Der April, der weiß nicht, was er will! – Dieses Sprichwort traf dieses Jahr wettertechnisch gar nicht auf den sonst so launigen Monat zu. Es herrschte nämlich meistens eitel Sonnenschein bei angenehmen und zu warmen Temperaturen.
Gartenzeit
Klar, dass wir deshalb viel Zeit im Garten zubrachten. Ich liebe das Frühjahr. Es gibt täglich etwas Neues in der Natur zu entdecken und ich blühe jedes Jahr mit der Natur auf. Besonderes Highlight dieses Jahr: Eine einzelne Lerchenspornpflanze hat sich in unserem Garten angesiedelt. Hoffentlich vermehrt sie sich so gut, wie die Buschwindröschen, die mittlerweile einen großen weißen Teppich bilden. Ende des Monats stellten wir auch unseren Strandkorb wieder raus, so dass das Relaxen im Garten noch leichter fällt.
Dem Kleinen stellten wir einen großen Pflanztopf auf und säten Möhren, Sonnenblumen und setzten eine Kartoffel.


Berufliches
Eine mental fordernde Zeit mit hoher Arbeisbelastung! Ich unterrichtete recht viel und die Schülerinnen und Schüler zeigten häufig sehr deutlich, dass das Interesse fehlt. So richtig befriedigt mich mein Lehrerjob nicht mehr. Das fiel mir mal wieder deutlich auf.
Neues vom Großen
Die ersten Realschulprüfungen in Deutsch und Englisch standen an und wir besuchten zusammen den ersten Elternabend am beruflichen Schulzentrum, wo der Große ab Sommer aufs Gymnasium gehen möchte. Es ist schön, ihn so motiviert zu sehen und ich bin sehr dankbar, dass er schulisch kaum Probleme hat. Eine Sorge weniger!
Ostern in Baabe
Ostern verbrachten wir auf Rügen. Wir flüchteten vor den nervigen Feiertagsdingen wie selber kochen müssen, vorher den Großeinkauf tätigen müssen und so weiter. Es war eine gute Entscheidung. Wir erlebten eine wunderbare Zeit inklusive Schifffahrt, Fahrt mit dem Rasenden Roland und Besuch des Karls Erdbeerhof. Zeit für Strandspaziergänge war natürlich auch und ich fand sogar ein paar ruhige Autominuten, um zu lesen. Hier ist der Highlight- Link zu meinen Rügenbildern auf Insta: https://www.instagram.com/stories/highlights/18160348879358324/






Insta-Vibes
Irgendwie bietete mir der Alltag und der Urlaub viel „Futter“ für neue Reels und Beiträge auf meinem Instagram-Account. Trotz relativ wenig Resonanz macht es mir dort momentan viel Freude, über meine Art der Selbstfürsorge und das Journaling zu schreiben. Auch ein neuer „über mich-Beitrag ist entstanden. Das Comic-Bild dazu erstellte ich mit Hilfe von Chat-GPT.


Was noch?
Mein Mann weilte bei einer kleinen Dienstreise in Hof und den April ließen wir zum Hexenfeuer ausklingen. Der Kindergarten, den der Kleine besucht, hatte dazu wieder eine Hexe gestaltet und wir hatten einen schönen Abend bei milden Temperaturen und netten Gesprächen.

Im Monat April schrieb ich einen neuen Blogbeitrag: 12 von 12 im April 2025
Meine besten One-Liner im April 2025
Eine Achterbahn von positiven und negativen Gefühlen. An meiner Stimmung war der launige April dann doch zu merken:
- Inspiration ist der lateinische Begriff für die Einatmung. Frischen Wind einzuatmen bringt Inspiration.
- Ich inspiriere gerne.
- Ich übernehme die Stimmung meiner Mitmenschen sehr stark. Das ist anstrengend.
- Wenn mein Hirn viele Ideen ausspuckt, beschwingt mich das.
- Ich kopple meine Selbstürsorge an Alltagsrountinen, da ich sonst NIE dazu kommen würde.
- Jeder ist seines Glückes Schmied. Manche sind aber handwerklich unbegabt.
- Die Erwerbsarbeit hält mich zeitlich von den wirklich wichtigen Dingen ab – Manche Dinge sollte man nicht zu sehr auf die lange Bank schieben.
- Es macht mich glücklich, wenn ich etwas kreiren kann (Brotbacken, Insta-Reels…)
- Der Garten und die Sonne entschleunigen mich.
- Schmerzhafte Gedanken sind eine Art der Verarbeitung und dürfen gedacht werden.
- Ich darf meine Mutterschaft genießen und gleichzeitig traurig sein, über das, was mir die Mutterschaft genommen hat.
- Bei Stress von außen ist es ratsam, besonders viel für die innere Ruhe zu tun.
- Wir haben ein schönes Leben!
- Urlaub mit Kindern ist nicht immer erholsam. Ich bin trotzdem dankbar für die schöne Zeit.
- Mit Kindern gibt man Freiheit ab und erhält Glück dafür.
- Ein Ortswechsel lässt Sorgen klein werden.
- Inwieweit nimmt das Erleben meiner Eltern und Großeltern Einfluss auf mich und mein Leben?
- Was, wenn es gut ausgeht?
- Ich habe alles, was ich brauche!
- Selbstwert muss verteidigt werden.
- Ungerechtigkeit frustriert.
Liebe Steffi,
tatsächlich war ich kurz davor, mal wieder bei Dir vorbeizuschauen und ich hab’s nicht getan. Es brauchte offensichtlich Deinen Impuls auf meinem Blog (mit dem Du mir ein großes Geschenk gemacht hast, denn er hat mich an etwas erinnert. Nein, es gibt noch nichts konkretes, außer das Wissen, dass mal ein Buch kommen wird :-)).
Dein Comic-Bild finde ich mega!! Muss ich gleich probieren.
Den Frust bezüglich Deiner Arbeit kann ich übrigens sehr gut verstehen. Ich hab‘ mich 20 Jahre lang durch Jobs „gequält“ um Geld zu verdienen und weil unsere Situation so schwierig war und ich meine vielen Fähigkeiten nirgends unterbringen konnte. Inzwischen weiß ich glücklicherweise mehr.
Liebe Grüße und danke für den Einblick in Deinen April!
Marita
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Danke für Deinen Kommentar liebe Marita. Ja, es nervt, wenn der Job nicht mehr so gefällt, denn wir verbringen verdammt viel Zeit auf Arbeit! Und gut, wenn Du das Problem für Dich lösen konntest. Dir einen schönen Mai!
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hey steffi, ich hab ja schon bei insta deine urlaubsfotos gesehen. danke dafür, denn es war wie selber ein bisschen strandluft schnuppern 🙂 daher hab ich es sehr genossen, hier in deinem rückbick auch nochmal daran erinnert zu werden. ich finde gut, dass du bei insta wieder etwas aktiver bist und mir gefällt übrigens, was du dort teilst 🙂 hach dein garten, darauf bin ich wirklich neidisch! und freu mich für dich, dass du dort einen ausgleich zu deinem anstrengenden und nicht mehr so erfüllenden brotjob findest! das ist so viel wert! danke auch nochmal für den spannenden buchtipp – auch daran wurde ich hier erneut erinnert, da ich es auf dem foto entdeckt habe. deine one liner finde ich nach wie vor grandios. diesmal fällt mir auf, wie gut sie die ambivalenz des lebens einfangen – es ist nicht immer schwarz oder weiß, a oder b, entweder oder – sondern ganz oft sowohl als auch – und das (aus) zu halten ist manchmal echt ne herausforderung und gleichzeitig auch schön, denn so ist einfach das leben und wir sind alle mittendrin :))) ich wünsche dir/euch einen wunderbaren mai und freu mich, wenn wir uns bald wieder lesen! lg
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Danke für Deinen lieben Kommentar. Ja, ambivalente Gefühle scheine ich gepachtet zu haben. Man muss halt verstehen, dass sie kein Zeichen von Irrsinn oder Launigkeit sind, sondern „normal“. Dann kann man sie auch annehmen. Schön, wenn mein Buchtipp so gut ankommt. LG!
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