Andrea Beerbaum veranstaltet eine Blogparade zum Thema Netzwerken – Dein soziales Kapital. Da für mich das Thema „Netzwerken“ ein großes Thema ist, ist klar, dass ich darüber auch etwas schreiben möchte. Here we go!

„Ich möchte mehr netzwerken“. Diese kühne Idee hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen (hier kannst du übrigens alle meine Business-Vorsätze von 2022 nachlesen). So richtig hat das nicht funktioniert. Ich habe es zwar geschafft, eine echt große Blogparade zum Thema „Liebesbrief an dein Business“ mit über 70 Teilnehmerinnen zu erstellen und einen Gastbeitrag zum Impostor-Syndrom gab es im Jahr 2023 auch. Das war es aber dann auch schon.
Meine Netzwerkprobleme haben zwei Gründe
Grund 1: die Zeit. Tatsächlich habe ich es unterschätzt, gleichzeitig Familie, Hauptjob und meine Werbewerkelei zu wuppen. Ich bin nebenberuflich selbstständig und das führte dazu, dass mein kleines Onlinebusiness im wahrsten Sinne des Wortes zur Nebensache wurde. An Onlinetreffen teilnehmen? Die sind meistens vormittags. Da bin ich als Berufsschullehrerin im Haupterwerb tätig. Oder sie sind abends. Da schaffe ich mein Kleinkind ins Bett. Mich offline mit anderen Business-Frauen treffen? Das würde (mal abgesehen davon, dass ich sie ja erst einmal kennenlernen müsste), neue Termine in meinem ohnehin durchgetakteten Alltag bedeuten. Geht auch schlecht.
Grund 2: meine Introversion. Netzwerken kostet mich Kraft und Überwindung. Ich murkel gerne alleine vor mich hin. Proaktiv jemanden anzusprechen oder gar Gründerin eines (Offline)-Netzwerkes für leise Unternehmerinnen der Region zu sein, klingt in der Theorie wunderbar sinnstiftend und inspirierend. Praktisch würde das für mich den puren Stress bedeuten.
Das heißt natürlich nicht, dass ich keinerlei Netzwerk habe. Gerade online über den Blog und Instagram habe ich ein paar nette, wertvolle Kontakte gefunden. Man liest sich, kommentiert bei den Beiträgen gegenseitig und führt auch manchmal ein paar schriftliche Gespräche über E-Mail oder den Messenger.
Was ein Netzwerk bringen könnte
Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass ein Netzwerk eine sehr zielführende „Institution“ für ein Business ist. Es liefert Inspiration, da man nicht mehr nur in seiner eigenen Wurstsuppe köchelt. Es liefert Verbindlichkeit und Motivation, weil man sich gegenseitig challengen kann und vielleicht Probleme oder To-dos gemeinsam angehen kann. Und natürlich kann man sich gegenseitig bei dem ein oder anderen Thema unterstützen, oder sich sogar weiterempfehlen.
Und nun?
Ja, und nun weiß ich auch nicht :-). Es gibt nicht von der Hand zu weisende Vorzüge, die ein gutes Netzwerk mit sich bringt. Aber es ist für mich als leise Unternehmerin im Nebenberuf sehr schwierig, sich ein Netzwerk aufzubauen. der Zeitmangel und meine Introversion stehen mir dabei im Weg. Momentan ist mein Netzwerk fast auschließlich auf Instagram (https://www.instagram.com/werbewerkelei/) und meinen Newsletter beschränkt. Wenn du mir dort folgen möchtest freue ich mich! Ansonsten melde Dich gerne, wenn Du eine Idee zur Vernetzung hast.
3 Kommentare zu „Netzwerken im Business“