Der Februar war lange Zeit sehr kalt und winterlich, aber hat dann zum Ende noch gezeigt, dass der Frühling naht. Da war sogar Zeit, für ein klein wenig Gartenarbeit.
Küchenpläne
Auch bei uns Menschen war Aufbruchsstimmung: Wir haben entschieden, dass wir diesen Sommer die Küche renovieren. Mein Mann hat einen Grundriss gezeichnet und wir haben uns zusammen bei IKEA umgeschaut, wie wir unser Vorhaben umsetzen wollen. Die ersten Räumungsaktionen Zuhause habe ich auch schon begonnen, denn unser Gästezimmer soll unsere Behelfsküche während des Umbaus werden. Also habe ich dort schon Schränke ausgemistet.
Ausflüge
Anfang des Monats waren wir zusammen mit der Oma auf der Modellbaumesse in Dresden. ein großes Vergnügen für unseren Kleinen war das!
Ende des Monats haben wir eine kleine Runde um den Stausee in Sohland gedreht und es gab sogar einen Glühwein, während der Kleine auf dem Spielplatz tobte.



Bei meinen Eltern und Schwiegerelten 1 in Werdau waren wir auch, um den Großen abzuholen. Er hatte dort ein paar Winterferientage verbracht. wir sind dort leider recht selten, denn wir brauchen ja jedes Mal jemanden, der in dieser Zeit unsere beiden Katzen versorgt.
Zahnschmerzen
Oooh, was für ein Thema! Ich hatte Beschwerden unter einer alten Füllung. Da meine Zahnärztin in Rente gegangen ist, musste ich mir einen neuen Zahnarzt suchen. War das ein Reinfall! Ich hatte mich schon gewundert, warum dieser so viele freie Termine hatte, war aber froh, überhaupt einen gefunden zu haben. Was mich dort erwartete war teilweise seltsam, teilweise eklig. Er arbeitete ohne weiteres Personal. Den Absauger hängte er mir einfach in den Mundwinkel. Es gab keinen Becher zum Mund ausspülen. Das Mundspülbecken war grasgrün – voller Algen! Am Spülbecken und einem Instrumentengriff befanden sich Blutspuren. Obwohl ich früh die erste Patientin war.
Das Ende vom Lied: Ich benötige eine Wurzelkanalbehandlung, will aber nicht mehr in diese Gruselpraxis. Das gestaltete sich allerdings schwieriger, als gedacht. Erst die fünfte Zahnarztpraxis, die ich kontaktierte, nahm mich als neue Patientin auf. Willkommen in einem Land mit Facharztmangel!
Fastenbriefe
Spontane Ideen sind häufig gar nicht so schlecht, wie ihr Ruf. Ich hatte den plötzlichen Einfall, Fastenbriefe zu schreiben. Wir befinden uns ja mitten in der Fastenzeit und ich überlegte mir, dass wir Mütter auf so vieles das gesamte Jahr über verzichten – da sollten wir die Fastenzeit nicht noch zusätzlich dafür nutzen. Jeden Mittwoch bekommen meine Newsletter-Abonnentinnen eine Mail mit einer kleinen kreativen Schreibaufgabe, um zu erforschen wo sie verzichten, warum sie das tun und wie sie vielleicht wieder ein bisschen mehr „ich“ in ihren Alltag packen können.
Seelengeister und Restsommer
Im Februar habe ich zwei Bücher gelesen. Hier ist die Rezension zu Seelengeister von Nadine Merschmann (mein erstes Fantasy-Buch). Das zweite Buch, Restsommer von Kea von Garnier, darf ich noch nicht rezensieren, denn es ist noch gar nicht im Handel erhältlich. Nur so viel vorab: Es hat mich so megamäßig berührt, dass ich immer noch Tränen in die Augen bekomme, wenn ich an diese Geschichte denke. Wahnsinn, was Bücher bewirken können und was sie in uns aufbrechen können! Der Roman hat mir ganz neue (schmerzliche) Erkenntnisse über meine eigene Jugend gebracht. Deshalb war der Februar auch ein Monat der inneren Bewegung für mich.

Drüben bei Instagram
Dreizehn Beiträge habe ich im Februar auf meinem Profil hochgeladen. Die Themen – wie immer: Mutterschaft und Selbstfürsorge. Besonders spannend war diesen Monat eine Debatte über die Nutzung von KI zur Bilderstellung. Es gab das Lager „No-go“ und „Hell yes“ und nichts dazwischen! Die User fetzten sich, entfolgten sich und ich vermisste häufig sachliche Diskussionen. Ich bin übrigens der Meinung, dass KI-Bildchen von Zeit zu Zeit ok sind. Für hochwertige Grafiken (z.B. die Covergestaltung von Büchern), sollte man aber schon einen Illustrator beauftragen.
Hier sind zwei Chat-GPT-Bildchen von mir. Wie findest du sie?


Neues von meinem Blog
Ich habe im Februar – bis auf meinen Monatsrückblick Januar 2026 – keinen Blogartikel veröffentlicht. Ich bin berufstätige, Roman schreibende Mutter und meine Zeit ist begrenzt. Leider hat es da nicht zu einem Blogbeitrag gereicht. Schade, aber nicht zu ändern!
Erkenntnisse des Monats
- Es gibt wichtigeres, als Insta
- Meine Stimmung hat viel mit der Gesundheit der Familie zu tun – Ich bin extrem mitfühlend und sorgenvoll!
- Die Menschheit vergisst das bunt zwischen schwarz und weiß
- GERADE mit (vermeintlich) falsch denkenden, darf man den Dialog nicht abbrechen
- Hör auf deinen Körper!
- Plötzliche Sehnsucht nach was Verrücktem
- Klar denken plus Bauchgefühl = gute Kombi!
- Entweder du gewinnst, oder du sammelst Erfahrung
- Ich bräuchte „Nachdenkurlaub“
- Schmerzen können lähmen
- Spontanität ist neu für mich, macht aber Spaß
- Ich müsste mehr Gesundes in mein Leben etablieren
- Manchmal ist es ganz schön, nicht alles zu wissen – man macht sich weniger Gedanken!
- Nicht nur analysieren – sondern auch handeln!
- Man darf sich auch verändern, wenn man noch nicht zerbrochen ist!
- Sensibilität ist nichts Schlimmes – Gefühle dürfen sein!