Jahresrückblick 2024: auf der Suche nach mir selbst zwischen Kind und Kegel

„Weißt Du, was ich bei Dir wahrnehme, liebe Steffi? Dass du wieder in Deinem Leben angekommen bist.“

Dieser Kommentar von Marita Eckmann unter meinem Monatsrückblick vom November trifft den Nagel auf den Kopf! Es war ein intensives Jahr, denn ich habe sehr viel innere Arbeit betrieben und auch viel Zeit ganz bewusst mit meiner Familie verbracht. 2024 war ein gutes Jahr für mich! Das kann ich ganz überzeugt schreiben!


Mein Jahresrückblick 2024

Was habe ich mir für 2024 vorgenommen? Und wie ist es gelaufen?

  • Ich wollte das journalen und das malen beibehalten. Beides habe ich getan, wobei das journalen nicht ganz so häufig auf meiner Agenda stand.
  • Ich wollte gesünder werden. 2023 hatte ich wieder einiges an Gewicht zugelegt und an Nerven eingebüßt. Das musste sich dringend ändern. Tatsächlich nehme ich seit April 2024 wieder langsam, aber stetig ab. 13 Kilo konnte ich seitdem ziehen lassen. Nervlich geht es mir seit der zweiten Jahreshälte auch deutlich besser.
  • Ich wollte glücklicher sein. Dazu gehörte auch eine berufliche/finanzielle Verbesserung. Hier lag glaube ich auch ein Großteil an meinem seelischen Konflikten verborgen. Tatsächlich gabe es endlich eine kleine Gehaltserhöhung bei mir und ich arbeite daran, Dinge auf Arbeit nicht mit nach Hause zu nehmen. Hier sehe ich allerdings immer noch Verbesserungspotential.
  • Ich wollte mehr bei mir sein. Äußere Faktoren und negative Umgebungsreize und -erlebnisse sollten mich nicht mehr persönlich runterziehen. Ich bin mehr bei mir und erkenne meine Bedürfnisse deutlich besser, als noch vor einem Jahr. Und ich nehme mich wichtiger als früher. Leider bin ich weiterhin extrem harmoniebedürftig. Das Außen beeinflusst mich nach wie vor sehr stark.
  • Mein Motto 2024 hieß: Bei mir ankommen. Was soll ich sagen? Ich habe im vergangenen Jahr sehr viel über mich gelernt. Es ist natürlich ungemein schwierig, zu entscheiden ob ich wirklich zu 100% bei mir angekommen bin, aber ich fühle mich auf alle Fälle sehr nah bei mir. Ich werde darüber noch einmal in einem gesonderten Blogbeitrag berichten! [Edit: Hier ist mein Blogbeitrag zum Thema]
  • Meine Website sollte sich grundlegend ändern. Da ich meine Werbewerkelei aufgab, aber diese Domain behalten habe, sollten sich hier die Inhalte ändern. Ich führte diesen Blog als Hobbyblog weiter. Das Facelift nahm ich gleich Anfang des Jahres in Angriff.

Fazit: Nachdem ich 2023 nur sehr wenige meiner Vorhaben umsetzen konnte, war ich 2024 in meinem Element und ich bin sehr zufrieden. Ich konnte viele Wünsche umsetzen. Yeah!


Meine Themen des Jahres

Das Ende meiner Selbstständigkeit

Zum 1.1. meldete ich meine kleine Werbewerkelei ab. Ich hatte zwei Jahre eine nebenberufliche Selbstständigkeit unterhalten. Meine Themen waren Logodesign und Social Media Assistenz für „leise“ Unternehmerinnen und ich bin damit kläglich gescheitert. Oder nein: Warum sich das für mich nicht wie ein Scheitern angefühlt hat, sondern eher wie ein Gewinn, kannst Du in meinem Blogbeitrag Warum ich mit meinem Onlinebusiness scheiterte gerne nachlesen.

Fazit ein knappes Jahr nach Beendigung meines Business: eine Last weniger! Ich vermisse nichts und nutze die Zeit lieber für mich.

Gefühlschaos im Berufsleben

Ich bin Berufsfachschullehrerin für Pflegeberufe und das Jahr hatte es echt in sich! Es gab Zeiten, vor allem zwischen Februar und Juni und im Dezember, in denen bin ich an meine mentalen Grenzen gekommen. In dieser Zeitspanne erlebte ich eine hohe Arbeitsbelastung, die in mentale und körperliche Erschöpfungszeichen gipfelte. Viel Kopfweh, Herzrasen und starke Vergesslichkeit zeigten mir meine Grenzen auf. Die Arbeitsbelastung war nicht nur mengenmäßiger Natur, sondern auch psychisch herausfordernd. Wieder einmal hatte ich das Problem mangelnder Wertschätzung, verknüpft mit Ungerechtigkeiten und Schülern mit Null-Bock-Mentalität.

Aber es gab auch positives im Arbeitsjahr 2024 zu berichten: ich erkämpfte mir eine kleine Gehaltserhöhung und hatte während der Sommerferien Zeit, mich in aller Ruhe auf das neue Schuljahr vorbereiten zu können. Das führte zu Zufriedenheit und Entspannung bei mir. Ich konnte das hygge Urlaubsfeeling aus dem Dänemarkurlaub über den gesamten August retten.

Urlaube

Drei Mal zog es uns dieses Jahr in die Ferne. So häufig waren wir als Familie noch nie im Urlaub innerhalb eines Jahres, vielleicht waren wir aber auch noch nie so urlaubsreif.

Über Ostern buchten wir eine knappe Woche Rügen. Wir bewohnten ein schönes Ferienhaus bei Glowe und entspannten bei verschiedenen Strandspaziergängen. Es war wundervoll. Wir lieben das Meer und das maritime Feeling und es war für uns etwas ganz besonderes, nach den ersten stressigen Monaten mal rauszurauszukommen, zumal es eine recht spontane Entscheidung war.

In den Sommerferien waren wir in Jütland, Dänemark. Wir wohnten in einem Haus im Wald mit viel Platz zum toben für die Kinder. Gerade weil es nur wenig Badewetter gab, sahen wir viel, was wir sonst wahrscheinlich verpasst hätten. Beispielsweise wird uns eine Wanderung auf der Insel Hindø wohl lange in Erinnerung bleiben, bei der wir barfuss über nasse Schafsweiden laufen mussten. Ein Abenteuer für uns alle!

In den Herbstferien zog es uns noch einmal nach Dänemark. Diesmal nach Blavand. Wir erlebten in dieser Oktoberwoche sehr viel und ließen uns gehörig den salzigen Nordseewind um die Ohren pusten.

Es ist unheimlich nährend für die Seele, so viel entspannende und kräftigende Familienzeit miteinander zu verbringen. Ich bin unheimlich dankbar, dass wir diese drei Urlaube dieses Jahr erleben durften.

Das geschah beim großen Kind

Unser älteste Sohn Ende Januar fünfzehn Jahre jung und das Jahr 2024 stand bei ihm ganz unter dem Zeichen des Mopedführerscheins. Irgendwie zog sich die Fahrschule von den Winterferien bis in den September. Der Fahrlehrer ließ sich sehr viel Zeit zwischen den Terminen für die Übungsstunden. Aber was lange währt, wird gut: Der Große bestand die Prüfungen beide auf Anhieb und ist nun ein wenig unabhängiger und ziemlich stolz.

In Klasse 9 war ebenfalls das Schülerpraktikum dran. Er probierte sich im Beruf des Erziehers aus und besuchte dazu den lokalen Kindergarten. Er bekam eine prima Beurteilung und viel Lob und konnte seinen Berufswunsch festigen. Schön, wenn man in so jungen Jahren schon so eine Sicherheit in der Berufswahl hat!

Weitere erwähnbare Dinge im Leben des Großen: er erlebte eine Klassenfahrt nach Hamburg inklusive Heidepark Soltau und Serengetipark. Zur EM ging er zwei Mal zum Public viewing und er rasierte sich zum ersten Mal. Der Große wird immer erwachsener und wir sind stolz auf ihn, denn er erzielt auch gute Leistungen in der Schule.

Die Entwicklung des Kleinen

Der Kleine erlebte Ende Juni seinen dritten Geburtstag. Bei ihm tat sich dieses Jahr sehr viel: Er fährt sehr gerne Laufrad und singt auch gerne. Er ist ein richtiges Gartenkind. Auf Bäume klettern, Fußball spielen, Im Sandkasten und Stelzenhaus spielen, stromern, Beeren naschen und bei der Gartenarbeit helfen sind hoch im Kurs bei ihm. Sein Spielzeugrasenmäher und die Motorsäge kamen ebenfalls sehr häufig zum Einsatz. In der zweiten Jahreshälfte schafften wir es, abzustillen und auch die Windel können wir nun weglassen.

Der Riesensprung war allerdings nur möglich, weil er Mitte Juni eine ambulante Rachenmandelverkleinerung und gleichzeitig eine Paukenröhrchen-Operation hatte. Seitdem ist der zweijährige Dauerschnupfen weg und er wird auch körperlich kräftiger. Auch Mitte Juni hatte er einen schweren Sturz auf die Ecke des Sandkastens. Den „küsste“ er mit seiner Wange. Es ist nichts passiert, aber es sah sehr gefährlich aus.

Der Kleine braucht (zu unserem Leidwesen) nur wenig Schlaf. Dies führt dazu, dass wir abends keine Zeit für uns oder Hobbies haben, sondern meist ermattet um zehn oder noch später mit ihm zusammen ins Bett gehen. Er kann schon gut zählen und schneidet gerne mit der Schere.

Laufrad fahren – eines seiner liebsten Tätigkeiten

rund ums Haus

Ein paar erwähnbare Eckpfeiler von Haus und Garten:

  • Wir haben ein neues Palettenbeet gestaltet und bepflanzt. Das Alte war in die Jahre gekommen.
  • Das Stelzenhaus stand noch auf dem Grundstück meiner Schwiegereltern und wurde in unseren Garten „transplantiert“.
  • Das Waschbecken im Bad bekam ein Loch. Genau genommen hatte es schon lange einen Sprung und dieser Riss gab nun einfach mal nach. Jetzt haben wir einen neuen schicken Waschtisch.
  • Unappetitilich, aber auch das gehört dazu: Wir hatten ein verstopftes Abflussrohr und der Kanaldienst musste kommen.
aus alt mach neu – unser Palettenbeet
das Stelzenhaus

Worauf bin ich 2024 stolz?

Es gibt zwei Dinge, die mich 2024 besonders stolz machen:

  1. Ich habe gelernt, meine Bedürfnisse noch besser zu erkennen und „Nein“ zu sagen – und das ohne dieses fiese schlechte Gewissen dabei. Es hat mich 2024 sogar mehrmals stolz gemacht, nein zu sagen.
  2. Ich habe 13 Kilo seit Mitte April abgenommen. Das ist zwar kein Rekordwert, doch es ging langsam, aber stetig mit dem Gewicht nach unten. Ich bin stolz darauf, mich wieder wohler in meinem Körper zu fühlen und ich werde auch 2025 weiter an meinem Wohlfühlgewicht arbeiten.

Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2024 getroffen habe?

  • Entscheidung 1: Wir haben uns Ende Juni nach 2 jährigem Dauerschnupfen und wiederkehrenden Mittelohrentzündungen für eine Rachenmandel-OP und den Einsatz von Paukenröhrchen beim jüngsten Kind entschlossen. Das Resultat: eine deutlich stabilere Gesundheit und (laut Kindergarten) ein großer Zuwachs an Interaktion. Sein Gehör scheint mehr beeinträchtigt gewesen zu sein, als gedacht.
  • Entscheidung 2: drei Urlaube im Jahr sind schon eine echte Hausnummer. Sie haben uns aber mega gutgetan und kamen immer genau zur richtigen Zeit. Wir gönnen uns sonst nur wenig. Da war das einfach drin!

Was habe ich 2024 über mich selbst gelernt?

Schon immer bin ich ein Mensch, der viel Zeit für sich braucht. Ich mag es, allein zu sein und reflektiere mich gerne. Bisher habe ich das mit meiner Introversion in Zusammenhang gebracht. Dieses Jahr stuppste mich jemand auf den Begriff der Hochsensibilität und ich erkannte, dass viele Eigenschaften und Verhaltensweisen von mir wie Arsch auf Nachttopp auf diesen Begriff passen. Ich finde es fantastisch, wieder etwas Neues an mir entdeckt zu haben.

Was habe ich 2024 zum ersten Mal gemacht?

  • Ich habe zum ersten Mal Natursauerteigbrot gebacken.
  • Noch nie in meinem Leben habe ich etwas laminiert. 2024 habe ich das zum ersten Mal gemacht.
  • Ich war zum ersten Mal nackt am FKK-Strand
  • Ich bin nach 13 Jahren mal wieder mit dem Auto angeeckt. Ein Geländer hatte ich übersehen.
  • Ich habe mir einen Zahn ziehen lassen müssen. Das geschah in meiner Kindheit mit den Milchzähnen das letzte Mal.

Was waren 2024 die größten Herausforderungen?

Der Kleine schläft selten vor 22:00 Uhr abends ein. Wir haben demzufolge weder Paarzeit, noch Zeit für Hobbies oder einem simplen Fernsehabend. Da ich aber eigentlich enorm viel Zeit für mich und mein Innenleben brauche, litt ich darunter stark.

Zweites Ärgernis: ich habe einen sehr stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Es belastet mich enorm, wenn ich mich ungerecht behandelt fühle. Leider konnte ich trotz Gehaltserhöhung die Schere zwischen meinem Gehalt und dem einiger Kollegen nicht schließen.

Wofür bin ich 2024 besonders dankbar?

Ich bin sehr dankbar für meinen Mann, der so viel Care-Arbeit übernimmt, dass ich immer wieder Zeit finde, mir kleine Auszeiten zu nehmen. Ich freue mich über meinen großen Sohn, der bisher trotz Pupertät sehr vernünftig ist. Ich bin erleichtert, dass die OP vom Kleinen komplikationslos verlaufen ist. Ich bin dankbar, dass es bei Terminen nie ein Problem ist, die Arbeitszeit darauf auszurichten. Ich bin heilfroh, dass auch 2024 niemand im näheren Umfeld verstorben, oder schwer erkrankt ist.

Was ist 2024 richtig gut gelaufen?

Eigentlich bin ich ein unheimlich großer Prokrastinierer. Dinge werden von mir erst dann erledigt, wenn sie richtig dringend sind. Das führt natürlich zu Stress. Dieses Jahr war das anders: Die Steuererklärung war im Februar fertig, die Urlaubskoffer ganz entspannt eine halbe Woche vorher gepackt und mit den Weihnachtsvorbereitungen begannen wir schon Mitte November. Das machte so ein entspanntes und befriedigendes Gefühl. Wir hatten unser Leben im Griff, auch wenn es sich gleichzeitig ziemlich spießig anfühlte.

Was nehme ich NICHT mit nach 2025?

Es befriedigt mich ungemein, wenn ich jemanden Wissen vermitteln kann. Vorraussetzung: das Publikum arbeitet nicht gezwungenermaßen mit mir zusammen, sondern zeigt Interesse am Thema. Tatsächlich saugt es mich aus wie ein Vampir, wenn ich auf desinteressierte Schüler treffe, die mir mit jeder Faser ihres Körpers zeigen, dass sie nur gezwungenermaßen in die Schule gehen. Ich bin Berufsschullehrerin geworden, weil ich dachte, dort sitzen Menschen, die ihren Wunschberuf lernen und nicht mehr nur ihre reguläre Schulpflicht absitzen. Leider habe ich jedes Jahr mehr mit Schülern zu tun, die nichts lernen wollen. Dies belastet mich so sehr, dass darunter auch mein Privatleben leidet. Ein Punkt, der sich 2025 unbedingt ändern muss.

Was habe ich 2024 aufgegeben?

Mit Routinen zu brechen oder Dinge aufzugeben, die mir nicht mehr dienen, war früher immer mit Versagens-Gefühlen verbunden. Lieber führte ich Gewohnheiten weiter fort, als sie zu beenden. Schon 2023 begrub ich diese dämliche Angewohnheit und auch 2024 konnte ich mit Dingen guten Gewissens aufhören:

  • Meine Selbstständigkeit hing ich an den Nagel. Hier noch mal der Blogbeitrag mit den Gründen: Warum ich mit meinem Onlinebusiness scheiterte
  • Jeden Abend notierte ich drei Dinge, für die ich am Tag dankbar war. Es gab mir nichts, denn ich bin von Grund auf ein sehr dankbarer Mensch. Im Gegenteil: Es machte sich ein nerviges Pflichtgefühl breit. Also beendete ich diese Routine.
  • Ebenfalls allabendlich fragte ich mich, welches vorherrschende Gefühl den vergangenen Tag am besten beschrieb. Auch diese Pflichtaufgabe erfüllte mich nicht und ich führte sie im Laufe des Jahres nicht mehr fort.
  • Schon Mitte Oktober hatte ich (voller Stolz, denn ich war zeitig!) damit begonnen, alles für den Einzug unseres Wichtels im Advent vorzubereiten. Für jeden einzelnen Advents- und Weihnachtstag hatte ich einen kleinen Brief oder einen Streich vorbereitet und auch etwas Mini-Equipment dafür besorgt. Leider zeigte unser kleine Sohn überhaupt kein Interesse daran. Es schmerzte zwar etwas, weil ich für ihn die Adventszeit damit etwas magischer gestalten wollte, aber ich beendete meine Wichtelaktion zum Nikolaustag wieder. 😦
  • Ich habe abgestillt.
  • Der Kleine benötigt keine Windeln mehr. Ich habe also das Windeln wechseln eingestellt.
  • Kinderwagen schieben gehört erst einmal der Vergangenheit an. Der Kleine ist rausgewachsen.

Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel des Jahres

Neben dem für mich sehr wichtigen Blogartikel zu meiner Unternehmensaufgabe, den ich auch oben schon erwähnt habe, sind noch ein paar andere erwähnenswerte Artikel entstanden:

  • Was ist Resilienz und wie kannst Du sie fördern? Den Begriff der Resilienz näher zu beleuchten, war auf meiner Reise zu mir selbst, ein Herzensbedürfnis. Es kann nicht schaden, sich immer mal wieder an seine eigenen (Heilungs)kräfte zu erinnern.
  • 100 Dinge auf die ich stolz bin Eine mächtige Anzahl an Dingen, die sehr selbstwertstärkend sind. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es so viele sind!
  • Ikarus und Hasenschwanz – Der Duft meiner Kindheit Eine Reise in meine Kindheit. Auch Düfte können prägen!
  • Ach so: es gibt noch einen weiteren wichtigen Blogartikel 2024! Es nennt sich „ein gewichtiges Thema“ und beiinhaltet meine Gewichtsbiografie. Der Beitrag ist so persönlich geworden, dass er für mich unveröffentlichbar ist. Aber es war wichtig, ihn zu schreiben, um vergangene, schmerzhafte Begebenheiten aufzuarbeiten.

Mein Jahr 2024 in Zahlen

  • Instagram-Follower: 499
  • Threads-Follower: 176
  • Veröffentlichte Blogartikel
  • Anzahl Amazonpäckchen: 123 (Vorjahr: 93, 2022 und 2021 jeweils 146)
  • gelesene Bücher: ein halbes (Der Gesang der Flusskrebse)
  • geschaute Filme/Serien: 1 (Der Schwarm)
  • Gartenerzeugnisse: ein maues Jahr! Nur 6 Gläser Apfelmarmelade habe ich gekocht!

Was 2024 sonst noch los war

Wir haben ca. 16 Ausflüge gemacht. Leider fehlt dabei immer öfter der große Sohn. Mit seinen 15 Jahren wird er langsam flügge.


Fazit: 2024, Du warst ein gutes Jahr! Es gab zwar ein paar Schwachstellen, so hatte ich manche Monate mit der Arbeitsbelastung zu kämpfen, aber alles in allem war ich sehr zufrieden. Keine schlimmen Krankheiten, keine Todesfälle im näheren Umkreis, drei Urlaube – was will man mehr? 2025 darf gerne auch so schön werden.


Diese Dinge sind schon geplant für 2025

  • Der Große wird im März eine Bildungsfahrt nach Paris antreten. Ich freue mich sehr, dass er in seiner Jugend was erleben darf!
  • Im Sommerurlaub geht es für uns nach Dänemark, wie immer. Diesmal wollen wir weit in den Norden fahren.
  • Wenn alles klappt, wird der Große im Sommer seinen Realschulabschluss schaffen und dann aufs berufliche Gymnasium wechseln.

Meine Ziele und Wünsche für 2025

  • Anschluss finden. Vielleicht in Form einer Freundin. Vielleicht über Hobbies?
  • „Du hast ’ne schöne Schreibe“, höre ich immer wieder. Ich würde dieses Talent gerne mehr nutzen.
  • Meine Hochsensibilität und Introversion möchte ich gerne mehr ausleben, also mehr darüber sprechen und schreiben. Irgendwie fällt mir das aber schwer, weil ich nicht das richtige Medium dafür finde. Über Instagram erhalte ich recht viel Reichweite, aber es ist mir zu oberflächlich. Threads mag ich sehr, aber da kann man wegen der Begrenzung nur wenig schreiben. Den Blog hier lesen nur wenige. Keine Ahnung! Hast Du eine Idee für mich, dann melde Dich gerne!
  • Etwas bleibendes erstellen. Was das sein soll, weiß ich noch nicht. Irgend etwas kreatives, was sich vielleicht meine Urenkel noch an die Wand hängen. Oder ein Fotoband meiner schönsten Bilder? Ein Buch? Keine Ahnung. Die Hauptsache kreativ.
  • Ich möchte im Garten ein kleines Beet mit dem Jüngsten zusammen anlegen. Ich Stelle mir das schön vor, mit ihm Möhren zu säen und ihm zu zeigen, wie aus einem Samenkorn eine Pflanze entsteht.
  • Gesundheitlich möchte ich ebenfalls am Ball bleiben. Mein Gewicht darf weiterhin langsam, aber stetig sinken und ich möchte darauf achten, mich häufig zu bewegen.
  • Beruflich arbeite ich in einem tollen Team, dass ich ungern verlassen möchte. Auf Dauer saugen mich aber die Gegebenheiten dort ziemlich aus. Ich strebe eine Verbesserung meiner Arbeitsbedingungen an.
  • Motto 2025: „Bei mir bleiben. Letztes Jahr galt es, bei mir anzukommen. Das habe ich ganz gut umgesetzt. Jetzt gilt es, dran zu bleiben und nicht wieder den Kontakt zu mir zu verlieren.

Wie war Dein Jahr 2024? Erzähle mir gerne davon oder teile den Link zu Deinem Jahresrückblick in den Kommentaren!

19 Kommentare zu „Jahresrückblick 2024: auf der Suche nach mir selbst zwischen Kind und Kegel

  1. Liebe Steffi,

    das Loslassen von Gewohnheiten, die einen nicht erfüllen, hat mich angesprochen. Bei mir hält der Kopf daran manchmal noch lange fest, also das heißt, ich mache es schon nicht mehr, habe aber ständig ein schlechtes Gewissen. Dann ist bewusstes Loslassen gefragt 😊

    Schön, dass du 2024 wieder bei dir angekommen bist!

    Liebe Grüße
    Paula

    P. S. Hier ist mein Jahresrückblick: https://paulamarieberdrow.de/jahresrueckblick-2024/

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  2. Liebe Steffi,

    ich habe deinen Jahresrückblick gerne gelesen und finde es spannend, was du in diesem Jahr gelernt hast.  Es ist schön zu lesen, dass du gelernt hast, mehr auf dich selbst zu achten und auch mal „Nein“ zu sagen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wie herausfordernd das für einen Menschen mit großem Harmoniebedürfnis sein kann.

    Was die SchülerInnen betrifft, die nicht lernen wollen, finde ich das ebenfalls sehr bedenklich. Ich hatte immer gedacht, dass dies nur in den unteren Klassen ein Thema ist, da die Schüler dort lernen müssen. Umso erstaunlicher ist es, dass die Motivation beim Lernen für den Berufswunsch nicht immer größer ist. Man sollte doch meinen, dass die SchülerInnen Interesse daran haben, so gut wie möglich ausgebildet in ihren Job zu gehen. Mir macht das v.a. im sozialen Bereich „Angst“, denn an gut ausgebildeten Fachkräften mangelt es sowieso schon und wenn nicht mal die heutigen SchülerInnen gewillt sind Interesse zu zeigen, frage ich mich wo das hinführen soll.

    Vielen Dank für deinen Rückblick und die Einblicke in dein Jahr!

    Anja

    Jahresrückblick 2024 – Von neuen Wegen und schmerzlichen Abschieden – Dopamin zum Frühstück

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    1. Ja, liebe Anja, es ist erschreckend. Aber auch erklärbar. Die Schülerinnen und Schüler lernen den Beruf oft notgedrungen, weil man mit Hauptschulabschluss nicht viele Wahlmöglichkeiten hat. Deinen Rückblick werde ich gerne lesen.

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  3. Hey Steffi,
    wie schön, dass ich gerade deinen Rückblick zwischen all den Links in der Gruppe ausgewählt habe. Vieles von dem was du schreibst resoniert mit mir (schon allein dein Titel!) und bei einigem musste ich schlucken.
    Als du deine Selbständigkeit an den Nagel gehängt hast (auch so ein toller Artikel von dir, da musste ich direkt hinspringen), fing ich gerade an mich in meine zu begeben. Mal sehen wo mich das hinführen wird.
    Ich wünsche dir alles Gute für 2025!
    Liebe Grüße,
    Ulrike

    PS: Hier kommst du zu meinem Rückblick https://ulrikewolf.de/persoenliches/jahresruckblick-2024/

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  4. Liebe Steffi, wie schön, dass du mehr „Nein“ sagen kannst. Es ist so wichtig auf die eigenen Bedürfnisse zu hören. Ich freue mich für dich, dass du dein Online Business loslassen konntest, ohne es als Scheitern zu sehen. Ich drücke dir die Daumen, dass du etwas an der Arbeitslast tun kannst und dass du gesundheitlich am „Ball“ bleibst. Alles Gute. LG Dörte

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  5. Hi Steffi! Ich hin so froh, dein Blog gefunden zu haben wegen der JRB Gruppe! 🙂

    Ich denke, wir haben ziemlich viel gemeinsam – ich bin auch Lehrerin und Mama, liebe reisen, arbeite an mich selbst, will abnehmen… und mein 2024 Motto war auch so ziemlich das selbe!

    Du kannst es hier lesen: (du kannst DeepL online übersetzen nutzen, falls du suf englisch n8cht lesen möchtest!)

    http://whatmummydidntknow.blog/2025/01/01/2024-blogging-back-blogging-forward/

    Ich melde mich definitiv als Follower deines Blogs an! Und freue mich, im neuen Jahr mehr von dir zu hören!

    LG, Clare

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  6. Liebe Steffi,

    es gibt viele Gründe, warum du auf dieses Jahr stolz sein kannst. Die Entscheidung, deine Selbständigkeit aufzugeben, zum Beispiel. Das erfordert viel Mut und du hast ihn bewiesen. Herzlichen Glückwunsch dafür. Auch die 13kg Gewichtsverlust. Chapeau!

    Danke, dass du dein Jahr hier geteilt hast – es inspiriert auch mich.

    Herzlichst, Korina

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  7. Liebe Steffi,

    es ist so schön zu lesen, wie du dich 2024 mit dir und deinen Bedürfnissen befasst hast. Und noch viel schöner ist es, dass für dich positive Ergebnisse gebracht hat. Das freut mich wirklich sehr für dich!

    Sich selbst (wieder) wahrzunehmen, zu achten und auch ein Stück weit in den Fokus zu stellen vergessen wir Frauen leider viel zu oft im trubeligen Alltag! Ich finde, du kannst sehr stolz auf dich und deine Entscheidungen sein.

    Liebe Grüße, Alexandra

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  8. Bewundernswert, wie du die vielen Herausforderungen bewältigst. Nein sagen können ist so wertvoll! Hochsensibilität erkennen ist ein wichtiger Schritt, damit auseinanderzusetzten ist wirklich hilfreich.
    Dein Palettenbeet ist großartig! Ich wünsche dir, dass du Kontakt mit dir hältst und dieser wächst😉. Liebe Grüße und alles Gute, Diane.

    P.S.: mein Jahresrückblick: https://dianefrank.de/2024/12/31/jahresrueckblick-2024/

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  9. Liebe Steffi,

    ich bin über den Jahresrückblickblog von Judith Peters, bei dem ich dieses Jahr zum ersten Mal mitgemacht habe, bei dir gelandet, und empfinde die Aufgabe deiner Selbstständigkeit absolut nicht als Scheitern. Ganz im Gegenteil. Du hast es ausprobiert und festgestellt, dass es nicht das Richtige für dich ist. Zumindest derzeit nicht. Und du hast den Mut, es dann eben auch wieder sein zu lassen und darüber zu berichten. Respekt. Ich finde das großartig.

    Alles Gute für 2025 und liebe Grüße

    Carla

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  10. Liebe Steffi,
    ich liebe deine Offenheit und wie ehrlich du beschreibst, dass auch Wachstum Zeit braucht. Besonders dein Satz über das Vertrauen in sich selbst hat mich angesprochen.

    Ich glaube, dass es in herausfordernden Zeiten oft genau das ist, was uns Halt gibt: Vertrauen, dass wir auch dann richtig sind, wenn es mal nicht perfekt läuft.

    In meinem Jahresrückblick habe ich mich auch mit diesem Thema beschäftigt – unter dem Motto Dankbare Gelassenheit. Vielleicht findest du darin einen kleinen Impuls für dein 2025? Hier der Link: https://heiko-metz.de/jahresrueckblick-2024/

    Danke für deine inspirierenden Worte – und alles Liebe für das neue Jahr!
    Herzlich,
    Heiko

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  11. Hallo Steffi,

    das liest sich super, schreiben kannst du gut. Ja, warum nicht mehr draus machen? Klar, sowas muss reifen und ein Buch ist ja nicht grade ein kleines Projekt. Aber wie heißt es so schön? Kommt Zeit, kommt Rat.

    So ein Zufall, ich hab so ein Palettenbeet, wie du es nennst im Herbst noch angefangen, die Einzelteile stehen gestrichen parat, wie ich es zusammenbaue wusst ich aber noch nicht, hab deine Bilder aber gleich mal abfotografiert und nehme das gern als Anregung. Merci für die Idee 🙂

    Find ich gut, dass du verstärkt auf deine Bedürfnisse achtest und auch das Nein- Sagen ist in Bezug auf das „Stresserleben und Stresslevel“ unglaublich wichtig.

    Ich hab heuer das erste Mal einen Jahresrückblick – mit etwas Verspätung – geschrieben, weil ich erst im Herbst mit dem Bloggen bei Judith eingestiegen bin und freu mich schon sehr auf dieses Jahr 2025 mit der Gelegenheit, auch einige der TCS- Mitglieder persönlich kennenzulernen und natürlich auf neue Erkenntnisse während meines Schreibens.

    Mein vorläufiger „Jahresrückblick 2024 – 1308 Tassen Kaffee später – wachsen durch Geduld findet sich hier .

    Viele Grüße
    Silvia Gunsilius – Resilienz Architektin

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