Gib es zu: Du kümmerst dich viel um andere. Deinen Partner, deine Kinder, deine Eltern, eventuell um Kollegen vielleicht auch um Haustiere oder die ältere Nachbarin. Das ist großartig!
Aber sorgst du auch gut für dich?
Was passiert, wenn du dich selbst immer hinten anstellst?

Selbstfürsorge klingt nach Räucherstäbchen, Spa und Kerzenschein. „Brauch ich nicht“, denkst du vielleicht.
Aber sie ist viel mehr als das: Sie ist die Kunst, sich selbst im Alltag ernst zu nehmen. Wenn du es versäumst, dich um dich selbst zu kümmern, hat das Folgen! Hier sind 8 Dinge, die passieren können, wenn du deine Selbstfürsorge auf die lange Bank schiebst:
1. Dein Akku blinkt rot
Du kennst dieses Gefühl, wenn dein Handy-Akku fast leer ist? Genau so geht es deinem Körper und deinem Geist, wenn du dich nicht um dich kümmerst. Du funktionierst vielleicht gerade so, aber wie lange noch?
2. Dein Geduldsfaden wird zur Zündschnur
Kleinigkeiten bringen dich schneller aus der Fassung. Dinge, die dich sonst kaum stören, fühlen sich plötzlich nervig an. Wenn du keine Pausen machst, reagierst du nicht mehr aus der Ruhe heraus, sondern aus Reiz.
3. Deine Kreativität verlässt dich
Ohne Selbstfürsorge fehlt deinem Kopf Raum für freie Gedanken. Plötzlich fühlt sich alles nach Pflicht an. Dein Körper ist auf „funktionieren“ programmiert. Kreative Ideen haben da keinen Platz. Als ob du Scheuklappen trägst.
4. Dein Körper sendet SOS
Verspannungen, Kopfschmerzen, Magengrummeln, Schlaflosigkeit und sogar Panikattacken: dein Körper redet mit dir, auch wenn du nicht zuhörst. Fehlende Selbstfürsorge ist oft der Anfang von Stresssymptomen, die du nicht ignorieren solltest.
5. Du wirst zur Statistin in deinem Leben
Wenn du immer nur anderen den Vortritt gibst und deine Bedürfnisse hinten anstellst, verlierst du den Platz in der Hauptrolle. Dein Leben fühlt sich irgendwann wie ein Film an, in dem du nur Statistin, oder schlimmer noch: der Caterer bist. Die anderen leben, du schaust zu und umsorgst sie.
6. Deine Gedanken werden grau
Ohne kleine Pausen für dich selbst fehlt oft der bunte Blick auf das Leben. Statt frischer Perspektiven und lebendiger Ideen stapeln sich graue Gedanken und machen deinen Alltag öde.
7. Dein Leben fühlt sich bleischwer an
Wenn du erschöpft bist, verschwindet oft als Erstes das Leichte. Plötzlich fehlt der Blick fürs Absurde, fürs Schöne, fürs Lustige und für kleine Details. Ohne Selbstfürsorge übersiehst du die schönen Dinge des Lebens.
8. Du wirst dünnhäutig
Wenn du dich gut um dich kümmerst, wird wahrscheinlich deine kleine Seele auch eine Art Abprallpolster gegen ungerechtfertigte Kritik oder kleinere Sticheleien haben. Läufst du eh schon am Limit, dringen Konflikte und Stress viel schneller zu dir durch und belasten dich zusätzlich.
Und was nun?
Selbstfürsorge ist kein Luxus. Sie ist ein Lebenselixier, das du brauchst, um bei dir zu bleiben. Schon kleine Rituale, wie ein tiefer Atemzug, ein Spaziergang oder ein paar ehrliche Gedanken im Journal, machen den Unterschied. Sie können verhindern, dass diese 8 Dinge Realität werden.
Warum ich gerade weil ich Mutter bin, meine Selbstfürsorge sehr wichtig nehme, verrate ich dir in folgendem Blogbeitrag: Warum mir Selbstfürsorge wichtig ist und wie ich sie einfach in den Alltag integriere
Wie sorgst du heute für dich?
Liebe Steffi,
gut, dass du als ersten Punkt die Akkuladung nennst!Das ist bei mir ein klares Zeichen, dass zu viel los ist bei mir und ich kürzer treten muss – oder einfach einmal eine Pause einlegen muss.
Dabei ist unerheblich, ob andere mich „auslutschen“ oder ich mich selbst.
Diese rote Ampel zu sehen und vor allem zu beachten, ist Selbstfürsorge pur!
Auch deine anderen Punkte sind stimmig, gut, wer sie verinnerlicht.
Danke für deinen Beitrag und die damit verbundene Erinnerung!
Viele Grüße Gabi
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