Aus geerbter Wut wird Mut: Der wahre Grund, warum ich dieses Buch schreibe

Ich schreibe gerade einen Roman. Mit jeder Seite sammle ich neue Erkenntnisse. Nun bin ich einer Sache auf die Schliche gekommen, die ich unbedingt mit dir teilen möchte. Plötzlich macht alles Sinn für mich:

Meine Wut

Schon seit meiner Pupertät habe ich feine Antennen für Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechterrollen. Damals regten mich beispielsweise die großen H&M Plakate auf, auf denen Frauen für Unterwäsche warben, während man kaum halbnackte Männerkörper sah. Kurze Zeit später bemerkte ich, dass mein Lehrkrankenhaus alle männlichen Krankenpfleger nach der Ausbildung ungeachtet ihrer Noten übernahm, während wir Mädchen uns woanders umschauen mussten. In mir züngelte eine leise, unterschwellige Wut. Dieses Gefühl und dieses Gespür begleitet mich seitdem immer wieder, obwohl ich selbst meistens noch gut wegkam bei geschlechtsspezifischen Ungerechtigkeiten. Ich konnte mir nie erklären, woher dieser glühende innere Unmut kam. Bis ich in der letzten Woche etwas über Epigenetik gelesen habe.

Das epigenetische Erbe meiner Mutter

Meine Mutter hatte aufgrund ihres evangelischen Glaubens keinen Zugang zur EOS (erweiterte Oberschule in der DDR). Demzufolge konnte sie auf „normalem Wege“ kein Abitur ablegen. Sie lernte Krankenschwester und arbeitete als OP-Schwester im Schichtdienst. Nebenbei erwarb sie auf der Abendschule das Abitur, denn sie hatte ein Ziel: ein Medizinstudium!

In dieser Zeit lernte sie meinen Vater kennen und lieben. Der war gerade fertig mit seinem Studium und wollte eine Familie gründen. Er war für DDR-Verhältnisse schon recht alt (um genau zu sein 31 Jahre zur Hochzeit) und stellte meine Mutter vor ein Ultimatum: Entweder wir heiraten und gründen eine Familie, oder du studierst. Das war sein Antrag. Meine Mutter dachte eine Nacht darüber nach und entschied sich dann, meinen Vater zu heiraten.

„Selber schuld“, könnte man jetzt denken, aber so richtig frei war diese Entscheidung nicht. Meine Mutter war damals 23 Jahre alt und (heute ist man da eher sehr jung) hörte ihre biologische Uhr ticken. Zudem liebte sie ja meinen Vater. Sie heirateten und bekamen drei Töchter. Ich bin die Mittlere. Meine Mutter arbeitete nach der Geburt meiner großen Schwester als Sprechstundenhilfe in einer Arztpraxis. Nach meiner Geburt blieb sie daheim und wurde Hausfrau. Ich bin mir sicher, sie litt darunter, ihre beruflichen Träume nicht erfüllen zu können. Kurz nach der Wende bewarb sie sich noch einmal als Krankenschwester im Krankenhaus, aber man sagte ihr: Vollzeit, oder gar nicht! Daher blieb sie weiterhin Hausfrau und kümmerte sich um uns drei Kinder, Papa und meine alternden Großeltern, die immer mehr Hilfe benötigten. Was ihr fehlte: Anerkennung und Zeit für Selbstfürsorge! Sie füllte zwar Freiräume mit ehrenamtlicher Arbeit, aber sie schimpfte oft darüber, dass sie wegen uns Kindern kaum noch Zeit hatte zu lesen, oder zu stricken. Es ist einfach zu sagen, dass man sich ja aussuchen könne, ob man Kinder möchte, oder nicht. Ich glaube, diese Fragestellung wird erst jetzt so richtig populär. Früher gehörte das Kinderkriegen einfach dazu. Ob sie sich heute wieder so entscheiden würde? Ich werde sie mal fragen…

Meine Mutter erlebte also in zweierlei Hinsicht Ungerechtigkeit: Einmal durch das System, dass ihr keinen Zugang zur EOS erlaubte und einmal durch ihre Frauenrolle, die sie vom Studium abhielt. Meine Mutter erlebte, wie ihre Karriere hinter der ihres Mannes zurückstehen musste.

Der Wandel des Erbes

Ich denke, der Lebensweg meiner Mutter könnte uns drei Schwestern epigenetisch geprägt haben. Meine beiden Geschwister blieben beide kinderlos. Ich trage diese unterschwellige Magma-Wut mit mir herum und konnte mir bisher nie erklären, woher sie kam. Ich war schon immer die Rebellischste von uns Töchtern. Während meine Schwestern den Weg der Vermeidung gingen, dachte ich mir: Jetzt erst recht! Ich bekam einen Sohn und studierte danach. Mittlerweile habe ich zwei Kinder und bin berufstätig.

Aus Rotz wird Trotz, aus Wut wird Mut!

Heilung durch mein Buch

Ich schreibe gerade einen Roman. Darum geht es um eine Frau mit einer typischen Mutterrolle und ihrer Überforderung durch Mental Load, den ihr Mann nicht tragen muss. Vielleicht möchte ich mit diesem Buch ein bisschen das Gleichgewicht wieder herstellen. Heilen. Meine geerbte Wut besänftigen. Ich möchte auf die Schieflage in unserer Gesellschaft aufmerksam machen und zum Sprachrohr für meine Mama und die vielen ungesehenen Frauen da draußen werden. Ihre Entbehrungen dürfen nicht umsonst gewesen sein!

Aus Rotz wird Trotz. Aus Wut wird Mut!

Was das alles mit Selbstfürsorge zu tun hat

In meinem Blogbeitrag Warum Selbstfürsorge kein Luxus ist, sondern die Voraussetzung für gesellschaftliche Veränderung schreibe ich, dass wir Selbstfürsorge brauchen, um handlungsfähig werden zu können. Wir müssen aktiv aus dem Hamsterrad aussteigen, um Energie für Veränderung zu erhalten. Ich selbst gehe mit gutem Beispiel voran und achte da recht häufig drauf. Nur deswegen ist es mir möglich, reflektieren zu können und schlussendlich Kapazitäten für mein Buchprojekt zu haben.

Zudem möchte ich meinen Kindern vorleben, wie Selbstfürsorge aussieht. Ich hoffe, dass sie sie dadurch nicht als Luxus ansehen, sondern als etwas ganz natürliches, so wie essen und schlafen. Sie sollen sehen, dass eine Mutter Zeit für sich braucht und auch Väter Verantwortung übernehmen können. Vielleicht trage ich dazu bei, dass es künftige Generationen an Frauen und Müttern leichter haben.

Mein Roman dient aber noch einem zweiten Zweck: Es ist mein Kokonprojekt. Ein Langzeit-Selbstfürsorgeprojekt mit transformativer Energie. Was das ist? Darüber gibt es einen Blogbeitrag: Kokon-Projekt: Langzeit-Selbstfürsorge, die dich verwandelt Ich merke jetzt schon, wie mich das Schreiben verändert. Wie ich immer klarer werde und Antworten finde, nach denen ich nie gefragt habe. Wie eingangs schon geschrieben: Plötzlich ergiebt alles einen Sinn!

Warum Selbstfürsorge kein Luxus ist, sondern die Voraussetzung für gesellschaftliche Veränderung


Es gibt eine Meinung, die ich in letzter Zeit immer häufiger las:

„Achtsamkeit, Yoga, Journaling und so weiter ist alles nur dazu da, mit dem Leid der Frauen Geld zu verdienen. Wir sollten nicht an den Frauen herumtherapieren, sondern an den Strukturen etwas ändern.“

Eine Aussage, die erstmal viel Wucht hat und auch mich zum eifrigen Nicken gebracht hat.
Vielleicht, weil sie etwas in mir getroffen hat, das ich selbst schon oft gedacht habe.
Ja! Warum bin ich wieder verantwortlich, mich zu beruhigen, besser zu organisieren, meinen Stress zu „managen“, um ein System auszuhalten, das gar nicht gut für mich ist?

Und noch etwas stimmt daran:
Vieles, was heute unter dem Label Selfcare verkauft wird, bewegt sich gefährlich nah an „Kosmetik“: Es verschiebt gesellschaftliche Probleme in die Privatsphäre und tut so, als sei Überlastung ein Mangel an Atemtechniken. „Mach mal eine kleine Meditation (zum exklusiven Preis) und das reicht wieder für ’ne Woche Entspannung!“ Als ließe sich der Mental Load wegmeditieren!

Halten wir mal fest:
Selbstfürsorge ist nicht die Lösung struktureller Probleme. Das ist der Ausgangspunkt.

Trotzdem bleibt sie unbedingt notwendig, finde ich! Nicht, um das System erträglicher zu machen, sondern um überhaupt in der Lage zu sein, es zu hinterfragen.

Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für gesellschaftliche Veränderung

Medikamente machen therapiefähig, aber oft nicht gesund

Ich komme aus der Welt der Krankenpflege. Dort habe ich folgendes beobachtet:
In der Psychotherapie ist es manchmal so, dass Menschen Medikamente bekommen, damit sie überhaupt therapiefähig werden. Ohne Arzneimittel wären diese Menschen weder in der Lage, an Behandlungen die ihnen gut tun, teilzunehmen, noch hätten sie den Willen dazu.

Das Medikament löst nicht die Traumata. Es verändert nicht die Herkunftsfamilie, die Geschichten, die Verletzungen. Es ändert nicht das Außen.

Aber es verändert die innere Fähigkeit, präsent zu sein.
Es schafft ein Grundniveau an Stabilität, damit der Mensch handlungsfähig wird, sprechen kann, zuhören kann, mitarbeiten kann.

Diese Medikamente heilen selten die Ursache. Aber sie schaffen Bedingungen, unter denen Heilung möglich wird.

Ich sehe Selbstfürsorge ähnlich. Sie heilt nicht die Ursache. Sie verbessert nicht die Betreuungssituation. Sie verteilt nicht den Mental Load neu. Sie schafft keine Rentenpunkte für Care-Arbeit. Aber sie kann helfen, klarer zu sehen. Zu erkennen, was eigentlich verändert werden müsste. Selbstfürsorge ist also nicht die Systemänderung, sondern das Medikament, für den Durchblick.

Das Missverständnis von Selfcare

Wir leben in einer Gesellschaft, die gerne so tut, als könne man individuelle Techniken gegen strukturelle Zumutungen einsetzen. „Kümmern Sie sich um sich selbst, schlafen Sie mehr, trinken Sie Wasser, machen Sie Yoga. Dann wird das schon. Und wenn das nichts nützt, fahren Sie zur Mutter-Kind-Kur!“

Funktioniert natürlich nur begrenzt.
Wer zwei Jobs hat, um die Familie zu versorgen, kann sich nicht einfach „achtsamer organisieren“.
Wer Kinder beaufsichtigt, Eltern pflegt, arbeitet und den Haushalt managt, leidet nicht an fehlender Atemtechnik. Jede Frau, die jemals Mental Load erlebt hat, weiß: Das Problem ist keine fehlende Entspannung. Es ist die Last, alles im Kopf haben zu müssen. Man kann das nicht wegatmen. Auch wenn manche Ratgeber das gern so verkaufen.

Und hier liegt die berechtigte Kritik: Die Wellness-Industrie verdient auf dem Rücken eines Problems, das sie nicht lösen kann. Sie verkauft Augenmasken gegen strukturelle Ungerechtigkeit. Und manche Selbstoptimierungsnarrative schieben Frauen erneut die Verantwortung zu: „Wenn du nur genug meditiert hättest, wärst du nicht so gestresst.“

Das ist perfide. Denn es schafft Schuld. Du bist selber dran Schuld, wenn du es nicht gewuppt kriegst! Andere schaffen das doch auch! Jeder Mensch hat die gleichen 24 Stunden zur Verfügung! Blablabla!

Also: Keine Selbstfürsorge mehr?

Nein. Absolut nicht.
Denn wenn wir diese Kritik zu Ende denken und Selbstfürsorge ganz verwerfen, landen wir in einer Sackgasse: Was bleibt dann?

Dann haben wir einen erschöpften Menschen, der weiß, dass das System ungerecht ist, aber nicht einmal die Kraft hat, darüber nachzudenken, wie es anders werden könnte. Strukturelle Veränderung braucht Energie, Klarheit und Kapazität. Wer ständig den Kopf unter Wasser hat, kämpft ums Überleben, nicht ums Verändern.

Selbstfürsorge ist deshalb kein Luxus, sondern eine Form der Handlungsfähigkeitssicherung. Sie ist nicht die Lösung. Aber sie macht Lösung erst möglich.

Selbstfürsorge als politischer Akt

Wenn Selbstfürsorge nicht als Anpassung gedacht wird („Mach dich fit fürs System“), sondern als Ermächtigung („Ich schaffe mir inneren Raum, um das System zu hinterfragen“), passiert etwas Spannendes:

Selbstfürsorge wird politisch! Weil die Fähigkeit, kritisch zu denken und zu handeln, Ressourcen braucht. Auf welcher Grundlage sollen Menschen Missstände bekämpfen, wenn sie zu tun haben, ihren Alltag zu bewältigen? Eben! Jeder der die Bedürfnispyramide nach Maslov kennt weiß, wovon ich rede.

Vielleicht ist es also für unser patriarchalisches System ganz gut, wenn wir Frauen so viel zu tun haben. Uns fehlt schlicht die Zeit, uns aufzulehnen.

Spott, Lächeln, unterschwellige Angst

Manchmal begegnet Selbstfürsorge Spott oder Lächeln. Männer und häufig auch Frauen besonders ältere Generationen, machen sich über Yoga, Meditation oder Journaling lustig.

Bei Männern liegt es oft an unterschwelliger Angst vor neuer innerer Stärke: Eine Frau, die Klarheit gewinnt und sich stabilisiert, wird handlungsfähiger, kann Grenzen setzen und aufmüpfig werden. Das irritiert die, die gewohnt sind, dass Frauen primär funktionieren. Für andere ist Selbstfürsorge von Frauen ein Zeichen, dass sie „weich“ sind und Selfcare brauchen, sonst funktionieren sie nicht. Was diese Männer dabei übersehen: Wir Frauen tragen meistens die Hauptlast an Verantwortung und Mental Load. Wir arbeiten vielleicht eine geringere Stundenanzahl in unserem Erwerbsjob, aber dafür umso mehr unbezahlt für die Familie. Demzufolge benötigen wir auch einfach mehr Zeit für unsere Regeneration. Und: Männer machen häufig auch Selbstfürsorge, aber sie würden es wahrscheinlich nie so nennen.

Bei einigen Frauen, besonders älteren, hat das Lächeln jedoch eine andere Ursache: Es ist Selbstschutz. Wer den eigenen Lebensweg vielleicht als „falsch“ empfindet, wer Entscheidungen bereut oder Chancen ungenutzt sieht, könnte durch die Beobachtung anderer Selbstermächtigung gezwungen sein, das eigene Leben kritisch zu hinterfragen. Und das tut weh. Ein leises Schmunzeln oder Abwinken dient dann dazu, den eigenen Schmerz zu dämpfen: „Wir brauchten sowas früher nicht!“

So betrachtet, ist jede Reaktion auf Selbstfürsorge ein Spiegel: mal Macht, mal Angst, mal Selbstschutz. Wer aufmerksam hinsieht, kann darin viel über das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft erkennen.

Wir brauchen Selbstfürsorge UND Veränderung

Selbstfürsorge muss gekoppelt werden an Fragen wie:

Was brauche ich? Und was müsste sich ändern, damit ich es bekomme?

Wo kann ich Grenzen ziehen?

Was kann ich delegieren?

Was ist eigentlich mein Anteil, und was ist ein gesellschaftliches Problem?


Selbstfürsorge ohne Analyse ist Kosmetik. Der Concealer, der die Augenringe übertünscht. Mit Analyse ist sie ein Werkzeug. Wir brauchen beides: Individuelle Entlastung durch Selbstfürsorge und kollektive Veränderung durch die Gesellschaft.

Wer zur Ruhe kommt, hört oft erst den Lärm von außen und kann spüren, was ihm fehlt. Wer erkennt, was ihm fehlt, hat die Möglichkeit, dass zu formulieren und Grenzen zu setzen. Erst dann kann Veränderung beginnen.

Kann uns Selbstfürsorge nicht nur stärken, sondern sogar transformieren?

Ja! Ich bin davon überzeugt! Selbstfürsorge kann nicht nur der Nährboden für gesellschaftliche Veränderung sein, sondern uns sogar selbst verändern. Das gelingt sicherlich nicht mit ein paar Atemübungen hier und ein paar Pinselstrichen dort. Da braucht es schon etwas größeres mit Langzeitwirkung. Ich nenne es Kokon-Projekte.

Kokon-Projekt: Langzeit-Selbstfürsorge, die dich verwandelt


Manchmal entstehen die besten Ideen aus dem eigenen Leben. Bei mir ist es gerade mein eigenes Kokon-Projekt: das Schreiben meines Buches. Ich habe gemerkt, wie sehr mir diese kreative, langfristige Beschäftigung hilft, meinen Alltag zu strukturieren, Energie zu tanken und innerlich zu wachsen. Wenn du mehr über mein Buch erfahren willst oder dich inspirieren lassen möchtest, klicke hier.

Das Romanschreiben hat mich auf die Idee gebracht, über Langzeit-Selbstfürsorgeprojekte, die ich „Kokon-Projekte“ nenne, zu erzählen. Denn oft wird Selbstfürsorge auf schnelle Aktivitäten reduziert: ein Atemvideo, eine kurze Meditation, ein Buchkapitel, das man an einem Abend durchliest. All das ist wertvoll, ohne Frage! Aber was passiert, wenn wir tiefgreifende, langfristige Selbstfürsorge wollen? Wenn wir nicht nur kurzfristig entspannen, sondern wirklich wachsen und uns transformieren wollen?

Kokon-Projekte: Langzeit-Selbstfürsorge, die dich verwandelt

Was ist ein Kokon-Projekt?

Ein Kokon-Projekt ist ein langfristiges Vorhaben über Wochen, Monate oder sogar Jahre, das dir hilft, innerlich zu wachsen, Kraft zu tanken und kreative Energie zu entfalten. Der Begriff „Kokon“ ist bewusst gewählt: So wie die Raupe sich in ihrem Kokon zurückzieht, um zu wachsen und zu einem Schmetterling zu werden, entsteht auch bei einem Kokon-Projekt ein geschützter Raum für Transformation, Kreativität und Selbstfürsorge.

Wichtig: Der Weg ist bereits das Ziel. Es geht nicht nur um das Endprodukt, sondern um die kontinuierliche Entwicklung, die Selbstreflexion und die persönliche Entfaltung auf dem Weg.

Warum Langzeit-Selbstfürsorgeprojekte so wertvoll sind

1. Tiefere Transformation
Kurzzeit-Aktivitäten geben schnelle Erleichterung, aber Langzeitprojekte verändern deine innere Struktur. Du gewinnst Selbstvertrauen, innere Ruhe und ein stärkeres Gespür für deine eigenen Bedürfnisse.

2. Ein Anker im Alltag
Ein Kokon-Projekt wird zu deinem sicheren Rückzugsraum, auch wenn der Alltag hektisch ist. Du weißt: Hier kann ich Kraft tanken und Schritt für Schritt wachsen.

3. Kreative Entfaltung
Solche Projekte erlauben dir, über lange Zeit kreativ zu sein: Schreiben, Malen, Handwerk oder Gartenarbeit stärken dich emotional und geistig.

4. Selbstbeobachtung und Reflexion
Kontinuierliche Beschäftigung mit einem Projekt fördert Selbstbewusstsein und Geduld. Du beobachtest Fortschritte, Rückschläge und deine eigene Entwicklung.

5. Langfristige Motivation und Erfolgserlebnisse
Der Fortschritt wird sichtbar. Du siehst, wie dein Projekt Stück für Stück wächst. Das ist ein Motivationsbooster, den kurze Selbstfürsorge-Aktivitäten nicht bieten können.

16 transformative Kokon-Projekt-Ideen


Hier sind einige konkrete Ideen für Langzeit-Selbstfürsorgeprojekte, die sowohl deine Kreativität als auch die Transformation fördern:

1. Das persönliche Tagebuch über Monate, z.B. als Bullet Journal, um wöchentlich zu reflektieren, Ziele zu setzen und Fortschritte zu dokumentieren

2. Ein kreatives Schreibprojekt: Romane, Kurzgeschichten oder Blogartikel über Wochen wachsen lassen

3. Achtsamkeits- und Meditationspraxis langfristig täglich 10–20 Minuten praktizieren

4. Das selbstgestaltete Vision Board, um Schritt für Schritt Ziele zu visualisieren, z.B. als Leporello

5. Kreatives Malen oder Zeichnen: z. B. ein großes Bild Stück für Stück wachsen lassen

6. Langzeit-Fitness- oder Yoga-Programm, um Fortschritte zu dokumentieren und innere Stärke aufzubauen

7. Garten- oder Pflanzprojekt: Kräuter, Blumen oder Gemüse über die Saison pflegen, oder einen Teich anlegen…

8. Handwerks- oder DIY-Projekte: Stricken, Nähen, Möbelbau

9. Sprachlernprojekt: Schrittweise eine neue Sprache lernen

10. Langfristiger Fotografie- oder Videoprojekt: Jeden Tag ein Foto oder Video

11. Musik- oder Instrumentenprojekt: Stück für Stück neue Fähigkeiten entwickeln

12. Achtsamkeits-Spaziergänge: Wöchentliche Routen erkunden, Natur bewusst wahrnehmen

13. Langfristiges Upcycling-Projekt – Alte Gegenstände kreativ neu gestalten (z.B. eine ganze Sitzecke inklusive Tisch)

14. Kreatives Journaling – Texte, Collagen, Zeichnungen kombinieren

15. Ahnenforschung: Stück für Stück den Stammbaum erkunden und epigenetische Schlüsse ziehen

Tipps für ein erfolgreiches Kokon-Projekt

  • Kleine, machbare Ziele setzen: Micro-Schritte über Wochen sind effektiver als große Sprünge.
  • Regelmäßige Zeiten einplanen: Auch 15 Minuten täglich wirken langfristig.
  • Einen geschützten Raum schaffen: dein Kokon-Projekt ist nur für dich.
  • Fortschritte dokumentieren: Fotos, Notizen oder Tagebuch führen motiviert.
  • Flexibilität erlauben: Anpassungen und Pausen gehören zum Prozess, denn der Weg ist das Ziel

Habe ich ein Selbstfürsorge-Projekt?

Ja, sogar zwei: Ich journale täglich einen einzelnen Satz. Reflektiere am Monatsende die wichtigsten Sätze und schreibe einen Monatsrückblick. Ich habe schon so viele Aha-Momente dabei gehabt! Außerdem schreibe ich gerade ein Buch. Das dauert vorraussichtlich noch mindestens ein Jahr.

Kurz zusammengefasst

Langzeit-Selbstfürsorgeprojekte wie das Kokon-Projekt sind transformative Räume, in denen du wachsen, reflektieren und kreativ werden kannst. Während Kurzzeit-Aktivitäten kurzfristig Stress lindern, verändern Kokon-Projekte dein Leben nachhaltig.

Ob du ein Buch schreibst, malst, gärtnerst oder reflektierst: dein Kokon ist dein geschützter Raum, Schritt für Schritt, Woche für Woche. Und wie bei der Raupe, die zum Schmetterling wird, wirst du dich dabei auch verändern.

Monatsrückblick Oktober 2025

Der goldene Oktober schimmerte dieses Jahr nicht so sehr, wie das besagte Edelmetall. Er war recht feucht und bedeckt. Es fehlte die Sonne, um die bunten Blätter zu beleuchten.

Draußen

Ich glaube, der Oktober war der Monat mit den meisten Spaziergängen dieses Jahr. Der Kleine fährt so gerne mit dem Laufrad und geht gerne auf den Spielplatz. Deshalb drehten wir ein paar Dorfrunden. Im Garten gab es viel zu tun: Nüsse aufsammeln, Äpfel pflücken und daraus Apfelmus und Marmelade kochen und natürlich Laub rechen. Viel Laub!

Drinnen

Die Oktoberferien nutzten wir, um den Flur zu renovieren. Wir kratzten die alte Farbe vom Treppengeländer und strichen es neu, wir erneuerten die Tapeten und strichen die Wandverkleidung neu an. an einer Wand kam der Putz runter. Mein Mann reparierte sie. Nun fehlt nur noch ein neuer Fußboden. Den lassen wir von einer Firma legen. Die Arbeit mit meinem Mann war echt gut. Wir stritten uns nicht und haben mal wieder gemerkt, dass wir ganz gut harmonieren.

Neues vom Kleinen

Unser Jüngster hatte einen echt schönen Monat, glaube ich. Er durfte auf einem Kartoffelroder mitfahren. Das hat ihn sehr glücklich gemacht und er wollte nicht mehr absteigen. Er spielte schön im Garten und ging mit dem Kindergarten ins Puppentheater. Außerdem fand dort auch ein Vorleseabend mit Fackelumzug statt. Das war schön und wir sind immer wieder froh, dass die Erzieherinnen ihre Arbeit mit so viel Herzblut machen.

Außerdem übernachteten die beiden Jungs zwei Mal bei den Großeltern. Eine absolute Premiere! Die Trennung klappte gut und uns Eltern brachte das ein paar freie Stunden ein, die wir sehr genossen.

Was sonst noch wichtig war

Meine Eltern besuchten wir auch mal wieder. Eigentlich sollten wir das viel öfter machen, aber es liegen halt pro Strecke 200 Kilometer dazwischen!

Der Große verbrachte eine Ferienwoche bei den Großeltern.

Es gab Ofengemüse und somit kann ich einen Punkt auf meiner To-want-LUste für das 3. Quartal 2025 schon abhaken.

Mein Thermobecher verrägt keine 100 Grad. Es sprengte den Deckel raus und der Tee flutete meine Arbeitstasche. Meine Kopfhörer überlebten das nicht. Sehr ärgerlich!

Aporopos Arbeit: Gegen Ende des Monats wurde es recht anstrengend im Job. Die mentale Belastung erhöhte sich aufgrund einiger Verhaltensauffälligkeiten der Schüler stark. Das führte bis zur fristlosen Kündigung eines Schülers. Mehr kann ich natürlich nicht schreiben, aber solche Vorkommnisse gehen an mir natürlich nicht spurlos vorbei.

Lehrer’s Zaubertrank

Was schrieb ich so?


Ich habe nach 1,5 Jahren mal wieder einen Newsletter verschickt und möchte das jetzt wieder häufiger machen. Außerdem erschienen mehrere neue Blogartikel:

Meine To-want-LUste für das 3. Quartal 2025

Jetzt schreibt sie auch noch ein Buch und

Etwas, was ich 2025 wiederentdeckt habe

Meine One-Liner vom Oktober

  • Ich bin stolz und froh „meine Stimme“ gefunden zu haben (gemeint ist der Roman, den ich schreibe)
  • Ich liebe es, Erfahrungen zu sammeln
  • Besser eine glückliche Mutter, als eine perfekte
  • Alles ist mit allem verbunden
  • Ist es Zufall, oder Manifestation?
  • Ich bin durch das Busch schreiben sehr nah bei mir
  • Mal wieder ausgebremst durch den Alltag
  • Neues Wort: Lebenssehnsucht
  • Vielleicht sollte ich manchmal mehr reden
  • Es ist nichts mehr „meine“. Nicht mal in Ruhe nachdenken kann ich!
  • Reibungsgefühl, wie zu selbstständigen Zeiten
  • Anerzogene Bescheidenheit führt zu Selbstbegrenzung
  • Die Erwartungen anderer können warten. Steckt im Wort!
  • Wie viele kreative Dinge entstehen nie, weil die Zeit fehlt?
  • Auch schlechte Tage gehen vorbei.
  • Zufrieden, weil ich meine Meinung gesagt habe
  • Stolz auf meine Kinder
  • sich sebst die beste Freundin sein
  • Warum verrohen Menschen?
  • Rückschritte sind auch Schritte
  • je lauter das Außen, desto leiser muss das Innen sein
  • Manchmal läuft es besser, als man denkt
  • Selbstfürsorge ist wichtig!

Etwas, was ich 2025 wiederentdeckt habe

Ich liebe es, neue Dinge zu lernen und auszuprobieren. Ich werde gerne kreativ und bleibe nur ausgewählten Hobbies treu. Das Leben ist zu kurz, um sich Dinge zu verbieten, finde ich. Meine vielseitige Interessen bereichern meinen Alltag und ich verknüpfe sie auch gerne. Vielleicht bin ich eine Scanner-Persönlichkeit.

Meine verlorene Leidenschaft

2025 habe ich eine kleine Leidenschaft wiederentdeckt, die ich irgendwann auf dem Weg zum Erwachsenwerden abgelegt hatte: Das Lesen! Ich war in der Kindheit und frühen Jugend ein echter Bücherwurm. Sogar in die Bibliothek bin ich gegangen, um meinen Lesehunger zu stillen. Ich liebte es, in die Geschichten einzutauchen und konnte mir immer sehr gut ein inneres Bild machen von den Orten und Personen, über die ich las. Ich besaß ein reges Kopfkino und da es meine Eltern nicht sonderlich mochten, wenn wir Kinder Fernsehen schauten, las ich halt viel.

zwei meiner früheren Lieblingsbücher

Irgendwie verlor ich irgendwann das Interesse am Lesen. Andere Dinge rückten in den Vordergrund. die ersten Computerspiele kamen zum Beispiel auf den Markt und ich spielte lieber die Sims, oder Anno.

Die Wiederentdeckung

In den letzten Jahren las ich maximal zwei Bücher im Jahr, von Sachbüchern einmal abgesehen. Ich kaufte sie mir meistens auch nicht selber, sondern bekam sie geschenkt. Das änderte sich in diesem Jahr! Tatsächlich lese ich derzeit (Stand 21.10.2025) schon den siebenten Roman.

Und ich bin natürlich (ganz meine Natur) gleich „all in“ gegangen: Ich rezensiere die Bücher auf meinem Instagramprofil und habe mich bei zwei Vorab-Leseseiten registriert. Natürlich legte ich mir auch eine Amazonliste an, auf der ich Bücher sammle, die ich gerne einmal lesen möchte.

Ich nehme mir vor, all meine Rezensionen von 2025 am Ende des Jahres in einem eigenen Blogartikel zu veröffentlichen.

Die Weiterentwicklung

Vom Lesen ist es nicht weit zum Schreiben. Ich bin so begeistert von den Büchern, die ich dieses Jahr schon gelesen habe, dass ich mich nun getraue, einen eigenen Roman zu schreiben. Wie es dazu gekommen ist, kannst du hier nachlesen. Wie oben schon beschrieben liebe ich es, mich in andere Personen hineinzuversetzen und so richtig in die Welt eines Buches hineinzutauchen. Es reizt mich sehr, so etwas auch einmal selber zu entwerfen und aufzuschreiben.

Wenn Du mich auf meinem Schreibweg begleiten möchtest, dann besuche doch gerne meine Buchseite. Sie ist passwortgeschützt. Das fühlt sich momentan noch besser für mich an. Du kannst aber gerne das Passwort erhalten, wenn du mir eine E-Mail schreibst (steffi.fleischer@gmx.net), oder mich über Instagram kontaktierst.

Jetzt schreibt sie auch noch ein Buch

Jawohl, so ist es. Wenn du am Ball bleiben möchtest und mitverfolgen willst, wie es mir dabei ergeht, besuche doch meine gleichnamige geheime Seite Jetzt schreibt sie auch noch ein Buch. Das Passwort dazu erhältst du per PN über Instagram, oder du schreibst mir einfach eine Mail an steffi.fleischer@gmx.net. (Warum ich das Ganze so geheim halte, erfährst du weiter unten).

Aber mal von vorn!

Was hat es denn damit auf sich?

Ein Buch zu schreiben, habe ich mir schon häufiger vorgestellt. Allerdings hatte ich dabei immer Sachbücher im Kopf. Ich wollte zum Beispiel einen Fotografieratgeber schreiben mit einfachen Tipps für Anfänger. Meine ganzen Marmeladenrezepte wollte ich auch schon einmal dokumentieren und mit eigenen Fotos versehen.

Anfang des Jahres nahm ich mir zudem vor, mehr zu schreiben. Das Ganze hatte ich sogar mit dem Sachbuch achtsam schreiben untermauert. Mitte des Jahres kam Judith Peters mit ihrem VIB Projekt um die Ecke. Seitdem ich dabei bin, schreibe ich jede Woche einen Blogbeitrag. Aber das ist noch nicht alles. Im Sommer hatte ich plötzlich (ja, wirklich aus heiterem Himmel) eine Idee für einen Roman und seitdem schreibe ich daran. Ich bin jetzt bei Kapitel drei. Geplant sind vierzehn.

Worum geht es in meinem Roman?

Silvana ist Familienmutter und berufstätig. Sie merkt, dass sie sich immer hinten anstellt, um den Alltag am Laufen zu halten. Dabei träumt sie sich ans Meer und sammelt dort Erkenntnisse und findet Fragen, mit denen sie sich im Alltag beschäftigt. Sie möchte lernen, ihr Leben trotz (oder gerade wegen der Kinder) mehr zu leben und besser auf sich zu achten. Ob ihr das gelingt?

Was habe ich seitdem gelernt?

  • Es gibt eine Menge Hobbyautorinnen! Ich hätte nie gedacht, dass das so viele sind!
  • Es ist nicht einfach! Man schreibt nicht mal so nebenbei einen Roman. Tatsächlich gibt es dabei unheimlich viel zu bedenken. Das geht bei ganz einfachen Dingen los, wie zum Beispiel: Schreibe ich in der ich-Form oder in der Sie-Form? Welche Zeitform wähle ich? Und geht dann immer weiter.
  • Die Hauptfigur entwickelt sich während des Schreibens und plötzlich denkt man über Dinge nach, die man vorher nicht einmal geahnt hätte.
  • Die Zeit ist ein limitierender Faktor! Es ist für mich schwierig, Zeit zum schreiben zu finden und das frustriert mich. Aber: Gut Ding will Weile haben und ich habe eigentlich gar keine Eile. Eigentlich kämpfe ich mit den gleichen Struggles wie meine Romanfigur.

Tja, meinen Vorsatz, mehr zu Schreiben, bin ich definitiv angegangen und es ist wunderschön! Aber es steht in den Sternen, wann mein Roman fertig ist.

Du willst mich bei meinem Romanprojekt begleiten?

Möchtest  du wissen, welche Erkenntnisse und Erfolge es gibt? Ich nehme dich gerne mit! In kleinen Audioschnipseln von um die vier Minuten Länge, halte ich dich auf meiner geheimen Buch-Seite auf dem Laufenden über meinen Schreibprozess. Du findest sie hier: Jetzt schreibt sie auch noch ein Buch.

Warum verstecke ich mein Buchprojekt hinter einem Passwortschutz?

Wenn du die Seite lesen möchtest, benötigst du ein Passwort. Ich weiß sehr wohl, dass mich das Leser (oder in meinem Fall Hörer) kostet. Noch ist mein „Buchbaby“ allerdings so klein, dass ich es schützen möchte. Es fühlt sich einfach momentan nicht richtig an, alle Welt daran teilhaben zu lassen. Das heißt aber nicht, dass das immer so bleibt. Vielleicht mache ich meine Audioschnipselsammlung öffentlich, wenn mein Buch ein wenig „gewachsen“ ist. Momentan (Stand 16.10.2025) sind sieben kleine Minipodcastfolgen online. Darin erzähle ich dir zum Beispiel, warum ich dich ausgerechnet in Audiofolgen mitnehme und welche Ängste ich in Bezug auf das Schreiben habe.

Wie oben schon geschrieben, erhältst du das Passwort, wenn du mich über Instagram anschreibst, oder du meldest dich einfach per Mail bei mir. Meine Adresse: steffi.fleischer@gmx.net.

Hast du Fragen an mich, oder schreibst du auch gerade ein Buch? Dann lass es mich gerne wissen. Ich liebe den Austausch!

Meine To-want-LUste für den Rest des Jahres 2025

Im Juli hatte ich ich mir elf Dinge überlegt, die ich im dritten Quartal 2025 gerne erreichen möchte. Neun Häkchen konnte ich setzen. Das macht mich sehr zufrieden!

Ich habe es beispielsweise geschafft, zwei Bücher zu lesen und einen Melonen-Feta-Salat mit Zitronensaft zu essen. Mein Abnehmziel ist allerdings eine Zunahme geworden. So ein Mist aber auch! Aber wie gesagt: 9 aus 11 ist trotzdem ein voller Erfolg!

Was sich bewährt hat, wird beibehalten und deshalb möchte ich mir auch für das vierte Quartal eine Liste LUste erstellen, mit Dingen, die ich gerne noch dieses Jahr schaffen oder erleben möchte. Einfach, weil ich Lust darauf habe ;-)!

Meine To-want-Luste für das 4. Quartal 2025

  1. mein wichtigstes Ziel: Ich schreibe gerade einen Roman. Zwei Kapitel sind schon fertig und ich schreibe bis zum Jahresende drei weitere Kapitel. Ein Kapitel pro Monat klingt jetzt vielleicht gar nicht so viel, aber gerade im Dezember werde ich wohl nicht groß zum Schreiben kommen. Da liegt immer eine Menge anderes an! Von daher sind drei Kapitel schon eine kleine Herausforderung für mich! Du möchtest mich auf meinem Schreibweg begleiten? Hier kannst Du mir über die Schulter schauen: Jetzt schreibt sie auch noch ein Buch Da ich den Kreis der „Eingeweihten“ gerne noch klein halten möchte, benötigst du ein Passwort für diese geheime Seite. Schreibe mir dazu bitte einfach eine Mail, oder frag mich über Instagram.
  2. Ich lese zwei Bücher. Ich habe dieses Jahr gemerkt, wie gut mir das Lesen tut. Deshalb möchte ich es gerne beibehalten.
  3. Ich schreibe auch 2025 einen Jahresrückblick. Das ist ein festes Ritual und es ist jedes Jahr aus Neue erstaunlich, was ich für Erkenntnisse daraus ziehe. Für ein bisschen mehr Verbindlichkeit habe ich mich dazu schon bei Judith Peters (die „Leitkuh“ unter den Bloggerinnen (ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel :-)) dazu hier angemeldet.
  4. Das Rauhnachtsjournaling ist das nächste Jahreswechselritual, welches ich unbedingt wiederhole.
  5. Auch die Kulinarik soll nicht zu kurz kommen: Eine Kürbissuppe werde ich kochen!
  6. ✅Ofengemüse. Mit roter Beete, Möhren und Kartoffeln. Da habe ich Lust drauf!
  7. Zum Jahreswechsel werde ich wieder eine süffige Bowle mit Früchten zaubern.
  8. Bratäpfel werde ich machen.
  9. Ich habe mal wieder Lust auf einen gemütlichen Fimabend. Mit Kakao, Decken und der ganzen Familie!
  10. Ich möchte die Advents- und Weihnachtszeit besonders schön zelebrieren. Dazu gehört auch eine „vernünftige :-)“ Deko. Ich schmücke unseren Hauseingang dieses Jahr üppiger als im letzten Jahr.
  11. Ich erstelle einen Kalender mit den schönsten Fotos meiner Söhne für den Rest der Familie.
  12. Es gibt wieder einen Jahresrückblick für meine Familie. Dazu drucke ich Fotos von unseren Erlebnissen 2025 aus und wir schauen sie uns an und quatschen gemütlich darüber.
  13. Ich fahre mit meinem Mann zu seiner Firmenweihnachtsfeier nach Wien.
  14. Wir besuchen als Familie einen Weihnachtsmarkt.

Monatsrückblick September 2025

Der September hielt noch einmal viele sonnige Tage bereit und ich könnte ihn auch „Erntemonat“ nennen, denn es gab im Garten viel zu tun.

Obst, Obst, Obst

Dieses Jahr trugen alle Bäume reichlich Früchte und ich verarbeitete demzufolge viele Früchte zu Likör, Marmelade und Kompott. Es entstand zum Beispiel Pflaumen-Brombeer-Marmelade, Birnenmarmelade und Mirabellenlikör. Meine Idee, ein paar Früchte zum naschen an den Straßenrand zu stellen, fand keine Abnehmer. Das enttäuschte mich ein bisschen.

Ausflüge

Wir hielten uns nicht nur sehr viel im Garten auf, auch ein Ausflug fand statt: Wir fuhren Anfang des Monats an den „Bäri“, den Bärwalder See und ärgerten uns über uns selbst, dass wir keine Badebekleidung mitgenommen hatten, denn es war wirklich wunderbar warm. So konnte nur unser kleiner Sohn in die Pfütze hüpfen. Danach aßen wir noch Eis. Was für ein schöner Tag!

Bärwalder See mit Kraftwerk Boxberg

Zweimal ging es im September noch auf den Spielplatz im Ort. Der Kleine ist ein geschickter Klettermaxe und findet es dort immer sehr schön.

Da wir gerade beim Kleinen sind: Er ist jetzt ein Musikschulkind! Ich bin ein wenig stolz. Er hat musikalische Früherziehung und es macht ihm bisher eine Menge Freude!

Autsch

Der Große kugelte sich beim Schulsport das Knie aus (und zum Glück gleich wieder ein). Er hatte allerdings sehr große Schmerzen und wir besuchten die Notaufnahme, einen Tag danach den Unfallchirurgen und noch einen Tag später fuhr mein Mann mit ihm bis nach Leipzig, da es in Ostsachsen keine zeitnahen Radiologie-Termine gab. Er benötigte ein MRT. Das Ende vom Lied: ein Muskelfaszienriss, der zwar mittlerweile schon wieder ausgeheilt ist, aber das Knie war schon wieder ausgekugelt! Das Problem liegt also scheinbar tiefer und ich habe die leise Befürchtung, das Problem wird uns noch ein Stück begleiten :-(.

Bücher, Bücher, Bücher

Ich habe diesen Monat 22 Bahnen von Caroline Wahl zuende gelesen. Mein neues Buch, welches ich gerade lese gibt es noch gar nicht zu kaufen. Ich habe es bei Vorablesen gewonnen. Es heißt Drei Tage im Schnee. Und dann habe ich mir noch eine Schmökerbox gekauft. Das tolle dabei ist, dass man vorher nicht weiß, was man eigentlich für ein Buch kauft. Ich liieeebbbe Überraschungen! Ich freue mich schon sehr darauf, das Buch zu lesen.

die Schmökerbox mit Buch und Goodies

Und jetzt stelle dir mal bitte einen Trommelwirbel vor. [Trommelts?] Es gibt noch etwas Neues in Sachen Buch!

Ich schreibe selber eins. Hinter den Kulissen entsteht gerade ein Roman. Da mein Buchbaby noch ganz klein ist (quasi 7. Schwangerschaftswoche oder so ;-)), habe ich das bis jetzt noch nicht an die große Glocke gehängt. Wenn Du magst, kannst du mir aber über die Schulter schauen. Es gibt eine geheime Seite, auf der ich den Entstehungsprozess des Buches in kleinen Audios begleite. Sie ist passwortgeschützt. Schreibe mir über Instagram, oder per Mail und ich schicke dir sehr gerne das Passwort zu.

Ich habe eine geheime Buch-Entstehungsseite

Meine Blogbeiträge des Monats

Neben meinem Monatsrückblick August 2025, erblickten noch drei weitere Blogbeiträge das Licht des Internets:

Kreative Routinen für Scanner-Mütter: Wie du deine Vielseitigkeit im Familienalltag lebst

Routine-Tracker für Scannerinnen: So bleibst du mit Spaß am Ball

100 Selbstfürsorge-Ideen für jeden Tag, von 1 Minute bis 1 Stunde

Meine One-Liner des Monats

  • Was ist der Sinn des Lebens?
  • Veränderung braucht Zeit
  • Trust the process
  • „Pyt“ – dänisch für „vergiss es und mach einfach weiter“
  • Alles ist zu etwas gut – oder rede ich es mir nur schön?
  • Die Sorgen werden nicht kleiner, wenn die Kinder größer werden
  • Sich zu verbiegen kann auch gut sein – man bricht nicht!
  • Alles fügt sich!
  • Ich liebe steile Lernkurven – das Schreiben beflügelt mich!
  • Man muss sich selbst die beste Freundin sein!
  • Du musst es deiner Seele schön machen, damit sie gerne bei dir wohnt
  • Wenn ich mit meiner Menschenkenntnis mal daneben liege, bin ich von dem anderen UND mir enttäuscht. Doppel-Enttäuschung!
  • Das Leben könnte so schön sein – Wäre da nicht die Angst vor Krieg!
  • Man kennt immer nur den Bruchteil einer Person
  • Wie viele Menschen schaffen es nicht, sich ausreichend mit ihren Hobbies zu beschäftigen, weil immer „das Leben“ dazwischen kommt?

100 Selbstfürsorge-Ideen für jeden Tag, von 1 Minute bis 1 Stunde

Selbstfürsorge lohnt sich nicht, wenn ich nicht mindestens eine Stunde Zeit dafür habe. So dachte ich früher. Dann habe ich gemerkt, dass ich aufgrund von mangelnder Zeit als berufstätige Mutter, meistens überhaupt nicht dazu kam. Also musste ich was ändern! Heute nehme ich mir bewusst Zeit für mich. Auch kurze Auszeiten sind selfcare-tauglich!

In diesem Artikel findest Du 100 Selbstfürsorge-Ideen, geordnet nach Zeit: von 1 Minute bis 1 Stunde und länger. So kannst Du Dir genau die Idee aussuchen, die gerade in Deinen Alltag passt.

Vielleicht lässt du dich inspirieren und merkst, wie leicht es ist, Selbstfürsorge in dein Leben zu integrieren. Ich wünsche dir viele positive Effekte!

1 Minute Selbstfürsorge

  1. Schließe die Augen und atme dreimal tief durch.
  2. Trinke ein Glas Wasser oder Tee bewusst und langsam.
  3. Stell Dich ans Fenster. Was kannst du beobachten?
  4. Umarme Dich selbst.
  5. Lächle Dich im Spiegel an.
  6. Lass Wasser über deine Handgelenke fließen.
  7. Spreche dein Lieblingszitat oder eine positive Affirmation.
  8. Mach Deine Schultern locker mit kleinen Kreisen.
  9. Trag einen Lippenbalsam oder eine Handcreme auf.
  10. Atme den Duft eines ätherischen Öls ein.
  11. Schreibe ein Wort auf, das Dich heute stärkt.
  12. Applaudiere dir.
  13. Schau dir ein schönes Bild an.
  14. Stelle Dich für eine Minute barfuß hin und spüre den Boden.
  15. Öffne kurz das Fenster und atme frische Luft ein.
  16. Summe Deinen Lieblingssong.
  17. Schüttele deine Arme und Beine aus.
  18. Wippe im Stehen mit den Füßen.
  19. Schließe die Augen und stell Dir einen schönen Ort vor.
  20. Schreibe ein schnelles Dankbarkeits-Stichwort auf.

5 Minuten Selbstfürsorge

  1. Hör ein Lieblingslied von Anfang bis Ende.
  2. Schreibe genau fünf Minuten alles auf, was dir gerade durch den Kopf geht.
  3. Mach ein kurzes Stretching für Nacken und Rücken.
  4. Bereite Dir einen Tee zu und trinke ihn bewusst.
  5. Schreib eine kleine Nachricht an eine liebe Person.
  6. Lies eine Seite in einem inspirierenden Buch.
  7. Sitze einfach nur für 5 Minuten ungestört da.
  8. Such Dir ein Symbol (Stein, Figur, Muschel) und betrachte es ganz bewusst.
  9. Tanze!
  10. Male mit der nicht-dominanten Hand ein kleines Bild.
  11. Spreche mit dir, als wärst du deine beste Freundin. zum Beispiel als Whats-App-Nachricht.
  12. Leg Dich kurz hin und entspanne Deine Muskeln bewusst.
  13. Schau Dir alte Urlaubsfotos an.
  14. Hör ein kurzes Mantra oder Meditation auf YouTube.
  15. Zünde Räucherstäbchen oder eine Kerze an.
  16. Lies ein kurzes Gedicht oder einen Leidtext.
  17. Geh für fünf Minuten ans Fenster in die Sonne.
  18. Mach Lachyoga.
  19. Singe!
  20. Schreib eine Mini-To-do-Liste nur mit schönen Dingen.

10-15 Minuten Selbstfürsorge

  1. Höre eine Traumreise.
  2. Lies ein Kapitel in einem Buch.
  3. Schreibe eine Tagebuchseite über Deinen Tag.
  4. Mach ein 10-Minuten-Workout oder Yoga.
  5. Male ein Mandala oder eine kleine Zeichnung.
  6. Bereite Dir einen Snack mit Obst oder Nüssen.
  7. Höre einen kurzen Podcast.
  8. Mach ein Fußbad.
  9. Schreibe eine Liste mit Dingen, die Dir Freude machen.
  10. Mache Wechselduschen.
  11. Pflanze etwas um oder pflege Deine Zimmerpflanzen.
  12. Mach eine Atemübung mit Musik.
  13. Schreibe einen Brief an Dein zukünftiges Ich.
  14. Blättere durch ein Fotoalbum oder einen Bildband.
  15. Fang ein kleines DIY-Projekt an (Kerze gießen, Collage).
  16. Schreib ein Mini-Haiku über das, was Du gerade fühlst.
  17. Schreib eine kleine Dankbarkeitsgeschichte.
  18. Erstelle dir eine kleine Playlist mit Lieblingssongs.
  19. Schreibe eine „Loslass-Liste“ mit Dingen, die Du nicht mehr brauchst.
  20. Gönn Dir eine Gesichtsmaske.

30 Minuten Selbstfürsore

  1. Geh spazieren.
  2. Mach eine längere Meditation (z. B. Bodyscan oder Visualisierung).
  3. Lies mehrere Kapitel in einem Buch.
  4. Mach ein spontanes Picknick – auch drinnen mit Decke & Snacks.
  5. Koche ein gesundes Essen nur für Dich.
  6. Schreibe mehrere Seiten im Journal. Beginne mit „Was wäre, wenn…“
  7. Geh an einen Ort in der Nähe, an dem Du sonst nie bist (Parkbank, Café, Ufer).
  8. Starte ein „Selfcare-Glas“: kleine Zettel mit Dingen, die Dir guttun, zum später ziehen.
  9. Leg Dich mit einer Decke und Tee aufs Sofa.
  10. Schreibe einen Brief an eine Freundin.
  11. Fang ein kleines Puzzle an.
  12. Male ein größeres Bild oder schreibe eine Kurzgeschichte.
  13. Mach ein Fotospaziergang.
  14. Lerne ein paar Vokabeln einer Fremdsprache.
  15. Höre eine inspirierende Podcastfolge.
  16. Bastle ein kleines „Vision Board“ nur mit Zeitschriften-Schnipseln.
  17. Schreibe eine Bucket-List.
  18. Mach Progressive Muskelentspannung.
  19. Geh duschen. Inklusive Haarkur und Eincremen hinterher.
  20. Rufe jemanden an, der dir nahesteht.

1 Stunde oder mehr Selbstfürsorge

  1. Nimm ein ausgedehntes Bad mit Musik und Kerzen.
  2. Gehe eine lange Runde in der Natur spazieren.
  3. Besuche einen Yoga- oder Fitnesskurs.
  4. Gehe in den (botanischen) Garten.
  5. Triff Dich mit einer Freundin zum Kaffee.
  6. Schreibe an einem kreativen Projekt (z. B. Blog, Buch, Gedicht).
  7. Besuche ein Museum oder eine Ausstellung.
  8. Mach eine Fahrradtour.
  9. Backe ein Brot oder Kuchen.
  10. Gehe ins Kino.
  11. Höre ein komplettes Album bewusst durch.
  12. Starte ein größeres DIY-Projekt.
  13. Lies ein ganzes Buch an einem Nachmittag.
  14. Besuche eine Bibliothek.
  15. Gehe zum Friseur.
  16. Schreibe Briefe an mehrere Freund:innen.
  17. Verbringe eine Stunde im Café, nur mit Dir, einem Heißgetränk und Deinem Notizbuch.
  18. Lerne ein neues Rezept und koche es in Ruhe.
  19. Mache eine kreative Foto-Session mit Dir selbst.
  20. Plane bewusst eine „Me-Time-Auszeit“ (halber Tag nur für Dich) mit mehreren schönen Dingen.

Hast du noch andere Ideen? Dann gerne her damit!

Routine-Tracker für Scannerinnen: So bleibst du mit Spaß am Ball

Routinen und Scanner-Persönlichkeiten: Passt das überhaupt zusammen?

Wenn du eine Scannerin bist, dann kennst du dieses Gefühl: Du sprudelst vor Ideen, liebst Abwechslung und probierst ständig Neues aus. Gleichzeitig fällt es dir schwer, länger bei einer Sache zu bleiben. Der Gedanke an Routinen wirkt schnell ermüdend und einschränkend. Aus Lust wird Frust. Aus dem Kann ein Muss. Ich denke bei dem Wort „Routine“ immer an alte Leute, die ihren Tag genau durchtakten. Laaaannngweilig!

Aber Routinen sind nicht dein Feind, sondern können zu deinem größten Verbündeten werden. Sie helfen dir, deine vielen Interessen zu leben, ohne dich im Chaos zu verlieren. Und das Beste daran: Mit einem Routine-Tracker machst du den ganzen Prozess nicht nur übersichtlich, sondern auch spielerisch und motivierend. Und das mögen wir Scannerinnen ja wieder. Stimmts?

In diesem Artikel erfährst du, warum ein Routine-Tracker gerade für Scannerinnen ein wertvolles Tool ist, wie du ihn gestalten kannst und welche Varianten besonders Spaß machen. Am Ende wirst du sehen: Routinen müssen nicht langweilig sein. Sie können sich anfühlen wie ein kreatives Spiel, das dich jeden Tag ein Stückchen näher zu deiner Erfüllung bringt.

Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was eine Scanner-Persönlichkeit überhaupt ist, oder warum kreative Routinen wichtig für sie sind, dann schau dir gerne folgenden Blogbeitrag an: Kreative Routinen für Scanner-Mütter: Wie du deine Vielseitigkeit im Familienalltag lebst


Warum Routinen für Scannerinnen so eine Herausforderung sind

Scanner-Persönlichkeiten sind dafür bekannt, dass sie neugierig und vielseitig sind. Sie wollen am liebsten alles gleichzeitig ausprobieren: Journaling, Malen, Yoga, Schreiben, ein neues Hobby, vielleicht sogar ein Business-Idee nebenbei. Dieses ständige Feuerwerk an Impulsen ist faszinierend und anstrengend zugleich.

Denn während die Begeisterung für Neues groß ist, fehlt oft die Kontinuität. Scannerinnen verlieren sich leicht im Dschungel der Möglichkeiten. Sie springen von Projekt zu Projekt und haben das Gefühl, nichts „wirklich durchzuziehen“. Das kann zu Frust führen und zu dem Gedanken: „Ich fange immer Dinge an, aber bringe sie nicht zu Ende.“

Genau an dieser Stelle kommen Routinen ins Spiel. Eine Routine ist kein starres Korsett, sondern ein kleiner Fixpunkt im Alltag, der dir Halt gibt. Und wenn du es schaffst, Routinen auf deine Art zu gestalten (flexibel, kreativ und bunt), dann werden sie zu einer Quelle von Kraft und Leichtigkeit statt zu einer Bürde.


Was ist ein Routine-Tracker und warum hilft er Scannerinnen?

Ein Routine-Tracker ist ein Werkzeug, mit dem du deine Routinen sichtbar machst und festhältst, wann du sie praktizierst. Es ist eine Art visuelle Landkarte deiner Gewohnheiten. Jedes Mal, wenn du deine Routine gemacht hast, markierst du es im Tracker mit einem Häkchen, einem Symbol, einer Farbe oder einem Sticker.

Das klingt simpel, doch es hat eine erstaunliche Wirkung:

  • Du machst deine Fortschritte sichtbar
  • Du siehst auf einen Blick, wie oft du deine Routine schon durchgehalten hast
  • Du spürst eine kleine Belohnung, jedes Mal wenn du ein Feld ausfüllst

Für Scannerinnen ist das besonders wertvoll, weil der Tracker Abwechslung und Motivation bringt. Statt dich an eine langweilige To-do-Liste zu ketten, gestaltest du deinen Fortschritt wie ein kreatives Kunstwerk. Dein Tracker ist nicht nur eine Erinnerungshilfe, sondern auch eine kleine Galerie deiner Erfolge.


Welche Routinen eignen sich für einen Tracker?

Bevor wir tiefer einsteigen, lass uns überlegen: Welche Routinen kannst du überhaupt tracken? Hier ein paar Beispiele, die besonders für Scannerinnen sinnvoll sind:

  • Kreative Routinen: Journaling, Zeichnen, Malen, Schreiben, Fotografieren
  • Selbstfürsorge-Routinen: Meditation, Yoga, Dankbarkeitslisten, Spaziergänge
  • Gesundheitsroutinen: genug Wasser trinken, Bewegung, Schlafzeiten einhalten
  • Scanner-Projekte: täglich eine Idee notieren, ein Projekt 10 Minuten bearbeiten, ein Kapitel lesen

Ich persönlich liebe Statistiken und dokumentiere gerne, was ich so mache und was mich bewegt. Meine Monatsrückblicke sind ein Beispiel dafür. Da ist der Schritt nicht weit, auch einen Habit Tracker auszufüllen. So sehe ich schwarz auf weiß, wie ich meine Selbstfürsorge-Aktivitäten durchführe.

Wichtig: Du musst nicht alles gleichzeitig tracken. Fokussiere dich auf wenige Routinen, die dir gerade am wichtigsten sind. So bleibt der Tracker übersichtlich und motivierend.


Verschiedene Arten von Routine-Trackern

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du deinen Routine-Tracker gestalten kannst. Jede Variante hat ihren eigenen Charme. Such dir die aus, die zu dir passt.

1. Der klassische Habit-Tracker im Bullet Journal

Viele Menschen nutzen ihr Bullet Journal oder einen Terminkalender, um Routinen zu tracken. Dabei zeichnest du ein Gitter mit Tagen und Routinen, und jedes Mal, wenn du eine Routine erledigt hast, füllst du das entsprechende Feld aus.

Für Scannerinnen eignet sich diese Variante besonders, wenn du ohnehin einen Planer oder ein Journal führst. Du kannst das Raster bunt gestalten, mit Symbolen arbeiten oder kleine Illustrationen hinzufügen.

mega simpel, aber wirkungsvoll

2. Der visuelle Mandala-Tracker

Eine kreative Variante ist ein Mandala- oder Kreis-Tracker. Dabei zeichnest du einen großen Kreis, der in Segmente aufgeteilt ist. Jedes Segment steht für einen Tag oder eine Routine. Wenn du die Routine erledigt hast, malst du das Feld bunt aus. Am Ende entsteht ein farbenfrohes Kunstwerk, das dir zeigt, wie fleißig du warst.

Hier ist eine Vorlage dazu.

Scannerinnen lieben diese Form, weil sie nicht nur praktisch, sondern auch ästhetisch ist. Es fühlt sich weniger nach „Pflicht“ und mehr nach kreativem Ausdruck an.

3. Der spielerische Bingo-Tracker

Ein Bingo-Tracker funktioniert wie eine Bingo-Karte. Jede Routine hat ein Feld, und jedes Mal, wenn du sie erfüllst, markierst du es. Ziel ist es, Reihen oder Muster zu füllen.

Das macht besonders viel Spaß, weil es wie ein Spiel wirkt. Du kannst dich selbst herausfordern, ein „Bingo“ pro Woche zu schaffen und es motiviert dich, auch mal eine Routine einzubauen, die du sonst vielleicht überspringen würdest.

Hier findest du Bingo-Vorlagen zum selber ausfüllen.

4. Der digitale Routine-Tracker

Wenn du lieber digital arbeitest, gibt es viele Apps, mit denen du deine Routinen tracken kannst. Vorteil: Du bekommst Erinnerungen und Statistiken. Nachteil: Es ist weniger kreativ und persönlich.

Für Scannerinnen kann eine App hilfreich sein, wenn du oft unterwegs bist oder digitale Tools liebst. Aber Achtung: Manche Scannerinnen verlieren schnell die Lust, wenn es zu technisch wird.

5. Der minimalistische Strichlisten-Tracker

Manchmal ist weniger mehr. Eine einfache Strichliste oder eine kleine Tabelle reicht völlig aus. Du brauchst kein großes System, nur einen Ort, an dem du deine Erfolge festhältst.

Das ist ideal für Scannerinnen, die nicht zu viel Aufwand wollen, sondern einfach nur einen klaren Überblick.

Tipps zur Umsetzung

Wichtig: Sieh den Tracker nicht als Druckmittel, sondern als spielerische Begleitung. Es geht nicht darum, 100 % perfekt zu sein. Es geht darum, dranzubleiben und Fortschritte sichtbar zu machen, egal wie klein sie sind. Das Ziel sollte also nicht sein, deinen Tracker lückenlos auszufüllen, sondern dein Tun begleitend zu dokumentieren.

Belohne dich, wenn du eine bestimmte Anzahl von Tagen geschafft hast. Nicht mit großen Geschenken, sondern mit kleinen Freuden wie einem Kaffee oder einem Spaziergang allein.


Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Viele Scannerinnen scheitern daran, dass sie ihren Tracker zu kompliziert gestalten. Sie nehmen sich zu viele Routinen auf einmal vor oder machen den Tracker so aufwendig, dass er selbst zur Routine wird, die nicht mehr Spaß macht.

Ein weiterer Fehler ist Perfektionismus. Wenn du einen Tag oder sogar eine Woche auslässt, ist das kein Grund, alles hinzuschmeißen. Dein Tracker darf Lücken haben. Sie erinnern dich daran, dass du Mensch bist und dass es trotzdem weitergeht.

Der Schlüssel liegt darin, klein anzufangen. Wähle zwei oder drei Routinen, die dir wirklich wichtig sind. Gestalte deinen Tracker so, dass er Freude macht, und erinnere dich daran: Jeder Schritt zählt.


Zusammenfassung

Ein Routine-Tracker ist weit mehr als nur ein Kontrollinstrument. Für Scannerinnen ist er ein kreatives Werkzeug, das Motivation, Klarheit und Freude bringt. Er verwandelt Routinen von etwas Langweiligem in ein buntes Spiel, das dich inspiriert, dranzubleiben.

Egal, ob du einen minimalistischen Strichlisten-Tracker nutzt, digital arbeitest, ein farbenfrohes Mandala malst oder mit Bingo-Feldern beginnst: Entscheidend ist, dass dein Tracker zu dir passt. Er soll dich nicht einschränken, sondern dir zeigen, dass du deine Routinen mit Leichtigkeit leben kannst.

Wenn du beginnst, Routinen spielerisch zu tracken, wirst du merken, wie sie sich fast von selbst in deinem Alltag verankern. Stück für Stück wächst ein buntes Bild deiner Fortschritte und gleichzeitig wächst dein Vertrauen in dich selbst.

Also: Nimm dir heute ein Blatt Papier oder öffne dein Journal und zeichne den ersten Tracker. Wähle zwei Routinen, die dir am Herzen liegen, und beginne. Fülle die ersten Felder aus und spüre, wie gut es sich anfühlt, wenn deine Erfolge sichtbar werden.