Dies ist nicht meine erste Quartalliste, hier und hier findest du Beiträge von vergangenen Jahren. Wie du siehst, mache ich nicht für jedes Quartal eine. Diesmal habe ich aber mal wieder Bock darauf, sehr wohl wissend, dass schon ein paar Tage des dritten Quartals rum sind (Scheiß auf Perfektionismus ;-)).
Was unterscheidet die To-want-Liste von der allseits bekannte To-do-Liste?
Auf der Do-Liste findet man Dinge, die man unbedingt erledigen MUSS, auf der Want-Liste sind Sachen, die man gerne erledigen MÖCHTE. Es ist also streng genommen keine Liste, sondern eine Luste.
Darauf habe ich Lust im Juli, August und September diesen Jahres
✅Melonensalat mit Feta und Zitronensaft
Nature Journaling (Anleitungsbuch und Notizheft sind schon gekauft)
✅Dänisch lernen
✅Nach Dänemark in den Urlaub fahren (und dich in den Storys meines Insta-Accounts mitnehmen)
✅Eis in Dänemark essen (das schmeckt da besonders gut)
✅Birnen und Pflaumen im Garten ernten und daraus Marmelade machen
Der Juni war für mich ein sehr gefühlsstarker Monat mit vielen Ereignissen und warmem Wetter.
Berufliches
Im Juni fanden viele praktische Prüfungen statt. Ich mag diese Termine, denn sie ermöglichen mir einen Blick in die Praxis und es ist teilweise faszinierend, wie sich Schüler „draußen“ verhalten und über sich hinaus wachsen.
Es fanden auch die feierlichen Zeugnisausgaben für die fertigen Heilerziehungspfleger und die Krankenpflegehelfer statt. Das sind jedes Jahr Meilensteine, die einen Endpunkt markieren.
Blümchen für die Lehrerin (also mich)
Realschulabschluss vom Großen
Apropos Meilenstein und Endpunkt: Unser großer Sohn hatte seinen Realschulball. Wir sind sehr stolz, dass er den Abschluss der Klasse 10 so souverän gemeistert hat und ich war mega gerührt, wie ausgiebig seine Klasse zum Realschulball gefeiert hat. Schön, seinen Sohn und die Mitschüler so fröhlich zu sehen! Der Große nutzte auch die Tage danach noch für so manche Party. Er wird halt immer älter!
Die Getränkekarte zur Abschlussfeier
Geburtstag vom Kleinen
Es gab noch einen Grund zum Feiern (ich merke gerade, der Juni war ein Feiermonat!): Der Jüngste wurde 4. Zu Feier des Tages bastelten wir eine Krone zusammen und backten die Pfannkuchentorte von Pettersson und Findus nach. Ich entwickelte sogar einen Caketopper für diesen Anlass. Leider hatte der Kleine Fieber und ich blieb die nächsten Tage mit ihm Zuhause.
die Geburtstagskronedie Pfannkuchentorte
Oybin
Meine Schwiegereltern meines ersten Partners kamen zu Besuch und passten auf den Kleinen auf, während wir den Großen aus der Realschule verabschiedeten. Wir verbrachten ein schönes Wochenende zusammen und fuhren mit der Zittauer Schmalspurbahn nach Oybin. Dort aßen wir Eis und besuchten den Spielplatz und den Märchengarten. Das war ein richtig schöner Ausflug!
Zittauer Schmalspurbahn
Gartenfreuden
Ich liebe den Duft und Geschmack von Holunderblüten und deshalb kochte ich Holunderblütengelee und setzte einen Likör an. Auch die Kirschbäume trugen in diesem Jahr sehr üppig und wir kochten 12 Gläser Marmelade daraus.
Beides eigene Ernte – Hollerblüten und ZitronePinselohrkäfer im Garten
Und sonst so?
Der Juni stand ebenfalls im Zeichen des Putzens. Wir reinigten grundhaft das Gästezimmer und ich stellte mal wieder fest, dass äußere Ordnung auch zu innerer Ordnung führt.
Mein Mann war wieder einmal kurz auf Dienstreise und auf einem Konzert mit Übernachtung. Das sind immer so Momente, wo ich merke, wie wenig Freiräume ich als Mutter habe. Über Nacht weg bleiben? Undenkbar für mich!
Neben zwei Sommerhosen habe ich mir auch ein Kleid gekauft (siehe Foto oben) – und dass, obwohl ich mich bisher wenig in Kleidern gezeigt habe.
Ei neues Armband-Set gehört nun auch zu mir.
Armbänder von Banded Braclets
Wir haben uns unseren weißen Zaun vorgenommen. Die alte Farbe muss abgeschliffen werden und neue Lasur kommt ran.
Ein Satz, der mich trägt ist ein sehr persönlicher Blogbeitrag geworden. Darin erzähle ich, welcher Satz mich seit meiner Kindheit prägte, um dann schmerzlich seine Wahrheit zu verlieren. Ich verrate dir auch welcher „Ersatz-Satz“ mich nun begleiten soll.
Journaling ist was für unausgelastete junge Frauen mit zu viel Zeit, dachte ich. Und überhaupt – Was soll das bringen? Das waren lange Zeit meine Gedanken. Ich hatte mich nie mit Journaling beschäftigt und dachte, es ist einfach nur wie Tagebuch schreiben. Am besten noch in einem selbst gestalteten Bullet Journal!
Heute denke ich darüber ganz anders. Ich änderte meine Meinung, nachdem ich den Zauber des Journalens das erste Mal erlebt hatte.
Was ist Journalen überhaupt?
Journaling hat nicht das Ziel, seinen Tagesablauf zu notieren. Dies ist der größte Unterschied zum Tagebuch schreiben. Beim Journaling geht es eher darum, Gedanken aufzuschreiben. Diese liegen manchmal verborgen und es gibt verschiedene Techniken, um sie ins Bewusstsein zu rücken.
Viele Menschen nutzen so genannte „Journaling prompts“, das sind gezielte Fragestellungen. Zum Beispiel: „Für was bin ich heute dankbar?“, „Worauf bin ich momentan stolz?“ oder „Was würde ich tun, wenn ich nicht scheitern könnte?“
Eine andere Methode ist ist das Brain dumping oder sind die Morgenseiten. Dabei schreibt man alles aus sich heraus, was gerade an Gedanken aufkommt. Das kann sehr befreiend oder überraschend sein.
Es gibt auch noch viele andere kreative Möglichkeiten der handschriftlichen Aufarbeitung. Ein Beispiel ist es, einen Brief an sich selbst zu schreiben aus Sicht einer imaginären besten Freundin.
Diese Techniken wende ich an
One line a day
Ich schreibe jeden Abend nach dem Abendessen einen kleinen Gedanken auf. Das kann eine Erkenntniss sein, oder etwas, was mich am Tag besonders gefreut oder geärgert hat. Das herausfordernde dabei ist, sich kurz zu fassen. Die Essenz klar zu formulieren. Nebenbei eine gute Übung, um auch im Alltag Dinge schnell und präzise besprechen zu können.
Monats-/Jahresrückblick
Jeden Anfang des Monats schaue ich meine Fotogalerie vom Handy durch und zücke den Terminkalender, um den vergangenen Monat Revue passieren zu lassen. Dann schreibe ich einen Blogbeitrag darüber. Dieser hat mehr oder weniger immer den gleichen Aufbau. Ich schreibe über Ausflüge, die neuesten Meilensteine meiner Kinder, meine Erkenntnisse und Dinge, die mir Freude gemacht haben, oder mich negativ beeinflusst haben. Am Ende des Jahres fasse ich dann die wichtigsten Jahresreignisse in einem Jahresrückblick zusammen.
Drei Jahres Tagebuch
Vor kurzem habe ich ein Buch bekommen, in dem für jeden Tag eine Frage formuliert ist. Der Clou: Diese 366 Fragen kann man sich drei Jahre in Folge beantworten. Mich fasziniert das, weil ich so sehe, ob und wie ich mich weiterentwickle. Kennenglernt habe ich diese Methode im Rauhnachtjournaling von Bianca Fritz.
Journaling mit Hilfe von Fragen oder ohne Impuls
Ich besitze ebenfalls ein Journal, in dem ich einfach so schreibe, wenn mich die Muse packt. Darin beantworte ich Journaling prompts, die mir „über den Weg gelaufen sind“ und sammle Ideen für kreative Hobbys oder Blogbeiträge. Auch BeMERKENswertes aus Büchern oder Zeitschriften finden dort ihren Platz.
Journaling Karten
Drei Kartensets verschiedener Autorinnen besitze ich.
Das Set „Kreative Schreib-Impulse“ von Daniela Alge ist kein klassisches Journalingset, sondern dient eher dazu, spielerisch achtsam und kreativ zu schreiben. Die Impulse sind sehr überraschend und regen deshalb prima zum texten an.
Das Journaling-Kartenset von Bianca Fritz enthält sehr offene Fragen, die gerade deshalb gut dazu dienen, einfach darauf los zu schreiben. Ich erhalte immer wieder neue Ergebnisse, trotz gleicher Fragen.
„Schreib dich ins Glück“ liefert Ideen, um intuitiv ins Schreiben zu kommen. Auf den Karten stehen Schreibimpulse und dazu erhält man eine kleine Anleitung, für welche Situationen im Leben der jeweilige Impuls besonders hilfreich ist. Kurz: Persönlichkeitsentwicklung und Klarheit in Kartenform.
Ich glaube, jeder der gerne journalt, schreibt auch gerne. Logisch eigentlich. Diese Kartensets stellen Journaling auf eine spielerische Ebene. Ich ziehe meistens einfach eine Karte, um mich überraschen zu lassen. So gewinnt das tiefe Thema Schreiben für mich eine locker-flockige Leichtigkeit.
Kennst Du weitere interessante Sets und Spiele rund ums Thema Journaling und Schreiben? Dann empfehle mir sie gerne. Ich bin immer auf der Suche nach Neuem!
So bin ich zum Journalen gekommen
In meiner Jugend begann ich, Tagebuch zu schreiben. Irgendwann gab ich es wieder auf, weil ich das Interesse daran verlor und andere Dinge (zum Beispiel die Liebe, hihi) wichtiger wurden. Mit dem Journaling kam ich das erste Mal über Instagram in Berührung. Dort warb Bianca Fritz für ihr Rauhnachtjournaling. Sie stellte die gesamte Zeit zwischen Weihnachten und dem 6. Januar über jeden Tag eine Frage zum reflektieren und Pläne schmieden und traf damit genau meinen Nerv. Ich erhielt ein Werkzeug, um wirklich tief nachdenken zu können und schöpfte daraus viele Erkenntnisse. Damit war der Weg geebnet, mehr über das Journalen zu lernen und es öfter anzuwenden.
Das bringt mir das Journalen
Es hilft mir, unausgesprochene Gedanken zu formulieren.
Ich kann damit über Dinge nachschreiben, über die ich tiefer nachdenken will.
Ich lerne, zuende zu denken, über Sachen, die im Alltag aufgrund von Ablenkung untergehen.
Es gelingt mir damit, andere Blickwinkel einzunehmen.
Es entspannt mich.
Es hilft mir, mich zu konzentrieren.
Ich werde dadurch achtsamer.
Ich fokussiere mich besser.
Ich kann Dinge aus dem Kopf schreiben, über die ich grübele.
Es hilft mir, mit Vergangenem abzuschließen.
Es hilft, Erinnerungen zu sammeln.
Es ersetzt manchmal ein Gespräch mit einem Menschen oder der besten Freundin.
Unbewusstes gelangt ins Bewusstsein.
In dieser Zeit kann ich alles andere ausblenden.
Ich verbinde mich mit mir selbst.
Es hilft mir, wenn ich eine Entscheidung treffen muss.
Ich lerne dabei, mich selbst zu analysieren und Verhaltensweisen zu hinterfragen.
Ich lerne, mir die richtigen Fragen zu stellen.
Ich erfahre ein tieferes Verständnis für mich selbst.
Wie anfangen?
Du möchtest auch einmal ausprobieren, ob Journaling etwas für dich ist? Ok. Es ist im Grunde ganz einfach. Hier ist meine kleine Anleitung: Nimm dir fünf Minuten Zeit. Achte darauf, dass du WIRKLICH ungestört bist und du bequem sitzt. Nimm dir ein Blatt Papier (oder ein leeres Notizbuch) und einen Stift, der gut übers Papier gleitet und schreibe einfach darauf los. Wichtig ist, dass du für mindestens fünf Minuten den Stift nicht groß absetzt. Denkpausen sind also nicht erlaubt. Solltest Du nicht mehr wissen, was du noch schreiben könntest, aber die fünf Minuten sind noch nicht um, dann schreibe die Frage „Was will noch raus?“ aufs Papier (vielleicht sogar mehrmals hintereinander). Irgendein Gedankenblitz wird dir dann wieder einfallen. Du brauchst einen Einführungssatz, um überhaupt starten zu können? Hier habe ich drei „Journalingprompts“ für dich:
Was geht mir gerade durch den Kopf?
Das möchte ich loslassen:
Am besten wäre es, wenn ich…
Solltest du während deiner Schreibzeit nicht beim Thema bleiben und abschweifen von deinem eigentlichen Einführungssatz, ist das gar nicht schlimm. Im Gegenteil. Durch das Schreiben mit der Hand kommen manchmal unterbewusste Dinge ans Licht. Das ist das spannende am Journalen. Ich schreibe sehr häufig Dinge auf, die ich noch nie (oder noch nie so ausführlich) bewusst durchdacht habe. Übrigens schreibst du nur für dich. Schriftbild, Rechtschreibung und Grammmatik sind völlig egal. Auch dein Ausdruck interessiert niemanden. Schreib wirklich flüssig, ohne groß nachzudenken.
Fazit
Journaling ist ein mächtiges und magisches Tool, um Klarheit zu gewinnen. Es gibt verschiedene Methoden, die allesamt recht einfach umzusetzen sind. Im Grunde benötigst du nur einen Zettel und einen Stift.
Wie heißt es so schön? „Einsicht ist der erste Weg zur Besserung!“ Mit Hilfe vom Journalen erhälst du tiefgreifende Erkenntnisse, die du nutzen kannst, um dein eigenes Verhalten besser zu verstehen, oder vielleicht sogar, um wichtige Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können. Auch um Prozesse zu begleiten (zum Beispiel Jobsuche, Abnehmziele…) kann das Schreiben sehr hilfreich sein.
Schreibe mir gerne, ob du journalst, oder ob du es einmal probieren möchtest.
Renata Mauz veranstaltet gerade eine Blogparade mit dem Titel: Spürst du dich schon, oder rödelst du noch?. Es geht um Selbstfürsorge und da das ja genau mein Thema ist, bin ich natürlich gerne dabei!
Warum mir Selbstfürsorge so wichtig ist
Ich erinnere mich noch genau an ein paar Sätze, die wir drei Töchter oft von meiner Mutter hörten: „Früher habe ich so gerne gelesen, aber heute habe ich wegen euch kaum noch Zeit dazu!“ oder „Es ist sinnlos, mal was stricken zu wollen, denn es wird sowieso nie ein fertiger Pullover daraus – wegen euch!“. Mich ließen solche Kommentare immer sehr traurig zurück. Ich konnte mich und meine Bedürfnisse ja nicht in Luft auflösen. Ich fühlte mich schuldig, weil meine Mutter keine Zeit für sich fand und konnte es nicht ändern. Diese mahnenden Aussagen hinterließen einen tiefen Eindruck bei mir und scheinbar auch bei meinen Schwestern. Die beiden bekamen nie Kinder, weil diese so viel Arbeit machen.
Nun bin ich selber Mutter zweier Söhne und eines sollen die zwei definitiv nicht von mir lernen: Dass ihre Mutter wegen ihnen keine Zeit mehr für Selbstfürsorge hat! Es ist mir wichtig, dass sie erkennen, dass man als Mama auch Bedürfnisse hat und keine unverletzbare Supermutti mit niemals schwindenden Kräften ist. Sie sollen sich später mal an mich als glückliche Mutter erinnern. Außerdem möchte ich, dass sie nicht das Rollenklischee der nimmermüden perfekten Hausfrau-Mutter-Erwerbsarbeitenden von ihren eigenen späteren Partnerinnen verlangen. Ich möchte ihnen vorleben, dass es normal ist, sich als Eltern Zeit für sich zu nehmen, auch wenn deshalb vielleicht noch ein Korb Schmutzwäsche warten muss. Sie sollen sehen, wie Selbstfürsorge geht, denn auch sie werden in ihrem Erwachsenenleben für sich selber sorgen müssen.
Meine Strategien, um Selbstfürsorge in den Alltag zu integrieren
Damit meine Kinder also bewusst wahrnehmen können, wie Mama sich entspannt, verschiebe ich meine Selbstfürsorge nicht nach „Mutter-Dienstschluss“, wenn sie im Bett sind. Das würde bei meinen Eulenkindern ohnehin nicht funktionieren, da dies nur selten vor 22:00 Uhr ist.
Früher galt für mich das Motto „Ganz oder gar nicht“. Das bedeutete, dass ich für meine Me-time mindestens eine Stunde freie Zeit haben musste. Ich fand es komisch, nur kurze Zeitfenster dafür zu nutzen. Und ja, natürlich wird die Entspannung und Zufriedenheit, die ich nach einer fünfzehnminütigen Pause habe, wahrscheinlich kleiner sein, als nach einer Stunde im Flow. Aber ich musste als berufstätige Mutter lernen, dass solche langen Pausen selten zu finden sind. Das Resultat: Ich hatte häufig gar keine Zeit für mich! Deshalb lebe ich nun nach dem Leitsatz: „Besser wenig, als nichts“ und zähle auch kleine Auszeiten zur Selbstfürsorge.
weitere Strategien, die mir helfen
Ich bespreche mit der Familie frühzeitig, dass ich am Wochenende mal ein Wannenbad nehmen möchte. So ist eine gewisse Zeitspanne vorgegeben und wir können gemeinsam einen „Badetermin“ für mich einplanen.
Mein Journal und das Buch oder Magazin, welches ich gerade lese, liegt griffbereit neben dem Esstisch. Nach dem Abendessen kann ich so ohne große Vorbereitung zu meiner Selbstfürsorge übergehen, während der Kleine spielt.
Malutensilien liegen in einer „Kreativbox“ und sind ebenfalls schnell greifbar, sodass ich wenig Zeit für die Vorbereitung benötige.
Ich kopple Selbstfürsorge an Alltagstätigkeiten. So wird sie für mich verbindlicher und zur Gewöhnungssache. Auch meine Familie sieht es als normale Tätigkeit an. Bei mir ist es hauptsächlich das Abendessen, an das ich meine Me-time anschließe.
Care-Arbeit wird aufgeteilt. Mein Mann übernimmt Teile der Hausarbeit und Kinderpflege. Somit bleibt mehr Zeit für Müßiggang.
Ich muss nicht auf jeder Hochzeit tanzen. Das bedeutet, ich backe nicht für jeden Kuchenbasar und unser Garten ist recht naturnah. Ich überlege sehr gut, wohin ich meine Energie stecke, um nicht in die Überlastungsfalle zu tappen und Zeit für mich zu haben.
Ich verbinde Selbstfürsorge mit der Hausarbeit oder Alltagstätigkeiten. Das ist dann zwar keine richtige Pause, aber fühlt sich trotzdem gut an. Beispiel: Ich höre Podcasts, während ich Wäsche aufhänge. Beim Zähne putzen stehe ich auf einem Bein, um mein Gleichgewicht zu trainieren und so weiter.
Die Sache mit dem Gewissen…
Etwas, was ich unbedingt noch anmerken möchte: Ich wurde ,wie oben beschrieben, geprägt durch den Glaubenssatz, das eine gute, sich aufopfernde Mutter keine Zeit für Selbstfürsorge hat. Demzufolge habe ich ganz häufig ein schlechtes Gewissen, wenn ich zum Beispiel lese, während mein Mann mit dem Kleinen spielt. Es fühlt sich nicht richtig an und ich komme mir faul vor.
Das finden von Zeit für Selbstfürsorge und auch die Umsetzung ist also ein Prozess. Mir ist es weder von heute auf morgen gelungen, Selbstfürsorge in den Alltag zu integrieren, noch bin ich frei von Gewissenkonflikten. Manchmal ereilen mich auch Durstrecken, in denen ich kaum Zeit finde, für mich selbst gut zu sorgen. Wichtig ist mir aber, dranzubleiben und meine Me-time nicht aus den Augen zu verlieren.
Sylvia Tornau veranstaltet eine Blogparade mit dem Titel: „Ein Satz, der mich trägt“. Mich hat das Thema gleich angesprochen, denn ich versuche gerade einen Satz zu verinnerlichen, der mir Mut machen soll, mich tragen soll. Mein alter Leitsatz aus Kindertagen verlor nämlich schlagartig seine Wahrheit.
„So schnell stirbt man nicht!“
Diesen Satz hatte ich oft von meiner Mutter gehört, wenn wir Kinder uns mal wieder die Knie aufgeschlagen hatten, oder stark erkältet waren und in Sorge waren, ob wir das wohl überleben würden 😜. Dieser Satz beruhigte mich früher ungemein, schließlich ist meine Mama gelernte Krankenschwester. Sie musste es ja also wissen!
Später, als ich selber Krankenschwester lernte und in diesem Beruf arbeitete, behielt ich in brenzligen Situationen mit Hilfe diesen Satzes die Nerven. Ich sagte mir den Satz innerlich vor und konnte so professionell handeln, wenn es einem Patienten plötzlich schlecht ging.
Der Satz „So schnell stirbt man nicht“ begleitete mich bis zu meinem 30. Lebensjahr. In existenziell (vermeintlich) bedrohlichen Lagen war er meine Stütze. Was kann es besseres geben, als in solchen Situationen Halt zu haben?
Plötzlich war alles anders
Mein damaliger Verlobter und Vater unseres zweieinhalb jährigen Sohnes fiel vor meinen Augen um und stand nie wieder auf. „So schnell stirbt man nicht“ hämmerte es in meinem Kopf, während ich den Notruf wählte und anschließend mit der Herzmassage und Beatmung begann. Leider stimmte Mamas Mutmachsatz diesmal nicht und verlor auf sehr eindrückliche Weise seine Wahrheit für mich.
Und nun?
Tatsächlich zog es mir den Boden unter den Füßen weg. Der Satz war mein Beruhigungsfundament in jeglicher Notlage. Mutter hatte doch nicht Recht gehabt! Das, was ich über 29 Jahre fest geglaubt hatte, entpuppte sich als Lüge.
Die Folge waren anfangs Panikattacken mit Todesangst. Die bekam ich aber Recht schnell wieder in den Griff. Überhaupt besitze ich eine gute Resilienz und fasste schnell wieder Fuß im Leben.
Was ich bis heute behalten habe, ist die Angst, jemanden aus der Familie oder mir könnte etwas passieren. Jeder Kopfschmerz – eventuell ein Tumor. Jede fünfminütige Verspätung meines neuen Partners – ein tödlicher Autounfall. Ich weiß auch nicht, wie oft ich im ersten Lebensjahr unseres Jüngsten nachts geschaut habe, ob er noch atmet. Aus Angst vor dem plötzlichen Kindstod. Frag mich lieber nicht, wie es mir ging, als damals die ersten Coronaerkrankungen bekannt worden! (Oder Nein! Frag mich das ruhig! Als die ersten Meldungen aus China publik wurden, hatte ich mich nämlich sofort mit Desinfektionsmittel, Handschuhen und Mundschutz eingedeckt. Die Erkrankung war noch lange nicht in Europa angekommen, aber ich war besser vorbereitet, als alle deutschen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen 😁.)
Diese Sorgen erstrecken sich aber nicht nur auf Krankheiten oder Unfälle. Ich habe gelernt, wie wertvoll das Leben ist. Aktuell fürchte ich mich vor dem Krieg und wie das Leben insbesondere meiner Kinder negativ beeinflussen könnte. Aus diesem Grund schaue ich auch keinerlei Nachrichten mehr. Jawohl, ich bin gänzlich unwissend. Aber besser unwissend, als gelähmt vor Angst.
Und weiter?
Meine Mutter ist Optimistin. Mein Vater Pessimist. Leider habe ich seine Eigenschaft geerbt. Ich sehe immer zuerst das Negative und mahle mir intensiv den Worst Case aus. Bei jeder Entscheidung und jedem neuen Umstand oder Ereignis erscheint bei mir sofort ein „Aber…“ Oder ein „Was, wenn…“. Gerne auch in Kombination: „Aber was, wenn es nicht klappt?“
„Was, wenn es gut wird?“
Diesen Satz las ich erst kürzlich in der Zeitschrift „Flow“. Er hat mich sofort angesprochen. Nein – er sprang mich quasi an! „Was, wenn es gut wird?“ Raus aus dem Problemdenken! Meist liegt die Chance ja immerhin bei 50 Prozent, dass eine Sache gut ausgeht. Bei vielen Dingen ist sie sogar noch viel höher. Das Glas ist halbvoll, nicht halbleer!
Noch habe ich den Satz nicht verinnerlicht. Er trägt mich also noch nicht wirklich gut. Ich muss noch ein bisschen selber mitpaddeln auf den Wellen des Lebens.
Aber ich arbeite daran. Immer wenn ich mich erwische, negativ zu denken, sage ich mir nun diesen Satz innerlich auf. Zudem zwinge ich mich quasi dazu, mir den positiven Ausgang in meinen Gedanken vorzustellen. Außerdem sammle ich Argumente, die für das glückliche Ende einer Sache sprechen. Das ist innere Arbeit, die mich sicherlich noch ein Stück begleiten wird. Es wird Rückschläge geben, aber ich bin zuversichtlich, dass mir mein Satz „Was, wenn es gut wird?“ dabei helfen wird, positiver zu denken.
Ich finde es übrigens auch sehr gut, dass er als Frage formuliert ist. Wenn man eine Frage gestellt bekommt, ist man im Zugzwang, darüber nachzudenken. Ich frage mich dann sofort „Ja, was ist dann eigentlich?“ und kann mir das positive Ergebnis gedanklich schon einmal vorstellen, um aus dem Sorgenkarussell auszusteigen. Der Satz „Alles wird gut!“ hätte diese Wirkung bei mir nicht, denn ich habe ja erlebt, dass halt nicht immer alles gut wird.
So und jetzt bist du dran: Hast du auch einen Satz, der dich trägt?
Der Wonnemonat Mai war ein objektiv ereignisarmer Monat. Dafür hatte ich ganz schön „Humini“ – Hudelei mitm Nischl. Es gab viel zu (zer)denken und ich bin mir fast sicher, das wird auch im Juni nicht anders werden. Mein Köpfchen hat viel Arbeit zur Zeit!
Aufgrund der Ereignisarmut (besser keine Erlebnisse, als schlechte!) gibt es für diesen Monat auch nicht so viel Fotomaterial wie gewohnt. Aber ein paar Bildchen habe ich trotzdem:
die Zitronen durften rausMuttertagsblumenAbend im GartenRhododendrengrüne Hände – der Kleine entdeckt die Welt
Dinge im Mai
Der Große hatte seine Realschulprüfungen (und hat sie alle bestanden)
wir haben ein neues Gartentor, das alte war hin!
Mit dem Großen zusammen zelebrierte ich den ESC
Der Kleine hatte Fieber und ich war mit ihm Zuhause
Mein Mann war zwei Tage auf Dientsreise in Österreich und krank war er auch
zwei neue Bücher habe ich angefangen zu lesen: Ava liebt noch ein Liebesroman. Mich sprach an, dass Ava genauso alt ist wie ich und Im Einklang mit mir selbt, welches ich als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten habe.
Ich war zu einer Fortbildung zum Thema künstliche Intelligenz – ein Gebiet, welches meine Kreativität beflügelt.
Ich habe eine neue App getestet: Honestly. Es ist ein Journal, in das man schreiben oder sprechen kann. Die App antwortet KI-gestützt. Was ich gut finde: die App fasst Gesagtes gut zusammen und findet manchmal andere Worte, als man selbst. Das gibt neue Impulse. Was ich schlecht finde: Fragen werden nicht beantwortet. Sie gibt nur selten brauchbare Ratschläge. Der Nutzer muss sich also selbst überlegen, was er nun mit den neuen Erkenntnissen anfängt. Zudem ist das Ganze natürlich aus datenschutzrechtlicher Sache heikel. Die App würde zwar angeblich Auswertungen nur in anonymisierter Form tätigen, aber kann man sich da sicher sein?
Im Blogbeitrag Meine lebendige Bibliothek überlege ich mir, welche Bücher ich über mein Leben schreiben könnte und erhalte dabei eine sehr wertvolle Erkenntnis.
Ich habe mich diesen Monat an „Black out Poetry“ probiert. Was das ist und welche Ergebnisse ich erstellt habe, siehst du in diesem Instagrambeitrag. Ach überhaupt… Insta! Meine kleine Hassliebe ;-). Ich liebe es, dort kreativ zu werden und sehe es so ein bisschen als meine Aufgabe an, anderen Impulse für Selbstfürsorge zu geben. Leider kommt oft nur wenig zurück. Das macht mich manchmal echt traurig.
Erkenntnisse des Monats
Meine besten One-liner dürfen natürlich auch in diesem Monat nicht fehlen:
Wir haben Morgen- und Abendroutinen, Skincareroutinen und so weiter. Aber Selbstfürsorgeroutinen haben wir nicht.
im Grunde beendete die Demenz meines Vaters das Leben meiner Eltern
Wort des Tages: „Ageismus“
Wenn ich mich zu anderen „mild“ verhalte, werde ich auch weicher zu mir
Arbeitspensum sinkt – Laune steigt
Enttäuschungen lähmen mich
Ich bin Quartalsfresserin
Was ich erforschen will: Epigenetik
So zu denken und handeln, als wäre man schon am Ziel hilft, es zu erreichen
glückliche Familie – glückliche Mama
Was mich belastet: der Niveaulimbo auf Arbeit
Sorgen um die Gesundheit von Familienmitgliedern überschatten ALLES
Birgit Lorz ruft zu einer Blogparade mit dem Titel Meine liebsten Blogartikel auf. Ich mag das Thema, weil ich so gleich mal gezwungen bin, nachzuschauen, was ich so in letzter Zeit gebloggt habe.
Meine liebsten Blogartikel
Nun ist es ja so, dass sich meine Bloginhalte seit Januar 2024 sehr gewandelt haben. Vorher hatte ich viele schöne Beiträge über Marketing, Logogestaltung und Social Media Tipps geschrieben. Nach dem Ende meiner nebenberuflichen Selbstständigkeit blogge ich eher privatere Artikel und habe meinen „Blogsinn“ in den Themen Selbstfindung und Selbstfürsorge gefunden. Daher möchte ich mich bei meiner Auswahl auch nur auf neuere Artikel beziehen.
Fürs Glück
Meine Glücksstrategien erfährst du in meinem ersten liebsten Blogartikel. Ich erzähle dir, welche Methoden ich habe, um das Glück in mein Leben einzuladen, aber auch, welche Techniken bei mir nicht funktioniert haben. Vielleicht kann ich dich ja ein wenig inspirieren?
Fürs Selbstbewusstsein
100 Dinge auf die ich stolz bin war für mich ein kleiner Selbstwert-Boost. Erst glaubte ich nicht, dass sich Hundert Dinge finden lassen, auf die ich stolz bin. Dann purzelten die Einfälle nur so aus meinem Kopf. Ich mag diese Liste und schaue gerne immer mal wieder darauf, wenn die Zweifel an mir nagen. Hilft immer!
Für die Nase
Ikarus und Hasenschwanz – Der Duft meiner Kindheit heißt ein persönlicher Blogartikel, in dem ich in Erinnerungen schwelge. Eine eigentümliche Geruchsmischung offenbart sich, wenn ich an die eindrücklichsten Düfte meiner Kindheit denke. Es war sehr schön, auf diese Weise an mein junges Leben zu denken.
Für die Psyche
Was ist Resilienz und wie kannst Du sie fördern? ist eine kurze Anleitung, wie du mit Herausforderungen im Leben umgehen kannst und im besten Fall sogar daran wachsen kannst. Er erinnert daran, dass wir viel mehr selber beeinflussen können und zum positiven wandeln können, als wir denken!
Für die innere Ausrichtung
Hast du schon einmal Werte für dich definierst, die dir als Kompassnadeln dienen? In meinem Blogbeitrag Meine persönlichen Werte zeige ich dir den Link zu einem genialen Online-Wertetest. Zusätzlich nenne ich dir meine Top 3 und erzähle dir, warum sie mir so wichtig sind.
Auch in meinem Blogbeitrag Ein Satz, der mich trägt, geht es um die innere Ausrichtung. Darin erzähle ich, wie mein Lebens-Leitsatz plötzlich seine Bedeutung verlor und mit welchem neuen Satz ich mich nun innerlich stärken möchte. Dieser Beitrag war mir eine Herzensangelegenheit, ist aber auch sehr persönlich geworden.
Für die Selbstfürsorge
Im Beitrag Aktivitäten zur Selbstfürsorge – Vergeudete Zeit? gehe ich der Frage nach, ob es sinnvoll ist, seine Zeit mit Selbstfürsorge und Hobbies zu verbringen, obwohl vielleicht sogar das Talent dazu fehlt. Verschwendete Zeit oder Labsal für die Seele? In diesem Artikel erfährst du meine Sichtweise!
Warum lege ich dir diese Auswahl an Blogbeiträgen von mir ans Herz? Mein Ziel ist es, dich zu inspirieren. Vielleicht übernimmst du ja den ein oder anderen Impuls aus meinen Artikeln? Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen!
Lorena Hoormann veranstaltet auf ihrem Blog eine Blogparade, die ich sehr interessant finde. Es geht darum, sich zu überlegen, mit welchen Themen man sich als „lebendige Bibliothek“ verleihen könnte.
Der Gedanke hinter diesem Begriff: In Berlin gibt es eine Aktion, bei der man sich in einer Bibliothek keine Bücher ausleihen kann, sondern Menschen. Diese dienen dann als Interviewpartner und stehen den Interessenten durch ihre Lebenserfahrung mit Rat und Informationen Rede und Antwort.
Zu welchen Themen wäre ich eine ideale „lebendige Bibliothek“?
Titel: Die Beobachterin – Mein Leben als introvertierte und hochsensible Person
Ich könnte darüber sprechen, wie ich erkannt habe, dass ich hochsensibel bin und was diese Eigenschaft für Vorzüge und Nachteile mit sich bringt. Auch wie ich damit im Alltag umgehe und was es für Hürden gibt, könnte ich erklären.
Stichworte: Hochsensibilität, Introversion
Titel: Mein Kampf mit den Pfunden – Wie ich jedes Mal schnell abgenommen habe und ebenso schnell wieder zunahm
Seit meiner Kindheit bin ich phasenweise übergewichtig gewesen und zwischendurch nahm ich jedes Mal recht schnell ab. Die Gründe dafür sind vielschichtig und daher ist mein Gewichtsproblem definitiv nicht mit dem einfachen Ratschlag „Iss doch einfach mal weniger“ zu beseitigen. Was hat immer gut funktioniert und warum wurde ich trotzdem jedes Mal wieder dick? Das sind Fragen, die ich beantworten könnte.
Titel: Ich schaffe das! Langer Kinderwunsch, schwierige Geburt und komplizierter Stillstart
Es gab viele Herausforderungen „rund ums Kind“, die ich alle lösen konnte. Wie ich es geschafft habe, nicht den Mut zu verlieren und was ich alles ausprobiert habe, um meine Ziele zu erreichen sind Inhalte meines Buches über Kinderwunsch, Geburt und Stillzeit. Ergebnis sind zwei wundervolle Söhne, die ich beide lange Zeit gestillt habe.
Stichworte: Kinderwunsch, Geburt, Stillen
Titel: jung verlassen – Was ich nach dem plötzlichen Tod meines ersten Partners erlebte und wie ich daran gewachsen bin
2011 verstarb mein langjähriger Partner und Verlobter. Ich war damals 29 Jahre jung und wir hatten einen 2,5jährigen gemeinsamen Sohn. Wie es ist, wenn der Partner plötzlich verstirbt und man mittellos mit Kleinkind zurück bleibt, bietet genügend Gesprächsstoff.
Stichworte: Trauer, Gesellschaft
Titel: Selbstfürsorge und Journaling – Warum es mir so wichtig ist, mir mehr Zeit dafür zu nehmen, als meine Mutter
Ich könnte darüber reden, warum es wichtig ist, gerade als vielbeschäftigte Mutter, Zeit für Selbstfürsorge einzuplanen und was es für Methoden und Möglichkeiten gibt, Journaling und andere Selbstfürsorgetechniken in den Alltag zu integrieren.
Stichworte: Selbstfürsorge, Mutterschaft
Wenn ich meine Themen jetzt so lese, fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Ich habe schon so viele Schicksalsschläge und Unwegbarkeiten erlebt und bin jedes Mal stärker daraus hervorgegangen. Das bringt mich glatt noch auf einen fünften Buchtitel:
Titel: Resilienz – Gestärkt aus Krisen
Was ich für schwierige Lebensereignisse erlebt habe und wie mich diese Erlebnisse geprägt haben.
Was ich mit dieser Bücherliste nun anfange? Ich weiß es noch nicht. Vielleicht irgendwann wirklich mal ein Buch schreiben? Oder wenigstens einen ausführlichen Blogartikel zu jedem Thema (Psst! Zum „Gewichtsbuch“ existiert schon ein Artikel, er ist aber (noch) unveröffentlicht, da er sehr persönlich ist)? Mal schauen.
Der April, der weiß nicht, was er will! – Dieses Sprichwort traf dieses Jahr wettertechnisch gar nicht auf den sonst so launigen Monat zu. Es herrschte nämlich meistens eitel Sonnenschein bei angenehmen und zu warmen Temperaturen.
Gartenzeit
Klar, dass wir deshalb viel Zeit im Garten zubrachten. Ich liebe das Frühjahr. Es gibt täglich etwas Neues in der Natur zu entdecken und ich blühe jedes Jahr mit der Natur auf. Besonderes Highlight dieses Jahr: Eine einzelne Lerchenspornpflanze hat sich in unserem Garten angesiedelt. Hoffentlich vermehrt sie sich so gut, wie die Buschwindröschen, die mittlerweile einen großen weißen Teppich bilden. Ende des Monats stellten wir auch unseren Strandkorb wieder raus, so dass das Relaxen im Garten noch leichter fällt.
Dem Kleinen stellten wir einen großen Pflanztopf auf und säten Möhren, Sonnenblumen und setzten eine Kartoffel.
kleine Geschenke vom KleinenDer Lerchensporn
Berufliches
Eine mental fordernde Zeit mit hoher Arbeisbelastung! Ich unterrichtete recht viel und die Schülerinnen und Schüler zeigten häufig sehr deutlich, dass das Interesse fehlt. So richtig befriedigt mich mein Lehrerjob nicht mehr. Das fiel mir mal wieder deutlich auf.
Neues vom Großen
Die ersten Realschulprüfungen in Deutsch und Englisch standen an und wir besuchten zusammen den ersten Elternabend am beruflichen Schulzentrum, wo der Große ab Sommer aufs Gymnasium gehen möchte. Es ist schön, ihn so motiviert zu sehen und ich bin sehr dankbar, dass er schulisch kaum Probleme hat. Eine Sorge weniger!
Ostern in Baabe
Ostern verbrachten wir auf Rügen. Wir flüchteten vor den nervigen Feiertagsdingen wie selber kochen müssen, vorher den Großeinkauf tätigen müssen und so weiter. Es war eine gute Entscheidung. Wir erlebten eine wunderbare Zeit inklusive Schifffahrt, Fahrt mit dem Rasenden Roland und Besuch des Karls Erdbeerhof. Zeit für Strandspaziergänge war natürlich auch und ich fand sogar ein paar ruhige Autominuten, um zu lesen. Hier ist der Highlight- Link zu meinen Rügenbildern auf Insta: https://www.instagram.com/stories/highlights/18160348879358324/
Insta-Vibes
Irgendwie bietete mir der Alltag und der Urlaub viel „Futter“ für neue Reels und Beiträge auf meinem Instagram-Account. Trotz relativ wenig Resonanz macht es mir dort momentan viel Freude, über meine Art der Selbstfürsorge und das Journaling zu schreiben. Auch ein neuer „über mich-Beitrag ist entstanden. Das Comic-Bild dazu erstellte ich mit Hilfe von Chat-GPT.
Was noch?
Mein Mann weilte bei einer kleinen Dienstreise in Hof und den April ließen wir zum Hexenfeuer ausklingen. Der Kindergarten, den der Kleine besucht, hatte dazu wieder eine Hexe gestaltet und wir hatten einen schönen Abend bei milden Temperaturen und netten Gesprächen.
Nur selten schaffe ich es, am beliebten Blogformat 12 von 12 teilzunehmen. Ich vergesse nämlich jedes Mal im Tagesverlauf, Fotos zu machen. Heute ließ mich mein kleines Köpfchen nicht im Stich und ich habe 12 Fotos gesammelt:
Los ging es noch im Bett: ich ließ mir mit Hilfe von Chat GPT eine Sammelfigur von mir erstellen, die ich dann später auf meinem Instagramprofil teilte.
Danach klingelte der Postbote und brachte ein Osterpaket für die Kinder von den Großeltern.
Ein Blick auf meinen Kalender aus der Flow, offenbarte mir diesen schönen Spruch:
Aufgrund des schönen Wetters spielte sich fast der komplette Rest des Tages im Garten am Haus ab. Vorher weckte ich noch meinen Natursauerteig, denn morgen möchte ich Brot backen.
Ach ja! Ein Katzenfoto darf auch nicht fehlen!
Im Garten nutzte ich heute das erste Mal in diesem Jahr wieder meinen heißgeliebten Stanley. Jaja, lach nur über mich – Aber ich finde ihn wirklich ein spitze Lifestyleprodukt!
Gartenarbeit war angesagt, unterbrochen von einem Blumengeschenk unseres kleinen Sohnes.
Es gab wieder hübsche Frühlingsimpressionen im Garten:
Der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz!
Zum Abschluss des Gartentages gönnte ich mir einen Prosecco.
Abends fiel mir noch ein, dass ich noch ein selbst bemaltes Plastikei an unseren Osterbaum vorm Haus hängen kann.