5 Gründe, warum ich Journaling liebe

Journaling ist mehr, als nur Tagebuch zu schreiben. Journaling ist Persönlichkeitsentwicklung. Ich glaube, wenn man es nicht selber mal ausprobiert hat, kann man nicht nachvollziehen, wie viel das bringt. Ich liebe Journaling und habe fünf Punkte gefunden, warum mir das Journalen so gut tut.

Was ist Journaling überhaupt?

Ich habe einen Blogartikel geschrieben, in dem ich erkläre, was Journaling ist, welche Techniken es gibt und wie du es ganz leicht mal ausprobieren kannst. Schau dir also unbedingt meinen Beitrag Journaling: Wie ich es mache und was es mir bringt an, um mehr darüber zu erfahren.

Jetzt aber zu meinen fünf Gründen, warum ich Journaling liebe:

1. Weil ich gerne schreibe

Ich mag es zu schreiben. Der Denkprozess wird dadurch verlangsamt. Ich bin davon überzeugt, dass es gut fürs Hirn ist, wenn ich meine Gedanken über die Hand nach außen bringe.

Mir fällt es leicht, zu schreiben. Schon in der Schule mochte ich Aufsätze und konnte es nie verstehen, wenn sich Mitschüler beschwerten, dass wir so viel aufschreiben müssen. Es ist für mich eine Art Handwerk, die mir gefällt. So wie andere Freude am Stricken verspüren, mag ich es, wenn der Stift über das Papier gleitet.

2. Weil ich dazu kein Smartphone brauche

Ich mag mein Handy. Wirklich. Und ich habe es sehr, sehr oft in der Hand. Nicht nur zum rumdaddeln auf Instagram, sondern auch für wichtige Dinge. Ich bestelle darüber bei Amazon, schaue nach dem Wetterbericht und den Sprechzeiten vom Hausarzt, beantworte Mails meiner Schüler und so weiter. Ohne Handy wäre ich aufgeschmissen. Oft erzeugt es aber auch Unruhe in mir. Aufgrund der permanenten Verfügbarkeit aller möglichen Informationen, laufe ich halt auch Gefahr, nicht mehr im Moment zu leben. Irgend etwas gibt es immer wichtiges nachzulesen, oder zu recherchieren.

Fürs Journalen benötige ich mein Notizbuch und einen Stift. Ich habe während ich schreibe, schlicht und einfach keine Hand frei fürs Handy. Mein Journal vibriert nicht, es dudelt nicht und nichts, absolut gar nichts lenkt mich von meiner eigentlichen Schreibtätigkeit ab. Eine Wohltat für mein Nervensystem!

3. Weil ich mir währenddessen Zeit für mich nehme

Wenn ich mein Notizbuch in die Hand nehme, weiß der Rest der Familie, dass ich nicht verfügbar bin! Meine ungeteilte Aufmerksamkeit liegt bei mir allein, meinen Gedanken und Gefühlen. Ich fahre dabei automatisch einen Gang runter und meistens wird es ganz still in mir. Ein bewusstes Ankommen bei mir selbst. Es tut mir unheimlich gut, diese Zeit der Selbstfürsorge ganz für mich allein!

4. Weil ich mir damit über vieles klarer werde

Man macht sich ja eigentlich ständig über irgend etwas Gedanken. Aufgrund der vielen To-Dos am Tag, schaffe ich es aber häufig nicht, ein Thema wirklich tief zu beleuchten. Mit Hilfe des Journaling komme ich „der Sache“ meist viel besser auf den Grund. Ich führe damit häufig einen Gedanken zuende, dessen Faden ich im Alltag verloren habe. Dadurch sehe ich meist am Ende klarer. Diese Aha-Erkenntnisse befriedigen mich! Ich liebe Selbstreflexion. Man lernt nie aus. Und man ist glaube ich nie damit fertig, sich kennenzulernen.

5. Weil ich damit Wünsche in Ziele verwandeln kann

Ich nutze Journaling nicht nur als Rückblick zur Selbstreflexion, oder um in Erinnerungen zu schwelgen. Es hilft mir nämlich auch bei der Zukunftsplanung. Sobald ich Wünsche aufschreibe, erhalten sie für mich mehr Bedeutung. In dem Moment sehe ich sie schwarz auf weiß. Sie sind keine Träume mehr, die immer mal wieder meine grauen Zellen streifen. Oft wird mir dann bewusst, dass ich diese Wünsche in die Realität umsetzen möchte und sie verwandeln sich in Ziele. Und Ziele sind planbar. Zack! Schon bin ich in der Umsetzung!

Du siehst, Journaling ist mir wichtig, weil es für mich viele positive Effekte hat. Hast du Lust, es einmal auszuprobieren?

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