wird es dazu auch mal einen eigenen Blogbeitrag geben. Meine Reise zu mir selbst bringt ganz schön tiefgreifende Entdeckungen mit sich! Im Rahmen der Selbstfürsorge habe ich im Mai ein neues Bild angefangen zu malen und mir ein Parfum gegönnt (Hugo Boss The Scent Elixir).

Weitere Erkenntnisse des Monats

Korrigieren kostet körperliche Kraft. Die Kontrolle der schriftlichen Abschlussprüfungen der Krankenpflegehelfer stand an und obwohl man dabei ja nur rumsitzt, war das richtig anstrengend!

Meine Gewichtsabnahme bringt Kontrolle und Ablenkung in mein Leben. Das fallende Gewicht ist demzufolge nicht nur körperlich eine Wohltat, sondern auch geistig.

Meine Gesundheit

Ich hatte diesen Monat nicht nur Zahnschmerzen, sondern auch noch Hand-Mund-Fuß und litt unter einer mentalen Erschöpfung, die sich in massiver Vergesslichkeit äußerte. Ich hoffe zumindest, diese Gedächtnislücken entstanden ausschließlich aufgrund von Stress und haben keine körperlichen Ursachen.

Zahlen des Monats

Tage mit überwiegend positiven Emotionen: 20

Tage mit überwiegend negativen Emotionen: 10

Tage, an denen ich Selbstfürsorge betrieben habe: nur 5

Monatsrückblick April 2024

Der Monat April begann für uns auf Rügen. Wir urlaubten über den Monatswechsel. Wenn Du wissen möchtest, wie der erste Teil der Reise war, dann schaue gerne in den Monatsrückblick März 2024. Am 01.04. ging es für uns nach Lohme. Dort spazierten wir ein bisschen am steinreichen Strand und entdeckten den Schwanenstein, ein ufernaher Findling mit sehr trauriger Geschichte. Das Wissen über diese Tragödie hallte noch lange in mir nach. Vielleicht, weil ich auch zwei Söhne habe. Da das Wetter trüb und nieselig war, fuhren wir danach nach Prora und schauten uns einfach ein bisschen um. Am 02.04. rollten wir wieder nach Hause.

Familienleben

Der Kleine ist in love mit seiner Oma. Die besuchte ihn zm Oma-Opa-Tag im Kindergarten. Außerdem singt er neuerdings voll niedlich und war natürlich auch wieder im Garten spielerisch aktiv. Seine Matschküche entpuppte sich als Eiswagen und wir mussten Sandeis essen in den Geschmacksrichtungen Banane, Kiwi und Möhre. Mein Mann fuhr Mitte des Monats für eine Woche auf Dienstreise. Der Wichtel war sehr anhänglich in dieser Zeit. Ein ausgiebiger Spielplatzausflug sorgte für eine Menge Freude bei ihm.

Mit dem Großen war ich auf der Führerscheinstelle. Wieder ein Meilenstein auf dem Weg zur Moped-Fahrerlaubnis geschafft!

Gartenliebe

Erst Frühling, dann Frost. So lässt sich wettertechnisch der April zusammenfassen. Die Obstbaumblüte setzte zeitig ein. Sogar das erste Mal grillen war angesagt. Kurz vor Ende des Monats kühlte es dann nachts bis auf -4 Grad runter. Der Walnussbaum beispielsweise nahm das sehr übel!

Unser Pflanzregal vorm Haus aus Euro-Paletten ist nach 10 Jahren Standzeit verfault. Wir haben ein neues Projekt, denn der Neubau ist beschlossene Sache.

Gewinne und Verluste

Grund zur Freude machte ein Schreiben vom Finanzamt. Ich bekomme ein hübsches Sümmchen wieder, da ich meine Steuererklärung von 2023 schon erledigt habe. Außerdem gewann ich bei einem Gewinnspiel der Zeitschrift „flow“ ein paar Zeitschriften. Diese werden auf meiner Arbeit zum collagieren verwendet. Wir möchten mit unseren Schülern kreativ werden. Endlich habe ich es geschafft, eine kleine Gehaltserhöhung zu bekommen. Die haut mich jetzt nicht um vor Freude, ist aber eine Anerkennung.

Ach ja, die Überschrift heißt ja Gewinne und VERLUSTE! Ich möchte ein paar Pfunde verlieren und habe mich aktiv dazu entschlossen, wieder abzunehmen! Zu diesem Zweck gönnte ich mir ein Walking Pad, um wetterunabhängig und tageszeitunabhängig sporteln zu können.

Und sonst so?

Ich war beruflich wieder ganz schön eingespannt und leider war der Monat auch von Zahnweh begleitet. Mist! Am letzten Tag des Aprils war Hexenbrennen. Die Temperaturen waren mild und es war ein schönes Ereignis. Den Schaschlik und das Fischbrötchen rannte ich mir wieder ab, denn der Kleine hatte Hummeln im Hintern und wir umrundeten das Feuer im Dauerlauf.

Erkenntnisse des Monats

Ich habe mittlerweile so viel Erfahrung im Lehren, dass ich mich darauf verlassen kann, dass der Unterricht läuft und mir auch bei sehr kurzfristigen Stundenplanänderungen etwas einfällt. Das ist sehr befreiend für mich.

Ein Mangel an Wertschätzung ist nicht mit Essen kompensierbar.

Zahlen zu „bei mir ankommen“, meinem Jahresmotto

An 25 Tagen war ich überwiegend positiv gestimmt, an 5 Tagen ging es mir mental nicht so gut. Nur an 9 Tagen hatte ich Zeit für Muse (Badewanne, schreiben oder malen). Das ist der schlechteste Wert bisher.

Monatsrückblick März 2024

Ðer März begann mit der frohen Tatsache, dass das alte Simsonmoped meines Mannes nach langer Reparaturzeit durch den Opa zusammen mit dem Großen, endlich läuft! Es sprang an. Damit rückt nun der Führerschein ein Stück näher. Auch am Anfang des Monats erkrankte der Kleine an einem Magen-Darm-Virus. Mein Mann und ich teilten uns in die Betreuung des kranken Kindes hinein. Ich konnte endlich mein Schlafdefizit aufholen, da ich in dieser Zeit Mittagsschlaf machte. Auch meine häufig vorkommenden Kopfschmerzen verschwanden in dieser Zeit. Und ich konnte meinen Blogbeitrag zur Resilienz fertig stellen.

Zeit mit dem kranken Kleinen verbracht
Hildegard kam ins Krankenbett geschlichen

Es duftet

Was mir in der Durchfallzeit des Kleinen sehr half, war der Duftdiffusor, der mit Lavendel oder Orange lief und damit den eher weniger schönen Krankheitsduft vermuten ließ. Überhaupt war für mich der März ein Monat der schönen Düfte. Ich erhielt eine Parfumprobe von Hugo Boss Elixier the scent for her und verliebte mich sofort in den mich geborgen umhüllenden Amber-Duft. Eigentlich passt dieses schwere Parfum nicht zur Frühlings- und Sommerzeit, aber ich komme nicht los davon!

Arbeit, Arbeit, Arbeit

Apropos schwer: für mich gestaltete sich der März sehr arbeitsreich. Meine Arbeit als Berufsschullehrerin forderte mich mental so heraus, dass ich auch Mitte des Monats wieder unter Kopfschmerzen litt. Zudem leistete ich wieder mehr Unterrichtsstunden, als für meinen 30-Stunden-Job vorgesehen. Ich bin also weiterhin ziemlich unzufrieden auf der Berufsebene und das zieht mich enorm herunter und bestimmte sehr häufig meine Gedanken. Die Vorosterzeit war für mich als berufstätige Mutter kaum genießbar. Trotzdem gelang es uns ganz gut, Zeit mit beiden Söhnen zu verbringen, denn wir buchten spontan Osterurlaub. Dazu weiter unten mehr…

der Garten erwacht
Mauerbienen im Garten beobachten

Die Kinder

Der Große meisterte sein Praktikum im ortsansässigen Kindergarten und war sehr begeistert. Eine Ausbildung als Erzieher kann er sich gut vorstellen. Das freut mich, so hat er ein Ziel vor Augen und muss nicht mehr „im trüben fischen“. In der Praktikumszeit war der Kleine das erste Mal alleine mit dem Großen nachmittags bei Oma und Opa. Er ist ja sehr anhänglich und auf mich fixiert, aber es klappte sehr gut.

Mein Geburtstag

Ich hatte am 23. Geburtstag und bekam vor allem Sachen für meine Malerei geschenkt. Eine Sortierbox für die vielen Stifte, Aquarellbuntstifte, einen neuen Block und zwei Bücher. Sehr schön! Wie gerne hätte ich mehr Zeit gefunden, um all die Sachen gründlich auszuprobieren!

Birthdaygirl

Uuuuurlaub!

Am 17.03. wurde uns bewusst, dass wir schon wieder urlaubsreif waren. Daher buchten wir Urlaub über Ostern. Wir verbrachten ein paar schöne Tage in einem sehr hübschen Ferienhaus auf Rügen. Ich startete mit einer starken Erkältung, die sich aber dank Seeluft rasch besserte. Wir waren viel am Strand und besuchten die Orte Glowe, Juliusruh, Bakenberg, Sassnitz und am Nordstrand schlenderten wir ebenfalls einen Vormittag entlang. Am 1.4. erkundeten wir den Strand von Lohme, aber dieser Ausflug gehört ja dann schon in den nächsten Monatsrückblick. Alles in allem tat uns die Auszeit sehr gut. Ich bezweifle leider, dass der Erholungseffekt sonderlich lange anhält, denn es ist nicht mit einer Abnahme meiner Arbeitsbelastung zu rechnen.

weitere Begebenheiten

Einen Ausflug machten wir im März auch. Wir fuhren an den Berzdorfer See uns gingen dort spazieren.

feines Wetterchen am „Berzi“
Ein beliebtes Ausflugsziel

Zu beklagen war der Tod unseres Nachbarn. Er war ein netter, hochaltriger Mensch, der immer freundlich grüßte und der irgendwie dazu gehörte zu unserem Wohnumfeld. Sein Tod machte uns sehr betroffen.

Trauerkarte für die Nachbarn, selbst gemalt

Zahlen des Monats

Ich hatte 25 gute Tage mit überwiegend guter Stimmung und 6 Tage, an denen ich schlecht gelaunt war. An 11 Tagen fand ich Zeit für ein wenig Selbstfürsorge in Form von Malerei oder einem Wannenbad.

Erkenntnisse des Monats

Diesen Monat gab es nicht so viele Erkenntnisse. Eigentlich nur eines:

Durch meine hohe Arbeitsbelastung hatte ich das Gefühl, mein Leben zu verpassen. Die vorösterliche Stimmung konnte ich nicht wahrnehmen. Es fehlte Zeit und ein freier Kopf für Achtsamkeit.