Monatsrückblick September 2024

Anfang September war es sommerlich warm. Trotzdem sank meine „Urlaubschilligkeit“ rapide ab. Die hatte ich mir den gesamten August über erhalten können.

Berufsleben

Auf der Arbeit war es warm, stressig und aufgrund von Bauarbeiten am Nachbarhaus sehr laut. Etwas positives gab es aber doch: unsere Heilerziehungspflege-Schüler führten mit unseren Schülern der Krankenpflegehilfe Stationsarbeit zum Thema „Behinderung“ durch. Das war eine willkommene Abwechslung und ein erfolgreiches, bereicherndes Projekt.

goldene Hochzeit

am ersten Septemberwochenende reisten wir in meine Heimatstadt Werdau, denn die Eltern meines ersten langjährigen Partners feierten ihre goldene Hochzeit. Es gab eine Einsegnung in der Kirche und nach einer Schrecksekunde (dem Hotel war unsere Buchung entfallen) erlebten wir einen schönen und sommerlichen Nachmittag und Abend in einem Pavillon in einem großen Lavendelgarten.

schick gemacht

Am Sonntag besuchten wir meine Eltern und ich musst leider feststellen, dass es meinem an fortgeschrittener Demenz leidenten Papa wieder schlechter ging seit unserem letzten Besuch. Die erste Stunde unserer Heimfahrt auf der Autobahn brachte ich daher mit heulen zu. Es schmerzt unheimlich, zusehen zu müssen, wie die eigenen Eltern immer weiter abbauen!

Hobbymesse Leipzig

Seit Jahren waren wir mal wieder auf der Hobbymesse (ehemals Modell-Hobby-Spiel) in Leipzig. Ich muss sagen, wir waren etwas enttäuscht! Der Ausstellungsbereich war kleiner gehalten, beziehungsweise mit erheblichen Lücken. Die Preise für Bastelmaterialien waren teurer, als im Einzelhandel. Ich konnte mir die ein oder andere Inspiration holen, aber es ist definitiv kein MUSS mehr, da hin zu fahren.

großer Bus

Neues vom Großen

Unser 15jähriger hat seine praktische Mopedprüfung beim ersten Mal bestanden und ich ahne, dass er in Zukunft selbstständiger seinen Weg gehen (bzw. fahren) wird. Er fährt die alte Simson meines Mannes und ist happy! Er hat sich auch zum ersten Mal rasiert.

Neues vom Kleinen

Der Kleine hatte zwei Mal Fieber. Erkältung! Aber diese Erkrankungen waren keineswegs so schlimm, wie vor seiner Paukenröhrchen-OP. Sein Wort des Monats: Ladiventor für Ventilator.

Was noch?

  • Mein Mann war mit Kunden auf Dienstreise in Österreich und erlitt einen Hexenschuss, von dem er sich noch lange nicht erholt hat!
  • Wir feierten den Geburtstag meiner Schwiegermutter.
  • Das Gericht des Monats war Apfelauflauf! Der alte Apfelbaum trug dieses Jahr wunderschöne, rote Früchte.

Erkenntnis des Monats

Ich reagiere unheimlich psychosomatisch, wenn jemand in der Familie krank ist. Bei der Erkältung des Kleinen war ich zu Beginn innerlich wieder stark aufgewühlt, konnte mich dann aber recht gut „einfangen“.

Zahlen des Monats

Ich war an drei Tagen überwiegend schlecht gestimmt, die restliche Zeit erlebte ich als positiv. Mein Gewichtsverlust betrug im September 1,5 Kilogramm.

4 Kommentare zu „Monatsrückblick September 2024

  1. hey steffi, was ein bunter mix. zum glück hat das in dem hotel mit der buchung doch noch geklappt, das wöär ja sonst was gewesen… die situation mit deinen eltern ist bestimmt nicht leicht. ich kann mir gut vorstellen, wie schwer das ist, das einfach mit ansehen zu müssen, wenn die eigenen eltern immer mehr abbauen. auch was du schreibst generell sehr darauf zu reagieren, wenn familienmitglieder krank sind kann ich gut nachvollziehen. das kleid auf dem foto steht dir übrigens sehr gut! und hut ab, dass du mit deinem abnehmprogramm am ball bleibst. richtig cool! ich hätte übrigens gerne das apfelauflauf-rezept!!!!! klingt extrem lecker! lg

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  2. Liebe Steffi,
    danke für Deinen Einblick. Auch wenn der September aufwühlend war, nehme ich Dich sehr viel zentrierter wahr, seit Du Dein Business an den Nagel gehängt hast. Bei meinen Eltern wird es auch zunehmend schlechter, in den letzten 12 Monaten hat sich viel getan, und ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung.

    Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute, einen schönen Oktober und ein immer wieder Einpendeln in Deine Mitte.

    Liebe Grüße
    Marita

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    1. Ganz lieben Dank Marita. Ja, ich fühle mich so ohne Business ein ganzes Stück unbeschwerter. Schlimm, wenn man mit ansehen muss, wie die Eltern altern. Aber so ist halt der Lauf der Zeit! Dir auch einen schönen Rest-Oktober!

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