Warum mir Selbstfürsorge wichtig ist und wie ich sie einfach in den Alltag integriere

Renata Mauz veranstaltet gerade eine Blogparade mit dem Titel: Spürst du dich schon, oder rödelst du noch?. Es geht um Selbstfürsorge und da das ja genau mein Thema ist, bin ich natürlich gerne dabei!

Warum mir Selbstfürsorge so wichtig ist

Ich erinnere mich noch genau an ein paar Sätze, die wir drei Töchter oft von meiner Mutter hörten: „Früher habe ich so gerne gelesen, aber heute habe ich wegen euch kaum noch Zeit dazu!“ oder „Es ist sinnlos, mal was stricken zu wollen, denn es wird sowieso nie ein fertiger Pullover daraus – wegen euch!“. Mich ließen solche Kommentare immer sehr traurig zurück. Ich konnte mich und meine Bedürfnisse ja nicht in Luft auflösen. Ich fühlte mich schuldig, weil meine Mutter keine Zeit für sich fand und konnte es nicht ändern. Diese mahnenden Aussagen hinterließen einen tiefen Eindruck bei mir und scheinbar auch bei meinen Schwestern. Die beiden bekamen nie Kinder, weil diese so viel Arbeit machen.

Nun bin ich selber Mutter zweier Söhne und eines sollen die zwei definitiv nicht von mir lernen: Dass ihre Mutter wegen ihnen keine Zeit mehr für Selbstfürsorge hat! Es ist mir wichtig, dass sie erkennen, dass man als Mama auch Bedürfnisse hat und keine unverletzbare Supermutti mit niemals schwindenden Kräften ist. Sie sollen sich später mal an mich als glückliche Mutter erinnern. Außerdem möchte ich, dass sie nicht das Rollenklischee der nimmermüden perfekten Hausfrau-Mutter-Erwerbsarbeitenden von ihren eigenen späteren Partnerinnen verlangen. Ich möchte ihnen vorleben, dass es normal ist, sich als Eltern Zeit für sich zu nehmen, auch wenn deshalb vielleicht noch ein Korb Schmutzwäsche warten muss. Sie sollen sehen, wie Selbstfürsorge geht, denn auch sie werden in ihrem Erwachsenenleben für sich selber sorgen müssen.

Meine Strategien, um Selbstfürsorge in den Alltag zu integrieren

Damit meine Kinder also bewusst wahrnehmen können, wie Mama sich entspannt, verschiebe ich meine Selbstfürsorge nicht nach „Mutter-Dienstschluss“, wenn sie im Bett sind. Das würde bei meinen Eulenkindern ohnehin nicht funktionieren, da dies nur selten vor 22:00 Uhr ist.

Früher galt für mich das Motto „Ganz oder gar nicht“. Das bedeutete, dass ich für meine Me-time mindestens eine Stunde freie Zeit haben musste. Ich fand es komisch, nur kurze Zeitfenster dafür zu nutzen. Und ja, natürlich wird die Entspannung und Zufriedenheit, die ich nach einer fünfzehnminütigen Pause habe, wahrscheinlich kleiner sein, als nach einer Stunde im Flow. Aber ich musste als berufstätige Mutter lernen, dass solche langen Pausen selten zu finden sind. Das Resultat: Ich hatte häufig gar keine Zeit für mich! Deshalb lebe ich nun nach dem Leitsatz: „Besser wenig, als nichts“ und zähle auch kleine Auszeiten zur Selbstfürsorge.

weitere Strategien, die mir helfen

  • Ich bespreche mit der Familie frühzeitig, dass ich am Wochenende mal ein Wannenbad nehmen möchte. So ist eine gewisse Zeitspanne vorgegeben und wir können gemeinsam einen „Badetermin“ für mich einplanen.
  • Mein Journal und das Buch oder Magazin, welches ich gerade lese, liegt griffbereit neben dem Esstisch. Nach dem Abendessen kann ich so ohne große Vorbereitung zu meiner Selbstfürsorge übergehen, während der Kleine spielt.
  • Malutensilien liegen in einer „Kreativbox“ und sind ebenfalls schnell greifbar, sodass ich wenig Zeit für die Vorbereitung benötige.
  • Ich kopple Selbstfürsorge an Alltagstätigkeiten. So wird sie für mich verbindlicher und zur Gewöhnungssache. Auch meine Familie sieht es als normale Tätigkeit an. Bei mir ist es hauptsächlich das Abendessen, an das ich meine Me-time anschließe.
  • Care-Arbeit wird aufgeteilt. Mein Mann übernimmt Teile der Hausarbeit und Kinderpflege. Somit bleibt mehr Zeit für Müßiggang.
  • Ich muss nicht auf jeder Hochzeit tanzen. Das bedeutet, ich backe nicht für jeden Kuchenbasar und unser Garten ist recht naturnah. Ich überlege sehr gut, wohin ich meine Energie stecke, um nicht in die Überlastungsfalle zu tappen und Zeit für mich zu haben.
  • Ich verbinde Selbstfürsorge mit der Hausarbeit oder Alltagstätigkeiten. Das ist dann zwar keine richtige Pause, aber fühlt sich trotzdem gut an. Beispiel: Ich höre Podcasts, während ich Wäsche aufhänge. Beim Zähne putzen stehe ich auf einem Bein, um mein Gleichgewicht zu trainieren und so weiter.

Die Sache mit dem Gewissen…

Etwas, was ich unbedingt noch anmerken möchte: Ich wurde ,wie oben beschrieben, geprägt durch den Glaubenssatz, das eine gute, sich aufopfernde Mutter keine Zeit für Selbstfürsorge hat. Demzufolge habe ich ganz häufig ein schlechtes Gewissen, wenn ich zum Beispiel lese, während mein Mann mit dem Kleinen spielt. Es fühlt sich nicht richtig an und ich komme mir faul vor.

Das finden von Zeit für Selbstfürsorge und auch die Umsetzung ist also ein Prozess. Mir ist es weder von heute auf morgen gelungen, Selbstfürsorge in den Alltag zu integrieren, noch bin ich frei von Gewissenkonflikten. Manchmal ereilen mich auch Durstrecken, in denen ich kaum Zeit finde, für mich selbst gut zu sorgen. Wichtig ist mir aber, dranzubleiben und meine Me-time nicht aus den Augen zu verlieren.

Nimmst du dir genügend Zeit für dich?

Ein Satz, der mich trägt

Sylvia Tornau veranstaltet eine Blogparade mit dem Titel: „Ein Satz, der mich trägt“. Mich hat das Thema gleich angesprochen, denn ich versuche gerade einen Satz zu verinnerlichen, der mir Mut machen soll, mich tragen soll. Mein alter Leitsatz aus Kindertagen verlor nämlich schlagartig seine Wahrheit.

„So schnell stirbt man nicht!“

Diesen Satz hatte ich oft von meiner Mutter gehört, wenn wir Kinder uns mal wieder die Knie aufgeschlagen hatten, oder stark erkältet waren und in Sorge waren, ob wir das wohl überleben würden 😜. Dieser Satz beruhigte mich früher ungemein, schließlich ist meine Mama gelernte Krankenschwester. Sie musste es ja also wissen!

Später, als ich selber Krankenschwester lernte und in diesem Beruf arbeitete, behielt ich in brenzligen Situationen mit Hilfe diesen Satzes die Nerven. Ich sagte mir den Satz innerlich vor und konnte so professionell handeln, wenn es einem Patienten plötzlich schlecht ging.

Der Satz „So schnell stirbt man nicht“ begleitete mich bis zu meinem 30. Lebensjahr. In existenziell (vermeintlich) bedrohlichen Lagen war er meine Stütze. Was kann es besseres geben, als in solchen Situationen Halt zu haben?

Plötzlich war alles anders

Mein damaliger Verlobter und Vater unseres zweieinhalb jährigen Sohnes fiel vor meinen Augen um und stand nie wieder auf. „So schnell stirbt man nicht“ hämmerte es in meinem Kopf, während ich den Notruf wählte und anschließend mit der Herzmassage und Beatmung begann. Leider stimmte Mamas Mutmachsatz diesmal nicht und verlor auf sehr eindrückliche Weise seine Wahrheit für mich.

Und nun?

Tatsächlich zog es mir den Boden unter den Füßen weg. Der Satz war mein Beruhigungsfundament in jeglicher Notlage. Mutter hatte doch nicht Recht gehabt! Das, was ich über 29 Jahre fest geglaubt hatte, entpuppte sich als Lüge.

Die Folge waren anfangs Panikattacken mit Todesangst. Die bekam ich aber Recht schnell wieder in den Griff. Überhaupt besitze ich eine gute Resilienz und fasste schnell wieder Fuß im Leben.

Was ich bis heute behalten habe, ist die Angst, jemanden aus der Familie oder mir könnte etwas passieren. Jeder Kopfschmerz – eventuell ein Tumor. Jede fünfminütige Verspätung meines neuen Partners – ein tödlicher Autounfall. Ich weiß auch nicht, wie oft ich im ersten Lebensjahr unseres Jüngsten nachts geschaut habe, ob er noch atmet. Aus Angst vor dem plötzlichen Kindstod. Frag mich lieber nicht, wie es mir ging, als damals die ersten Coronaerkrankungen bekannt worden! (Oder Nein! Frag mich das ruhig! Als die ersten Meldungen aus China publik wurden, hatte ich mich nämlich sofort mit Desinfektionsmittel, Handschuhen und Mundschutz eingedeckt. Die Erkrankung war noch lange nicht in Europa angekommen, aber ich war besser vorbereitet, als alle deutschen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen 😁.)

Diese Sorgen erstrecken sich aber nicht nur auf Krankheiten oder Unfälle. Ich habe gelernt, wie wertvoll das Leben ist. Aktuell fürchte ich mich vor dem Krieg und wie das Leben insbesondere meiner Kinder negativ beeinflussen könnte. Aus diesem Grund schaue ich auch keinerlei Nachrichten mehr. Jawohl, ich bin gänzlich unwissend. Aber besser unwissend, als gelähmt vor Angst.

Und weiter?

Meine Mutter ist Optimistin. Mein Vater Pessimist. Leider habe ich seine Eigenschaft geerbt. Ich sehe immer zuerst das Negative und mahle mir intensiv den Worst Case aus. Bei jeder Entscheidung und jedem neuen Umstand oder Ereignis erscheint bei mir sofort ein „Aber…“ Oder ein „Was, wenn…“. Gerne auch in Kombination: „Aber was, wenn es nicht klappt?“

„Was, wenn es gut wird?“

Diesen Satz las ich erst kürzlich in der Zeitschrift „Flow“. Er hat mich sofort angesprochen. Nein – er sprang mich quasi an! „Was, wenn es gut wird?“ Raus aus dem Problemdenken! Meist liegt die Chance ja immerhin bei 50 Prozent, dass eine Sache gut ausgeht. Bei vielen Dingen ist sie sogar noch viel höher. Das Glas ist halbvoll, nicht halbleer!

Noch habe ich den Satz nicht verinnerlicht. Er trägt mich also noch nicht wirklich gut. Ich muss noch ein bisschen selber mitpaddeln auf den Wellen des Lebens.

Aber ich arbeite daran. Immer wenn ich mich erwische, negativ zu denken, sage ich mir nun diesen Satz innerlich auf. Zudem zwinge ich mich quasi dazu, mir den positiven Ausgang in meinen Gedanken vorzustellen. Außerdem sammle ich Argumente, die für das glückliche Ende einer Sache sprechen. Das ist innere Arbeit, die mich sicherlich noch ein Stück begleiten wird. Es wird Rückschläge geben, aber ich bin zuversichtlich, dass mir mein Satz „Was, wenn es gut wird?“ dabei helfen wird, positiver zu denken.

Ich finde es übrigens auch sehr gut, dass er als Frage formuliert ist. Wenn man eine Frage gestellt bekommt, ist man im Zugzwang, darüber nachzudenken. Ich frage mich dann sofort „Ja, was ist dann eigentlich?“ und kann mir das positive Ergebnis gedanklich schon einmal vorstellen, um aus dem Sorgenkarussell auszusteigen. Der Satz „Alles wird gut!“ hätte diese Wirkung bei mir nicht, denn ich habe ja erlebt, dass halt nicht immer alles gut wird.

So und jetzt bist du dran: Hast du auch einen Satz, der dich trägt?

Monatsrückblick Mai 2025

Der Wonnemonat Mai war ein objektiv ereignisarmer Monat. Dafür hatte ich ganz schön „Humini“ – Hudelei mitm Nischl. Es gab viel zu (zer)denken und ich bin mir fast sicher, das wird auch im Juni nicht anders werden. Mein Köpfchen hat viel Arbeit zur Zeit!

Aufgrund der Ereignisarmut (besser keine Erlebnisse, als schlechte!) gibt es für diesen Monat auch nicht so viel Fotomaterial wie gewohnt. Aber ein paar Bildchen habe ich trotzdem:

grüne Hände – der Kleine entdeckt die Welt

Dinge im Mai

  • Der Große hatte seine Realschulprüfungen (und hat sie alle bestanden)
  • wir haben ein neues Gartentor, das alte war hin!
  • Mit dem Großen zusammen zelebrierte ich den ESC
  • Der Kleine hatte Fieber und ich war mit ihm Zuhause
  • Mein Mann war zwei Tage auf Dientsreise in Österreich und krank war er auch
  • zwei neue Bücher habe ich angefangen zu lesen: Ava liebt noch ein Liebesroman. Mich sprach an, dass Ava genauso alt ist wie ich und Im Einklang mit mir selbt, welches ich als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten habe.
  • Ich war zu einer Fortbildung zum Thema künstliche Intelligenz – ein Gebiet, welches meine Kreativität beflügelt.
  • Ich habe eine neue App getestet: Honestly. Es ist ein Journal, in das man schreiben oder sprechen kann. Die App antwortet KI-gestützt. Was ich gut finde: die App fasst Gesagtes gut zusammen und findet manchmal andere Worte, als man selbst. Das gibt neue Impulse. Was ich schlecht finde: Fragen werden nicht beantwortet. Sie gibt nur selten brauchbare Ratschläge. Der Nutzer muss sich also selbst überlegen, was er nun mit den neuen Erkenntnissen anfängt. Zudem ist das Ganze natürlich aus datenschutzrechtlicher Sache heikel. Die App würde zwar angeblich Auswertungen nur in anonymisierter Form tätigen, aber kann man sich da sicher sein?

Blogbeiträge des Monats

Im Mai schrieb ich gleich zwei neue Blogbeiträge (abgesehen vom Monatsrückblick April 2025)

Im Blogbeitrag Meine lebendige Bibliothek überlege ich mir, welche Bücher ich über mein Leben schreiben könnte und erhalte dabei eine sehr wertvolle Erkenntnis.

Im Blogbeitrag Blogparade: Meine liebsten Blogartikel – und warum du sie lesen solltest! verlinke ich dir meine besten neuerern Blogartikel, die du nicht verpassen solltest.

Drüben bei Instagram

Ich habe mich diesen Monat an „Black out Poetry“ probiert. Was das ist und welche Ergebnisse ich erstellt habe, siehst du in diesem Instagrambeitrag. Ach überhaupt… Insta! Meine kleine Hassliebe ;-). Ich liebe es, dort kreativ zu werden und sehe es so ein bisschen als meine Aufgabe an, anderen Impulse für Selbstfürsorge zu geben. Leider kommt oft nur wenig zurück. Das macht mich manchmal echt traurig.

Erkenntnisse des Monats

Meine besten One-liner dürfen natürlich auch in diesem Monat nicht fehlen:

  • Wir haben Morgen- und Abendroutinen, Skincareroutinen und so weiter. Aber Selbstfürsorgeroutinen haben wir nicht.
  • im Grunde beendete die Demenz meines Vaters das Leben meiner Eltern
  • Wort des Tages: „Ageismus“
  • Wenn ich mich zu anderen „mild“ verhalte, werde ich auch weicher zu mir
  • Arbeitspensum sinkt – Laune steigt
  • Enttäuschungen lähmen mich
  • Ich bin Quartalsfresserin
  • Was ich erforschen will: Epigenetik
  • So zu denken und handeln, als wäre man schon am Ziel hilft, es zu erreichen
  • glückliche Familie – glückliche Mama
  • Was mich belastet: der Niveaulimbo auf Arbeit
  • Sorgen um die Gesundheit von Familienmitgliedern überschatten ALLES
  • Ratschläge sind manchmal auch nur Schläge
  • Was, wenn es gut wird?
  • Ich nehme die Stimmung anderer 1:1 auf. Nervt!
  • Das Älterwerden – „Lieblings“grübelthema
  • Offline-Zeit tut mir gut
  • Ich mag es, gebraucht zu werden

Blogparade: Meine liebsten Blogartikel – und warum du sie lesen solltest!

Birgit Lorz ruft zu einer Blogparade mit dem Titel Meine liebsten Blogartikel auf. Ich mag das Thema, weil ich so gleich mal gezwungen bin, nachzuschauen, was ich so in letzter Zeit gebloggt habe.

Meine liebsten Blogartikel

Nun ist es ja so, dass sich meine Bloginhalte seit Januar 2024 sehr gewandelt haben. Vorher hatte ich viele schöne Beiträge über Marketing, Logogestaltung und Social Media Tipps geschrieben. Nach dem Ende meiner nebenberuflichen Selbstständigkeit blogge ich eher privatere Artikel und habe meinen „Blogsinn“ in den Themen Selbstfindung und Selbstfürsorge gefunden. Daher möchte ich mich bei meiner Auswahl auch nur auf neuere Artikel beziehen.

Fürs Glück

Meine Glücksstrategien erfährst du in meinem ersten liebsten Blogartikel. Ich erzähle dir, welche Methoden ich habe, um das Glück in mein Leben einzuladen, aber auch, welche Techniken bei mir nicht funktioniert haben. Vielleicht kann ich dich ja ein wenig inspirieren?

Fürs Selbstbewusstsein

100 Dinge auf die ich stolz bin war für mich ein kleiner Selbstwert-Boost. Erst glaubte ich nicht, dass sich Hundert Dinge finden lassen, auf die ich stolz bin. Dann purzelten die Einfälle nur so aus meinem Kopf. Ich mag diese Liste und schaue gerne immer mal wieder darauf, wenn die Zweifel an mir nagen. Hilft immer!

Für die Nase

Ikarus und Hasenschwanz – Der Duft meiner Kindheit heißt ein persönlicher Blogartikel, in dem ich in Erinnerungen schwelge. Eine eigentümliche Geruchsmischung offenbart sich, wenn ich an die eindrücklichsten Düfte meiner Kindheit denke. Es war sehr schön, auf diese Weise an mein junges Leben zu denken.

Für die Psyche

Was ist Resilienz und wie kannst Du sie fördern? ist eine kurze Anleitung, wie du mit Herausforderungen im Leben umgehen kannst und im besten Fall sogar daran wachsen kannst. Er erinnert daran, dass wir viel mehr selber beeinflussen können und zum positiven wandeln können, als wir denken!

Für die innere Ausrichtung

Hast du schon einmal Werte für dich definierst, die dir als Kompassnadeln dienen? In meinem Blogbeitrag Meine persönlichen Werte zeige ich dir den Link zu einem genialen Online-Wertetest. Zusätzlich nenne ich dir meine Top 3 und erzähle dir, warum sie mir so wichtig sind.

Auch in meinem Blogbeitrag Ein Satz, der mich trägt, geht es um die innere Ausrichtung. Darin erzähle ich, wie mein Lebens-Leitsatz plötzlich seine Bedeutung verlor und mit welchem neuen Satz ich mich nun innerlich stärken möchte. Dieser Beitrag war mir eine Herzensangelegenheit, ist aber auch sehr persönlich geworden.

Für die Selbstfürsorge

Im Beitrag Aktivitäten zur Selbstfürsorge – Vergeudete Zeit? gehe ich der Frage nach, ob es sinnvoll ist, seine Zeit mit Selbstfürsorge und Hobbies zu verbringen, obwohl vielleicht sogar das Talent dazu fehlt. Verschwendete Zeit oder Labsal für die Seele? In diesem Artikel erfährst du meine Sichtweise!

Warum lege ich dir diese Auswahl an Blogbeiträgen von mir ans Herz? Mein Ziel ist es, dich zu inspirieren. Vielleicht übernimmst du ja den ein oder anderen Impuls aus meinen Artikeln? Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen!

Meine lebendige Bibliothek

Lorena Hoormann veranstaltet auf ihrem Blog eine Blogparade, die ich sehr interessant finde. Es geht darum, sich zu überlegen, mit welchen Themen man sich als „lebendige Bibliothek“ verleihen könnte.

Der Gedanke hinter diesem Begriff: In Berlin gibt es eine Aktion, bei der man sich in einer Bibliothek keine Bücher ausleihen kann, sondern Menschen. Diese dienen dann als Interviewpartner und stehen den Interessenten durch ihre Lebenserfahrung mit Rat und Informationen Rede und Antwort.

Zu welchen Themen wäre ich eine ideale „lebendige Bibliothek“?

Titel: Die Beobachterin – Mein Leben als introvertierte und hochsensible Person

Ich könnte darüber sprechen, wie ich erkannt habe, dass ich hochsensibel bin und was diese Eigenschaft für Vorzüge und Nachteile mit sich bringt. Auch wie ich damit im Alltag umgehe und was es für Hürden gibt, könnte ich erklären.

Stichworte: Hochsensibilität, Introversion

Titel: Mein Kampf mit den Pfunden – Wie ich jedes Mal schnell abgenommen habe und ebenso schnell wieder zunahm

Seit meiner Kindheit bin ich phasenweise übergewichtig gewesen und zwischendurch nahm ich jedes Mal recht schnell ab. Die Gründe dafür sind vielschichtig und daher ist mein Gewichtsproblem definitiv nicht mit dem einfachen Ratschlag „Iss doch einfach mal weniger“ zu beseitigen. Was hat immer gut funktioniert und warum wurde ich trotzdem jedes Mal wieder dick? Das sind Fragen, die ich beantworten könnte.

Stichworte: Übergewicht, Jojoeffekt, abnehmen, Essstörung

Titel: Ich schaffe das! Langer Kinderwunsch, schwierige Geburt und komplizierter Stillstart

Es gab viele Herausforderungen „rund ums Kind“, die ich alle lösen konnte. Wie ich es geschafft habe, nicht den Mut zu verlieren und was ich alles ausprobiert habe, um meine Ziele zu erreichen sind Inhalte meines Buches über Kinderwunsch, Geburt und Stillzeit. Ergebnis sind zwei wundervolle Söhne, die ich beide lange Zeit gestillt habe.

Stichworte: Kinderwunsch, Geburt, Stillen

Titel: jung verlassen – Was ich nach dem plötzlichen Tod meines ersten Partners erlebte und wie ich daran gewachsen bin

2011 verstarb mein langjähriger Partner und Verlobter. Ich war damals 29 Jahre jung und wir hatten einen 2,5jährigen gemeinsamen Sohn. Wie es ist, wenn der Partner plötzlich verstirbt und man mittellos mit Kleinkind zurück bleibt, bietet genügend Gesprächsstoff.

Stichworte: Trauer, Gesellschaft

Titel: Selbstfürsorge und Journaling – Warum es mir so wichtig ist, mir mehr Zeit dafür zu nehmen, als meine Mutter

Ich könnte darüber reden, warum es wichtig ist, gerade als vielbeschäftigte Mutter, Zeit für Selbstfürsorge einzuplanen und was es für Methoden und Möglichkeiten gibt, Journaling und andere Selbstfürsorgetechniken in den Alltag zu integrieren.

Stichworte: Selbstfürsorge, Mutterschaft

Wenn ich meine Themen jetzt so lese, fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Ich habe schon so viele Schicksalsschläge und Unwegbarkeiten erlebt und bin jedes Mal stärker daraus hervorgegangen. Das bringt mich glatt noch auf einen fünften Buchtitel:

Titel: Resilienz – Gestärkt aus Krisen

Was ich für schwierige Lebensereignisse erlebt habe und wie mich diese Erlebnisse geprägt haben.

Stichworte: Resilienz, Lebenskrisen, kritische Lebensereignisse

Was ich mit dieser Bücherliste nun anfange? Ich weiß es noch nicht. Vielleicht irgendwann wirklich mal ein Buch schreiben? Oder wenigstens einen ausführlichen Blogartikel zu jedem Thema (Psst! Zum „Gewichtsbuch“ existiert schon ein Artikel, er ist aber (noch) unveröffentlicht, da er sehr persönlich ist)? Mal schauen.

Welches Buch würde Dich am meisten interessieren?

Monatsrückblick April 2025

Der April, der weiß nicht, was er will! – Dieses Sprichwort traf dieses Jahr wettertechnisch gar nicht auf den sonst so launigen Monat zu. Es herrschte nämlich meistens eitel Sonnenschein bei angenehmen und zu warmen Temperaturen.

Gartenzeit

Klar, dass wir deshalb viel Zeit im Garten zubrachten. Ich liebe das Frühjahr. Es gibt täglich etwas Neues in der Natur zu entdecken und ich blühe jedes Jahr mit der Natur auf. Besonderes Highlight dieses Jahr: Eine einzelne Lerchenspornpflanze hat sich in unserem Garten angesiedelt. Hoffentlich vermehrt sie sich so gut, wie die Buschwindröschen, die mittlerweile einen großen weißen Teppich bilden. Ende des Monats stellten wir auch unseren Strandkorb wieder raus, so dass das Relaxen im Garten noch leichter fällt.

Dem Kleinen stellten wir einen großen Pflanztopf auf und säten Möhren, Sonnenblumen und setzten eine Kartoffel.

Berufliches

Eine mental fordernde Zeit mit hoher Arbeisbelastung! Ich unterrichtete recht viel und die Schülerinnen und Schüler zeigten häufig sehr deutlich, dass das Interesse fehlt. So richtig befriedigt mich mein Lehrerjob nicht mehr. Das fiel mir mal wieder deutlich auf.

Neues vom Großen

Die ersten Realschulprüfungen in Deutsch und Englisch standen an und wir besuchten zusammen den ersten Elternabend am beruflichen Schulzentrum, wo der Große ab Sommer aufs Gymnasium gehen möchte. Es ist schön, ihn so motiviert zu sehen und ich bin sehr dankbar, dass er schulisch kaum Probleme hat. Eine Sorge weniger!

Ostern in Baabe

Ostern verbrachten wir auf Rügen. Wir flüchteten vor den nervigen Feiertagsdingen wie selber kochen müssen, vorher den Großeinkauf tätigen müssen und so weiter. Es war eine gute Entscheidung. Wir erlebten eine wunderbare Zeit inklusive Schifffahrt, Fahrt mit dem Rasenden Roland und Besuch des Karls Erdbeerhof. Zeit für Strandspaziergänge war natürlich auch und ich fand sogar ein paar ruhige Autominuten, um zu lesen. Hier ist der Highlight- Link zu meinen Rügenbildern auf Insta: https://www.instagram.com/stories/highlights/18160348879358324/

Insta-Vibes

Irgendwie bietete mir der Alltag und der Urlaub viel „Futter“ für neue Reels und Beiträge auf meinem Instagram-Account. Trotz relativ wenig Resonanz macht es mir dort momentan viel Freude, über meine Art der Selbstfürsorge und das Journaling zu schreiben. Auch ein neuer „über mich-Beitrag ist entstanden. Das Comic-Bild dazu erstellte ich mit Hilfe von Chat-GPT.

Was noch?

Mein Mann weilte bei einer kleinen Dienstreise in Hof und den April ließen wir zum Hexenfeuer ausklingen. Der Kindergarten, den der Kleine besucht, hatte dazu wieder eine Hexe gestaltet und wir hatten einen schönen Abend bei milden Temperaturen und netten Gesprächen.

Im Monat April schrieb ich einen neuen Blogbeitrag: 12 von 12 im April 2025

Meine besten One-Liner im April 2025

Eine Achterbahn von positiven und negativen Gefühlen. An meiner Stimmung war der launige April dann doch zu merken:

  • Inspiration ist der lateinische Begriff für die Einatmung. Frischen Wind einzuatmen bringt Inspiration.
  • Ich inspiriere gerne.
  • Ich übernehme die Stimmung meiner Mitmenschen sehr stark. Das ist anstrengend.
  • Wenn mein Hirn viele Ideen ausspuckt, beschwingt mich das.
  • Ich kopple meine Selbstürsorge an Alltagsrountinen, da ich sonst NIE dazu kommen würde.
  • Jeder ist seines Glückes Schmied. Manche sind aber handwerklich unbegabt.
  • Die Erwerbsarbeit hält mich zeitlich von den wirklich wichtigen Dingen ab – Manche Dinge sollte man nicht zu sehr auf die lange Bank schieben.
  • Es macht mich glücklich, wenn ich etwas kreiren kann (Brotbacken, Insta-Reels…)
  • Der Garten und die Sonne entschleunigen mich.
  • Schmerzhafte Gedanken sind eine Art der Verarbeitung und dürfen gedacht werden.
  • Ich darf meine Mutterschaft genießen und gleichzeitig traurig sein, über das, was mir die Mutterschaft genommen hat.
  • Bei Stress von außen ist es ratsam, besonders viel für die innere Ruhe zu tun.
  • Wir haben ein schönes Leben!
  • Urlaub mit Kindern ist nicht immer erholsam. Ich bin trotzdem dankbar für die schöne Zeit.
  • Mit Kindern gibt man Freiheit ab und erhält Glück dafür.
  • Ein Ortswechsel lässt Sorgen klein werden.
  • Inwieweit nimmt das Erleben meiner Eltern und Großeltern Einfluss auf mich und mein Leben?
  • Was, wenn es gut ausgeht?
  • Ich habe alles, was ich brauche!
  • Selbstwert muss verteidigt werden.
  • Ungerechtigkeit frustriert.

12 von 12 im April 2025

Nur selten schaffe ich es, am beliebten Blogformat 12 von 12 teilzunehmen. Ich vergesse nämlich jedes Mal im Tagesverlauf, Fotos zu machen. Heute ließ mich mein kleines Köpfchen nicht im Stich und ich habe 12 Fotos gesammelt:

Los ging es noch im Bett: ich ließ mir mit Hilfe von Chat GPT eine Sammelfigur von mir erstellen, die ich dann später auf meinem Instagramprofil teilte.

Danach klingelte der Postbote und brachte ein Osterpaket für die Kinder von den Großeltern.

Ein Blick auf meinen Kalender aus der Flow, offenbarte mir diesen schönen Spruch:

Aufgrund des schönen Wetters spielte sich fast der komplette Rest des Tages im Garten am Haus ab. Vorher weckte ich noch meinen Natursauerteig, denn morgen möchte ich Brot backen.

Ach ja! Ein Katzenfoto darf auch nicht fehlen!

Im Garten nutzte ich heute das erste Mal in diesem Jahr wieder meinen heißgeliebten Stanley. Jaja, lach nur über mich – Aber ich finde ihn wirklich ein spitze Lifestyleprodukt!

Gartenarbeit war angesagt, unterbrochen von einem Blumengeschenk unseres kleinen Sohnes.

Es gab wieder hübsche Frühlingsimpressionen im Garten:

Der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz!

Zum Abschluss des Gartentages gönnte ich mir einen Prosecco.

Abends fiel mir noch ein, dass ich noch ein selbst bemaltes Plastikei an unseren Osterbaum vorm Haus hängen kann.

Monatsrückblick März 2025

Das erste Quartal 2025 ist Geschichte und der frühlingshafte März beflügelte auch mich. Meine Motivation war hoch und ich konnte viel erledigen.

Dinge, die ich geschafft habe

  • Meine Küchenfenster sind geputzt (wow, sind die Nachbarskinder groß geworden!:-)
  • Ich habe schon für Ostern geschmückt
  • Bad und Küche haben einen tiefgründigen Frühjahrsputz bekommen
  • meine Zähne haben ebenfalls eine Reinigung beim Zahnarzt bekommen
  • Wir haben den Osterurlaub gebucht
  • mein Instagramprofil hat ein Makeover bekommen. Ich habe wieder Lust zu posten und möchte mich in Zukunft mehr auf das Thema Journaling und Selbstfürsorge als Mutter fokussieren. Du willst mir folgen? Dann klicke hier: https://www.instagram.com/steffi.im_glueck/
  • Ein Blogbeitrag über meinen Weg zum Journalen und Vorteile davon ist ungefähr zu 75 Prozent fertiggestellt.
Gertrud und Hildegard in love mit den Osterhasen

Neues vom Kleinen

Unser jüngerer Sohn begann den März mit Erkältung und beendete ihn mit Bindehautentzündung. Ansonsten empfand ich ihn sehr anhänglich, aber auch wunderbar verspielt-kreativ. Beispielsweise besitzt er Holzobst und -Gemüse, was man mit Hilfe von Klettverschlüssen „zerschneiden“ kann. Dies hängte er an die Gardine in der Küche und pflückte es wieder. Auf so eine kreative Idee kommt kein Erwachsener mehr, weil wir viel zu verkopft sind.

Neues vom Großen

Der Teenager hat eine Menge erlebt. Anfang März fuhr er mit dem Zug zu einem Fußballspiel seiner Lieblingsmannschaft. Ende des Monats besuchte er mit der Schule Paris und sammelte dort viele Eindrücke. Dazwischen musst er viel lernen, denn die Vorprüfungen für seinen Realschulabschluss standen ins Haus.

Neues von mir

Ich war diesen Monat erkältet, aber nicht so schlimm, dass ich nicht arbeitsfähig war. Geblitzt wurde ich mit ungefähr Tempo 90 in einer 70er Zone. Mal schauen, wieviel das kostet. Kommt zum Glück nicht häufig vor bei mir.

Arbeitstechnisch war die Belastung recht hoch. Momentan sind wenige Schüler im Praktikum und demzufolge muss ich viel unterrichten. Aber auch der Wechsel von Praxisbegleitungen und anschließendem Unterricht kostete viel Kraft. Zudem gab es ein paar Verhaltensauffälligkeiten seitens der Schüler und ich führte einige Konfliktgespräche. Was vollkommen neu war für mich: Ich war nicht immer die freundliche Peoplepleaserin in den Unterredungen, sondern polterte meine Meinung für meine Verhältnisse recht offensiv heraus. Das tat richtig gut und hat mein Selbstvertrauen gestärkt. Ich muss mir nicht alles bieten lassen!

Säuglingspflege unterrichte ich auch

Meinen Geburtstag feierten wir mit den Schwiegereltern. Ich bekam schöne Geschenke und beschenkte mich zusätzlich selbst. Meine Highlights: Ein Buch, ein 3-Jahres-Tagebuch, in dem man jedes Jahr die gleichen Fragen beantwortet und Schmuck. Mir selbst schenkte ich Duftkerzen. Damit verbinde ich auch ein neues Ritual: Jeden Abend zum Abendbrot entzünde ich eine Kerze. Ich finde es sehr heimelig und beruhigend, in eine Flamme zu schauen. Entpannung nebenbei!

Auch die Selbstfürsorge kam nicht zu kurz. Mein erstes Portrait einer fiktiven Person. Die Anleitung dazu stammt aus dem Buch von Danis Art

Mein erster Shitstorm

Das erste Mal in meiner Social-Media-Laufbahn (die ja immerhin schon ungefähr 2007 begann), erlebte ich einen Shitstorm. Ausgerechnet auf der – bis dato- kuscheligen Plattform Threads. Mein Thread war für mich eine einfache Feststellung, die aber über 16000 Leser in ihren Bann zog. Hier ist der direkte Link: https://www.threads.net/@steffi.im_glueck/post/DHQti7uqBJs?xmt=AQGzZNBRbKYKAS5dXCWITxpKAqtmX1ucRGWOzSZDfEufPQ

Mir war aufgefallen, dass heute das Wort „unfassbar“ viel häufiger genutzt wird, als früher. Ich kannte das Wort als Ausruf am Beginn von Todesanzeigen. Un-fass-bar sind für mich unbegreifliche Geschehnisse, die über den menschlichen Verstand hinaus gehen. Heutzutage wird das Wort für mich entwertet, denn selbst von Influencern beworbene Joghurts schmecken plötzlich „unfassbar lecker“. Das war mir aufgefallen und ich fragte die Community, was man denn heute am besten über Todesannoncen schreibt, wenn das Wort unfassbar eine Floskel für jeden beliebigen Schei* geworden ist.

Was ich dann erlebte, verunsicherte und erschrak mich erst, wandelte sich dann aber in eine gewisse Faszination um. Mir wurden die abstrusesten Dinge unterstellt. Ich hätte den Tod meines Partners noch nicht verarbeitet war dabei noch die harmloseste Bemerkung. Ich würde das Wort „unfassbar“ ausschließlich für mich in Beschlag nehmen, las ich öfter. Über Todesanzeigen sollte man „Potzblitz“ oder „Eiderdaus“ anstatt „unfassbar“ verwenden, wurde mir ebenfalls geraten. Irgendwann beantwortete ich die Kommentare nicht mehr und nach 24 Stunden wurde dieser Thread bei Threads wahrscheinlich nicht mehr in die Timelines gespült, denn das Interesse endete abrupt.

Meine Erkenntnisse aus diesem Ereignis:

Ein Shitstorm kann jedem passieren, selbst wenn man es nicht darauf anlegt und besonders provokant schreibt.

Er geht auch wieder vorbei. Ich hätte die Kommentierfunktion auch einfach ausschalten können, aber dann hätte ich das natürliche Ende nicht erlebt.

Wenn man die negative Kommentarflut nicht als Kritik seiner Person sieht, lassen sich die anderen Meinungen auch aushalten.

Der Shitstorm hat mir Aufmerksamkeit gebracht und so mancher User hat sich in einem Nachfolgebeitrag von mir auch mit mir solidarisiert.

Übrigens liest sich der Thread jetzt im Nachgang gar nicht mehr so shitstormig. Ich denke, einige Kommentare wurden da von den Erstellern (oder Meta?) gelöscht.

Meine One-Liner des Monats

  • Von ein paar wenigen Menschen ist unser Weltfrieden abhängig – Beunruhigend!
  • Als Mutter bist du nie allein, aber oft einsam.
  • Wissbegierige Schüler beflügeln mich, uninteressierte Schüler ziehen mich unheimlich runter.
  • Meine Lebenserfahrung ist ein Schatz.
  • Je mehr Ungewissheit im außen, desto wichtiger ist mir Ordnung und Sauberkeit im Haus.
  • Mit 43 bin ich schon so alt, dass sich das Kind MEINE Jugendträume erfüllt.
  • Manchmal ruhe ich so sehr in mir, dass Störungen von außen an mir abprallen.
  • Oberflächliche Menschen vergeuden meine Zeit.
  • Respektloses Verhalten von Schülern enttäuscht mich immer wieder. Keine Chance, sich daran zu gewöhnen. Das nehme ich dann auch mit heim.
  • Positive Trigger nennt man Glimmer :-).
  • Ich bin souverän in schwierigen Gesprächen und konnte meine Meinung sehr deutlich mitteílen.
  • Manchmal braucht man nur einen Ministups – und es läuft.
  • Irgendwann helfen die besten Entspannungsmethoden nicht mehr.
  • Ich habe Lob für meine schöne „Schreibe“ bekommen. Ich sollte da mehr draus machen.

Man sieht es an den unterschiedlichen Zeilen: Dieser Monat war eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle!

Monatsrückblick Februar 2025

Im Februar passiert bestimmt nichts, denn der ist ja nur kurz – so dachte ich zumindest am Anfang diesen Monats. Tatsächlich war er aber doch recht vollgepackt mit hauptsächlich schönen Dingen. Legen wir los:

Elbepark mal 2

Gleich am ersten Wochenende spielten wir im Elbepark in Dresden Bowling. Das ist ein riesiger Einkaufs- und Freizeitcenter. Der Neffe hatte uns anlässlich seines dreizehnten Geburtstages eingeladen. Tatsächlich war ich erst einmal dort und mich überwältigte die Größe und der Trubel! Irgendwie war ich nicht darauf vorbereitet und mir wurde regelrecht schwindelig, weil meine Augen gar nicht wussten, wo sie hinschauen sollten. Ein Overload für mich kleines Hochsensibelchen! Trotzdem war das Bowlen dann im Endeffekt recht schön, obwohl ich nicht sonderlich erfolgreich war.

Fun Fact: Ende des Monats fuhr ich zusammen mit meinem großen Sohn zum shoppen noch einmal in den Elbepark. Diesmal wusste ich, was mich erwartet und erstaunlicherweise war trotz Winterferienzeit relativ wenig Trubel. Wir genossen unseren Ausflug und streiften gemütlich duch die Läden. Mittags aßen wir Eis.

Pflanzenreich

Anfang Februar wohnten meine Schwiegereltern aufgrund plötzlicher körperlicher Gebrechen in der Kurzzeitpflege. Ich übernahm das Blumengießen ihrer 130 Topfpflanzen und ließ ein paar Ableger mitgehen ;-). Ende des Monats erstand ich im IKEA ebenfalls noch ein paar Pflänzchen und auch im Garten beobachteten wir, dass sich endlich die Frühblüher durch die Erde schieben. Ich liebe dieses Gefühl von Neubeginn und habe auch gleich ein wenig mit der Gartenarbeit losgelegt.

Ableger großziehen

Apropos Neubeginn:

Umzug ins neue Büro

Definitiv eine große Verbesserung war der Umzug bei mir auf Arbeit. Ich zog zusammen mit einer Kollegin in ein schöneres Büro. Es hat Tageslicht und ich kann den Himmel sehen. Ich habe dadurch eine ganz gewaltige Verbesserung meiner Motivation und Stimmung verspürt. Ich hätte nie gedacht, dass das Arbeitsumfeld solch einen großen Einfluss auf meine Tatkraft hat.

Zweite Erkenntnis von der Arbeit: Wenn ich alleine im Büro sitze bin ich deutlich produktiver, als wenn Kolleginnen mit dabei sind.

Privates Profil

Ich liebe Social Media. Hauptsächlich bin ich auf Instagram und Threads aktiv. Auf Instagram fühle ich mich allerdings schon seit einiger Zeit nicht mehr ganz so wohl. Schüler:innen haben mein Profil entdeckt und mir folgen viele „Gaffer“. Damit meine ich Menschen, die selber wenig bis keine Beiträge auf ihrem (meist privatem Profil) haben und auch nicht kommentieren, aber halt gaffen. Deshalb habe ich ein neues Profil angelegt und es ebenfalls auf „privat“ gestellt. Eigentlich verabscheue ich das, denn meine Auffassung von SOCIAL Media ist offen. Aber ich erhoffe mir in diesem geschützten Bereich trotzdem neue Lust aufs Posten vor einem ausgewählten Publikum. Wenn Du mir folgen willst, dann klicke hier:

Aber auch auf meinem öffentlichen Profil war ich aktiv. Ich war mit meinem 16jährigen ICH einen Kaffee trinken: Zum Instagrambeitrag

Besuch in der Heimat

Diesen Monat waren wir mal wieder in Werdau, meiner Heimatstadt und verbrachten dort ein Wochenende bei meinen Eltern und den Schwiegereltern aus meiner Beziehung mit meinem (leider verstorbenen) ersten Partner. Der Große blieb gleich für eine Woche dort, denn er hatte Winterferien. Ich nahm nur zwei Urlaubstage in den Ferien und schöpfe dann zu Ostern lieber aus den Vollen!

Neues vom Kleinen

Der Wichtel war zwei mal krank. Nichts Ernstes, aber halt so, dass er nicht den Kindergarten besuchen konnte. Obwohl ich eine sehr verständnisvolle Chefin habe, nervt mich das immer kollosal!

Einen Schreckmoment hatten wir auch: Er kletterte in seine Spielzeugküche und kam nicht wieder heraus. Das verursachte innerhalb kürzester Zeit Schmerzen bei ihm. Der große Bruder demolierte beherzt die Küche, damit wir ihn befreien konnten. Nun ist zwar seine Kinderküche kaputt, aber das Kind blieb heile.

Sein Wort des Monats: Nimolade für Limonade. Überhaupt verdreht er gerne die Buchstaben. Er redet beispielsweise auch vom Schletterming und von der Kubschare.

Zeit zum Basteln mit recycelten alten Gemälden in Herzform ausgestanzt

weitere gute Dinge

Insgesamt zwei Mal ging ich diesen Monat mit meinem Mann zu Mittag essen und einmal besuchten meine Kolleginnen und ich die „Nordsee“ in Bautzen.

Mit meinem großen Sohn besuchte ich nicht nur den Elbepark (siehe oben), sondern wir machten auch einen Kinovormittag zuhause und schauten den Film „Systemsprenger“ bei Popcorn und Chips.

Wehwehchen

Leider hatte ich im Februar recht viele Kopfschmerzen und außerdem begleiteten mir beidseits Ellbogenschmerzen, die ebenfalls die Handgelenke mit betreffen. Ich tippe mal auf Verspannungen im Nacken. Ganz sicher bin ich mir allerdings nicht.

Blog, blog hurra!

Im Februar entstand ein neuer Blogartikel: Meine Glücksstrategien . Darin erzähle ich Dir, welche Dinge ich tue, um das Glück in mein Leben einzuladen, aber auch, welche Strategien bei mir bisher nicht geklappt haben.

Die besten One-liner des Monats Februar

Meine Tageserkenntnisse führe ich dieses Jahr jeden Abend als one-line-a-day. Hier sind meine besten des Monats Februar:

  • Unvorbereitet hat mich der große Einkaufscenter als hochsensible Person total überfordert. Mit vorheriger mentaler Vorbereitung war es ein schönes Einkaufserlebnis.
  • Ich darf darauf vertrauen, dass sich manche Dinge fügen.
  • Das Zerdenken mancher in der Zukunft liegender Eventualitäten führt zu nichts.
  • Ich bin diplomatisch und wertschätzend, wenn ich Kritik äußere.
  • Das Leben kann schnell vorbei sein. Es ist wichtig, es intensiv auszukosten.
  • Ich darf auch negative Gefühle haben und bin trotzdem eine gute Mutter.
  • Es ist schön, dass ich mich so gut kenne.
  • Der Frühling versetzt mich in eine oft positive Grundstimmung.
  • Eine negative Eigenschaft von mir: Ich bin neidisch. Daran möchte ich arbeiten.
  • Ich benötige Zeit für mich. Ohne Me-time werde ich traurig und gereizt.

Meine Glücksstrategien

Alexandra Cordes-Guth fragt in ihrer Blogparade nach unseren besten Glücksstrategien.

Schon die Tatsache, dass sie nach Strategien, also Methoden fragt, die uns glücklich machen, lässt den Schluss zu, dass Glück keinesfalls vom Himmel fällt. Eine göttliche Fügung, das Schicksal oder das Universum meinen es einfach gut mit uns. So denken zumindest viele.

Aber selbst wenn jemand Glück hat und einen Sechser im Lotto tippt, hat der Glückspilz etwas Entscheidendes vorher getan: Er hat einen Lottoschein ausgefüllt und diesen bezahlt! Er hat also einen Anteil daran, dass er gewonnen hat. Er hat das Glück quasi eingeladen, ihm den Weg geebnet.

Mit Anfang 20 wurde mir bewusst, dass ich aktiv sein muss, um glücklich zu werden. Ich arbeitete damals als Krankenschwester in Vollzeit in einem privaten Pflegedienst und wartete Monat für Monat, Dienstplan für Dienstplan vergebens darauf, dass ich endlich mal einen „schönen“ Dienstplan ohne Überstunden und Doppelschichten bekam, um mein Privatleben genießen zu können. „Nächsten Monat wird es bestimmt besser“, tröstete ich mich jedes Mal, nur um wieder enttäuscht zu werden. Irgendwann, ganz ohne Schlüsselmoment erkannte ich, dass ich mein Leben mit Warten auf bessere Zeiten vergeudete. Von da an genoss ich meine spärlichen freien Tage mehr. Mit meinem Partner zusammen gingen wir viel essen, ins Kino und in die Diskotheken (damals hieß das noch nicht „Club“) der Umgebung.

Ein schwerer Schicksalsschlag mit Ende 20 zeigte mir dann noch einmal sehr eindrücklich, dass das Leben innerhalb kürzester Zeit auch als junger Mensch vorbei sein kann. Mein Partner verstarb an einem Herzinfarkt und ließ mich mit unserem zweieinhalb jährigen Sohn zurück. Von da an beschloß ich, glücklich zu werden. Das war natürlich nicht so einfach und dauerte lang, denn ich trauerte. Eine wichtige Erkenntnis aus dieser Zeit: Glück und Trauer sind Gegensätze, die einander aber nicht ausschließen. Du kannst auch in der Trauerphase Glücksmomente verspüren und im Rausch des Glücks trotzdem auch traurig sein.

Auf der Suche nach dem Glück

Glück ist etwas höchst individuelles. Es gibt Menschen, die setzen Glück mit Erfolg gleich. Sie fühlen Erfüllung, wenn sie nach 12 Arbeitsstunden ihr großes Haus betreten und sich viel Luxus leisten können. Oder sie fühlen sich lebendig, wenn sie als Frau den Haushalt wuppen, die Kinder erziehen, berufstätig sind und nebenbei noch studieren. Es gibt aber auch Menschen, die erfüllt es mit Glück, wenn sie Zeit für sich und ihre Familie haben. Statussymbole sind ihnen weniger wichtig und sie streben auch keine außergewöhnliche Karriere an. Manche fühlen sich glücklich, wenn sie sich mit ihrem großen Freundeskreis verabreden können. Andere sind einfach nur froh, wenn ihre Gesundheit es zulässt, den Alltag zu bewältigen.

Wichtig ist auf alle Fälle, dass man weiß, was einen gücklich macht. Ich glaube in der heutigen Konsum- und Social-Media-Scheinwelt ist es sehr wichtig, zu hinterfragen, was eigene Wünsche sind und welche Dinge uns als Must-haves eingeredet werden.

Strategie 1: Die Bucket List

Eine tolle Methode, solche ganz subjektiven Glücklichmacher zu sammeln, ist die Bucket List. Das ist eine Ansammlung von Dingen, die man bis zum Lebensende noch tun, besitzen und erleben möchte. Ich finde, von solch einer Liste geht eine große Kraft aus, Wünsche in Ziele zu verändern und sie sich letztendlich auch aktiv zu erfüllen. Meine Bucket List habe ich 2019 geschrieben. Hier ist sie:

  • Paris
  • Island
  • eine Kreuzfahrt (Nordeuropa)
  • Wien
  • Klimahaus Bremerhaven
  • einen top gestalteten Garten inklusive Teich ist mir nicht mehr wichtig, naturnahes Chaos ist mir lieber
  • fitter und schlanker sein
  • Heiraten (ist vollzogen)
  • Grenen in Norddänemark (schon erledigt)
  • rauschfreiere Kamera und lichtstärkere Objektive (Kamera ist mittlerweile neu)
  • eine eigene Fotoausstellung
  • eine Meerschweinchenfamilie (sind zwei Katzen geworden 🙂)
  • zum Sonnenaufgang ganz spontan ans Meer fahren
  • Urlaub am Wattenmeer
  • Morgenmakros machen (bin Spätaufsteher) (abgehakt)
  • Wellnessurlaub in einem Hotel mit Thermalbad (siehe hier)
  • nebenberuflich selbstständig machen mit Fotografie/Workshops für Anfänger nicht mehr wichtig
  • oder einen (Mini)job bei dem ich den Social Media Bereich eines Unternehmens betreue und/oder einen Firmenblog führe habe ich gemacht, war nebenberuflich selbstständig
  • ein Kind
  • Polarlichter sehen

Du siehst, ich habe mir schon einige Wünsche erfüllt und andere Ziele sind mir mittlerweile gar nicht mehr so wichtig. Genau so wie wir uns verändern, darf sich natürlich auch unsere Bucket List (auch Löffelliste) wandeln.

Strategie 2: kreativ sein

„Ich bin einfach unkreativ“, ist ein Glaubenssatz, den viele Menschen hegen und pflegen. Auch mich prägte in der Kindheit dieser Gedanke. Meine Kindergärtnerin (damals hieß das noch so) erzählte meiner Mutter immer wieder, wie unmusikalisch und unmalerisch ich war. Auch der Umgang mit der Schere war für mich ein Graus!

Ich lernte zwar in meiner Jugend ein Instrument und sang im Kirchenchor (soviel zum Thema unmusikalisch) und glänzte immer in den Aufsätzen in Deutsch, meine gestalterische Kreativität erweckte ich aber erst mit Mitte 20. Zuerst tobte ich mich im fotografischen Bereich aus, dann stolperte ich über die Website von Clarissa Hagenmeyer. Mein naiver Malstil, über den man in meiner Jugend im Kunstunterricht lachte, war bei ihr nämlich „in“. Ich lernte, dass das eigentlich Schöne der Malprozess an sich ist und es gar nicht so auf das Ergebnis ankommt. Seitdem male ich mit viel Freude und probiere in diesem Bereich auch immer wieder Neues aus. Doodeln, collagieren, aquarellieren, Neurographik… nichts ist vor mir sicher. Ich komme dabei zur Ruhe und ja – es löst in mir eine tiefe Zufriedenheit und Glücksgefühle aus.

Es gibt so viele Möglichkeiten, kreativ zu werden, etwas schöpferisches zu tun. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die wirklich gar nichts kreatives in sich tragen. Wahrscheinlich hat es nur nicht für jeden die gleiche Priorität im Leben und der oben genannte Glaubenssatz lässt es gar nicht zu, sich darüber mal Gedanken zu machen. Schade!

Strategie 3: Selbsterkenntnis mit Hilfe von Journalen

Nein, Journalen ist KEIN Tagebuch schreiben! Lies gerne den Artikel von Bianca Fritz, der die Methode sehr gut beschreibt! Belastende Dinge, unausgesprochene Gedanken, die in meinem Kopf kreisen, aber auch einfach das Sammeln von Erkenntnissen – Journalen hilft mir, mich besser zu verstehen. Durch Selbstreflexion baue ich immer wieder ein Verständnis für mich auf. Ich weiß, was mir gut tut, oder warum mich etwas stresst. Selbsterkenntnis ist eine meiner Werte. Nur wenn ich nah bei mir bin und mich kenne, kann ich mir selber eine gute Freundin sein. Was nützen mir Statussymbole und äußerliches Glück, wenn ich im Inneren gar nicht Zuhause bin? Gar nichts, denn Glück wird innerlich gefühlt.

Strategie 4: Erlebnisse und besondere Momente schaffen

Ich finde es sehr wichtig, sich ganz bewusste Erlebnisse zu schaffen. Die kommen nicht von allein! Egal, wie wenig Zeit dafür ist oder wie fordernd gerade der Alltag ist: Erlebnisse und besondere kleine Momente bieten Ablenkung und dienen mir als Anker für eine Auszeit. Das kann ein Wannenbad sein, ein Ausflug, ein Urlaub, mein Lieblingsessen, oder ein spontaner Besuch eines Eiscafes. Alles, was positiv vom normalen Alltag abweicht, sind kleine oder große Glücklichmacher für mich. Je häufiger ich sie mir gönne, desto nachhaltiger glücklich bin ich. Nachhaltig bedeutet, dass dann stressige Arbeits- oder Alltagsphasen für mich leichter zu überstehen sind.

Strategie 5: Natur beobachten und dabei entschleunigen

Warme Sonne, wogende Felder, leichter Wind, summende Insekten, duftende Blumen… Ich könnte ewig so weiter machen! Mein Garten und überhaupt das Draußensein macht mich glücklich. Das gelingt am besten, wenn ich wirklich ganz bewusst darauf achte. Ich streife gerne durch den Garten und gehe spazieren. Die Bewegung tut mir gut. Es erdet mich und ich komme dabei wunderbar runter. Die Welt dreht sich auch weiter, wenn es mal in meinem Leben holpert, denke ich mir dann. Tröstlich, irgendwie.

Zwei Strategien, die bei mir nicht geklappt haben

Es gibt den Ansatz, dass Dankbarkeit glücklich macht. Da gehe ich voll mit! Eine Methode, mehr Dankbarkeit ins Leben zu lassen ist, sich jeden Abend drei Dinge aufzuschreiben, für die man am Tag dankbar war. Diese Methode habe ich letztes Jahr verfolgt, aber ich bin gescheitert. Nicht, weil mir nichts eingefallen ist, sondern weil es mich unter Druck setzte. Ich habe es immer häufiger vergessen, aufzuschreiben. Ich bin ein sehr dankbarer Mensch und habe für mich erkannt, dass es mir nichts gibt, wenn ich meine Dankbarkeit aufschreibe. Das heißt natürlich nicht, dass es für andere funktionieren kann.

Eine zweite Methode, die bei mir nicht funktionierte ist das Glücksglas. Zwei Arbeitskolleginnen schenkten mir zu Beginn des Jahres 2024 ein sehr hübsch gestaltetes Glas, in dem ich vor hatte, Glücksmomente zu sammeln. Den Ausdruck „Marmeladenglasmomente“ liest man häufiger. Leider vergaß ich auch die Möglichkeit, mein Glück zu sammeln. Aber ich gebe dem Glas diesesJahr noch einmal eine neue Chance!

Mein Glücksglas

Und nun bist Du gefragt: Gibt es Strategien, die Du ebenfalls verfolgst? Oder hast Du vielleicht noch ein paar andere Methoden? Ich bin gespannt und freue mich über Deine Sicht auf das Glück!