Meine To-Want-Liste für den Rest des Jahres 2023

Das Blogtoberfest ist eine Art Blogparade, bei der viele Blogger:innen zu ein und dem selben Thema einen Blogbeitrag verfassen. Initiiert hat dieses Happening Judith Peters. Das Thema lautet: „Meine To-Want-Liste bis zum Ende des Jahres 2023.“

Mein erster Gedanke: „Och Nö! Das setzt mich nur unter Druck!“

Tatsächlich macht es für mich als perfektionistisch veranlagten Menschen überhaupt keinen Unterschied, ob man das Ding nun To-Do- oder To-Want-Liste nennt. Ich weiß jetzt schon, dass ich versuchen werde, alle Punkte zu erfüllen und dass ich enttäuscht sein werde, sollte mir das nicht gelingen.

Aus den frommen und spielerisch verfassten Wünschen als nice-to-have werden dann ganz schnelle verbissene must-unbedingt-to-dos-sonst-habe-ich-schlechte-Laune für mich. Mein erster Impuls war es daher, das Blogtoberfest nicht mit zu feiern, also keinen Blogbeitrag zu diesem Thema zu verfassen.

Doch dann verließ ich meine Schmollecke und setzte mich hin -bewaffnet mit einem Notizblock und einem Kuli- und legte spontan los. Schließlich hatte ich mich ja zum Blogtoberfest angemeldet. Also musste ich das Ding nun auch durchziehen! (Du merkst schon: Auch hier kommt wieder mein Sch… Perfektionismus durch).

Et voila: Hier ist sie, meine To-Want-Liste für den Rest des Jahres 2023!

  1. ✅Kalender für meine Lieben von 2024 mit eigenen Fotos erstellen
  2. Der Schwarm“ anschauen
  3. mindestens ein Mal pro Woche straff spazieren gehen (für die Gesundheit)
  4. ✅einen neuen Blazer kaufen
  5. Weihnachtsmärkte besuchen
  6. ✅meine Eltern besuchen
  7. ✅einen Jahresrückblick schreiben
  8. ✅einen Jahresrückblick mit meiner Familie veranstalten
  9. ✅ein neues Bett für meinen kleinen Sohn aufstellen
  10. ✅Kürbissuppe kochen und verspeisen
  11. ein Puzzle machen (schon vor Monaten gekauft)
  12. ✅mal wieder journalen
  13. ✅die Wohnung weihnachtlich schmücken
  14. mit den Kindern basteln
  15. ✅malen
  16. das Buch „Content matters“ von Bianca Fritz durcharbeiten
  17. ✅auf den Geflügelhof nach Diehsa fahren
So sieht sie aus, meine Liste

[Edit] Inspiriert von den To-Want-Listen der anderen Blogger:innen (du findest die Liste aller Listen 😉 übrigens hier), habe ich noch ein paar mehr To-Wants gefunden:

  1. Weihnachtsplätzchen backen
  2. ✅Apfelmarmelade kochen
  3. den Schokobrunnen, der schon ewig ungenutzt im Schrank steht, ausprobieren
  4. Waffeln backen
  5. ✅Bratäpfel machen
  6. ✅An Silvester eine lecker süffige Bowle trinken
  7. ✅Rauhnachtjournaling betreiben

Du siehst, es sind viele Wünsche dabei, die etwas mit Wohlgefühl und Entschleunigung zu tun haben. Tatsächlich ist mir genau DAS wichtig, damit ich in meinem hektischen Alltag zwischen Familie, Haupterwerb und Werbewerkelei nicht ausbrenne. Mal schauen, wieviele der Punkte ich am Jahresende abhaken kann.

Werde WAHRgenommen, deine Steffi

15 Kommentare zu „Meine To-Want-Liste für den Rest des Jahres 2023

    1. Hi Steffi,
      ich verstehe dich gut mit deiner Aversion gegen To-do oder To-want-Listen 🙂 Deine Liste finde ich genau richtig. Warum? Indem du viele Punkte zur Entschleunigung eingebunden hast, wirst du „Miss Hundred Percent“ sie auch machen. Cool!
      Punkt 2 – ist super. Mir hat Verfilmung und Buch gefallen. Punkt 1 mache ich abwechselnd mit meinem Brudi für unsere Mama. 4, 10, 13, 14 … jaaa und Plätzchen backen auch? Hach wie schön!

      Liebe Grüße Manuela

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      1. Tatsächlich ist es eine Liste, dir mir guttun wird. Somit erhoffe ich mir davon eine erzwungene Entschleunigung. Jetzt wo du es sagst finde ich sie plötzlich gar nicht mehr so schlecht! Plätzchen backen muss auch sein. Und vor allem verzieren!

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  1. Oh wie cool: 5, 6 und 7 hab ich auch vor. 😀 Das heißt, ich glaube, ich habe den Punkt „meine Eltern besuchen“ von der Liste gestrichen und „einen Ausflug mit meinen Eltern machen“ daraus gemacht, aber das ist ja fast dasselbe. Mal abgesehen davon, dass ich sie auch besuchen werde, wenn ich in meiner Heimatstadt bin (mein Punkt 1).

    Übrigens verstehe ich das sehr gut mit dem Perfektionismus. Aber ich dachte mir, dass das vielleicht eine ganz gute Übung ist, nicht allzu streng mit mir zu sein und keinen Druck aufzubauen. Ich meine, ich habe 40 Punkte auf der Liste – das alles zu erreichen grenzt an einer Unmöglichkeit. 🙂 Da bekommt das Wort „Challenge“ nochmal eine ganz andere Bedeutung. 😀

    Ganz liebe Grüße
    Mim

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    1. Also tatsächlich hatte ich ja in meinem letzten Jahresrückblick eine Art BucketList mit drin und ich habe davon bisher seeehr wenig erreicht, obwohl ich sie größtenteils im Kopf hatte, diese Liste. Das zieht mich ganz schön runter. Deshalb war meine erste Eingebung halt auch so negativ. Na ja, wir werden sehen! Auf alle Fälle wünsche ich Dir einen schönen Ausflug mit deinen Lieben!

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      1. Danke schön, Steffi.
        Hm, ja, das verstehe ich. Anders betrachtet, können wir natürlich ein Jahr vorher noch gar nicht sagen, wie das neue Jahr laufen wird. Ich meine, nur weil unsere damals gesteckten Ziele nicht erreicht wurden, heißt das ja nicht, dass wir gar nichts erreicht haben, oder?
        Ich wünsche dir jedenfalls nur das Beste und dass du deine Wünsche wahrmachen kannst. 💛

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  2. Hallo Steffi, dass dich eine solche Liste unter Druck setzt, kann ich total nachvollziehen. Mir ging es anfangs ähnlich. Ich finde es deshalb super, dass du soviel Wohlfühl-Punkte auf die Liste gesetzt hast.
    Das Buch „Content matters“ will ich auch unbedingt noch lesen.
    Herzliche Grüße
    Wiebke

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  3. Liebe Steffi,
    das Buch Content matters klingt sehr spannend. Aber den wichtigsten Punkt hast du am Schluss angesprochen: Aufzupassen, dass du nicht ausbrennst.
    Weil man dann nicht mal mehr Lust hat, sich Wünsche zu überlegen.
    Also lass es dir gut gehen.
    Liebe Grüße
    Susan

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