Monatsrückblick Januar 2024

Ach, im Januar ist ja gar nichts weiter passiert. So dachte ich zumindest, bis ich meinen Terminplaner zur Hand nahm. Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel Platz in einem Monat steckt, obwohl er gefühlt immer viel zu kurz war, oder?

Bei mir ankommen

Der Januar begann nicht nur mit dem Ende meiner nebenberuflichen Selbstständigkeit, sondern auch mit dem Rauhnachtjournaling. Ich stellte mir jeden Abend eine Frage, z.B. „Wie willst du dich dieses Jahr fühlen?“. Schon im Dezember hatte ich mein Jahresmotto „bei mir ankommen“ gekürt und es kristallisierte sich heraus, dass das Jahr 2024 der Selbstfürsorge dienen soll.

Zufälligerweise schenkten mir zwei Kolleginnen ein Glücksglas als Neujahrspräsent. Das passt so ein wenig zur Selbstfürsorge, denn mit Hilfe des Glases kann ich mir besser bewusst machen, was mir alles schönes widerfährt.

mein Glücksglas

Apropos „bewusst machen“: Zusätzlich habe ich ein neues Ritual eingeführt: ich reflektiere jeden Abend mindestens drei Dinge, für die ich dankbar bin.
Außerdem malte ich ein Kleeblatt und forschte ein wenig über den Begriff „Resilienz“. Das ist eine kleine Macke von mir. Ich lerne gerne Neues. Deshalb möchte ich im Laufe des Jahres auch mein Wissen über Themen rundum die Selbstfürsorge ausbauen. Ich kann es also nicht einfach fließen lassen, sondern muss auch gleich das Ganze ein Stück „wissenschaftlich“ betrachten.

Malen mit Nagellack. Das Bild ist noch nicht fertig.

Ende der Selbstständigkeit

Mit der Geschäftsaufgabe meiner Werbewerkelei musste sich natürlich auch auf meiner Website etwas ändern. Die Domain steffi-fleischer.com behielt ich nämlich. Ich werde diesen Blog hier fortführen. Allerdings musste mein altes Firmenlogo weg und die Startseite erhielt ein neues Outfit. Ebenfalls gehörte zu meinem Ende der nebenberuflichen Selbstständigkeit auch eine Info an das Finanzamt. Es tat mir nicht weh. Ich verfasste sogar einen Blogbeitrag darüber, warum ich mich als Gewinnerin sehe und warum ich meine Freiberuflichkeit aufgab.

Steffi Fleischer Logodesign, Branding, social Media Werbewerkelei werde Wahrgenommen
aus alt…
… mach neu

Ausflüge

Zwei Erlebnisse gab es im ersten Monat des Jahres. Wir besuchten eine Modelleisenbahnausstellung in Löbau. Der Kleine hielt es lange aus, denn es gab viel zu sehen.

Klein, aber oho!

Außerdem fuhren wir nach Neustadt in ein Erlebnisbad. Es war dort leider etwas frisch. Trotzdem war es wunderschön, dem Kleinen beim ausgiebigen Plantschen zuzusehen. Er rutschte unzählige Male und hatte seinen Spaß. Wenn es den Kindern gut geht, entspannen sich auch die Eltern.

ich vor schönem Hintergrund im Bad

Was sonst noch geschah

Zwei kleine Paarzeiten gab es auch. Mein Mann und ich gingen zwei Mal zu Mittag essen und anschließend erledigten wir noch gemeinsam den Wocheneinkauf. Das klingt jetzt nicht sonderlich romantisch. War es auch nicht! Haha. Trotzdem ist es für uns schon ein Stück weit entspannend, wenn wir auch mal für ein, zwei Stunden kinderlos sind. Man ist ja mit wenig zufrieden!

Noch ein „Highlight“ im Januar: ich gönnte mir eine professionelle Zahnreinigung. Für mich als Angstpatientin ist das tatsächlich erwähnenswert. Den Termin eine Woche darauf zur Versorgung eines Löchleins schenkte ich großzügig meinem Mann, der lustigerweise eine halbe Stunde vorher plötzlich Zahnschmerzen bekam. So ein (für mich freudiger) Zufall!

Unser großer Sohn wurde Ende des Monats 15 Jahre alt. Es gab allerdings keine große Sause, denn er feierte bei einem Freund, der ebenfalls Geburtstag hatte.

Essen des Monats

Es gab Bratapfel. Ein Gericht, welches ich auf meiner To-want-Liste für das 4. Quartal 2023 schon notiert hatte.

Lecker!

Ein Ärgernis gab es leider auch: ich nahm an der Journaling-Challenge bin Bianca Fritz teil. Diese machte ich schon einmal 2023 mit. Leider glichen sich die Inhalte fast 1:1 mit denen des letzten Jahres. Und das, obwohl Wiederholer ganz bewusst angesprochen wurden. Da die Challenge auch nicht ganz billig war, fühle ich mich ein bisschen veräppelt. Für die einmalige Nutzung ist Biancas Angebot Gold wert. Noch einmal buche ich sie definitiv nicht!

Erkenntnisse des Monats

  • Ich habe bewusst im Hauptjob Grenzen gesetzt. Problem dabei: mein schlechtes Gewissen. Ich fühlte mich jedes Mal faul und unangepasst, obwohl ich eigentlich richtig handelte. Ein NEIN zu anderen, ist ein JA zu mir.
  • Mein Inneres gehört mir ganz allein. Ein kostbares Geschenk, auf das ich achtgeben will.
  • Effizienz, Erfolg und Produktivität sind nicht gleichzusetzen mit Glück.
  • Malen macht glücklich und beschwingt.
  • Social Media führt dazu, dass wir unser Wissen breit aufstellen, aber nicht tief. Die Verankerung ins Langzeitgedächtnis wird dabei erschwert.
  • Ich bin so oft in Gedanken versunken, dass es mir schwer fällt, für die Familie präsent zu sein.
  • Abnehmen ist bei mir wahrscheinlich nur durch strenges Kalorien zählen möglich. Sobald ich das nicht tue, werden meine Portionen wieder größer und der Schokikonsum steigt.

Blogbeiträge des Monats

Ich lag nicht auf der faulen Haut! Wie Du siehst, blogge ich auch ohne meine Selbstständigkeit hier fleißig weiter. Drei Beiträge schlüpften aus meiner Tastatur.

Mein Jahresmotto: Bei mir ankommen

Sind Aktivitäten zur Selbstfürsorge verschwendete Zeit?

Warum ich meine Selbstständigkeit an den Nagel gehängt habe

Du siehst, es war ganz schön was los bei mir. Ich bin gespannt, was der Februar für mich bereithält!

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